Das hochsommerliche Wetter mit rekordverdächtigen Temparaturen lässt das Trinkwasser knapp werden. Noch gibt es keine Einschränkungen. Aber in den Familiengärten werden bereits da und dort Empfehlungen zum Wassersparen ausgesprochen.
Die Mitglieder des Familiengartenvereins Birsfelden (BS) beispielsweise hatten bereits im Juni einen Brief mit Empfehlungen erhalten. Man solle doch sparsam mit dem Wasser umgehen, also gezielt mit der Kanne und nicht mit dem Schlauch giessen sowie Planschbecken nicht einfach ausleeren, sondern das Wasser zum Giessen verwenden.
Eine Umfrage bei Familiengärten zeigt: solche Empfehlungen kommen nicht überall gut an, obwohl doch Familiengärten ja oft eine mitunter recht strikte Platzordnung mit verschiedensten Bestimmungen haben.
Im Mendrisiotto, ganz im Süden des Tessins, wird das Wasser bereits sehr knapp. Die Gemeinde Mendrisio verbietet ihren 15'000 Einwohnerinnen und Einwohnern nun, Trinkwasser für nicht lebensnotwendige Zwecke zu nutzen. So dürfen die Gärten gar nicht mehr bewässert, keine Autos mehr gewaschen und keine Schwimmbecken mehr gefüllt werden.