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Alexa Gorman kann es selbst kaum glauben: Seit inzwischen 23 Jahren arbeitet sie bei SAP und fühlt sich immer noch wohl bei Deutschlands größtem Softwarekonzern. Gorman koordiniert mit ihrem Team mehrere Hundert Unternehmen, die weltweit mit dem Tech-Konzern kooperieren. Zunächst arbeitete Gorman zwei Jahre in New York, dann zwölf Jahre in Paris, inzwischen beobachtet sie von Berlin aus die Startup-Szene.
Die Zusammenarbeit ist für Gorman keine Einbahnstraße, vielmehr profitieren beide Seiten voneinander. "Es muss einen Mehrwert für beide Seiten geben. Dann ist diese Zusammenarbeit erst richtig erfolgreich", sagt sie in der neuen Folge des ntv-Podcasts "So techt Deutschland".
Wenn SAP Startups fördert, will der Konzern die Gründerinnen und Gründer aber nicht an die Kette legen. "Wir merken, dass einige Startups auch mit anderen Tech-Playern Partnerschaften eingehen", sagt Gorman. Deren Ziel sei nicht unbedingt Mittelstand, sondern eher "die nächste SAP oder der nächste Zalando" zu werden.
Wo Alexa Gorman die neuen Partner sucht und wie sich die Gründer in den Ländern unterscheiden, erzählt sie in der neuen Folge von "So techt Deutschland".
Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an [email protected].
Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html
Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
Die Digitalisierung ist am Kfz-Versicherungsmarkt weitgehend vorbeigezogen. Nur etwa 20 Prozent der Anbieter arbeiteten digital, beobachtet Thilo Schumacher, CEO des Versicherungskonzerns Axa Deutschland. Ein Grund dafür könnte sein, dass sich Menschen ungern mit Versicherungen beschäftigen und viele aus Bequemlichkeit seit Jahren beim selben Anbieter geblieben sind. "Aber insbesondere glaube ich, dass viele Menschen sagen: Im Schadensfall will ich dann mit jemanden reden können und nicht alleine auf eine Maschine angewiesen sein", vermutet Schumacher im ntv-Podcast "So techt Deutschland".
Die Annahme, dass Jüngere ihre Versicherungen automatisch online abschließen und nie einen Makler aufsuchen, ist nach Einschätzung des Axa-Chefs falsch. Viele würden zu dem Anbieter ihrer Eltern gehen, den sie persönlich kennen. Für Schumacher ist deshalb klar: Eine Mischung aus digitalen und klassischen Angeboten ist für die Versicherungsbranche der Weg zum Erfolg.
In der Versicherungsbranche bedeute Digitalisierung, Systeme umzustellen, die teilweise schon seit 60 Jahren Bestand haben, sagt Schumacher. Axa würde etwa 100 Millionen Euro pro Jahr in die Digitalisierung des Unternehmens investieren.
Ein Beispiel sei der Bereich Gesundheit, berichtet Schumacher. Axa bietet online einen Symptom-Check an. Ist sich jemand unsicher, ob er oder sie zum Arzt muss, lässt sich das mit dem Angebot herausfinden. Die Tele-Medizin spart Anreise und Wartezeiten in Arztpraxen.
Wie sich Thilo Schumacher die Versicherung der Zukunft vorstellt und was der Manager von Angeboten wie der Versicherungsmakler-App Clark hält, erzählt er in der neuen Folge von "So techt Deutschland".
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Die Digitalisierung ist am Kfz-Versicherungsmarkt weitgehend vorbeigezogen. Nur etwa 20 Prozent der Anbieter arbeiteten digital, beobachtet Thilo Schumacher, CEO des Versicherungskonzerns Axa Deutschland. Ein Grund dafür könnte sein, dass sich Menschen ungern mit Versicherungen beschäftigen und viele aus Bequemlichkeit seit Jahren beim selben Anbieter geblieben sind. "Aber insbesondere glaube ich, dass viele Menschen sagen: Im Schadensfall will ich dann mit jemanden reden können und nicht alleine auf eine Maschine angewiesen sein", vermutet Schumacher im ntv-Podcast "So techt Deutschland".
Die Annahme, dass Jüngere ihre Versicherungen automatisch online abschließen und nie einen Makler aufsuchen, ist nach Einschätzung des Axa-Chefs falsch. Viele würden zu dem Anbieter ihrer Eltern gehen, den sie persönlich kennen. Für Schumacher ist deshalb klar: Eine Mischung aus digitalen und klassischen Angeboten ist für die Versicherungsbranche der Weg zum Erfolg.
