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In seinem nächsten Interview beantwortet Prof. Erb (Jennes) einige Fragen, die uns natürlich alle interessieren: Was ist Glück und vor allem: Wie werde ich glücklich?
Wir alle streben danach, Angenehmes herbeizuführen und Unangenehmes zu vermeiden. Dieses Prinzip ist die Grundlage der Theorie des regulatorischen Fokus. Sie unterscheidet, ob Menschen danach streben das Maximum zu erreichen (Promotion Fokus) oder eher danach , möglichst keine Fehler zu machen (Prevention Fokus). Welchem Fokus würden Sie sich zuordnen und woran erkennt man bei anderen, welchen Fokus sie wohl haben? Antworten auf diese Fragen gibt's im Interview, das Judith Balzukat, B.Sc. mit Prof. Erb führt.
Über Nacht berühmt zu werden, geling den wenigsten Menschen. Versuchspersonen in einem klassischen Experiment glauben jedoch fälschlicherweise, dass es sich bei einem Namen um den einer berühmten Persönlichkeit handelt, wenn sie diesen Namen zuvor bereits unter einem anderen Vorwand gelesen haben. Judith Balzukat, M. Sc. erklärt im Gespräch mit Prof. Erb den False-Fame-Effekt und welche Bedeutung dieses Phänomen im Alltag der Menschen hat.
Was bedeutet soziale Identität? Prof. Erb erklärt, warum Menschen nach einer positiven sozialen Identität streben und wie man diese herstellen kann. Zudem geht er unter anderem der Frage auf den Grund, was Gruppenzugehörigkeit und Diskriminierung mit sozialer Identität zu tun haben.
Was macht einen Menschen für uns attraktiv? Finden wir alle einen bestimmten Typ Mann oder Frau besonders attraktiv? Und können innere Werte ein durchschnittliches Äußeres ausgleichen? Prof. Erb (Jennes) weiß die Antworten und gibt im Gespräch mit Dr. Vivica von Rieß Hoffnung: Das Aussehen ist vor allem zu Beginn von Bedeutung, aber auf lange Sicht kann der Charakter aufholen.
Wohin führt das Streben nach absoluter Wahrheit? Dem kritischen Rationalisten Hans Albert nach zu drei Möglichkeiten, die jede für sich inakzeptabel sind. In Anlehnung an die Geschichte des Lügenbarons Münchhausen, der sich am eigenen Zopf aus dem Sumpf zog, nennt Albert dieses Trilemma das Münchhausen-Trilemma. Warum das Streben nach absoluter Wahrheit problematisch ist, wie Wissenschaft ohne dieses Streben funktionieren kann und was das alles mit Psychologie zu tun hat, erläutert Prof. Erb im Gespräch mit Judith Balzukat, M. Sc.
Schon mal versucht, in Jeans und Pollover mit einem 500 € Schein an der Supermarktkasse zu bezahlen? Im Interview mit Judith Balzukat, B. Sc. erklärt Prof. Erb, warum es im Kostüm oder Anzug besser klappt! Kleider machen Leute! Bleib dran, um zu erfahren, wie man selbst die passende Kleidung wählt!
Was ist Priming? Als Priming bezeichnet man den Vorgang im menschlichen Gedächtnis, bei dem ein Konzept (z. B. Tisch) ein anderes Konzept (z. B. Stuhl) aktiviert. Verwandte Konzepte rufen sich gegenseitig auf und beeinflussen so unsere Urteile und Verhaltensweisen, ohne dass es uns bewusst wird. Es können auch soziale Inhalte "geprimt" werden. So aktiviert etwa das Konzept "Professor" das verwandte Konzept "zerstreut", weil "zerstreut" dem gängigen Stereotyp über Professoren entspricht. Und ein geprimtes Konzept, je nachdem ob positiv oder negativ, kann Urteile über eine andere Person beeinflussen, insbesondere dann, wenn diese Person mehrdeutige Verhaltensweisen zeigt. Das funktioniert, obwohl das Konzept in einem ganz anderen Kontext aufgerufen wurde. Priming hat also weitreichende Konsequenzen im Alltag, die den Menschen oft gar nicht bewusst werden. Im Gespräch zwischen Tarah Arens und Prof. Erb erfährt man wieso und mit welchen Konsequenzen.
Wenn wir uns nicht gut fühlen, weil unser Verhalten nicht zu unseren Überzeugungen passt, dann bezeichnen Psychologen diesen Zustand als "kognitive Dissonanz". Prof. Erb (Jennes) erklärt im Video mit Dipl.-Psych. Scarlett Friedrich auch gleich noch wie wir dieses Gefühl wieder loswerden können.
Bereits im Mutterleib ist es Individuen möglich, Reize aufzunehmen und diese zu speichern. Prof. Erb erklärt im Gespräch mit Judith Balzukat, M. Sc. die spannendsten Befunde aus der Literatur des pränatalen Lernens und gibt Beispiele dafür, welche kreativen Methoden Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen anwenden, um herauszufinden, was und wie Menschen bereits vor ihrer Geburt lernen.
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