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By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)ArtsFood
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A point episodes

  • Küchen-Tipps aus der Spitzen-Küche
    Der Küchentrick von der Freundin, der gute Tipp von der Mutter oder vom Nachbarn, der als passionierter Hobby-Koch gerne stundenlang in der Küche steht - Ganz egal woher sie kommen, Küchen-Tricks und Tipps sind begehrt und machen das Kochen leichter und effizienter.Wer würde nicht gerne ab und zu mal den Profis über die Schultern schauen, den Sternenköchinnen und Köchen und deren Küchen-Tricks abkupfern? Gedacht, getan: Unsere Food-Redaktorin Maja Brunner hat bei drei Spitzenköchen nachgefragt.Die junge Bündner Spitzenköchin Rebecca Clopath vom Lichthof in Lohn verfeinert ihre Tomatensauce gerne mit einer Beurre italienne. Sie gibt nach Lust und Laune frische Kräuter in ganz heisse Butter, lässt die Butter schön aufschäumen und gibt dann alles zusammen zum Tomaten-Sugo. Für einen feinen Cassis-Geschmack im Sugo sorgt auch das Rispen-Grün der Tomaten, das Rebacca Clopath am Schluss noch ganz kurz zum Sugo gibt und 10 Minuten lang mitkocht. Altmeister André Jaeger, ehemals Fischerzunft Schaffhausen, dekoriert mit 19 Gault-Millau Punkten und zweimal als Koch des Jahres, gibt, wenn es schnell gehen muss - den Fisch (Filet oder ganzer Fisch) auf ein Bett aus kurz gedämpftem Gemüse und packt alles zusammen in Alu-Folie. Das Päckli kommt anschliessend für 10 bis 15 Minuten in den auf 180 Grad vorgeheizten Ofen. Der Fisch ist perfekt gegart, wenn sich die Alufolie leicht aufbläht. André Jaegers Spezial-Tipp: Das Fisch-Päckli aus dem Ofen nehmen und vor dem Servieren unbedingt zwei bis drei Minuten nachziehen lassen. Vreni Giger, Gastgeberin im Sorell Hotel Rigiblick in Zürich und Köchin des Jahres 2013 und kocht auf 17 Punkte Niveau. Hat sie mal das Gefühl, eine Suppe, eine Sauce oder sonst irgendein Gericht sei nicht perfekt abgeschmeckt, dann gibt die Spitzenköchin immer einfach eine Prise Zucker dazu. Genau wie Salz und Fett, sagt Vreni Giger, sei eben auch Zucker ein Geschmacksträger.
    6 min
  • Weckgläser – Die Gläser mit dem Erdbeer
    In Deutschland werden sie meist nur «Einweckglas» genannt: Die Gläser ohne Gewind um eingekochte Speisen haltbar zu machen. Aber woher kommen sie? Wer produziert sie?Erfunden hat die Weck-Gläser der Chemiker Rudolf Rempel aus Gelsenkirchen. Er hatte die Idee, Gläser zu entwickeln, mit glattgeschliffenen Rändern. Diese Gläser sollten ohne Gewinde, sondern lediglich mit Gummiringen und Blechdeckel verschlossen werden. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts liess er seine Erfindung patentieren.Wie kamen die Weck-Gläser zu ihrem Namen?Zu den ersten Kunden gehörte der deutsche Unternehmer Johann Carl Weck. Er interessierte sich für die Gläser, die er jeweils in grossen Mengen bestellte. Johann Carl Weck übernahm dann das Patent. Der Grund: Er wollte den Anti-Alkoholiker und Vegetarier die Möglichkeit bieten, Früchte oder Gemüse zu konservieren ohne Alkoholzusatz.Heute werden jedes Jahr über eine Million Weckgläser in die Schweiz importiert.
