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Haben Sie schon einmal eine lange Zeit auf ein großes Ziel hingearbeitet? Auf einen besonderen Job, das Abitur oder eine spezielle Ausbildung? Wenn ich längere Zeit auf ein großes Ziel zugehe, dann ist das ein weiter Weg voller Höhen und Tiefen, Freude und Mutlosigkeit, Erfolg und Versagen. So wie damals als Mose das Volk Israel mehr als 40 Jahre durch die Wüste geführt hat. Immer wieder kommt ein Punkt – damals wie heute – an dem ich nicht glaube je am Ziel anzukommen. Um das Ziel zu erreichen, muss ich auf dem „richtigen Weg" bleiben. Ich tue bestimmte Dinge und andere lasse ich, halte Regeln ein und reiße mich zusammen. Das ist nötig, um ans Ziel zu gelangen und das Gute zu erreichen. Ich sage das auch unseren Kindern: Lernt fleißig damit ihr die Prüfung schafft. Mose war mit dem Volk Israel viele Jahre durch die Wüste gezogen. Es gab eine Menge Tiefpunkte und viele Lektionen zu lernen. Nun sind sie fast am Ziel und Mose bereitet die Menschen darauf vor, das Ziel zu erreichen. Wenn ich nach langer Zeit ein Ziel erreiche, für das ich gekämpft habe, dann ist das schön. Aber es steckt auch eine Gefahr, eine besondere Herausforderung darin. Allzu schnell vergesse ich, was ich unterwegs gelernt habe. Wenn ich am Ziel bin, ruhe ich mich gerne auf meinen Lorbeeren aus. Da sollte ich aber nicht bleiben.
Mose warnt die Menschen: „Wenn dich nun Gott in das Land – ans Ziel – bringen wird…… so hüte dich….." Wovor sollen sie sich hüten? „….dass du nicht den Herrn vergisst…." Not lehrt beten, sagt man. In schwierigen Situationen, bei langen Durststrecken, wenn ich den Mut verliere, mir Sorgen mache, dann erinnere ich mich, dass es einen Gott gibt, der helfen könnte. Wenn ich in Not bin und nicht weiterweiß, dann bete ich. So war es damals auch. In Notzeiten haben sich die Menschen auf ihrer Wüstenwanderung an Gott gewandt, ihn um Hilfe gebeten. Danach haben sie ihn wieder vergessen. Mose hat das oft erlebt. Immer wieder hat er die Menschen erinnert: Denkt daran, dass Gott mit euch ist. Vergesst ihn nicht. Haltet euch seine Gebote vor Augen. Bleibt auf dem richtigen Weg. Mose weiß: Wenn sie nun am Ziel sind, dann ist die Gefahr groß, dass sie Gott vergessen. Deswegen ermahnt er sie: Erinnert euch. All das Gute kommt von Gott. Deshalb bleibt dankbar und vergesst das nicht. Erinnert euch an Gottes Hilfe, denkt daran, wie er euch immer wieder geholfen hat. Wie ist das bei mir? Erinnere ich mich regelmäßig an das Gute, das Gott mir schenkt? Am Erntedankfest vielleicht – aber sonst? Und erinnere ich mich regelmäßig an die Situationen, in denen Gott mir geholfen hat? Gott liebt mich und er möchte, dass ich ein gutes Leben habe. Damit das gelingt möchte er mir helfen und beistehen. Ich bleibe dazu in seiner Nähe oder komme aktiv in seine Nähe.
