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By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)ArtsFood
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A point episodes

  • Nidelchüechli mit Tonkabohne von Ursula Lüthi
    Ursula Lüthi ist 46, Mutter von drei Kindern und Informationsspezialistin. Seit fünf Jahren betreibt sie ausserdem den Kochblog «Einfach essen» mit unkomplizierten, alltagstauglichen Rezepten: von «Magronenauflauf mit Käse und Brösmeli» über den «Haslikuchen» bis zum «Zwiebelgemüse auf Polenta». Fragt man Ursula Lüthi, für welche Anlass sie denn am liebsten koche, kommt die Antwort wie aus der Pistole geschossen: «Für den Alltag selbstverständlich!»
    Ein solches Alltagsrezept sei auch ihr Lieblingsrezept, sagt die passionierte Hobbyköchen. Es heisst «Nidelchüechli mit Tonkabohne».
    Inspiration für dieses Rezept hat Ursula Lüthi im Betty-Bossi-Kochbuch «Kochen für liebe Gäste» gefunden. Ein Kochbuch von 1968. Gefunden hat Ursula Lüthi dieses Kochbuch aus längst vergangen Zeiten auf einem ihrer Brockenhaus-Streifzüge. Auf der Suche nach schönem Geschirr und eben, alten Kochbüchern.
    Auf Anhieb gelungen
    Das Betty Bossi-Nidelchüechli-Rezept habe Sie beim ersten Durchblättern des Kochbuchs sofort interessiert und die Nidelchüechli seien ihr dann auch auf Anhieb gelungen. Allerdings sagt sie, habe sie sich, so wie meistens, beim Backen der Chuechli nicht ganz ans Original-Rezept gehalten und habe den klassischen Nidelchüechli mit Tonkabohne eine neuen Twist gegeben.
    Anders als im Original ist aber nicht nur die Tonkabohne in der Nidelchüechlifüllung. Nein, die Hobbyköchin aus Bern braucht auch keinen besondern Event um Ihre Nidelchüechli mit Tonkabohne in den Ofen zu schieben. Der Alltag, sagt sie, sei ihr Event genug, um Familie oder Freunden wieder mal ihrem Lieblings-Dessert zu überraschen. Genau dies habe Betty Bossi damals, 1968 noch ganz anders gesehen. Im Text zum Rezept , sagt Ursula Lüthi, habe Betty Bossi der geneigten Hausfrau damals nämlich noch empfohlen, die Nidelchüechli doch zu besonderen Gelegenheit zu backen. Zum Beispiel zur Einweihung einer neuen Polstergarnitur.
    Aber eben, das war 1968. Machens Sie es 2018 so wie Ursula Lüthi. Warten Sie nicht auf die Polstergarnitur und feiern Sie den Alltag. Mit Nidelchüechli mit Tonkabohne. Das Lieblingsrezpt von Ursula Lüthi finden Sie ganz unten.
    Und welches ist Ihr Lieblingsgericht?
    Sind Sie ein passionierter Hobbykoch? Oder eine passionierte Hobbyköchin? Und möchten Sie Ihr Lieblingsrezept mit den Hörerinnen und Hörern von SRF1 teilen? Dann machen Sie doch mit bei unserer Koch-Serie «Mein Lieblingsrezept» und schicken Sie uns Ihr Rezept zu. Das Formular finden Sie hier .
    7 min
  • Felchen im Salz gebacken
    Ganz egal, wo wir am Karfreitag sind, im Süden, zu Hause oder sonst irgendwo, eines wollen wir ganz bestimmt nicht: Stress in der Küche. Wir wollen Zeit haben für Familie und Freunde und ja, natürlich wollen wir zusammen mit unseren Lieben was Feines essen. Was halten Sie also von einem frischen im Salz gebackenen Felchen aus dem Züri-See?
    Frische Kräuter im Bauch
    SRF1 Food-Redaktorin Maja Brunner hat sich für «A Point» jedenfalls schon mal dahinter gemacht, hat den Bauch des Felchen mit Zitrone, frischem Estragon, Peterli und Basilikum gefüllt, den Fisch mit ein paar Tropfen Olivenöl eingerieben und mit grob gemahlenen Pfeffer aus der Mühle gewürzt. Bleibt noch das Meersalz. Dieses parfümieren Sie mit frischen Thymianblättchen und befeuchten es mit wenig Wasser. Jetzt geben Sie einen Drittel des Thymian-Salzes auf ein Backblech, platzieren den Felchen auf dem Salz-Bett und bedecken den Fisch mit dem restlichen Salz.