    5 min
  • Verdicchio – Weisser Charakterwein aus Italien
    Im östlichen Mittelitalien liegt die Region Marken. Doch die hier erzeugten Weine sind nur wenigen Liebhabern ein Begriff. Zu Unrecht, denn aus der Rebsorte Verdicchio werden bemerkenswert eigenständige und qualitativ hochstehende Weissweine erzeugt.Es gibt zwei Verdicchio-Anbauzonen, die des Verdicchio dei Castelli di Jesi sowie jene des Verdicchio di Matelica. In der ersteren, grösseren Appellation, die vom ausgleichenden Einfluss des nahen Meeres geprägt ist, sind im Gebiet bei der Stadt Jesi 2150 Hektaren mit Verdicchio bepflanzt. Die Rebberge liegen zwischen 100 und 550 Höhenmetern. Rund um die Stadt Matelica im gebirgigen Landesinneren mit seinem raueren, kontinentalen Klima, wachsen die Verdiccio-Reben auf rund 210 Hektaren in Höhenlagen zwischen 400 und 900 Metern. Die Weine geraten hier in der Regel frischer und säurereicher und dadurch auch langlebiger als jene des tiefergelegenen Anbaugebiets um Jesi.Doch aller feiner Unterschiede zum Trotz: sie sind hervorragende Essensbegleiter. Besonders gut passen sie zu mediterranen Gerichten, zu Vorspeisen aller Art, zu Fischgerichten, aber auch zu leichteren Fleischzubereitungen. Zusätzlich harmonieren sie gut mit Produkten wie Artischocken oder Radicchio, die wegen ihrer Bitterstoffe schwierig mit Wein zu kombinieren sind. Erfreulich ist zudem, dass die Verdicchio-Gewächse (noch) zu freundschaftlichen Preisen von meistens unter 20 Franken in Weinfachgeschäften erhältlich sind.
    4 min
  • «Spätzli-Gratin alla Beatrice» von Beatrice Burla Bieri
    Was macht ein Rezept zum Lieblingsrezept? Für Radio SRF 1-Hörerin Beatrice Burla Bieri aus Schliern im Kanton Bern gibt es auf diese Frage eine klare Antwort: Das Rezept muss einfach umzusetzen sein und das Gericht muss einem gut schmecken.Genau diese beiden Voraussetzungen erfüllt das Lieblingsgericht von Beatrice Burla Bieri. Ihr «Spätzli-Gratin alla Beatrice» sind nämlich im Handumdrehen gemacht: Einfach die Spätzli mit Hüttenkäse, viel Paprika, wenig Chili und Rahm mischen, in eine ausgebutterte Gratin-Form geben, mit frisch geriebenem Käse bestreuen und dann ab in den Ofen.Der Fan in der eigenen FamilieDer Ehemann von Beatrice Burla Bieri war bei der Erst-Verkostung des Gerichts vor vielen Jahren derart begeistert, dass er das Gericht ganz spontan «Spätzli alla Beatrice» getauft hatte. Was für ein schönes Kompliment an die Adresse der Köchin! Das Rezept zu den «Spätzli alla Beatrice» finden Sie unten.Und welches ist Ihr Lieblingsgericht?Sind Sie auch ein passionierter Hobbykoch? Oder eine passionierte Hobbyköchin? Und möchten Sie Ihr Lieblingsrezept mit uns und den anderen Hörerinnen und Hörern von SRF1 teilen? Dann machen Sie doch mit bei unserer Koch-Serie «So kocht die Schweiz - Mein Lieblingsrezept» und schicken Sie uns Ihr Lieblingsrezept. Das Formular finden Sie hier.
    5 min
  • Zweitklass-Gemüse für erstklassige Tarte
    So richtig «das Hammer-Gemüse» sind die Zucchetti - mit Verlaub - ja nicht: Sie haben nicht überaus viel Aroma und wenn man nicht aufpasst beim Kochen, sind sie schnell matschig und verkocht.Kommt dazu, dass die Zucchetti leider oft in Übergrösse i der Gemüseauslage liegen, statt klein, kernenlos und entsprechend zart. Aber genug gemotzt! Mit Zucchetti lassen sich – gewusst wie - trotz allem auch feine Sachen kochen oder backen. SRF1 Kochredaktorin Maja Brunner macht aus Zucchetti eine feine Tarte. Das Rezept finden Sie unten.
