ZeitZeichen

ZeitZeichen

Download on the App Store

ZeitZeichen episodes

  • Das Misstrauensvotum gegen Bundeskanzler Willy Brandt (27.4.1972)
    Es war ein Krimi. Tatort: Der Deutsche Bundestag. Beteiligte: Willy Brandt, der gestürzt werden sollte, sein Herausforderer Rainer Barzel, außerdem 50.000 Mark Bestechungsgeld, wahrscheinlich auch Stasi-Spione. Und die Republik war live am Fernseher und Radio dabei. Dieser Skandal war einzigartig in der noch jungen Geschichte der Bundesrepublik. Es ist der 27. April 1972. Bundeskanzler Willy Brandt steht kurz davor, sein Amt zu verlieren. Einige Abgeordnete haben die Regierung verlassen und sind zur Opposition übergetreten. Die hat nun die Mehrheit. Die CDU/CSU wittert Morgenluft und will Brandt mit einem Misstrauensvotum stürzen. Ihre Kritik: Brandt setze mit seiner Ostpolitik die Wiedervereinigung Deutschlands aufs Spiel! Neuer Bundeskanzler soll Rainer Barzel von der CDU werden. In ganz Deutschland verfolgen die Bürgerinnen und Bürger die Abstimmung am Radio oder Fernseher. Barzel sieht wie der sichere Sieger aus. Doch am Ende fehlen ihm zwei Stimmen, Brandt bleibt Bundeskanzler. Allerdings: Es ist nicht mit rechten Dingen zugegangen: Einer, höchstwahrscheinlich sogar zwei Abgeordnete sind bestochen worden. Erst einen Untersuchungsausschuss und einige Jahre später kommt etwas Licht in dieses zwielichtige Kapitel des deutschen Parlamentarismus.
    15 min
  • Der Todestag des deutschen Scharfrichters Johann Reichhart (26.04.1972)
    Sein Leben war der Tod. Er tötete im Staatsauftrag 3165 Menschen, darunter Hans und Sophie Scholl. Das "ZeitZeichen" widmet sich der schweren, verstörenden, aber erzählenswerten Biographie des Johann Reichhart. Johann Reichhart stammte aus einer bayerischen Scharfrichter-Familie: Er übte das Gewerbe aus, das die Männer seiner Familie bereits im 18. Jahrhundert betrieben hatten. Doch als Johann Reichhart zur Zeit der Weimarer Republik den Beruf des Scharfrichters ergriff, erlebte er finanziell schlechte Zeiten, denn die Zahl der Hinrichtungen und damit sein Einkommen gingen immer mehr zurück. Reichhart handelte also eine Zeit lang in den Niederlanden inkognito mit Gemüse und fuhr nur im Bedarfsfall zu Hinrichtungen nach Deutschland. Mit Beginn der NS-Zeit brachen für ihn dann reiche Zeiten an: Festanstellung, üppige Entgelte, erschreckend viele Hinrichtungen. Reichhart perfektionierte zudem ein System der Schnellhinrichtung, dem in der NS-Zeit zahlreiche Menschen zum Opfer fielen. Reichhart tötete auch Hans und Sophie Scholl. Nach dem 2. Weltkrieg beschäftigte ihn die US-Militärregierung. In ihrem Auftrag brachte Reichhart 156 verurteilte NS-Kriegsverbrecher um. Während der anschließenden Entnazifizierung wurde er zeitweise in Gewahrsam genommen und ein Teil seines Vermögens eingezogen. Seine Frau verließ ihn, sein Sohn beging 1950 Suizid. Reichhart selbst starb 1972 verarmt.
    15 min
  • Der Geburtstag des Eisenbahnpioniers Max Maria von Weber (25.4.1822)
    Max – so heißt die Hauptfigur in Carl Maria von Webers epochaler Oper "Der Freischütz". Und diesen Namen erhielt auch der Sohn, geboren ein knappes Jahr nach der Uraufführung. Berühmt wurde Max allerdings wegen seiner eigenen Leistungen als Pionier der Eisenbahnzeitalters. Auf Max Maria von Webers Erfindergeist gehen die ersten Geschwindigkeitsmesser für Lokomotiven zurück, die erste Schienenbiegemaschine, die Einführung der überdachten Führerstände für Lokomotiven, die Bahnschranke, die erste vollständig aus Schmiedeeisen errichtete Straßenbrücke und – nicht zu vergessen – die rote Mütze der Aufsichtsbeamten bei der Eisenbahn, die "Webermütze". All das und noch etliches mehr ist auf den Eisenbahnpionier Max Maria von Weber zurückzuführen. Dabei ist er weit herumgekommen, bis in die USA. Und nebenbei hat er sich als Schriftsteller betätigt. Schließlich kam Max Maria von Weber ja aus einer Künstlerfamilie.
