Am 24. Februar 2022, in den frühen Morgenstunden, greift das russische Militär die Ukraine an. Mit verheerenden Folgen. Viele tausend Menschen sterben. Über 18 Millionen Personen flüchten ins Ausland. Um die soziale Not zu lindern, sammelt die Glückskette über 130 Millionen Franken.
Die Not in der Ukraine ging den Schweizer Spendenden nahe.
Das zeigte sich auch am 9. März 2022. 130 Millionen Franken kamen zusammen, das zweithöchste Sammelergebnis in der Geschichte der Glückskette. Millionen, die sie wiederum Hilfswerken weitergeben konnte.
Wie hilft man der Bevölkerung während eines Krieges?
Indem man zum Beispiel beim Flicken von Häusern und Wasserleitungen hilft, damit das Leben in den Dörfern wieder einigermassen funktioniert.
* SRF- Sonderkorrespondent Peter Balzli hat solche Dörfer besucht. Er ist zugeschaltet aus Kiew und erzählt im Treffpunkt darüber.
* Judith Schuler von der Glückskette weiss, warum man auch Projekte in Rumänien und Polen unterstützt. Und auch in der Schweiz.
* Lena Korinth, eine Ukrainerin, die seit Jahren in der Schweiz lebt, ist ebenfalls Gast im Treffpunkt. Am Glückskette-Sammeltag 2022 erzählte sie damals von ihrem Bruder, der an der Front kämpft und von ihren Familienmitgliedern, die sich seit kurzem in der Schweiz aufhielten. Und heute?