    Entspanntes Kochen
    An diesem Punkt nun können Sie ganz entspannt schon mal eine Flasche Weisswein entkorken und auf den bevorstehenden Fisch-Schmaus anstossen. Zu tun gibts jetzt in Sachen Fisch nämlich nicht mehr viel: Das Backblech mit dem Fisch für etwa 25 Minuten in den vorgeheizten Ofen schieben. Dann das Blech aus dem Ofen nehmen, mit einem scharfen Messer den Salzteig aufschneiden und den Fisch auf eine vorgeheizte Platte heben. Filetieren und geniessen.
    5 min
  • Lieblingsrezepte gesucht
    «From nose to tail», «Poké Bowls» soweit das Auge reicht und «Green Smoothies» - kocht die Schweiz tatsächlich so, wie es der Blick in Kochbücher und offenbar angesagte Kochblogs vermuten lässt? Wohl nicht ganz! Die SRF1- Serie «Mein Lieblingsrezept – So kocht die Schweiz» zeigt jedenfalls ein ganz anderes Bild: da werden Pouletbrust-Würfel an Wiskey-Senfsauce aufgetischt, «Saucisson au Marc im Gratin», die Walliser Spezialität «Cholera» oder «Aeplermagronen».
    Erinnerungen an vergangene Zeiten
    Und gerade letzthin zur grossen Freude der Hörerschaft «Gratinierte Schinkenrollen an einer Tomaten-Rahm-Sauce. Just dieses Lieblingsrezept einer Hörerin hat offenbar Erinnerungen geweckt an vergangene Zeiten. Und hat gezeigt, dass Lieblingsrezepte halt Lieblingsrezepte sind und dies auch bleiben. Selbst in Zeiten von «Poké bowls» und «Green Smoothies».
    Und wie steht es mit Ihrem Lieblingsrezept?
    Bestimmt haben Sie auch ein Lieblingsrezept. Eines, dass Sie gerne mit uns teilen möchten. Dann machen Sie doch mit bei unserer kleinen Koch-Serie «So kocht die Schweiz - Mein Lieblingsrezept» und schicken Sie uns Ihr Lieblingsrezept. Das Formular finden Sie hier . Und seien Sie versichert: Mitmachen geht ganz einfach und macht erst noch viel Freude.
    6 min
  • Omelette und Crêpes – heiss begehrte Fladen
    Omeletten und Crêpes sind nicht nur an Strassenfesten sondern auch zuhause zum Znacht sehr beliebt. Doch wo liegt genau der Unterschied zwischen Omeletten und Crêpes? Gibt es überhaupt einen? Der Ausdruck "Crêpes" kommt aus Frankreich und hat sich dann zuerst im Welschland und später in der ganzen Schweiz etabliert. Gemeint sind damit dünne Teigfladen aus Mehl, Eier, Milch und Salz, die in der Bratpfanne mit Butter dünn ausgebacken werden und in der Deutschschweiz auch als Omeletten bezeichnet werden.
    6 min
  • Die Schatzkammer des Schweizer Weins
    Gibt es auch unter den Schweizer Weinen grosse, noble Weine, die in Würde zu altern vermögen? Das war die Kernfrage, die 2002 zur Gründung der Vereinigung «Mémoire des Vins Suisses», der Schatzkammer des Schweizer Weins, führte. Der Vereinigung «Mémoire des Vins Suisses» gehören die Elite der Schweizer Weinproduzenten sowie Journalisten und Fachleute aus der Welt des Weins an. Von jedem der mittlerweile 56 Weinbaubetriebe werden von je einem selektionierten Wein jedes Jahr sechzig Flaschen eingelagert. So lässt sich der Alterungs- und Reifeprozess der selektionierten Weine über die Jahre hinweg in Vergleichsdegustationen verfolgen und dokumentieren.
    Einmal pro Jahr öffnet das Mémoire seine Schatzkammer und präsentiert einer interessierten Öffentlichkeit ältere Jahrgänge der selektionierten Weine. Jetzt ist es wieder soweit. Dieses Jahr findet die Präsentation im Wallis statt. Am Donnerstag, 22. März, kann man von 15.00 bis 19.00 Uhr im Hôtel de Ville in Sierre die Qualität und das Alterungspotenzial der exklusiven Mémoire-Weine selber überprüfen. Eine einmalige Gelegenheit! Wer sich unter www.mdvs.ch anmeldet, muss keinen Eintritt bezahlen.
