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Finanz-Startups, die sich auf Kryptowährungen spezialisieren, haben es aktuell schwer. Die Krypto-Bank Nuri hat Hochkonjunktur und Insolvenz innerhalb eines Jahres erlebt. In der neuen Folge von "So techt Deutschland" erzählt CEO Kristina Walcker-Mayer, wie es weitergehen soll und was die Krise mit den Kryptowährungen macht.
Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an [email protected].
Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html
Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
Mit einer Bewertung von 13 Milliarden US-Dollar ist Celonis das wertvollste Startup in Deutschland. Geld hat das Tech-Unternehmen zuletzt auch vom katarischen Staatsfonds bekommen - die richtige Entscheidung, erklärt Co-CEO Bastian Nominacher im ntv-Podcast "So techt Deutschland".
"Was uns überzeugt hat, ist der starke Track-Record im Bereich der Zusammenarbeit mit Industrie- und auch Technologieunternehmen", bekräftigt Nominacher den Schritt und betont, dass bei Celonis hohe ethische Standards und Nachhaltigkeit gelten - auch wenn derzeit vor allem Fußballfans bei den Themen Katar und Menschenrechte die Nase rümpfen.
Für den katarischen Staatsfonds sei es darüber hinaus eine Möglichkeit, seine Ressourcen umzulenken und rauszunehmen aus "einer Wirtschaft, die sehr stark geprägt ist durch Gas-Förderung, Öl und ähnliches", so der Celonis-Gründer. Entscheidend sei bei der Auswahl der Investoren, dass sie eine langfristige Ausrichtung haben und das Software-Geschäft gut verstehen. "Deshalb sehen wir da einfach eine Partnerschaft, die wir gemeinsam aufbauen können."
Was Celonis mit den Investments vorhat, wieso das Unternehmen noch immer nach eigener Aussage "ganz am Anfang" steht und ob bald ein Börsengang ins Haus steht, erzählt Bastian Nominacher in der neuen Folge von "So techt Deutschland".
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Wir leben in einer Zeit der Disruption. Ganze Branchen sind durch starke Veränderungen gezeichnet. Klimaschutz, Digitalisierung und möglicherweise sogar Deglobalisierung: ein regelrechtes Feuerwerk an disruptiven Themen auf die Menschen ein.
Viele Menschen nehmen die Digitalisierung nicht ernst genug, meint Startup-Investor Andreas Barthelmess. Für ihn ist das deshalb auch der falsche Begriff. Er suggeriere, dass alles kontinuierlich sei: "Man müsse nur noch das Analoge in das Digitale transferieren", sagt Barthelmess und sieht in darin die falsche Strategie. Digitalisierung erfordere neue Geschäftsprozesse - alles müsse neu gedacht werden.
Er fordert dagegen eher den digitalen Bruch. Das alte Deutschland der Nachkriegszeit muss aufwachen - Barthelmess nennt es das "Nutella-Deutschland" - es ist "so ein bisschen die Kontrafolie zu dieser aufgeregten, beschleunigten Zeit, in der wir heute leben".
Ob und wie schnell sich die Deutschen auf diese Veränderungen einstellen können, erzählt Andreas Barthelmess in der neuen Folge von "So techt Deutschland".
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Wir leben in einer Zeit der Disruption. Ganze Branchen sind durch starke Veränderungen gezeichnet. Klimaschutz, Digitalisierung und möglicherweise sogar Deglobalisierung: ein regelrechtes Feuerwerk an disruptiven Themen auf die Menschen ein.
Für Andreas Barthelmess ist Digitalisierung eigentlich der falsche Begriff. Er suggeriere, dass alles kontinuierlich sei: "Man müsse nur noch das Analoge in das Digitale transferieren", sagt der Startup-Investor. Er sieht dagegen eher den digitalen Bruch. Das alte Deutschland - Barthelmess nennt es das "Nutella-Deutschland" - ist "so ein bisschen die Kontrafolie zu dieser aufgeregten, beschleunigten Zeit, in der wir heute leben".
Ob und wie schnell sich die Deutschen auf diese Veränderungen einstellen können, erzählt Andreas Barthelmess in der neuen Folge von "So techt Deutschland".