In der Versicherungsbranche bedeute Digitalisierung, Systeme umzustellen, die teilweise schon seit 60 Jahren Bestand haben, sagt Schumacher. Axa würde etwa 100 Millionen Euro pro Jahr in die Digitalisierung des Unternehmens investieren.
Ein Beispiel sei der Bereich Gesundheit, berichtet Schumacher. Axa bietet online einen Symptom-Check an. Ist sich jemand unsicher, ob er oder sie zum Arzt muss, lässt sich das mit dem Angebot herausfinden. Die Tele-Medizin spart Anreise und Wartezeiten in Arztpraxen.
Wie sich Thilo Schumacher die Versicherung der Zukunft vorstellt und was der Manager von Angeboten wie der Versicherungsmakler-App Clark hält, erzählt er in der neuen Folge von "So techt Deutschland".
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Der eine war mal Bundeswehrpilot, der andere professioneller Hacker bei der Deutschen Telekom. Heute wollen beide die Bundeswehr technologisch voranbringen: Sven Weizenegger ist Chef des Cyber Innovation Hubs und genießt mit seiner Abteilung innerhalb der Bundeswehr Narrenfreiheit. Florian Seibel ist Chef von Quantum Systems und baut Aufklärungsdrohnen. Diese werden in der Landwirtschaft, in der Vermessung und auch von den ukrainischen Streitkräften eingesetzt. "Daraufhin ist auch das Verteidigungsministerium aufgesprungen und hat eine größere Menge bestellt", sagt er in der neuen Folge des ntv-Podcasts "So techt Deutschland."
An dieser Stelle finden beide Welten zusammen: Ein Panzer müsse 20 oder 30 Jahre funktionieren, so Weizenegger. Er fordert die Industrie auf, Schnittstellen zu öffnen. "Damit Start-ups Plug & Play-fähige Lösungen anbieten können und damit Systeme, die sich heute noch nicht kennen, morgen gemeinsam funktionieren."
Was ein Tesla-Tender ist, warum die Bundeswehr eine Ticket-App braucht und wieso die Rüstungsindustrie Schnittstellen öffnen muss, erzählen Sven Weizenegger und Florian Seibel in der neuen Folge von "So techt Deutschland".
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Vor wenigen Wochen eröffnet Gropyus in Koblenz sein erstes Gebäude: ein neunstöckiges Wohnhaus in Holzhybrid-Bauweise. Der Beginn einer Revolution, wenn es nach Gropyus-Chef Markus Furhmann geht. Er will Gebäude bauen, die nachhaltig, smart, erschwinglich und gleichzeitig auch noch "cool" sind, wie er im ntv-Podcast "So techt Deutschland" erzählt. "Ein Lebensgefühl zu haben, das mehr an einem Tesla dran ist als am klassischen Wohnungsbau", erklärt Fuhrmann die Idee hinter dem Startup, das nach Walter Gropius benannt ist, dem Architekten und Gründer des Bauhauses.
Die Fertigteile für die Wohngebäude werden in einem Werk zwischen Stuttgart und Frankfurt gebaut, zu großen Teilen durch Roboter. Das macht die Produktion schlank und kostengünstig, auch wenn die Preise mit einem klassischen Betonhaus noch nicht mithalten können. "Noch nicht", meint Fuhrmann, der die Kosten durch eine Tesla-ähnliche Bauweise senken will: Alles läuft digital, es gibt ein eigenes Gebäudebetriebssystem und einen Konfigurator, der seinen Angaben zufolge allein schon die Kosten für ein Gebäude erheblich reduzieren kann.
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Michael Stietz ist derzeit ein Manager der Unsicherheiten. Beim Technologiekonzern Körber verantwortet er die Bereiche Beschaffung und Lieferketten. 15.000 Lieferanten aus 80 Ländern muss er koordinieren - angesichts der steigenden Preise, der Energiekrise und der anhaltenden Lieferkettenprobleme eine Mammutaufgabe, die Stietz mit der Digitalisierung der Supply Chain und der Produktion bewältigen will. "Technologie ist mehr und mehr vonnöten", sagt er im ntv Podcast "So techt Deutschland".
