Am 16. März 2020 ruft der Bundesrat den Notstand aus. Die Schweiz befindet sich fortan in einer «ausserordentlichen Lage»: Alle Läden, Restaurants, Bars sowie Unterhaltungs- und Freizeitbetriebe bleiben bis zum 19. April 2020 geschlossen. In der Sendung «Treffpunkt» blicken wir zurück.
Am 25. Februar wird der erste Corona-Fall in der Schweiz bestätigt. Dann geht es schnell: Weniger als einen Monat später ruft der Bundesrat die Notlage aus. «Bleiben Sie zuhause!» ist das Motto. In der Sendung «Treffpunkt» blicken wir zurück – gemeinsam mit unseren Gästen.
Die Gäste
Paola Massarotto ist Pflegeexpertin Intensivpflege am Universitätsspital Zürich. Während viele Menschen zuhause im Home Office sind, arbeitet sie wie ihre Kolleginnen und Kollegen im Spital bis zum Anschlag. Das Pflegepersonal steht unter grossem Druck.
Thomas Minder ist Präsident des Verbandes Schulleiter und Schulleiterinnen Schweiz und Schulleiter der Volksschulgemeinde Eschlikon. Für ihn und alle Menschen aus dem Bildungssektor bedeutete der Shutdown, innert kürzester Zeit auf Fernunterricht umzustellen.
David Kübler ist Pressesprecher beim Onlinehändler Digitec Galaxus in Zürich. Seine Branche profitierte vom Shutdown: Die Verkaufszahlen schnellten nach oben. Die Menschen kauften nicht nur WC-Papier und Hygieneprodukte, sondern nach einiger Zeit auch Haarscheren und Erotikartikel en masse.
Wir fragen unser Gäste: Wie haben sie den Shutdown erlebt? Und hat sich seither nachhaltig etwas verändert? Wie sieht die Situation in ihrer Branche heute aus?