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Haushaltsgeräte sind heutzutage voll von Hightech. Für die neue Folge von "So techt Deutschland" haben sich Frauke Holzmeier und Andreas Laukat auf der IFA in Berlin auf die Suche nach den neuesten Technologietrends gemacht. In der modernen Küche gibt es kaum ein Gerät, das nicht vernetzt ist, sprechen kann oder mit künstlicher Intelligenz ausgestattet ist. Ob der lernende Backofen oder die Waschmaschine, die das Waschmittel von verschiedenen Herstellern dosieren kann - dafür braucht es intelligente Geräte, erklärt Harald Friedrich von Robert Bosch Hausgeräte.
Warum sogar ein Toaster mit Algorithmen ausgestattet wird und mehr als 300 Euro kostet, ist Gesprächsstoff in der neuen Folge von "So techt Deutschland".
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Digitalisierung kann bei der Bekämpfung des Klimawandels helfen. Wird die Industrie digitaler, hilft das bei der Reduktion von CO2-Emissionen, zeigt eine Bitkom-Studie. Wird der Einsatz digitaler Technologien in Deutschland beschleunigt, können 2030 allein hierzulande bis zu 64 Millionen Tonnen CO2 eingespart werden. Das entspräche 17 Prozent der insgesamt geplanten CO2-Einsparungen bis zum Jahr 2030.
Telekom-Manager Hagen Rickmann sieht dabei gleich mehrere Vorteile. "Erstens hilft man den CO2-Ausstoß zu reduzieren und zweitens investiert man in Zukunftstechnologien. Drittens wird uns das dabei helfen, weiterhin wettbewerbsfähig zu bleiben."
Deshalb befürwortet Rickmann auch eine höhere Besteuerung der sogenannten Over-the-top-Player, zu denen Amazon, Google und Microsoft gehörten, "die hier auf unseren Datenautobahnen Mordsgeschäfte machen und aus meiner Sicht nicht stark genug zur Kasse gebeten werden", so der Telekom-Manager.
Bei den großen US-Konzernen könnten sich Unternehmen in Deutschland und Europa aber auch eine Menge abschauen. Sie handelten häufig zu langsam, weil sie zu perfektionistisch seien, sagt Hagen Rickmann. "Das ist in unserem Tüftlertum und Ingenieurwesen vielleicht manchmal der Fehler." Mit dieser Vorgehensweise sei die Gefahr groß, den Markteinstieg nicht rechtzeitig zu schaffen. "Vielleicht ist eine B-Lösung erstmal ausreichend, um Vertrauen aufzubauen."
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Telekom-Manager Hagen Rickmann sieht dabei gleich mehrere Vorteile. "Erstens hilft man den CO2-Ausstoß zu reduzieren und zweitens investiert man in Zukunftstechnologien. Drittens wird uns das dabei helfen, weiterhin wettbewerbsfähig zu bleiben."
Deshalb befürwortet Rickmann auch eine höhere Besteuerung der sogenannten Over-the-top-Player, zu denen Amazon, Google und Microsoft gehörten, "die hier auf unseren Datenautobahnen Mordsgeschäfte machen und aus meiner Sicht nicht stark genug zur Kasse gebeten werden", so der Telekom-Manager.
Bei den großen US-Konzernen könnten sich Unternehmen in Deutschland und Europa aber auch eine Menge abschauen. Sie handelten häufig zu langsam, weil sie zu perfektionistisch seien, sagt Hagen Rickmann. "Das ist in unserem Tüftlertum und Ingenieurwesen vielleicht manchmal der Fehler." Mit dieser Vorgehensweise sei die Gefahr groß, den Markteinstieg nicht rechtzeitig zu schaffen. "Vielleicht ist eine B-Lösung erstmal ausreichend, um Vertrauen aufzubauen."
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Dichtes Gedränge, Anstehen am Stand des Lieblingsspiels und bunt kostümierte Gamer: Die Gamescom hat ihr Comeback gefeiert. Zwar waren mit 265.000 Besuchern gut 100.000 weniger Menschen in Köln als sonst, doch das tat der Messe keinen Abbruch, findet Robby Hunke. Der Journalist ist in der Gaming- und Streamer-Szene bestens vernetzt.
Wer mit Hunke über die Messe geht, muss Zeit mitbringen. Auch er wird - wie die großen Gaming-Streamer - alle paar Meter nach einem Selfie gefragt. Hunke ist überzeugt: Die Zeit der Baller-Spiele ist vorbei. Spiele wie World of Warcraft hätten ein hohes Suchtpotential. "Ich glaube, da hat die Gaming-Wirtschaft ein gewisses Verantwortungsgefühl entwickelt", so Hunke. Deswegen hat er auch mit Freude beobachtet, dass andere Spiele bei der diesjährigen Gamescom im Mittelpunkt standen. "Das war die Chance für die kleinen Hersteller. Und die haben sie auch genutzt." Gemeint ist der Indie-Bereich. Das sind unabhängige, kleine Spieleentwickler, die mit wenig Geld Videospiele auf den Markt bringen.
