Mit ihm rechnete bis vor kurzem noch niemand, mit Pedro Castillo, dem Dorfschullehrer aus einer abgelegenen Gegend in Peru. Castillo machte lange unter dem Radar Wahlkampf, ritt auf dem Pferd zu Auftritten. Jetzt wurde er zum Präsidenten gewählt.
Castillo gehört der marxistisch-leninistischen Partei «Perú Libre» an, die im Parlament keine eigene Mehrheit stellt. Wie lange er sich jetzt im Amt halten könne, sei deshalb schwierig abzuschätzen, sagt unser Südamerikakorrespondent David Karasek. Auch die Umsetzung der teils extremen Ideen von Castillo sei deshalb alles andere als sicher.
Wir erzählen die Geschichte von Pedro Castillo, der es vom Dorfschullehrer praktisch direkt ins höchste Amt des Landes geschafft hat.
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