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Im 14. Buch der Annales beobachten wir, wie Nero langsam zu Nero wird, da nach und nach alle Personen wegfallen, die mäßigenden Einfluss auf ihn haben könnten (Agrippina, Burrus, Seneca, Octavia). Wir diskutieren unter anderem, wie diese Entwicklung gezeichnet ist, ob ein Lyra spielender Kaiser den Untergang des Abendlands bedeutet und dass anscheinend nicht allen Römer:innen das Schicksal versklavter Menschen egal war.
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Bibliographie:
Kapitelmarken:
(00:00:00) Intro
(00:02:01) Zusammenfassung des 14. Buches
(00:05:00) 14.1-6: Der erste Mordversuch an Agrippina
(00:17:19) 14.7: Die Reaktion: Ausführliche Textstelle
tum pavore exanimis et iam iamque adfore obtestans vindictae properam, sive servitia armaret vel militem accenderet, sive ad senatum et populum pervaderet, naufragium et vulnus et interfectos amicos obiciendo: quod contra subsidium sibi, nisi quid Burrus et Seneca? [expergens] quos statim acciverat, incertum an et ante ignaros. igitur longum utriusque silentium, ne inriti dissuaderent, an eo descensum credebant, , nisi praeveniretur Agrippina, pereundum Neroni esset. post Seneca hactenus promptius, respiceret Burrum ac siscitaretur, an militi imperanda caedes esset. ille praetorianos toti Caesarum domui obstrictos memoresque Germanici nihil adversus progeniem eius atrox ausuros respondit: perpetraret Anicetus promissa.
(01:03:17) 14.8-13: Der tatsächliche Mord und die Folgen
(01:11:05) 14.14-22: Was Nero nun Schlimmes tut
(01:23:55) 14.23-39: Außenpolitik und Boudiccas Aufstand in Britannien
(01:32:40) 14.40-50: Weitere Verbrechen
(01:37:13) 14.51-56: Burrus stirbt, Seneca tritt ab
(01:41:54) 14.57-65: Octavia wird verbannt und ermordet
(01:50:09) Fazit
Content Note: Gewalt (vor allem, aber nicht nur, Kindesmord)
In diesem Monat beschäftigen wir uns mit der nächsten Medea-Version, diesmal die Tragödie des römischen Philosophen Lucius Annaeus Seneca. Wir diskutieren unter anderem darüber, wie Seneca den bekannten Stoff umsetzt, wie diese Medea sich von Euripides unterscheidet (die wir bereits besprochen haben), was Seneca für interessante Dinge mit der Metrik macht, und wie (oder ob) die Tragödie zur neronischen Zeit und zur stoischen Philosophie passt.
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In der Folge erwähnt:
Kapitelmarken:
(00:00:00) Intro
(00:12:55) Eckdaten zu Senecas Leben und dem Werk
(00:26:51) Akt 1: Medea und die Amme
(00:42:23) Akt 2: Auftritt Kreon
(00:53:12) Akt 3: Auftritt Jason
(01:02:45) Akt 4: Giftmischerei
(01:14:05) Akt 5: Finale
(01:21:57) Wie ist diese Medea?
(01:27:42) Was zeichnet das Stück sonst aus?
(01:45:56) Fazit
Nun sind wir im 13. Buch der Annales angekommen und damit bei Kaiser Nero. Wir besprechen unter anderem, wie Agrippina schnell an Einfluss verliert, wie der Philosoph Seneca und der Prätorianerpräfekt Burrus versuchen, auf Nero einzuwirken, und wie glücklich die "glücklichen fünf Jahre" unter Nero (felix quinquennium Neronis) in der Darstellung von Tacitus nun waren.
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Bibliographie:
Kapitelmarken:
(00:00:00) Intro
(00:02:08) Zusammenfassung des 13. Buches
(00:05:39) 13.1-19: Übergang der Herrschaft auf Nero und Mord an Britannicus
(00:28:21) 13.20: Agrippina wird beschuldigt mit ausführlicher Textstelle
Provecta nox erat et Neroni per vinolentiam trahebatur, cum ingreditur Paris, solitus alioquin id temporis luxus principis intendere, sed tunc compositus ad maestitiam, expositoque indicii ordine ita audientem exterret, ut non tantum matrem Plautumque interficere, sed Burrum etiam demovere praefectura destinaret, tamquam Agrippinae gratia provectum et vicem reddentem. Fabius Rusticus auctor est scriptos esse ad Caecinam Tuscum codicillos, mandata ei praetoriarum cohortium cura, sed ope Senecae dignationem Burro retentam: Plinius et Cluvius nihil dubitatum de fide praefecti referunt. sane Fabius inclinat ad laudes Senecae, cuius amicitia floruit. nos consensum auctorum secuturi, quae diversa prodiderint, sub nominibus ipsorum trademus. Nero trepidus et interficiendae matris avidus non prius differri potuit, quam Burrus necem eius promitteret, si facinoris coargueretur; sed cuicumque, nedum parenti defensionem tribuendam; nec accusatores adesse, sed vocem unius ex inimica domo adferri: reputare tenebras et vigilatam convivio noctem omniaque temeritati et inscitiae propiora.
