Mit Entwicklungszusammenarbeit gezielt Schweizer Interessen verfolgen und beispielsweise Migrationsströme verhindern: So will es die neue Strategie des Bundes. Umsetzen muss sie DEZA-Direktor Manuel Sager. Ist es legitim, beim Helfen eigene Interessen zu verfolgen? Not und Armut lindern, das will die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit DEZA. Doch das soll ihr Leiter Manuel Sager künftig in deutlich weniger Ländern tun als bisher. So sieht es die neue Strategie vor, die der Bundesrat diese Woche präsentiert hat.
Zu wessen Lasten geht diese geografische Fokussierung? Und ist es legitim, mit der internationalen Zusammenarbeit vermehrt Schweizer Interessen zu verfolgen und beispielsweise gezielt Migrationsströme bremsen zu wollen, wie es vorgesehen ist?
Manuel Sager, der Leiter der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit DEZA des Bundes, nimmt Stellung in der «Samstagsrundschau» von Radio SRF.