Ich behalte dazu Gott im Blick. So wie das Volk Israel der Wolken- oder Feuersäule folgte, mit der Gott sie durch die Wüste führte. Vielleicht denken Sie jetzt: Wie soll ich denn in meinem Leben Gott im Blick behalten? Ich sehe nicht wie die Menschen damals so ein deutliches Zeichen…. Das stimmt. Vor uns erscheint keine Wolken- oder Feuersäule, die uns den Weg zeigt. Aber wir haben die Bibel. Ein Buch, das uns an so vielen Stellen immer wieder daran erinnert, was Gott uns Gutes getan hat. Ein Buch, das uns immer wieder vor Augen führt, wie sehr Gott uns liebt. Wir haben das Privileg, das Vorrecht, uns eine Bibelübersetzung aussuchen zu können, die wir gut lesen können. Wir können auch über den Bibelserver im Internet lesen oder eine Hörbibel hören. Wenn Sie die Bibel in Ihren Alltag einbeziehen – nicht nur in den Sonntag, sondern in jeden Tag – dann hilft das sehr, Gott im Blick zu behalten. Ein kleines Losungsheft der Herrnhuter Brüdergemeine mit Bibelversen für jeden Tag kann auch ganz hilfreich sein. Hüte dich … dass du nicht den Herrn vergisst. Auch von anderen Göttern sollen wir uns fernhalten. Das Volk Israel damals hat erlebt, dass andere Völker andere Götter anbeteten. Götter, die man sehen konnte. Die Israeliten hatten einen unsichtbaren Gott. Das ist schwer. Da kann man schonmal in Versuchung geraten. Auch ich kenne diesen unsichtbaren Gott. Er kam einst in Jesus auf diese Welt, doch das ist schon lange her und heute sehe ich ihn nicht. Auch für mich gibt es die Gefahr, sich andere Götter zu suchen. Was tritt für mich an die Stelle Gottes? Eine Frage, die ich mir immer wieder stellen sollte.
Vergesst nicht – ruft Mose dem Volk Israel und auch Ihnen zu. Vergesst nicht, dass Gott an eurer Seite ist. Vergesst nicht, wo Gott euch schon geholfen hat. Vergesst nicht, dass Gott euch liebt. Die Regeln und Gebote, die er euch gibt, die sollen euch zu einem guten Leben helfen. Vergesst sie nicht. Vergesst nicht Gott im Blick zu behalten. Denkt an seine Worte und Taten. Und damit ihr auch in Zukunft nicht vergesst: Erzählt euren Kindern davon. Immer wieder. Erinnert euch gemeinsam daran. Mose sprach zum Volk Israel damals vor langer Zeit. Und doch gelten seine Worte nun auch Ihnen: Vergessen Sie Gott nicht, der Ihnen so viel Gutes tut, der Ihnen hilft und beisteht, der Ihnen den Weg zu einem guten Leben zeigt und der Sie über alles liebt.
Autor: Christiane Meyer
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By ERF - Der Sinnsender5
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Haben Sie schon einmal eine lange Zeit auf ein großes Ziel hingearbeitet? Auf einen besonderen Job, das Abitur oder eine spezielle Ausbildung? Wenn ich längere Zeit auf ein großes Ziel zugehe, dann ist das ein weiter Weg voller Höhen und Tiefen, Freude und Mutlosigkeit, Erfolg und Versagen. So wie damals als Mose das Volk Israel mehr als 40 Jahre durch die Wüste geführt hat. Immer wieder kommt ein Punkt – damals wie heute – an dem ich nicht glaube je am Ziel anzukommen. Um das Ziel zu erreichen, muss ich auf dem „richtigen Weg" bleiben. Ich tue bestimmte Dinge und andere lasse ich, halte Regeln ein und reiße mich zusammen. Das ist nötig, um ans Ziel zu gelangen und das Gute zu erreichen. Ich sage das auch unseren Kindern: Lernt fleißig damit ihr die Prüfung schafft. Mose war mit dem Volk Israel viele Jahre durch die Wüste gezogen. Es gab eine Menge Tiefpunkte und viele Lektionen zu lernen. Nun sind sie fast am Ziel und Mose bereitet die Menschen darauf vor, das Ziel zu erreichen. Wenn ich nach langer Zeit ein Ziel erreiche, für das ich gekämpft habe, dann ist das schön. Aber es steckt auch eine Gefahr, eine besondere Herausforderung darin. Allzu schnell vergesse ich, was ich unterwegs gelernt habe. Wenn ich am Ziel bin, ruhe ich mich gerne auf meinen Lorbeeren aus. Da sollte ich aber nicht bleiben.