(01:18:45) 13.21-34 Frieden im Ausland, Ausschweifungen zu Hause
(01:30:22) 13.35-58: Unruhen in Armenien und Germanien und Neros Idee für die Steuern
(01:45:49) Fazit
Die homerische Odyssee wurde mal wieder verfilmt, diesmal von Christopher Nolan. An diesem Riesenevent der Antike-Rezeption kommen wir natürlich nicht vorbei. Wir diskutieren unter anderem, welchen Diskurs der Film ausgelöst hat, wie eingängig das Sound Design ist, was das Gesetz des Zeus mit dem Untergang der Zivilisation zu tun hat, und warum der Film eine Odyssee für unsere Zeit ist.
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In der Folge erwähnt:
Kapitelmarken:
(00:00:00) Intro
(00:13:52) Eckdaten zum Film und zur IMAX-Technik
(00:24:06) Der Online-Diskurs und die Rezension von Emily Wilson
(00:34:42) Was uns gut gefallen hat
(01:05:11) Was für uns nicht so funktioniert hat
(01:51:22) Fazit
Diesen Monat sind wir im 12. Buch der Annales angekommen und im Jahr 49 n. Chr. Wir besprechen unter anderem, wie Agrippina (die Jüngere) sich und vor allem ihren Sohn Domitius (Nero) in Position bringt, dass Claudius eher zum Statisten des Geschehens wird, wie in den verschiedenen Provinzen immer wieder Unruhen entstehen, und wie Tacitus über Claudius urteilt.
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Bibliographie:
Kapitelmarken:
(00:00:00) Intro
(00:02:11) Zusammenfassung des 12. Buchs
(00:05:34) 12.1-9: Agrippina wird die neue Ehefrau von Claudius mit Textstelle
12.7.3: Versa ex eo civitias, et cuncta feminae oboediebant, non per lasciviam, ut Messalina, rebus Romanis inludenti. adductum et quasi virile servitium: palam severitas ac saepius superbia; nihil domi impudicum, nisi dominationi expediret.
(00:33:50) 12.10-30: Aufstände und eine Adoption
(00:46:47) 12.31-40: Exkurs über Aufstände in Britannien
(00:53:11) 12.41-57: Weitere Probleme der Außen- und Innenpolitik
(01:10:02) 12.58-68: Das Ende von Claudius und die Ausrufung Neros als Kaiser
(01:23:05) Fazit
Es ist so weit: Dank eurer Unterstützung gibt es jetzt endlich eine Folge zu Ovid! In dieser (ersten) Folge sprechen wir erstmal darüber, wer Ovid ist, was er so geschrieben hat, was wir von den Metamorphosen halten, wie Ovid schreibt, und welche Fragen über antike Texte in der Gegenwart sich bei der Beschäftigung mit Ovid stellen (CN: sexualisierte Gewalt).
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In der Folge erwähnt:
Kapitelmarken:
(00:00:00) Intro
(00:06:52) Wer ist Ovid?
(00:15:16) Das Frühwerk: Begehrensgedichte aller Genres
(00:46:40) Die Metamorphosen
(01:05:44) Das restliche Werk: Fasti und Exilliteratur
(01:17:18) Wie schreibt Ovid?
(01:25:50) Warum wird Ovid so viel gelesen?
(01:36:22) Gibt es ein Problem mit Ovid?
(01:42:49) Fazit
Wir sind in der zweiten Hälfte der Annales angekommen und damit (nach einer großen Lücke) bei Kaiser Claudius im Jahr 47 n. Chr. Wir diskutieren unter anderem, welches Bild von Claudius vorherrscht, der die Affären seiner Frau Messalina nicht bemerkt, politisch (und philologisch) aber durchaus interessante Ideen einbringt.
