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By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)ArtsFood
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A point episodes

  • Lieblingsrezept: Krautstiele paniert von Vreni Müller
    Radio SRF1-Hörerin Vreni Müller ist mit einem grossen Gemüsegarten aufgewachsen. Entsprechend häufig kam deshalb Gemüse auf den Tisch – auch Krautstiele. Mit diesen macht Vreni Müller heute ihr Lieblingsgericht, panierte Krautstiele. Krautstiele muss man nicht unbedingt in Béchamel-Sauce ertränken und mit Käse überbacken. Krautstiele, sagt Vreni Müller, schmecken besonders gut, wenn man sie paniert und dann in etwas Öl und Butter knusprig bäckt. Tönt doch ganz verführerisch, nicht wahr?
    Auf jeden Fall funktioniert das Lieblingsrezept von Vreni Müller sogar bei dezidierten Krautstiel-Verächtern. Jedenfalls hat Vreni Müller unlängst einem solchen ihre panierten Krautstiele ohne wenn und aber vorgesetzt. Und siehe da: Sie haben vorzüglich gemundet.
    Und welches ist Ihr Lieblingsgericht?
    Haben Sie auch ein Lieblingsrezept? Und möchten Sie dieses mit den Hörerinnen und Hörern von Radio SRF1 teilen? Dann machen Sie mit bei unserer Koch-Serie «Mein Lieblingsrezept» und schicken Sie uns Ihr Lieblingsrezept. Das Formular dazu finden Sie hier .
    5 min
  • Königliche Lemon Curd
    Nein, please! Bitte fläzen Sie sich zum Royal-Wedding-Gucken nicht mit Chips und Nüssli vor den Fernseher! Gönnen Sie sich was Königliches, wenn sich Prinz Harry und seine Meghan das Ja-Wort geben. Kleine Gurken-, Eier- oder Lachs-Sandwiches zum Beispiel, wie man Sie in Grossbritannien zum gepflegten Afternoon-Tea reicht. Oder wie wäre es mit einer süss-sauer-buttrigen Lemon Curd?
    Diese Lemon Curds haben Sie nicht nur schnell gemacht, Sie geniessen den typisch englischen Brotaufstrich auch ganz unkompliziert: Ein paar Scheiben frisch getoastetes Toastbrot, wenn Sie mögen, etwas Butter drauf und eben viel selbstgemachte Lemon-Curd.
    Übrigens: Sollte von der Lemon Curd noch was übrigbleiben, reichen Sie die Zitronencreme zu einer Kugel Vanille-Glace und geniessen Sie sie mit Nature-Joghurt. Oder mischen Sie sie mit etwas Doppel- oder Schlagrahm. Mit Letzterem füllen Sie dann Törtchen aus Mürbeteig und geben noch ein paar Erdbeeren oben drauf. Selbstverständlich passen auch diese Erdbeertörtchen perfekt zum königlichen TV-Lunch.
    5 min
  • YB-Wurst: Eine Rauchwurst mit Kult-Status
    An die 20'000 YB-Würste sind für die YB-Meisterfeier bestellt. Und bestimmt mindestens ebensoviele «Mutschli» und natürlich genügend Senf. So geniesst der YB-Fan seine YB-Wurst. Ein YB-Match im «Stade de Suisse» ohne YB-Wurst ist ein Ding der Unmöglichkeit für jeden eingefleischten YB-Fan. Klar, dass sie auch an der Meisterfeier nicht fehlen darf.
    Grössere Wurst gefragt
    Die 140 grämmige Natur-Darm-Rauchwurst aus Rind- und Schweinefleisch mit ihrer typischen, groben Einlage aus magerem Schweinefleisch, Speck und Schwarte und mit dem Geschmack, der einer «Saucisson Vaudoise» ähnlich kommt, gibt es seit den 1970er Jahren.
    Damals hatten sich Fans noch darüber beklagt, dass man ab den angebotenen Schweinswürstchen einfach nicht recht satt werde. Eine grösserer Wurst musste also her. Eine, die gut schmeckt und zudem den Bauch richtig füllt. So, wie dies die YB-Wurst heute tut.
    Wurstrezept aus der Westschweiz
    In der Westschweiz wurde der Stadion-Lieferant damals fündig. Streng nach diesem Westschweizer-Rezept werden heute jährlich mindestens 120'000 Original-YB-Würste produziert.