Mose warnt die Menschen: „Wenn dich nun Gott in das Land – ans Ziel – bringen wird…… so hüte dich….." Wovor sollen sie sich hüten? „….dass du nicht den Herrn vergisst…." Not lehrt beten, sagt man. In schwierigen Situationen, bei langen Durststrecken, wenn ich den Mut verliere, mir Sorgen mache, dann erinnere ich mich, dass es einen Gott gibt, der helfen könnte. Wenn ich in Not bin und nicht weiterweiß, dann bete ich. So war es damals auch. In Notzeiten haben sich die Menschen auf ihrer Wüstenwanderung an Gott gewandt, ihn um Hilfe gebeten. Danach haben sie ihn wieder vergessen. Mose hat das oft erlebt. Immer wieder hat er die Menschen erinnert: Denkt daran, dass Gott mit euch ist. Vergesst ihn nicht. Haltet euch seine Gebote vor Augen. Bleibt auf dem richtigen Weg. Mose weiß: Wenn sie nun am Ziel sind, dann ist die Gefahr groß, dass sie Gott vergessen. Deswegen ermahnt er sie: Erinnert euch. All das Gute kommt von Gott. Deshalb bleibt dankbar und vergesst das nicht. Erinnert euch an Gottes Hilfe, denkt daran, wie er euch immer wieder geholfen hat. Wie ist das bei mir? Erinnere ich mich regelmäßig an das Gute, das Gott mir schenkt? Am Erntedankfest vielleicht – aber sonst? Und erinnere ich mich regelmäßig an die Situationen, in denen Gott mir geholfen hat? Gott liebt mich und er möchte, dass ich ein gutes Leben habe. Damit das gelingt möchte er mir helfen und beistehen. Ich bleibe dazu in seiner Nähe oder komme aktiv in seine Nähe.
Ich behalte dazu Gott im Blick. So wie das Volk Israel der Wolken- oder Feuersäule folgte, mit der Gott sie durch die Wüste führte. Vielleicht denken Sie jetzt: Wie soll ich denn in meinem Leben Gott im Blick behalten? Ich sehe nicht wie die Menschen damals so ein deutliches Zeichen…. Das stimmt. Vor uns erscheint keine Wolken- oder Feuersäule, die uns den Weg zeigt. Aber wir haben die Bibel. Ein Buch, das uns an so vielen Stellen immer wieder daran erinnert, was Gott uns Gutes getan hat. Ein Buch, das uns immer wieder vor Augen führt, wie sehr Gott uns liebt. Wir haben das Privileg, das Vorrecht, uns eine Bibelübersetzung aussuchen zu können, die wir gut lesen können. Wir können auch über den Bibelserver im Internet lesen oder eine Hörbibel hören. Wenn Sie die Bibel in Ihren Alltag einbeziehen – nicht nur in den Sonntag, sondern in jeden Tag – dann hilft das sehr, Gott im Blick zu behalten. Ein kleines Losungsheft der Herrnhuter Brüdergemeine mit Bibelversen für jeden Tag kann auch ganz hilfreich sein. Hüte dich … dass du nicht den Herrn vergisst. Auch von anderen Göttern sollen wir uns fernhalten. Das Volk Israel damals hat erlebt, dass andere Völker andere Götter anbeteten. Götter, die man sehen konnte. Die Israeliten hatten einen unsichtbaren Gott. Das ist schwer. Da kann man schonmal in Versuchung geraten. Auch ich kenne diesen unsichtbaren Gott. Er kam einst in Jesus auf diese Welt, doch das ist schon lange her und heute sehe ich ihn nicht. Auch für mich gibt es die Gefahr, sich andere Götter zu suchen. Was tritt für mich an die Stelle Gottes? Eine Frage, die ich mir immer wieder stellen sollte.
Vergesst nicht – ruft Mose dem Volk Israel und auch Ihnen zu. Vergesst nicht, dass Gott an eurer Seite ist. Vergesst nicht, wo Gott euch schon geholfen hat. Vergesst nicht, dass Gott euch liebt. Die Regeln und Gebote, die er euch gibt, die sollen euch zu einem guten Leben helfen. Vergesst sie nicht. Vergesst nicht Gott im Blick zu behalten. Denkt an seine Worte und Taten. Und damit ihr auch in Zukunft nicht vergesst: Erzählt euren Kindern davon. Immer wieder. Erinnert euch gemeinsam daran. Mose sprach zum Volk Israel damals vor langer Zeit. Und doch gelten seine Worte nun auch Ihnen: Vergessen Sie Gott nicht, der Ihnen so viel Gutes tut, der Ihnen hilft und beisteht, der Ihnen den Weg zu einem guten Leben zeigt und der Sie über alles liebt.
Autor: Christiane Meyer
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