Welche Spiele erfolgreich sind, entscheiden zum Teil auch die Streamer, die Influencer der Gaming-Szene. Ein Beispiel ist Elias Nerlich, der allein auf der Plattform Twitch mehr als eine Million Abonnenten hat. "Wenn ein Elias Nerlich den Stream bei Twitch anwirft, dann schauen auf einem normalen Montagabend 40.000 Leute zu." Kurz gesagt: Was die Streamer dieses Landes sagen und spielen, ist Trend. Nerlich ist für Hunke dabei so etwas wie der moderne Thomas Gottschalk.
Einen anderen Blick auf die Gamescom hat "CathyCat". Die Youtuberin stammt aus Deutschland und lebt seit gut acht Jahren in Japan. Extra für die Gamescom ist sie in ihr Heimatland geflogen. Warum und welche Rolle Green Gaming in der energieintensiven Branche spielt, das hören Sie in der neuen Folge von "So techt Deutschland".
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Yoga-Lehrerin, Blackrock, Rocket Internet, Gründerin - verrückter kann eine Karriere kaum verlaufen. Rafaela Rein ist erfolgreiche Multiunternehmerin und gehört zu den einflussreichsten Frauen in der Technologie-Branche. Dankbar ist sie im Nachhinein den Samwer-Brüdern: "Ich hatte eine sehr gute Zeit bei Rocket Internet", erzählt Rein im Podcast "So techt Deutschland".
Ein Grund dafür? Sie kam von Blackrock und damit von einem eher traditionellen, langsamen Unternehmen. "Rocket hatte Dynamik, Drive, lauter junge Leute", erzählt Rein. Die Zeit habe ihre Leidenschaft fürs Gründen geweckt.
Ihre erste Gründung war 2013 Career Foundry, mit der sie den Fachkräftemangel im IT-Bereich lösen wollte. "Ich dachte, da läuft doch was falsch", sagt Rein. Früher seien es vor allem Digitalunternehmen gewesen, die digitale Fachkräfte gesucht hätten. "Heute brauchen alle Industrien digitale Talente".
Erstaunlich ist der hohe Frauenanteil von 50 Prozent. "Das ist extrem hoch für eine Tech-Schule", meint die Technologie-Expertin. Die Branche sei leider immer noch stark von Männern dominiert.
Inzwischen will Rein mit der Startup-Schmiede Wild Wild Ventures in neue Ideen investieren. "Wir sind Feuer und Flamme für Blockchain-Themen und überlegen, was wir hier jetzt gründen können", sagt sie. Sie glaube an eine große Zukunft für die Blockchain-Technologie.
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Yoga-Lehrerin, Blackrock, Rocket Internet, Gründerin - verrückter kann eine Karriere kaum verlaufen. Rafaela Rein ist erfolgreiche Multiunternehmerin und gehört zu den einflussreichsten Frauen in der Technologie-Branche. Dankbar ist sie im Nachhinein den Samwer-Brüdern: "Ich hatte eine sehr gute Zeit bei Rocket Internet", erzählt Rein im Podcast "So techt Deutschland".
Ein Grund dafür? Sie kam von Blackrock und damit von einem eher traditionellen, langsamen Unternehmen. "Rocket hatte Dynamik, Drive, lauter junge Leute", erzählt Rein. Die Zeit habe ihre Leidenschaft fürs Gründen geweckt.
Ihre erste Gründung war 2013 Career Foundry, mit der sie den Fachkräftemangel im IT-Bereich lösen wollte. "Ich dachte, da läuft doch was falsch", sagt Rein. Früher seien es vor allem Digitalunternehmen gewesen, die digitale Fachkräfte gesucht hätten. "Heute brauchen alle Industrien digitale Talente".
Erstaunlich ist der hohe Frauenanteil von 50 Prozent. "Das ist extrem hoch für eine Tech-Schule", meint die Technologie-Expertin. Die Branche sei leider immer noch stark von Männern dominiert.
Inzwischen will Rein mit der Startup-Schmiede Wild Wild Ventures in neue Ideen investieren. "Wir sind Feuer und Flamme für Blockchain-Themen und überlegen, was wir hier jetzt gründen können", sagt sie. Sie glaube an eine große Zukunft für die Blockchain-Technologie.
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