    5 min
  • Vanille zurzeit so teuer wie Silber
    Vom Glacé über Backwaren bis hin zu Kosmetika - in zahllosen Produkten hat es Vanille drin. Ein Gewürz also, dass wir täglich ganz selbstverständlich und gedankenlos konsumieren. Zum Nachdenken bringt einen zu Zeit aber der Preis von Vanille.Wer nämlich beim Grossverteiler im Regal mit dem Backzubehör nach dem Glasröhrchen mit den Vanillestängeln greift, erschrickt erst mal: Beinahe 9 Franken zahlt man unterzwischen für drei Vanillestängel. Vanillemarkt ist ausgetrocknetNoch teurer wird es, wenn man Vanille von sehr guter Qualität kaufen will. «Weil der Vanillemarkt weltweit total ausgetrocknet sei», sagt der Zürcher Kolonialwarenhändler Heini Schwarzenbach, «müsse er heute für einen madegassischen Vanillestängel von Top-Qualität 10 Franken verlangen, Vanille koste im Moment acht bis neunmal so viel, wie noch vor ein paar Jahren».Grund für diesen Höhenflug des Vanillepreises sind unwetterbedingte Missernten und eine Vanilleproduktion, die mehr oder weniger von einem einzigen Land abhängig ist. Von Madagaskar, dem weltweit grössten Vanilleproduzent, wo etwa 80 Prozent der gesamten Vanilleproduktion herkommt.Vanille-Preis bleibt hochIm März 2017 zum Beispiel fegte der Tropenzyklon «Enawo» über Madagaskar hinweg, bracht der bitterarmen ostafrikanischen Insel Tod und Verwüstung und verursachte einmal mehr auch grosse Schäden in den Vanillekulturen. Die Experten von «Aust- und Hachmann» in Hamburg, dem ältesten Vanillehändlers er Welt gehen deshalb davon aus, dass wegen des Zyklons 20 bis 30 Prozent der Vanille-Ernte zerstört worden sind und der Vanille-Preis in den nächsten Jahren hoch bleiben wird.
    6 min
  • Lesefutter für Gourmets
    «Nichts Schönres gabs für Tante Lotte als Schwarze-Heidelbeer-Kompotte», schreibt Wilhelm Busch. Die Kochkunst spielte in seinem Leben eine wichtige Rolle. Wie er widmeten sich viele andere Autoren und Autorinnen in ihren Büchern der Zubereitung und dem Genuss köstlicher Speisen.Unsere Lese-Tipps:RomaneMarie Ndiaye: Die Chefin. Roman einer Köchin (2017)Aimee Bender: Die besondere Traurigkeit von Zitronenkuchen (2011)Martin Suter: Der Koch (2010)Laura Esquivel: Bittersüsse Schokolade (1992)Johannes Mario Simmel: Es muss nicht immer Kaviar sein (1960)Romane mit RezeptenMartin Walker: Schwarze Diamanten (2012)Lars Gustafsson: Frau Sorgedahls schön weisse Arme (2012)Umberto Eco: Der Friedhof in Prag (2011)Eugen Ruge: In Zeiten des abnehmenden Lichts (2011)Literarische Sachbücher / ErzählungenJost auf der Maur: Geschmack der Liebe (2010)Julie Powel: Julie & Julia. 365 Tage, 524 Rezepte und 1 winzige Küche (2009)Kochen mit Wilhelm Busch. Ein literarisches Kochbuch (2012)Goethes erotische Liebesspeisen. Ein literarisches Kochbuch (1997)Friedrich Dürrenmatt: Die Panne (1956)
    7 min
  • Ricotta – Vielseitig verwendbarer Frischkäse
    Es gibt in Italien eine Vielzahl von Frischkäsen. Einer davon ist der Ricotta. Er wird in der italienischen Küche auf sowohl für die Zubereitung von salzigen wie süssen Gerichten verwendet.Der Name „Ricotta deutet an, um was für eine Art Käse es sich handelt. Denn das Wort „Ricotta bedeutet nichts anderes als: noch einmal gekocht. Gemeint ist damit, dass man die angesäuerte Molke (also die Flüssigkeit, die bei der Käseherstellung übrig bleibt) nochmals auf rund 80 Grad erhitzt. Dabei flockt das Eiweiss, das noch in der Molke enthalten ist, aus. Das schöpft man nun ab und gibt es in Körbchen, damit die Restflüssigkeit abtropfen kann. Um den Ricotta cremiger zu machen, wird ihm heute oft auch etwas Vollmilch oder Rahm zugesetzt. Ricotta wird sowohl aus Kuhmilch wie auch aus Ziegen- oder Schafsmilch hergestellt.