    15 min
  • Der Geburtstag des Jazzmusikers Charles Mingus (22.4.1922)
    Charles Mingus hat den Jazz neu belebt. Er hat mit den Größten gespielt. Und er hat sich zeitlebens immer wieder selbst im Weg gestanden – mit Wutausbrüchen zwischen seinen großartigen künstlerischen Erfolgen. Er hoffe, es werde nicht länger notwendig sein, auf einem Schlagzeug springen zu müssen, um auf sein Talent aufmerksam zu machen. So klagte der afroamerikanische Kontrabassist Charles Mingus über seine Zeit in der Bigband Lionel Hamptons. Ein typischer Satz für den Jazzmusiker, dessen Karriere durch ein stetes Auf und Ab geprägt war – cholerisch und kreativ wie er war, ein "Dampfkessel der Emotionen", wie ihn Musikkritiker nannten. Als Bassist spielte Charles Mingus mit einigen der bedeutendsten Jazz-Musikern: Miles Davis, Charlie Parker, Dizzy Gillespie, Bill Evans. Der am 22. April 1922 in Nogales im US-Bundesstaat Arizona geborene Charles Mingus ist aber vor allem als Komponist in die Jazzgeschichte eingegangen, mit so erfolgreichen Schallplatten wie "Mingus ah um" und "Mingus Dynasty". Spätestens seit der Veröffentlichungen seines Albums "The black saint and the sinner lady" 1963 gilt er als einer der großen Innovatoren der Jazzkomposition.
    15 min
  • Der Todestag von Petrus Abaelardus, unglücklicher Liebhaber der schönen Heloise (21.4.1142)
    Er galt als der größte Pariser Professor des 12. Jahrhunderts. Doch als er auf die vierzig zuging, packte Peter Abälard ein ganz anderer Ehrgeiz. Jetzt wollte er in die Geschichte eingehen als der größte Liebhaber. Und er begehrte die schönste Jungfrau von Paris. Achtzehn war sie und hieß Heloise. Tatsächlich gelang es Abaelardus (oder Pierre Abélard), den Erzpriester Fulbert zu übertölpeln, der eigentlich über die Keuschheit seiner Nichte wachen sollte. Nicht gerechnet hatte Abélard mit der Rachelust des Erzpriesters, als Heloise schwanger wurde. "Und er schnitt mir jenes Glied ab, mit dem ich gesündigt hatte." Vom Augenblick der Entmannung an ging alles schief im Leben des großen Professors. Der heilige Bernhard von Clairvaux wollte ihn verbrennen. Bretonische Mönche wollten ihn vergiften. Der Papst verurteilte ihn zu "lebenslangem Stillschweigen". Und Heloise? Je schwächer er wird, desto stärker wird sie. Über seine Autobiographie hat er selber den Titel gesetzt: "Historia calamitatum mearum" – "Mein Leben als Pechvogel".
    15 min
  • DIe Landung von Apollo 16 (20.4.1972)
    Der Start verschoben. Undichte Getränkebehälter, die einen Astronauten in Orangensaft badeten. Trotz mancher Hindernisse und kleiner Defekte gilt "Apollo 16" als eine der wissenschaftlich erfolgreichsten Mondmissionen. Zum ersten Mal landeten Astronauten im Hochland des Mondes, um Theorien über Vulkanismus im Inneren des Mondes zu untersuchen – übrigens ohne die Theorie bestätigen zu können. Dennoch waren die 90 Kilogramm Mondgestein, die die beiden Astronauten John Young und Charles Duke einsammeln konnten, ein Schatz für die