    Übrigens: Die YB-Wurst ist keine Bratwurst. Sie wird wie die «Saucisson Vaudoise» gekocht, beziehungsweise im Steamer zubereitet und dann ganz klassisch mit einem «Mutschli» und einer anständigen Portion Senf gegessen.
    A propos essen: Da ist Vorsicht angebracht. Weil die grobkörnige Speckeinlage in der Wurstmasse beim Erhitzen schmilzt, spritzt die Wurst, wenn man reinbeisst oder die Wurst anschneidet.
    6 min
  • Backen mit Erdbeeren: Erdbeer-Pie
    Gewiss, Erdbeeren mögen wir am liebsten frisch. Oder zu Konfitüre verarbeitet. Aber man kann mit den süssen roten Früchtchen auch backen. Muffins zu Beispiel. Oder gebackene Erdbeeren im Teig oder eine knusprige Pie mit Erdbeerfüllung. Probieren Sie es aus. Das Rezept dazu finden Sie unten.
    7 min
  • Amphorenweine – Eine uralte Tradition neu belebt
    Häufig ist in letzter Zeit von Amphorenweinen die Rede. Was nach einer Neuheit klingt, ist in Wirklichkeit die weltweit älteste Form der Weinherstellung. Seit Jahrtausenden werden in Georgien Weine in sogenannten Kvevris erzeugt. Bei den Kvevris handelt es sich um Tonamphoren verschiedener Grösse, die im Freien oder in einem Gebäude im Boden vergraben sind. Die Trauben werden angepresst und dann in die Amphoren gefüllt. In den verschlossenen Amphoren gären und reifen die Weine an der Maische bei konstanten Temperaturen monatelang unter weitgehendem Sauerstoffabschluss. Der fertige Wein wird dann herausgeschöpft, sanft abgepresst und abgefüllt oder in Holzfässern weiter ausgebaut.
    Die langsame Maischegärung der Weine bringt vor allem bei den Weissweinen andere und zusätzliche Geschmackskomponenten hervor. Allgemein lässt sich sagen, dass die typischen fruchtigen Aromen der jeweiligen Traubensorten in den Hintergrund treten. Dafür zeigen sich dann vermehrt komplexe Aromen von Kräutern, Nüssen, Gewürzen, Fruchtschalen und natürlich auch Gerbstoffen.
    6 min
  • Lieblingsrezept: «Chili con carne» von Manuela Rubi
    «Chili con Carne» darf so richtig scharf sein und schön von innen wärmen. Das Lieblingsrezept von Manuela Rubi aus Oberwil-Lieli (AG) ist so würzig, dass sie einmal mit Brot und Bouillon löschen musste als ihr Liebster davon probierte. Als Radio SRF 1-Hörerin Manuela Rubi aus Oberwil-Lieli (AG) vor Jahren ihren Zukünftigen zum ersten Mal zu Hause bekocht hatte, würzte Sie ihr Lieblingsrezept «Chili con Carne» ganz so, wie sie es bis anhin immer gemacht hatte: scharf, ganz scharf.
    So scharf, dass dem Bekochten beim Essen die Tränen kamen und Manuela Rubi notfallmässig zur Linderung Brot herbeischaffen und das Chili mit Bouillon verdünnen musste.
    Nachhaltig negative Konsequenzen auf die Paarbeziehung hatte das scharfe Chili damals zum Glück dann aber nicht. Jedenfalls sind die beiden heute noch ein Paar. Und auch das Lieblingsrezept von Manuela Rubi, ihr Chili Con Carne kommt bei Rubis noch regelmäsig auf den Tisch. Einfach in zwei unterschiedlichen Schärfegraden.
    Und welches ist Ihr Lieblingsgericht?
    Haben Sie auch ein Lieblingsrezept? Und möchten Sie dieses mit den Hörerinnen und Hörern von SRF1 teilen? Dann machen Sie doch mit bei unserer Koch-Serie «So kocht die Schweiz - Mein Lieblingsrezept» und schicken Sie uns Ihr Lieblingsrezept. Das Formular dazu finden Sie hier.
    5 min
  • Knackiger Frühlings-Coleslaw
    Nein, Weisskohl ist nicht per se ein Wintergemüse. Ganz in Gegenteil: Fein gehobelter Weisskohl ist die perfekte Basis für einen knackigen Frühlings-Coleslaw. Zum fein geschnittenen Kohl geben Sie ebenso fein geschredderten Fenchel, hauchdünn gehobelte Radieschen und dünn geschnittene Avocado-Tranchen. Mischen Sie ganz vorsichtig und servieren Sie Ihren Frühlings-Slaw in Begleitung eines erfrischenden Buttermilch-Dressings. So schmeckt der Frühling!