Das übrigens auch für die Herstellung von Toilettenpapier, wie Stietz verrät. Jede vierte Klopapierrolle werde auf Maschinen von Körber produziert, wo auch Pharma, Tabak und Tissue auf der Tagesordnung stehen. "Man glaubt gar nicht, wie komplex ein so vermeintlich einfaches Produkt sein kann", erklärt der Manager. Wie digital das inzwischen ist und welche Rolle die Toskana dabei spielt, erzählt Michael Stietz in der neuen Folge von "So techt Deutschland".
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"Die Leute sind in Anbetracht dieser ganzen Situation noch sehr ruhig", liest Erik Podzuweit an den Geldströmen ab, die in seiner App derzeit stattfinden. Er ist Gründer und Co-CEO des Neobrokers Scalable Capital. Und er stellt fest: Der Zulauf an Neukunden ist trotz der turbulenten Lage an den Märkten noch recht hoch. Trotzdem weiß auch der Ex-Goldman-Sachs-Banker: "Die Panik kann noch kommen."
Doch gerade das Anlageverhalten seiner Kunden beruhigt Podzuweit. Breit zu streuen und zu diversifizieren, sei im Trend. Und das hat für den Manager einen Grund. "ETFs sind wirklich der Gamechanger", sagt Podzuweit im ntv-Podcast "So techt Deutschland". Allein bei Scalable Capital halten 70 Prozent der Kundinnen und Kunden ETFs, also börsengehandelte Indexfonds.
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"Die Leute sind in Anbetracht dieser ganzen Situation noch sehr ruhig", liest Erik Podzuweit an den Geldströmen ab, die in seiner App derzeit stattfinden. Er ist Gründer und Co-CEO des Neobrokers Scalable Capital. Und er stellt fest: Der Zulauf an Neukunden ist trotz der turbulenten Lage an den Märkten noch recht hoch. Trotzdem weiß auch der Ex-Goldman-Sachs-Banker: "Die Panik kann noch kommen."
Doch gerade das Anlageverhalten seiner Kunden beruhigt Podzuweit. Breit zu streuen und zu diversifizieren sei im Trend. Und das hat für den Manager einen Grund. "ETFs sind wirklich der Game Changer", sagt Podzuweit im ntv-Podcast "So techt Deutschland". Allein bei Scalable Capital halten 70 Prozent der Kundinnen und Kunden ETFs, also börsengehandelte Indexfonds.
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Marcus Diekmann ist Unternehmer, Investor, Enterprise Evangelist (Berater!) und mit Job Aid Ukraine auch noch für den guten Zweck aktiv. Von sich selbst sagt Diekmann, er sei der "schlechteste Projektmanager und schlimmste Organisator aller Zeiten". Aber immerhin fantasievoll, meint er - und das als BWLer.
Wie darf man das verstehen? Diekmann nennt Rose Bikes als Beispiel. Das Familienunternehmen ist weit über 100 Jahre alt. Ein Traditionsbetrieb, der vor allem im Onlinehandel Nachholbedarf hatte. Damit wurde Diekmann beauftragt. "Wir waren in 13 Ländern aktiv und haben in vier Wochen entschieden, aus fünf herauszugehen, weil wir gesagt haben: Besser in acht gewinnen, statt in 13 ein bisschen erfolgreich zu sein", erklärt er seine Strategie, die er zuerst als Geschäftsführer und inzwischen als Beirat für das Unternehmen erfolgreich umgesetzt hat.
"Ich bin der Typ, der aufbricht, der gemeinsam mit dem Team nach vorne geht und immer für die Transformation zuständig ist", sagt der Münsterländer von sich selbst. Wie, er das macht, worüber er sich in Deutschland aufregt und wie er mit Job Aid Ukraine gerade Geflüchteten hilft, erzählt er in der neuen Folge von "So techt Deutschland".
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Mark Zuckerberg will es wissen: Die Zukunft von Facebook liegt im Metaverse, deshalb benennt er seinen Konzern in Meta um. Doch kaum jemand kann sagen, wo sich diese neue Welt befindet und wie man sie betreten kann. Thomas Riedel weiß es. Der Metaverse-Experte erklärt im Podcast "So techt Deutschland", warum man das Metaverse derzeit vor allem in Büchern findet, was die beiden Grundprinzipien sind und warum das virtuelle Universum einen Brückenbauer braucht.
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