Wissenschaft. Gestochen scharfe Farbbilder vom Krater mit der amerikanischen Flagge und detaillierte Eindrücke von der Mondlandschaft prägen bis heute unser Bild vom Mond. Auch, weil nach der Apollo-16-Besatzung nur noch einmal Menschen den Mond betreten haben: Mit der Mission "Apollo 17" endete die bemannte Mond-Raumfahrt der Nasa. Und so dürfte das Familienfoto, das Astronaut Charles Duke während seines Mondspaziergangs auf den Boden legte, noch immer dort sein – wenn auch wegen der starken UV-Strahlung auf dem Mond vermutlich längst verblichen.
    15 min
  • Der Geburtstag von Frank Elstner (19.4.1942)
    Wetten, dass… es Dinge im Leben von Frank Elstner gibt, die eher unbekannt sind? Das Zeitzeichen mit einer Hommage zum 80. Geburtstag des legendären Fernsehmachers. Timm Franz Maria Elstner verbrachte seine Jugend in Rastatt und Baden-Baden. Bereits als Kind wirkte er beim SWF in verschiedenen Hörspielen mit. 1963 begann er seine Karriere bei Radio Luxemburg. Zuerst als Moderator, zuletzt als Programmdirektor. Da die RTL-Sprecher nur unter einem Vornamen arbeiteten und es bereits einen Sprecher namens Tom gab, nannte sich Elstner kurzerhand Frank – nach seinem Bruder. Der Durchbruch im TV gelang ihm 1974 mit "Die Montagsmaler". 1981 erfand er "Wetten, dass...?", bald eine der erfolgreichsten Fernsehshows Europas. Bis 1987 war er auch Gastgeber der ZDF-Sendung und begrüßte das Who is Who des internationalen Showgeschäfts. Seitdem war er Moderator von Talk- und Fernsehshows, darunter "Menschen der Woche" und "Die große Show der Naturwunder". 2007 erhielt er den Bayerischen Fernsehpreis für sein Lebenswerk. Der gebürtige Linzer und fünffache Vater lebt heute in Baden-Baden. Bei der "Wetten, dass...?"-Jubiläums-Show im November 2021 hat er erneut gezeigt, dass er es "noch drauf hat". Trotz seiner Parkinson-Erkrankung, die er 2019 öffentlich machte und in einem Mut spendenden Buch verarbeitete.
    15 min
  • Die Kollision der Titanic mit einem Eisberg (14.4.1912)
    Es gibt wohl kein Schiff, über das mehr Filme gedreht und Bücher geschrieben wurden als über die Titanic. Ihr Name steht heute sinnbildlich für Untergangsszenarien aller Art. Dabei galt das Schiff einst als Inbegriff von Pracht und technischem Fortschritt. Die RMS Titanic sollte nicht nur in puncto Reisekomfort neue Maßstäbe setzen. Man hielt das seinerzeit größte Schiff der Welt auch für unsinkbar, denn es war so konstruiert, dass im Falle eines Lecks wasserdichte Schotten einzelne Abteilungen abriegeln konnten. Doch ausgerechnet auf ihrer Jungfernfahrt von Southampton nach New York kollidierte die Titanic am 14. April 1912 kurz vor Mitternacht mit einem Eisberg und sank. Über 1500 Menschen riss sie mit in ihr knapp 4000 Meter tiefes Grab im Nordatlantik. Das Wrack der Titanic wurde erst 1985 gefunden. Der Untergang der Titanic sorgte für nicht nur wegen der hohen Opferzahl für Erschütterung. Dass sich die Natur trotz modernster technischer Errungenschaften noch immer als unbeherrschbar erwies, versetzte vor allem dem Fortschrittsoptimismus jener Zeit einen herben Schlag.
    15 min
  • Die Uraufführung von Händels "Messias" (13.4.1742)
