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Ein Special zu Tipps & Tricks im Rahmen der Besteuerung von Einnahmen und Ausgaben aus Vermietung und Verpachtung und ein Einblick in eine vielfältige Welt der 21er Einkünfte mit zahlreichen Fallkonstellationen und sich daraus ergebenden Fallstricken, Pflichten und Optionen, die Christoph Ackermann und Dr. Andreas Bolik vorstellen. Dabei geht es auch um Mieteinnahmen, laufenden Kosten für Strom, Wasser oder Müllabfuhr, auch Zinsen, Renovierungen und Instandhaltung oder Modernisierung und den damit verbundenen Handwerkerleistungen, Hausverwaltung und sonstigen Nebenkosten oder Versicherungen, Abschreibungen, Bagatellgrenzen und vielem mehr. Es gilt nicht nur das klassische Zufluss- und Abflussprinzip zu beachten und neue Anreize des Gesetzgebers im Zuge des Wohnungsmangels zu nutzen, der auch Sonderabschreibungen ermöglicht, wenn in die Erfüllung neuer klimaschonender Effizienzkriterien investiert wird (Stichwort: Heizungsmodernisierung). Hinzu kommen im Falle der kurzfristigen Vermietung oder auch z.B. bei Ferienwohnungen noch die Plattformnutzung und notwendigen Meldepflichten durch DAC-7.
Internal Carbon Pricing (ICP) ist eine drängende Herausforderung für Unternehmen. Diese nutzen interne CO2-Preise als integralen Bestandteil ihrer strategischen Ausrichtung, um Anreize für die Reduzierung von Emissionen zu schaffen und nachhaltige Entscheidungen zu fördern. Wie ermittelt man aber den richtigen internen CO2-Preis ohne klare Regulierungsvorgaben? Die Beantwortung dieser Frage widmen sich Michael Dworaczek und Simon Fahrenholz im Gespräch mit Dr. Andreas Bolik, denn dies ist enorm wichtig für die Bemühungen der Konzerne, zielgerichtet und effektiv die Emissionen in den einzelnen Unternehmensteilen und -gesellschaften zu senken.
Die „neue" Grundsteuer ist im Alltag angekommen. Die Erklärungen auf den 1.1.2022 waren dabei für die Steuerpflichtigen nur der Beginn. Nunmehr stellen sich zahlreiche Folgefragen: In welchen Fällen und wann sind – abhängig vom Bundes- oder Landesmodell – Steuerpflichtige zu Änderungsanzeigen verpflichtet? Welche Rückschlüsse können aus den bisher ergangenen Finanzgerichtsurteilen und -beschlüssen gezogen werden und welche Praxisbefunde stechen dabei hervor? Und welche Handlungsempfehlungen ergeben sich mit Blick auf die mögliche Verfassungswidrigkeit, die Ermittlung und Akzeptanz von Bodenrichtwerten, die Bestimmung von Nutzungsarten sowie die Abgrenzung wirtschaftlicher Einheiten. All diesen Themen widmen sich Thomas Wagner, Jonas Schneider und Karin Beskes.
ESG-Regulatorik ist unfassbar vielfältig. Auch im Bereich der Nachhaltigkeit entstand ein Tsunami an Neuregelungen. Wie weit und wie bereit ist die Wirtschaft darauf zu reagieren? Welche Funktionen in den Unternehmen übernehmen die Verantwortung? Stehen Steuer- und Rechtsabteilung an vorderster Front und was können Unternehmen tun, wenn zwar Silos bestehen, ein Handeln aber im Gesamtunternehmen bewirkt werden muss? Aus soft- ist bereits hard-law geworden und bestehende Rechtsverpflichtungen, wie z.B. CBAM, LkSG oder Kreislaufwirtschaftsgesetz sind nicht mehr nur in Einzelabteilungen zu bewältigen, sondern ihre Einhaltung verpflichtet zahlreiche Unternehmenseinheiten, die es mitzunehmen gilt. Hermann Gauß , Richard J. Albert, Sebastian Wurzberger und Kim Sandy Eichler besprechen in dieser Folge, wie Unternehmen mit der Herausforderung dieser Vielfältigkeit umgehen können und welche Antworten eine von EY Tax & Law durchgeführte Umfrage liefert?
Weiterführende Informationen: Artikel zur Studie und Download-Option.
Im Bundesrat wachen die jeweiligen Landesregierungen mit Argusaugen über die Interessen ihrer Länder und haben schon so manchem Bundesfinanzminister schmerzhafte Kompromisse abgerungen. Und gelegentlich heißt es für ein neues Gesetz sogar „Endstation Bundesrat".
Am 24.11.2023 hat der Bundesrat vorerst den Daumen zum Wachstumschancengesetz, einem zentralen steuerpolitischen Projekt der Koalition, gesenkt und den Vermittlungsausschuss angerufen. Conrad Clemens, Staatssekretär in der Sächsischen Staatskanzlei und Bevollmächtigter des Freistaates Sachsen beim Bund, steht im Tax & Law Hörfunk Roland Nonnenmacher Rede und Antwort , wie es nun beim Wachstumschancengesetz weitergeht und wie Bund und Länder allgemein in der Steuerpolitik zusammenspielen. Konkret sieht er beim Wachstumschancengesetz insbesondere die Verlustverrechnung auf der Kippe. Insgesamt wünscht er sich ein besseres Miteinander von Bund und Ländern, die sich schon im Vorfeld großer Gesetzgebungsverfahren besser abstimmen sollten.