    6 min
  • Mein Lieblingsrezept - «Schoko Alaska» von SRF1-Hörerin Uschi Merz
    «Schoko Alsaka»? Wenn Sie bei diesem Begriff die Stirne runzeln und sich schon mit Schokolade hantierend in der eiskalten Küche eines ebenso eiskalten Iglus stehen sehen, dann kommt hier die Entwarnung. «Schoko Alaska» ist eine Abwandlung des amerikanischen Dessert-Klassikers «Baked Alaska» und ist - etwas krud gesagt - ein im Ofen gebackener und mit einer Baiser-Haube bedeckter Schokolade-Eis-Berg auf Biskuit. Ein Eis-Dessert also, das aus dem Ofen kommt.
    Die Kombination machts aus
    Und just diese Kombination von heiss und kalt, sagt SRF1-Hörerin Uschi Merz aus Hallau im Kanton Schaffhausen, habe denn auch den «Schoko-Alaska» zu ihrem absoluten Lieblings-Dessert gemacht. Ein Dessert übrigens, das viel einfacher zu machen ist, als es auf den ersten Blick vielleicht ausschaut. Wenn man nämlich das Eiweiss fürs Baiser so steif schlägt, dass man die Schüssel mit der Baiser-Masse darin getrost auf den Kopf stellen kann, ohne dabei die Küche unter Eiweiss zu setzen, dann sei man mit dem «Schoko-Alaska» auf guten Wegen, sagt Uschi Merz. Sie spricht aus Erfahrung. Erst letzthin hat sich nämlich etwas wenig ambitioniert ans steif Schlagen des Eiweisses gemacht, mit dem Resultat, dass die Baiser-Haube im Ofen vom Glacé-Berg rutschte und das Glacé im Ofen dahinschmolz wie Schnee an der Sonne. Unnötig zu sagen, dass an jenem Tag bei Uschi Merz zu Hause zum Dessert nicht «Schoko-Alaska» serviert worden ist, sondern Schoko-Creme auf Biskuit. Diese habe zwar auch gut geschmeckt, sagt Uschi Merz, wirklich schön ausgesehen, habe das Dessert allerdings nicht.
    Das «Schoko-Alaska»-Rezept finden Sie unten.
     
    Und wie stehts mit Ihrem Lieblingsrezept?
    Sind Sie auch eine passionierte Hobbyköchin? Oder eine passionierter Hobbykoch? Und möchten Sie Ihr Lieblingsrezept auch mit SRF1 teilen? Dann machen Sie doch mit bei unserer Koch-Serie «Mein Lieblingsrezept» und schicken Sie uns Ihr Lieblingsrezept. Das Formular finden Sie hier .
    6 min
  • Zitroniger Pudding-Cake – Frühling auf Ihrem Teller!
    SRF1 Foodredaktorin Maja Brunner holt sich den Frühling mit einem zitronigen Pudding Cakes auf den Teller. Dieser begeistert Pudding- und Cake-Liebhaber gleichermassen. Die kleinen Küchlein werden nämlich ganz sanft ihm Wasserbad gebacken und sind wegen des speziellen Backverfahrens oben Cake und unten Pudding. Tönt komplizierter als es ist. Konsultieren Sie das Rezept ganz unten und Sie werden sehen: Diese Küchlein sind keine Hexerei.
    6 min
  • Garen im Wasserbad – so geht's!
    «...und dann die Küchlein sanft im Wasserbad garen.» Wenn in einem Rezept unter Zubereitung solches oder ähnliches vermerkt ist, lassen Sie sich keinesfalls vergraulen. Am Wasserbad oder an der «Bain-Marie», wie die sanfte Garmethode mit Hilfe von Wasser auch genannt wird, soll die Umsetzung eines Gerichts nicht scheitern. Nein, Sie können Wasserbad. Sie müssen einfach ein paar Dinge wissen und die richtigen Kniffs kennen:
    * Das Wasserbad («Bain-Marie») wird zum sanften Garen von empfindlichen Speisen, wie zum Beispiel Puddings, Saucen oder Cremen verwendet. Oder zum Schmelzen von Schokolade oder - vor allem in der Gastronomie – zum Warmhalten von Speisen. Das Wasser wirkt isolierend und schützt das Gar-Gut vor allzu grosser Hitze.