    "Hallelujah!" – wer bei diesem Wort nicht die ikonische Tonfolge aus Händels "Messias" im Ohr hat, hat noch nie ein klassisches Konzert besucht. Bis heute gilt das Oratorium als eines der bekanntesten und wichtigsten Chorwerke überhaupt. "Erhaben, großartig, zart, majestätisch und bewegend", so jubelte ein Ohrenzeuge nach der Uraufführung des "Messias" in Dublin. Der Chor "Hallelujah!" wird in vielen Sprachen weltweit aufgeführt oder als Erkennungsmelodie eingesetzt – in Kirchen, Konzertsälen, Werbespots oder Sportveranstaltungen. Georg Friedrich Händel komponierte das Werk in wenigen Wochen des Jahres 1741. Zu dieser Zeit war der Komponist, der seit 1712 in London lebte, umstritten. Erst die Uraufführung des "Messias" wurde ein bahnbrechender Erfolg und Händels Komposition zum Idealtyp des Oratoriums. In Oratorien sollten Bibelgeschichten musikalisch mit Solisten und Chören dargestellt werden. Händel hatte bereits mehrere Stoffe vertont - etwa über den König Saul oder Samson. Im "Messias" setzte er eine große Fülle von musikalischen Einfällen und wirkungsvollen Ideen um. Dabei ist das zweieinhalbstündige Werk auch für Laienchöre gut singbar, was zum Erfolg bis heute beiträgt. Librettist Charles Jennens wählte Bibel-Stellen aus, die wichtige Ereignisse aus Leben und Wirken Christi erzählten. Jennens gestaltete dabei den Text so, dass er nicht nur christliche, sondern auch weltliche Werte transportierte. Händel selbst führte bis zu seinem Tod 1759 den "Messias" häufig auf, und passte ihn den Gegebenheiten an. Schnell wurde das Oratorium fester Teil des Chor-Repertoires, nicht nur in England, sondern auch in den jeweiligen Landessprachen auf dem Kontinent und den englischen Kolonien. 1770 folgten Aufführungen in New York, 1786 in Kalkutta. Joseph Haydn wurde auf einer England-Reise durch eine "Messias"-Aufführung zu seinem Oratorium "Die Schöpfung" inspiriert, 1789 bearbeitete Wolfgang Amadeus Mozart den "Messias". Im 19. Jahrhundert wurde es bei bürgerlichen Musikfesten mit gigantischen Laienchören aufgeführt. So gab es 1859 beim Great Handel Commemoration Festival eine Aufführung mit 480 Orchestermitgliedern und 2765 Choristen. Vor allem das "Hallelujah!" hat bis heute eine Sonderstellung: in England ist es seit König George II. Tradition, dass das Publikum sich erhebt. Dieser royale Brauch ist heute umstritten. Die einzigartige Meisterschaft von Händels Komposition hingegen nicht.
    15 min
  • Das Göttinger Manifest gegen die deutsche Atombewaffnung (12.4.1957)
    Atomwaffen für Deutschland? Erst zwölf Jahre, nachdem das Land die Welt in einen fatalen Weltkrieg gestürzt hatte? Konrad Adenauers Idee der atomaren Wiederbewaffnung führt 1957 zum historischen Anti-Atom-Manifest vieler renommierter Wissenschaftler. "Die taktischen atomaren Waffen sind im Grunde genommen nichts anderes, als eine Weiterentwicklung der Artillerie." Mit diesem Satz löste Konrad Adenauer ein politische Krise in der jungen Bundesrepublik aus. Ins Feld gegen ihn zog zwar auch die Opposition. In die Bredouille brachte Adenauer aber vor allem der Protest von 18 Atomwissenschaftlern, darunter prominente Namen wie Otte Hahn und Werner Heisenberg. Fachlich waren sie unumstritten, politisch bisher aber kaum aufgefallen. Doch jetzt verließen die Wissenschaftler ihren Elfenbeinturm. "Jedenfalls wäre keiner der Unterzeichnenden bereit, sich an der Herstellung, der Erprobung oder dem Einsatz von Atomwaffen in irgendeiner Weise zu beteiligen." Mit diesen Zeilen gingen die "Göttinger Achtzehn" in das kollektive Gedächtnis der Deutschen ein: Als couragierte Wissenschaftler, die ihre Stimme erheben, um den Weltfrieden zu erhalten. Das Manifest wird zu einem Gründungsdokument der deutschen Friedensbewegung.
    15 min