    7 min
  • «Caesar Salad» von SRF 1 - Hörerin Barbara Freudiger
    Wenn SRF1-Hörerin Barbara Freudiger aus Bremgarten ihren «Caesar Salad» macht, dann ist dieser nicht mit einer pampigen Mayo-Sauce angemacht. Und auch Ruccolablätter oder Eisberg-Salat haben ihn ihrem Caesar Salad nichts zu suchen.Wenn bei Freudigers zu Hause Caesar Salad auf den Tisch kommt, dann nur der originale amerikanische. Und original amerikanisch ist Barbara Freudigers Caesar Salad zweifellos. Er kommt nämlich direkt aus der Küche der amerikanischen Botschaft in Bern.Kochdemo in der US-BotschaftUnd das kam so: Vor Jahren war Barbara Freudiger zu einem Anlass eingeladen, bei dem der damalige Koch der US-Botschaft in Bern die geladenen Gästen in die Kunst der Caesar Salad-Zubereitung eingeführt hatte. Er demonstrierte dem interessierten Publikum, wie die Lattich-Blätter geschnitten, das Dressing gemischt und wie der amerikanische Salat-Klassiker angerichtet werden musste.Selbstverständlich verteilte der Koch am Ende seiner Kochshow das Rezept dazu. Das Original-Rezept, versteht sich. Seit damals ist dieser original Caesar Salad das Lieblingsrezept von Barbara Freudiger. Das Rezept finden Sie unten.Und welches ist Ihr Lieblingsgericht?Sind Sie auch ein passionierter Hobbykoch? Oder eine passionierte Hobbyköchin? Und möchten Sie Ihr Lieblingsrezept mit uns und den anderen Hörerinnen und Hörern teilen? Dann machen Sie doch mit bei unserer Koch-Serie «Mein Lieblingsrezept» und schicken Sie uns Ihr Rezept zu. Das Formular finden Sie hier.
    4 min
  • Fladenbrot selbstgemacht
    Nein, wegen eines Fladenbrots müssen Sie nicht zwingend ins nächstgelegene libanesische Lebensmittelgeschäft pilgern. Und Sie müssen sich auch nicht mit dem in Plastik eingeschweissten und auf lange Haltbarkeit getrimmten Fladenbrot-Verschnitt aus dem Grossverteiler begnügen.Alles gar nicht nötig! Machen Sie Ihr Fladenbrot doch einfach mal selber. Ist nämlich gar nicht so schwer. Sie machen einen simplen Hefeteig, lassen diesen schön aufgehen und formen dann mit ein paar wenigen Handgriffen Ihre Fladenbrote.Und wissen Sie was? Sie müssen zum Backen der Fladenbrote nicht mal den Backofen anwerfen. Fladenbrot bäckt man ganz simpel und einfach in der Bratpfanne.Fladenbrot schmeckt übrigens am besten lauwarm serviert. Tischen Sie dazu Hummus auf oder Tzatziki oder füllen Sie Ihr Fladenbrot mit aufgeschnittenem grilliertem Fleisch, mariniertem Feta und Tomaten oder mit Grill-Gemüse. Das Fladenbrot-Rezept finden Sie unten.
    5 min

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In der Sendung «À point – Wissen aus der Küche auf den Punkt gebracht» tischen wir Ihnen Wissenswertes rund um die Küche und das Kochen auf.

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