    Und noch was: Weisskohl gibts das ganze Jahr über und er bleibt kühl gelagert über mehrere Wochen frisch und knackig.
    4 min
  • «Shared Plates» - So geht Essen teilen
    Teilen ist angesagt. Und zwar nicht nur das Auto oder das Velo, sondern auch das Essen. Denn wer kulinarisch die Nase im Wind hat, isst heutzutage gerne aus gemeinsamen Schälchen und Plättchen. «Shared Plates» oder «Shared Meals» nennt man das dann. Dabei ordert man gemeinsam verschiedenen Speisen, stellt das Bestellte in die Mitte des Tisches und schöpft dann, wonach man Lust hat.
    Doch was eigentlich ganz locker tönt, sagt Christoph Stokar, Benimm-Experte und Autor des Knigge-Ratgebers «Der Schweizer Knigge» ist gar nicht so einfach: Will man ein ausgewogenes Angebot an Speisen auf dem Tisch, muss abgesprochen werden, wer was bestellt. Der Schnell-Esser muss beim Nachschlag auf den Langsam-Esser Rücksicht nehmen, und auch der letzte Bissen wird bei «Shared Plates» Verhandlungssache. Ein kleiner Mehraufwand vielleicht, aber, sagt Benimm-Experte Christoph Stokar, einer der sich durchau lohnen könne. Jedenfalls, vermutet er, werde am Tisch so häufiger übers Essen diskutiert, als wenn wenn jeder Esser am Tisch seinen eigenen Teller vor sich habe.
    7 min
  • Der perfekte Butterzopf
    Was ist der perfekte Zopf? Die einen mögen ihn luftig, die anderen eher kompakt. Bei einem sind wir uns aber einig, er soll so richtig buttrig sein! Die perfekte Balance von Hefe und Salz, das macht einen richtig guten Butterzopf aus. Egal ob er einfach mit 2 Strängen oder dann pompös mit 6 Strängen geflochten wird, schön gold gelb muss er gebacken sein. Dann noch herrlich lauwarm genossen – einfach unwiderstehlich!
    6 min
  • Weine von der Vulkaninsel Pantelleria
    Auf der italienischen Vulkaninsel Pantelleria werden aus der weissen Traubensorte Zibibbo trockene und süsse Weine erzeugt. Eine Klasse für sich sind die edelsüssen Passito-Weine. Die rund hundert Kilometer südwestlich von Sizilien gelegene Insel Pantelleria gehört zwar zu Italien, doch nur gerade sechzig Kilometer trennen sie vom Cap Bon in Tunesien. Das erklärt auch, der Name der hier angebauten weissen Traubensorte Zibibbo arabischen Ursprungs ist. Der Name Zibibbo leitet sich vom afrikanischen Kap Zibibb ab. Zudem bedeutet «zabib» auf Ara¬bisch kleine Traube bzw. Rosine. Die Traubensorte Zibibbo gehört zur Muskateller-Familie und ist identisch mit dem Moscato dAlessandria.
    Aus Zibibbo-Trauben werden auf Pantelleria drei verschiedene Weinvarianten erzeugt. Neben der trockenen Version gibt es zwei Süsswein-Varianten: den Moscato di Pantelleria und den Passito di Pantelleria. Der Moscato di Pantelleria hat eine finessenreiche Aromatik von tropischen Früchten und Zitrusfrüchten sowie eine natürliche Säure, die die Süsse schön ausbalanciert. Der Passito di Pantelleria ist noch süsser, konzentrierter und komplexer als der Moscato di Pantelleria. Während des Gärprozesses wird der Traubenmost mehrmals mit getrockneten Traubenbeeren angereichert. Das Resultat ist ein stoffig-vollmundiges, aromatisch vielschichtiges Elixier mit rund 200 Gramm Restzucker pro Liter. Mit seinen Aromen von Trockenfrüchten, Nüssen, Kräutern und Gewürznoten gehört er zu den besten italienischen Süssweinen.
    8 min

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In der Sendung «À point – Wissen aus der Küche auf den Punkt gebracht» tischen wir Ihnen Wissenswertes rund um die Küche und das Kochen auf.

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