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By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)ArtsFood
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A point episodes

  • Asiatischer Reis perfekt gekocht
    Haben Sie sich auch schon gefragt, weshalb der Basmati- oder der Jasmin-Reis bei Ihnen zu Hause nie ganz so perfekt gekocht auf den Tisch kommt, wie in Ihrem asiatischen Stammlokal?Das liegt vermutlich an zwei Dingen:Erstens einmal kocht Ihr Asiate seinen Reis bestimmt in einem Reiskocher. Darin gart der Reis perfekt auf den Punkt. Diese Reiskoch-Methode ist sehr bequem gilt als «tubelisicher»Aber keine Angst, auch ohne Reiskocher im Küchen-Schrank müssen Sie nicht klein beigeben. Gewusst wie, und mit etwas Erfahrung, werden Sie Ihrem Asiaten in Sachen Reiskochen bestimmt bald Konkurrenz machen. Und so geht es: Nehmen Sie für zwei Personen ½ Tasse Reis (Basmati oder Jasmin). Waschen Sie den Reis zweimal gründlich durch. So entfernen Sie Stärke, die den Reis verklebt. Geben Sie den Reis dann in einen Topf mit passendem Deckel. Geben Sie ¾ Tassen Wasser zum Reis. Wer mag, gibt eine Prise Salz dazu. Asiatischer Reis kommt – wegen der würzigen Zutaten, die man dazu isst - in der Regel aber ungesalzen auf den Tisch. Weichen Sie den Reis 10 Min. lang ein. Stellen Sie den Topf dann auf den Herd und bringen Sie das Wasser auf höchster Hitzestufe zum Kochen. Verschliessen Sie den Topf dann mit dem Deckel und fahren Sie die Hitze zurück (niedrige Hitzestufe). Lassen Sie den Reis jetzt 15 Min. lang köcheln, bis das Wasser vollständig vom Reis aufgesogen worden ist. Während dieses Gar-Prozesses den Deckel nicht vom Topf nehmen.
    6 min
  • Caipirinha – Brasiliens Nationalcocktail
    Der Caipirinha stammt ursprünglich aus Brasilien und gehört heute weltweit zu den populärsten Cocktails. Neben der Originalversion gibt es ihn in unzähligen Varianten.Der Caipirinha wird mit Limetten, Zucker, Cachaça (Zuckerrohrschnaps) und Eis gemixt. Ursprünglich war ein Cocktail der ländlichen Oberschicht. Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges wurde er dann in den Grossstädten São Paulo und Rio de Janeiro populär und avancierte in der Folge zu Brasiliens Nationaldrink.Es gibt wohl kaum einen anderen Cocktail, der in so vielen Varianten zubereitet wird wie der Caipirinha. So kann man statt Limetten auch andere Früchte verwenden. In Brasilien beliebt sind Mandarine, Kiwi, Passionsfrucht, Ananas, Zitrone, Trauben, Mango oder Cajú. Eine weitere, in Brasilien beliebte Variante ist der sogenannte Caipiroska, der mit Vodka statt mit Cachaça zubereitet wird.
    7 min
  • Vanille zum Kohlrabi – oder was ist Foodpairing?
    Eigentlich ist ja auch Tomate mit Basilikum eine Geschmackskombination, die passt. Allerdings kennen wir diese langsam. Neue Kombinationen sind gefragt, zu Neudeutsch: Foodpairing. Geschickt kombiniert, können sich Geschmäcker ergänzen, hervorheben oder maskieren.«Foodpairing funktioniert, wenn ein oder mehrere Schlüsselaromen ähnlich sind», erklärt die Sensorikwissenschaftlerin Christine Brugger und macht ein paar Beispiele: «fruchtig, grün, blumig oder würzig etwa.»Die weiteren Aromen der Gemüse, Kräuter oder Gewürze können sich in der Folge ergänzen, gegenseitig hervorheben oder einander unterdrücken. Hier ein paar Beispiele:Hervorheben: Rhabarber und SauerampferEine erfrischende Kombination: Beide sind sauer. Die Säure der Sauerampfer dämpft aber die Säure der Rhabarber ab und unterstreicht ihr Aroma. Warum also nicht Rhabarber und Sauerampfer roh in den Salat, abgeschmeckt mit etwas Salz, Pfeffer und Olivenöl. Oder ganz klassisch ein Rhabarber-Soufflé mit Sauerampfer.Ergänzen: Gurke und KorianderEin Partner für die langweilige Gurke: Beide sind grün und schmecken grün. Der Koriander schmeckt zusätzlich aber grasig und fruchtig. Und damit macht er die Gurke intensiver und komplexer. Wer also den Dill im Gurkensalat nicht mag, soll einmal Koriander probieren.Maskieren: Fenchel und ZitrusfrüchteAus «pfui» mach «hui»: Fenchel mögen viele nicht. