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Es war die Zeit des Propheten Jeremia und seines Schreibers Baruch. Beide lebten in Ehrfurcht vor Gott und waren ihm treu. In jener Zeit herrschte König Jojakim über Juda. Er war der Sohn von König Josia und sein Thronfolger. Im Gegensatz zu seinem Vater Josia, der das Land vom Götzendienst gereinigt hatte, lebte und regierte Jojakim gottlos.
Baruch, der Sohn des Nerija schrieb auf einer Buchrolle nieder, was Jeremia von Gott empfangen hatte. Und Jeremia begann treu die Gerichtsworte Gottes öffentlich bekannt zu machen. Er rief das Volk zur Umkehr auf. Aber die Leute glaubten nicht. Sie bedrohten und verfolgten Jeremia und er musste sich verborgen halten. So sollte Baruch, der Schreiber, die Buchrolle im Tempel vorlesen.
In Kapitel 36 Vers 8 lese ich: „Baruch tat, was Jeremia ihm befohlen hatte, und er las die Worte des HERRN der anwesenden Menge im Tempel vor.“
Als die Staatsdiener des Königs davon hörten, ließen sie Baruch von dem Diener Jehudi herbeiholen.
Bereits im Kapitel 22 im Vers 19 kündigte Gott an, dass er Jojakim bestrafen wolle: „Er soll wie ein Esel begraben werden, geschleift und hinausgeworfen vor die Tore Jerusalems“. Ein Eselsbegräbnis war ein unehrenhaftes Begräbnis. Er sollte nach seinem Tod wie ein Arbeitstier verscharrt werden. Es gibt Auslegungen, die darauf hindeuten, dass Jojakim die Belagerung Jerusalems durch den babylonischen König Nebukadnezar nicht überlebte.
Das auf das Land zukommende Kriegsgeschehen bedrückte Baruch so stark, dass Angst und Sorge seine Seele belasteten. Große Trauer überkam ihn, denn auch seine eigene Zukunft stand auf dem Spiel.
Der Mensch an sich benötigt die Erfüllung elementarer Grundbedürfnisse, um sein Leben gesund entfalten zu können: Hoffnung, Schutz, Sicherheit, Bewahrung von Leib und Leben.
Dazu gehört auch das Bedürfnis nach sozialer Sicherheit, wie stabile Familienverhältnisse, Freunde, fester Wohnsitz, Arbeitsstelle usw. Menschen fürchten sich vor Krankheit, Alleinsein, Not, Armut, Krieg, Tod.
Die Lebensgeschichte Baruchs ist auch ein gutes Beispiel für widrige Lebensumstände in der heutigen Zeit. Äußere und innere Lebenskrisen sind oft Zerreißproben für den Glauben an Gott. Unmut und Verbitterung können sich einstellen und zur Abwendung von Gott führen. Christsein garantiert nicht, beständig auf der Sonnenseite des Lebens zu stehen.
Im Leben von Christen gibt es Sorgen und Probleme, wie auch im Leben von Menschen, die ohne Gott leben. Anstatt sich von Gott abzuwenden, ist es besser, Gott um Hilfe zu bitten und auf Gottes Kraft zu vertrauen.
Der Pfarrer Wilhelm Busch sagte einmal ungefähr so: Nachfolger Jesu Christi stehen zuweilen vor einem Abgrund, der sich auf ihrem Weg aufgetan hat. Sollen sie umkehren? Oder sollen sie sich in den Abgrund stürzen? Beides nicht. Sie glauben — und finden sich gerettet auf der sicheren Seite wieder. Das ist das Wunder des Glaubensweges!
Gott nahm die Nöte und Zweifel von Baruch sehr ernst. Im Auftrag des HERRN sprach Jeremia zu Baruch die Worte: So spricht der HERR: Sieh her, auf der ganzen Erde lege ich in Trümmer, was ich aufgebaut habe, und reiße aus, was ich eingepflanzt habe.
Und da willst du für dich ein Leben in Wohlstand und Sicherheit? Verlange es nicht! Ich bringe Unglück über alle Menschen. Dir aber gebe ich dein Leben als Beutestück, wohin du auch kommst. Das sage ich, der HERR.
Gott gibt Baruch ein Trostwort. Er will sein Leben beschützen, wohin er auch kommt. Er macht ihm deutlich, dass er überleben, aber Hab und Gut verlieren wird.
Krisen können Chancen sein, geistlich zu wachsen und sich zu bewähren. Auch Jesus blieb von Anfechtungen nicht verschont. Beispielsweise als er 40 Tage in der Wüste versucht wurde. Niemand schien ihm beizustehen. Da scheint es so leicht aufzugeben und so schwer durchzuhalten. Und weil Jesus an seinem eigenen Leib erfahren hat, wie das ist, so ist er, als unser Hohepriester, derjenige der uns zur Seite stehen und helfen kann. Vertrauen Sie auf Gott und halten Sie an ihm fest, auch in schweren Zeiten.
