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Seit rund 300 Jahren wird über die Definition und Anerkennung des Österreichischen Deutsch als Standard diskutiert - bis heute.
Der Sprachwissenschaftler Prof. Stefan Dollinger erzählt in dieser Folge, warum die Germanistik ihre Grundannahmen hinterfragen sollte und warum Österreichisches Deutsch als Forschungsgebiet für Linguisten der "akademischen Selbstdemontage” gleicht. Na Servus!
Lügt man eigentlich, wenn man ein Toupet trägt? Das würden die meisten vermutlich verneinen. Im Normalfall sprechen wir erst von einer Lüge, sobald die Täuschung in Worte gegossen und die Unwahrheit gesprochen oder geschrieben ausformuliert ist.
Ist unsere Sprache also Komplizin oder vielleicht sogar Mittäterin, wenn es ums Lügen geht? Das bespricht Hannah Heinzinger in dieser Folge mit dem Sprachwissenschaftler Prof. Helmuth Feilke, der gerade die jährliche Tagung der Deutschen Akademie für Dichtung und Sprache zum Motto „Linguistik der Lüge“ besucht hat.
Vorurteile über die Franken gibt es reichlich, etwa die oft zitierte Wortkargheit.
Damit räumt die Linguistin und Sprachhistorikerin Christine Ganslmayer jetzt aber auf - in ihrem Buch "Fränkisch. Des is fei schäi" (Duden Verlag). Mit uns spricht sie über innere Mehrsprachigkeit durch Dialektwissen, über die jiddischen Einflüsse in den fränkischen Dialekten und über das berühmte Schäuferla.
Autor/in: Julia Cortis
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