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Bibliographie:
Kapitelmarken:
(00:00:00) Intro
(00:03:22) Zusammenfassung des 11. Buchs und des Bilds von Claudius
(00:13:57) 11.1-7: Die Intrigen von Messalina
(00:20:56) 11.8-22: Außenpolitik, Neros Auftritt und neue Buchstaben
(00:37:15) 11.23-25: Erweiterung des Senats mit ausführlicher Textstelle
at cum Senonibus pugnavimus: scilicet Vulcsi et Aequi numquam adversam nobis aciem instruxere. capti a Gallis sumus: sed et Tuscis obsides dedimus et Samnitium iugum subiimus. ac tamen, si cuncta bella recenseas nullum breviore spatio quam adversus Gallos confectum: continua inde ac fida pax. iam moribus artibus adfinitatibus nostris mixti aurum et opes suas inferant potius quam separati habeant. omnia, patres conscripti, quae nunc vetustissima creduntur, nova fuere: plebeii magistratus post patricios, Latini post plebeios, ceterarum Italiae gentium post Latinos. inveterascet hoc quoque, et quod hodie exemplis tuemur, inter exempla erit.
(01:22:50) 11.26-38: Der Fall von Messalina
(01:40:05) Fazit
Heute reden wir über eins der meistgewünschten und auch für den Lateinunterricht schwierigsten Themen: Konjunktiv. Wir diskutieren unter anderem darüber, was Konjunktiv eigentlich ist, welche Aufteilungen wir gelernt haben und wo die an ihre Grenzen stoßen, wieso die unerfüllbaren Optative immer ein utinam haben, warum der Potentialis der Vergangenheit im Imperfekt steht und was mit dem Prohibitiv im Konjunktiv Perfekt anzufangen ist. In dieser Folge konzentrieren wir uns auf Konjunktiv im Hauptsatz mit kleinen Exkursen zu konditionalen Perioden und Relativsätzen. Dem großen Thema Nebensätze (und c.t.) widmen wir nächstes Jahr noch ein paar Folgen.
Wie immer bei unseren Grammatik-Themen findet ihr alles nochmal zum Nachlesen auf unserer Webseite (unter Tempus ergänzt).
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Kapitelmarken:
(00:00:00) Intro
(00:09:19) Was ist Konjunktiv?
(00:22:53) Konjunktiv bei Rubenbauer-Hoffmann-Heine
(00:50:11) Konjunktiv bei Touratier
(01:14:40) Diskussion über Originalstellen
(01:47:16) Fazit
Hallo zusammen, die nächste Unklassisch-Folge verspätet sich leider wetter- und krankheitsbedingt um eine Woche, erscheint also erst am 7.7. Danach geht es aber im gewohnten Rhythmus weiter, d.h. die nächste Tacitus-Deep-Dive-Folge erscheint wie gewohnt am 2. Dienstag des Monats (14.7.) Sorry und bis in einer Woche!
In dieser Folge besprechen wir das (fragmentarische) fünfte und sechste Buch der Annales und damit die Jahre 29 bis 37 n. Chr. bis zum Tod von Kaiser Tiberius. Wir diskutieren unter anderem, wie sich der Fall von Seianus auswirkt, welche Gewalttaten sich in Rom ereignen (wird unschön), wie Caligula sich in Position bringt und wie sich der Prinzipat trotz der episodenhaften, teils wahllos anmutenden Erzählung von Tacitus im Großen und Ganzen doch sehr linear nach unten entwickelt.
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Bibliographie:
Kapitelmarken:
(00:00:00) Intro
(00:02:24) Zusammenfassung des 5. + 6. Buchs und der Lücke
(00:06:32) 5.1-5: Der Tod von Livia Augusta
(00:12:09) 5.6-11: Wiedereinstieg mit den direkten Auswirkungen von Seianus' Fall
(00:17:37) 6.1-19: Schandtaten, Prozesse, Fälschungen und Finanzkrise
(00:42:32) 6.20-28: Prophezeiungen, der Verbleib von Agrippina und ein Phoenix
(00:58:33) 6.29-49: Außenpolitik, Feuer und Tiberius' Nachfolgersorgen
(01:08:52) 6.50-51: Der Tod des Tiberius mit ausführlicher Textstelle
XVII kal. Apriles interclusa anima creditus est mortalitatem explevisse; et multo gratantum concursu ad capienda imperii primordia C. Caesar egrediebatur, cum repente adfertur redire Tiberio vocem ac visus vocarique qui recreandae defectioni cibum adferrent. pavor hinc in omnis, et ceteri passim dispergi, se quisque maestum aut nescium fingere; Caesar in silentium fixus a summa spe novissima exspectabat. Macro intrepidus opprimi senem iniectu multae vestis iubet discedique ab limine. sic Tiberius finivit, octavo et septuagesimo aetatis anno.
(01:46:33) Fazit
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