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Als Wikipedia online ging, hatten Lehrer Panik. Groß war die Angst, dass Schülerinnen und Schüler nicht mehr selbst denken, sondern nur noch abschreiben. Jetzt gibt es künstliche Intelligenz. KI kann mehr als Wikipedia und die Ängste sind vielleicht auch deshalb größer. Schule muss sich mit dem Thema auseinandersetzen und ein Verbot kann nicht die Antwort auf den technischen Fortschritt sein. Sagt Prof. Dr. Ulrike Cress im Gespräch mit Ursula Weidenfeld. Sie ist Direktorin des Leibniz-Instituts für Wissensmedien in Tübingen, Leiterin der Arbeitsgruppe Wissenskonstruktion und kommissarische Leiterin der Arbeitsgruppe Multiple Repräsentationen.
Der Mensch stammt vom Affen ab. Wie nah sind wir ihnen wirklich? Was macht die Affen-Gesellschaft aus und was ist so faszinierend an Affen. Ursula Weidenfeld im Gespräch mit der Affenexpertin Julia Fischer. Sie leitet die Abteilung kognitive Ethologie am Deutschen Primatenzentrum, dem Leibniz-Institut für Primatenforschung. Sie beschäftigt sich unter anderem mit dem Sozialverhalten, der Kommunikation und der Kognition von Primaten.
Seit 3 Jahren sind wir inzwischen im Dauerkrisenmodus. Die Pandemie, die noch nicht vorbei ist. Der Krieg der viele Fragen aufwirft und die Inflation, die uns das tägliche Leben nicht leichter macht, sondern teurer. Für viele von uns beginnt jetzt die Urlaubszeit und damit auch der Wunsch, sich neben der Erholung auch ein wenig stärker zu machen. Was kann ich tun um gegen die Dauerkrisen stand zu halten? Wir geben Tipps. Ursula Weidenfeld im Gespräch mit Dr. Donya Gilan. Sie leitet den Bereich Resilienz und Gesellschaft am Leibniz-Institut für Resilienzforschung in Mainz.
Wenn der Sommer sich von seiner heißen Seite zeigt, streichen wir auch in der Wohnung oft schnell die Segel. Dann ist es nicht nur draußen heiß, sondern auch in den eigenen vier Wänden. Vor allem im Schlafzimmer ist das besonders lästig, weil die Nächte dann manchmal sogar unerträglich werden. Ursula Weidenfeld im Gespräch mit Dr.-Ing. habil. Regine Ortlepp. Sie ist Leiterin des Forschungsbereiches gebaute Umwelt - Ressourcen und Umweltrisiken am Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung in Dresden.
Alt, Kölsch, Pils, Helles oder Weizen. Die Liste der unterschiedlichen Biersorten, die wir in Deutschland trinken, ist lang. Vermutlich ist Bier einmal durch Zufall entstanden und auch Kinder haben es getrunken. Das Reinheitsgebot ist noch heute wichtig und doch gibt es Trends zu ganz neuen Biersorten. Ursula Weidenfeld im Gespräch mit Barbara Sturm. Sie ist wissenschaftliche Direktorin des Leibniz-Instituts für Agrartechnik und Bioökonomie in Potsdam.
Neandertaler haben eine erstaunlich lange Zeit, über 250.000 Jahre, nicht nur das Neandertal, sondern ganz Europa und Teile Asiens bevölkert. Wobei das Wort "bevölkert" stark übertrieben ist. Es waren wahrscheinlich immer nur ein paar tausend von ihnen gleichzeitig auf der Erde.
Was konnten die Neandertaler?Aber dafür konnten sie mehr, als man bisher geglaubt hat. Nehmen wir also Abschied vom Mann, der mit der Keule hinter den Mammuts herrennt. Was konnten die Neandertaler? Wie haben sie gelebt? Sind sie wirklich ausgestorben? Was von ihnen prägt uns bis heute?
Das alles erklärt in dieser Episode Sabine Gaudzinski- Windheuser. Sie ist Professorin am Römisch-Germanischen Zentralmuseum, dem Leibniz-Institut für Archäologie, leitet das Museum für menschliche Verhaltensevolution, und lehrt am Institut für Altertumswissenschaften der Universität Mainz. Ihr Spezialgebiet ist die Archäologie der Steinzeit.
Die Forschung zu Diabetes I und II hat in den vergangenen Jahrzehnten rasante Fortschritte gemacht. Wer Diabetes hat, lebt heute viel länger als früher. Neue Medikamente machen allerdings nicht nur "Zuckerkranken" neue Hoffnung. Auch stark Übergewichtige können von der Diabetesforschung profitieren, sagt unser heutiger Gast im Gespräch mit Ursula Weidenfeld. Prof. Dr. Michael Roden ist Wissenschaftlicher Geschäftsführer des Deutschen Diabetes-Zentrums-Leibniz-Zentrum für Diabetes-Forschung an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und Direktor des Instituts für Klinische Diabetologie.
Schlechte Wasserqualität, Plastik im Meer und nur wenige Fische. Wenn wir über die Probleme der Ozeane sprechen, dann können wir viele Baustellen aufmachen. Aber wir fragen in Tonspur Wissen ganz konkret: Was kann man denn tun, damit es den Meeren wieder besser geht? Die Antwort ist klar: Eine ganze Menge, aber es lohnt sich! Ursula Weidenfeld im Gespräch mit Prof. Dr. Raimund Bleischwitz. Er ist wissenschaftlicher Geschäftsführer des Leibniz-Zentrums für Marine Tropenforschung und Professor für Globale Nachhaltige Ressourcen an der Universität Bremen und Honorarprofessor am UCL Bartlett School of Environment, Energy and Resources.
Home-Office ist sicherlich die große Errungenschaft der Pandemie. Viele Arbeitnehmer haben die Zeit mit der Familie durchaus zu schätzen gelernt. Für eine bessere "Work-Life-Balance" und für mehr Zeit für andere Dinge als Arbeit. Psychologen wie Dr. Hannah Schade finden das Modell mit vier Tagen Arbeit und drei Tagen Freizeit genau richtig. Es ist gesünder und macht uns im Job am Ende viel leistungsfähiger. Sie forscht am Leibniz-Institut für Arbeitsforschung zum Thema flexible Verhaltenssteuerung.
Spätestens seit dem Ukraine-Krieg ist Gas als Heizmethode abgeschrieben und damit haben die Grünen in der Bundesregierung nicht allein die Schuld. Neue Heizmethoden sind gefragt und Wasserstoff gilt für viele als die neue und zukunftsweisende Technologie. Ob der Wasserstoff dem auch gerecht werden kann, erklärt Dr. Falko Ueckerdt. Er leitet am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung das Klimawendeteam.
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