    * Wasserbad auf dem Herd: Schmilzt man Schokolade oder bereitet eine Creme zu macht man das auf dem Herd. Wählen Sie eine grössere Pfanne fürs Wasser und eine kleinere für die Schokolade oder die Creme. Achten Sie darauf, dass die kleinere Pfanne stabil in der grösseren steht und dass der Boden der kleineren Pfanne, denjenigen der grösseren nicht berührt. Im Fachhandel gibts dafür auch spezielle Wasserbad-Pfannen.
    * Wasserbad im Ofen: Dazu benötigt man eine genügend grosse feuerfeste Form (Gratinform, Bräter etc.)
    * Den Boden der Form belegt man mit einem Küchentuch und stellt dann die Förmchen darauf. Dank des Tuchs rutschen diese nicht umher. Die Förmchen so platzieren, dass sie sich nicht berühren.
    * Soll beim Wasserbad-Garen im Ofen keine Kruste entstehen (z. Bsp. bei Caramel-Köpfli oder Puddings) deckt man das Gar-Gut mit Alufolie ab oder benutzt für Puddings eine Pudding-Form mit Deckel)
    * Sind die Förmchen gefüllt und allenfalls zugedeckt, stellt man die feuerfeste Form auf ein Gitter in den vorgeheizten Ofen. Erst jetzt gibt man das heisse Wasser zu. So vermeiden Sie, dass beim Transport der feuerfesten Form von der Arbeitsfläche zum Ofen, Wasser ins Gar-Gut gerät.
    * Das Wasser soll so hoch stehen, dass die Förmchen bis zur halben Höhe im Wasser stehen (je nach Rezept auch etwas höher). Achtung: Das Wasser darf auf keinen Fall so hoch stehen, dass es beim Garen ins Gar-Gut gerät.
    * Beim Garen, Schmelzen oder Warmhalten einer Speise oder Zutat im Wasserbad darf das Wasser immer nur gerade bis zum Siedepunkt erhitzt werden. Das Wasser darf niemals kochen. Gut darauf achten, dass beim Garen kein Wasser ins Gar-Gut spritzt.
    * Während des Garens im Wasserbad allenfalls auch mal heisses Wasser nachgiessen, damit das Gar-Gut während des ganzen Gar-Prozesses immer im Wasser steht.
    6 min
  • Gewusst wie - der perfekte Brownie
    Das amerikanische Schokolade-Gebäck schlechthin: der Brownie – wer liebt ihn nicht? Egal, ob traditionell mit Baumnüssen oder doch lieber ohne, Brownies sind einfach und schnell gemacht. So einfach geht es: Den Teig rühren, aufs Blech oder in die Springform geben, backen und fertig sind die unwiderstehlichen «Kalorien-Bömbchen».
    Und wie wär es mit einem raffiniert beerigen Brownie? Probieren Sie unser Rezept für die Cheesecake-Brownies mit Himbeeren aus!
    5 min
  • Was macht einen Wein gross und nobel?
    Was macht einen Wein nobel? Was macht einen Wein gross? Das ist eine viel diskutierte Frage, auf die es, abhängig von den angewendeten Kriterien, unterschiedliche Antworten gibt. In Frankreich, dem Paradeland grosser, nobler Weine, unterscheidet man zwischen zwei Arten von Weinen: Als vins de plaisir gelten frisch-fruchtige Tropfen, die man zwar gerne öfters entkorkt, die aber nicht Gesprächsstoff für tief schürfende Weinbetrachtungen bieten. Ihnen gegenüber stellen die Franzosen die vins nobles.
    Das Hauptkriterium für einen noblen Wein ist seine Haltbarkeit. Mindestens zehn Jahre müssen es schon sein, damit ein Wein das Prädikat «nobel» für sich beanspruchen darf. Damit ist nicht gemeint, dass ein Wein bloss zehn Jahre überdauern kann, sondern dass er in dieser Zeit in Würde zu reifen vermag. Mit anderen Worten: Ein nobler Wein muss sich positiv verändern und neue Facetten zeigen können, muss besser, harmonischer und tiefgründiger werden.
    Zudem sollte ein nobler Weine jene Charaktermerkmale besitzen, die ihn zu etwas Besonderem machen. Er widerspiegelt nicht nur die Bemühungen und das Können der Menschen, die ihn erzeugt haben. Er erzählt auch vom Gebiet, aus dem er stammt, der Landschaft, den Lagen, den Böden, dem Klima, den Weinbautraditionen und den kultivierten Traubensorten.
    7 min

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In der Sendung «À point – Wissen aus der Küche auf den Punkt gebracht» tischen wir Ihnen Wissenswertes rund um die Küche und das Kochen auf.

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