Autor: Marion Christa Nickel
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By ERF - Der Sinnsender5
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Es war die Zeit des Propheten Jeremia und seines Schreibers Baruch. Beide lebten in Ehrfurcht vor Gott und waren ihm treu. In jener Zeit herrschte König Jojakim über Juda. Er war der Sohn von König Josia und sein Thronfolger. Im Gegensatz zu seinem Vater Josia, der das Land vom Götzendienst gereinigt hatte, lebte und regierte Jojakim gottlos.
Baruch, der Sohn des Nerija schrieb auf einer Buchrolle nieder, was Jeremia von Gott empfangen hatte. Und Jeremia begann treu die Gerichtsworte Gottes öffentlich bekannt zu machen. Er rief das Volk zur Umkehr auf. Aber die Leute glaubten nicht. Sie bedrohten und verfolgten Jeremia und er musste sich verborgen halten. So sollte Baruch, der Schreiber, die Buchrolle im Tempel vorlesen.
In Kapitel 36 Vers 8 lese ich: „Baruch tat, was Jeremia ihm befohlen hatte, und er las die Worte des HERRN der anwesenden Menge im Tempel vor.“
Als die Staatsdiener des Königs davon hörten, ließen sie Baruch von dem Diener Jehudi herbeiholen.
Bereits im Kapitel 22 im Vers 19 kündigte Gott an, dass er Jojakim bestrafen wolle: „Er soll wie ein Esel begraben werden, geschleift und hinausgeworfen vor die Tore Jerusalems“. Ein Eselsbegräbnis war ein unehrenhaftes Begräbnis. Er sollte nach seinem Tod wie ein Arbeitstier verscharrt werden. Es gibt Auslegungen, die darauf hindeuten, dass Jojakim die Belagerung Jerusalems durch den babylonischen König Nebukadnezar nicht überlebte.
Das auf das Land zukommende Kriegsgeschehen bedrückte Baruch so stark, dass Angst und Sorge seine Seele belasteten. Große Trauer überkam ihn, denn auch seine eigene Zukunft stand auf dem Spiel.
Der Mensch an sich benötigt die Erfüllung elementarer Grundbedürfnisse, um sein Leben gesund entfalten zu können: Hoffnung, Schutz, Sicherheit, Bewahrung von Leib und Leben.
Dazu gehört auch das Bedürfnis nach sozialer Sicherheit, wie stabile Familienverhältnisse, Freunde, fester Wohnsitz, Arbeitsstelle usw. Menschen fürchten sich vor Krankheit, Alleinsein, Not, Armut, Krieg, Tod.
Die Lebensgeschichte Baruchs ist auch ein gutes Beispiel für widrige Lebensumstände in der heutigen Zeit. Äußere und innere Lebenskrisen sind oft Zerreißproben für den Glauben an Gott. Unmut und Verbitterung können sich einstellen und zur Abwendung von Gott führen. Christsein garantiert nicht, beständig auf der Sonnenseite des Lebens zu stehen.
Im Leben von Christen gibt es Sorgen und Probleme, wie auch im Leben von Menschen, die ohne Gott leben. Anstatt sich von Gott abzuwenden, ist es besser, Gott um Hilfe zu bitten und auf Gottes Kraft zu vertrauen.
Der Pfarrer Wilhelm Busch sagte einmal ungefähr so: Nachfolger Jesu Christi stehen zuweilen vor einem Abgrund, der sich auf ihrem Weg aufgetan hat. Sollen sie umkehren? Oder sollen sie sich in den Abgrund stürzen? Beides nicht. Sie glauben — und finden sich gerettet auf der sicheren Seite wieder. Das ist das Wunder des Glaubensweges!
Gott nahm die Nöte und Zweifel von Baruch sehr ernst. Im Auftrag des HERRN sprach Jeremia zu Baruch die Worte: So spricht der HERR: Sieh her, auf der ganzen Erde lege ich in Trümmer, was ich aufgebaut habe, und reiße aus, was ich eingepflanzt habe.
Und da willst du für dich ein Leben in Wohlstand und Sicherheit? Verlange es nicht! Ich bringe Unglück über alle Menschen. Dir aber gebe ich dein Leben als Beutestück, wohin du auch kommst. Das sage ich, der HERR.
Gott gibt Baruch ein Trostwort. Er will sein Leben beschützen, wohin er auch kommt. Er macht ihm deutlich, dass er überleben, aber Hab und Gut verlieren wird.
Krisen können Chancen sein, geistlich zu wachsen und sich zu bewähren. Auch Jesus blieb von Anfechtungen nicht verschont. Beispielsweise als er 40 Tage in der Wüste versucht wurde. Niemand schien ihm beizustehen. Da scheint es so leicht aufzugeben und so schwer durchzuhalten. Und weil Jesus an seinem eigenen Leib erfahren hat, wie das ist, so ist er, als unser Hohepriester, derjenige der uns zur Seite stehen und helfen kann. Vertrauen Sie auf Gott und halten Sie an ihm fest, auch in schweren Zeiten.
Autor: Marion Christa Nickel
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