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Herbst 1969: Der Schweizer Biermarkt wird durch das Bierkartell des Schweizerischen Bierbrauervereins beherrscht. Für die 6dl-Bierflasche wird vom Kartell ein fixer Verkaufspreis von 70 Rappen vorgeschrieben. Die Lebensmittelladenkette Denner will sich das Preisdiktat des Bierkartells nicht mehr gefallen lassen und gelangt ans Bundesgericht.
Im Herbst 1943 werden Joseph Spring und seine beiden Cousins Henri und Sylver Henenberg bei einem Fluchtversuch in die Schweiz von den Schweizer Grenzbeamten aufgegriffen und anschliessend an die deutschen Behörden überstellt und als Juden denunziert. Spring und seine Cousins werden nach Ausschwitz deportiert. Während Henri und Sylver Henenberg im KZ von den Nazis ermordet werden, überlebt Joseph Spring. Fast sechzig Jahre später kehrt Spring in die Schweiz zurück und fordert Genugtuung. Der Fall landet vor Bundesgericht.
Im Podcast kann die ergreifende Geschichte von Joseph Spring nur ausschnitthaft wiedergegeben werden. Für einen umfassenden Bericht wird auf das Buch "Die Rückkehr" von Stefan Keller, Zürich 2003, Rotpunktverlag verwiesen.
In den Schulen in St. Margrethen sind Kopfbedeckungen jeglicher Art während des Unterrichts untersagt. Nach den Sommerferien erscheint eine Schülerin der 6. Primarklasse mit einem Kopftuch in der Schule. Der Schulrat hält per Verfügung fest, dass für die Schülerin keine Ausnahme vom Kopfbedeckungsverbot gemacht wird. Die Eltern des Mädchens fechten die Verfügung an. Der Kopftuchstreit gelangt schliesslich vor Bundesgericht.
Am 29. April 1990 lehnt die Landsgemeinde des Kantons Appenzell Innerrhoden die Einführung des Frauenstimmrechts im Verhältnis 6:4 ab. Theresa Rohner und weitere Mitstreiter:innen wollen sich das nicht mehr gefallen lassen und gelangen vor das Bundesgericht.
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