About ZeitZeichen

From the publisher's feed

ZeitZeichen in der MorgenMusik erinnert an wichtige Ereignisse in der Vergangenheit. Dabei geht es nicht nur um Geschichte, Politik, Kunst und Kultur, sondern auch um das Alltägliche und Skurrile.…

More shows like ZeitZeichen

WDR Zeitzeichen by WDR

WDR Zeitzeichen

74 Listeners

Radiowissen by Bayerischer Rundfunk

Radiowissen

108 Listeners

WDR 2 Kabarett by WDR 2

WDR 2 Kabarett

18 Listeners

Urteile der Woche von MDR AKTUELL by Mitteldeutscher Rundfunk

Urteile der Woche von MDR AKTUELL

6 Listeners

IQ - Wissenschaft und Forschung by Bayerischer Rundfunk

IQ - Wissenschaft und Forschung

51 Listeners

Blue Moon by Fritz (rbb)

Blue Moon

5 Listeners

Das Wissen | SWR by SWR

Das Wissen | SWR

107 Listeners

SWR Kultur Forum by SWR

SWR Kultur Forum

9 Listeners

Der Stichtag – Die Chronik der ARD by Radio Bremen

Der Stichtag – Die Chronik der ARD

7 Listeners

Talk ohne Gast by Moritz Neumeier und Till Reiners | ARD

Talk ohne Gast

13 Listeners

MDR Investigativ – Hinter der Recherche by Mitteldeutscher Rundfunk

MDR Investigativ – Hinter der Recherche

0 Listeners

Kein Mucks! – Der Krimi-Podcast mit Bastian Pastewka by ARD

Kein Mucks! – Der Krimi-Podcast mit Bastian Pastewka

37 Listeners

Im Visier – Verbrecherjagd in Berlin und Brandenburg by rbb

Im Visier – Verbrecherjagd in Berlin und Brandenburg

38 Listeners

Alles Geschichte - Der History-Podcast by ARD

Alles Geschichte - Der History-Podcast

65 Listeners

Y-Kollektiv – Der Podcast by Radio Bremen | rbb

Y-Kollektiv – Der Podcast

2 Listeners

Eine Stunde reden – Gespräche mit Unbekannten by Radio Bremen

Eine Stunde reden – Gespräche mit Unbekannten

2 Listeners

Kompost und Konfetti – der ARD Garten-Podcast by Mitteldeutscher Rundfunk

Kompost und Konfetti – der ARD Garten-Podcast

1 Listeners

KI und jetzt? by SR

KI und jetzt?

0 Listeners

Adoptivbrüder – mit Hannes & Jeremy by DASDING, Hannes & Jeremy

Adoptivbrüder – mit Hannes & Jeremy

0 Listeners