Ab 2024 betrifft große Unternehmensgruppen die globale Mindeststeuer. Ausgangspunkt dazu sind die Abschlüsse nach dem betreffenden Konzernrechnungslegungsstandard. Um Unternehmen Erleichterungen zu verschaffen, können in den ersten Jahren der neuen globalen Mindeststeuer bestimmte Vereinfachungen genutzt werden. Mit diesen, zumeist als Safe-Harbour bezeichneten Erleichterungen, befassen sich Dr. Andreas S. Bolik und Eva Stauske in der neuen Episode des EY Tax & Law Hörfunk Podcast - Steuern pur. Diskutiert wird, in welchen Konstellationen dann vereinfachte Berechnungen anhand der länderbezogenen Berichte vorgenommen werden können und was dabei zu beachten ist.
Während die Steuerwelt noch bis über beide Ohren mit der Umsetzung der globalen Mindeststeuer beschäftigt ist, präsentiert die EU-Kommission schon die nächste Jahrhundertreform. Die Rede ist von "Business in Europe: Framework for Income Taxation", kurz BEFIT. Das anspruchsvolle Ziel: die Vereinheitlichung der Unternehmensbesteuerung in der EU.
Im Gespräch mit Roland Nonnenmacher erläutert Prof. Dr. Klaus von Brocke, was sich hinter BEFIT verbirgt und wo die Unterschiede zum Vorgängerprojekt, der GKKB, liegen. Nebenbei wird geklärt, was es mit den weiteren Akronymen auf sich hat, die in Brüssel die Runde machen: HOT, FASTER, SAFE, UNSHELL, TP Directive. Außerdem steht die Frage im Raum: Was davon wird noch umgesetzt vor den Wahlen zum EU-Parlament am 9. Juni 2024?
Ende August konnte sich die Bundesregierung erst nach intensivem Ringen auf ein Wachstumschancengesetz und Eckpunkte für die Kindergrundsicherung einigen. Jetzt übernehmen die Parlamentarier die weiteren Beratungen. Bei den Grünen steht Katharina Beck, Bundestagsabgeordnete aus Hamburg und Finanzpolitische Sprecherin ihrer Fraktion im Deutschen Bundestag, am Steuerrad. Welchen Kurs sie dabei ansteuert und welche Klippen es zu umschiffen gibt, erläutert sie im Gespräch mit Roland Nonnenmacher. Es geht dabei auch um die Visitenkarte des Wachstumschancengesetzes, die Klimaschutz-Investitionsprämie, und wie sie weiterentwickelt werden könnte, die neuen Möglichkeiten bei Mitarbeiterkapitalbeteiligungen, den Staatshaushalt als Bilanz mit langfristigen Investitionen und den gegenwärtig diskutierten Brückenstrompreis. Mehr Mut in der Steuerpolitik sei insgesamt wichtig. Zum Abschluss hisst Katharina Beck die Segel und sticht mit der „Green Ferry" in See.
Photovoltaikanlagen auf den Dächern sind aus unserem Stadtbild schon kaum mehr weg zu denken. Die Ampelkoalition will erreichen, dass künftig alle geeigneten Dachflächen für die Solarenergie genutzt werden. Auch das Steuerrecht trägt seinen Teil dazu bei, den beschleunigten Ausbau der Solarenergie voranzutreiben. Im Zuge des JStG 2022 hat der Gesetzgeber bereits erhebliche bürokratische Hürden abgebaut und Erleichterungen für den Photovoltaikanlagenbetreiber geschaffen. Dr. Andreas Bolik und Frauke Reifarth-Belli beleuchten in dieser Episode die jüngsten Entwicklungen bei den steuerlichen Neuregelungen rund um den Betrieb von Photovoltaikanlagen. Was darf der Betreiber von den Neuregelungen praktisch wirklich erwarten? Was leisten die Neuregelungen (nicht)? Was könnte in Zukunft noch kommen? Mehr dazu erfahren Sie in dieser Episode des Tax & Law Hörfunk - Steuern pur.
Wenn Mitte August 2023 der Bundestag in der parlamentarischen Sommerpause weilt, ist die Steuerpolitik normalerweise abgemeldet und die Sommerlochthemen übernehmen die Schlagzeilen. Doch in diesem Jahr hat der öffentlichkeitswirksame Streit um das Wachstumschancengesetz die Steuerpolitik mitten im Sommerloch in das Zentrum der Aufmerksamkeit gerückt. Dr. Andreas Bolik und Roland Nonnenmacher berichten über eine steuerpolitisch ungewöhnlich aktive parlamentarische Sommerpause und erläutern, worum es in dem umstrittenen Wachstumschancengesetz und weiteren aktuellen Gesetzentwürfen eigentlich geht. Besondere Aufmerksamkeit widmen sie der Frage, ob das Gesetzespaket eine angemessene Reaktion auf das derzeit schwierige wirtschaftliche Umfeld sein kann.
Sollten Sie Fragen oder Anregungen an uns richten wollen, können Sie uns gerne per E-Mail an [email protected] kontaktieren.
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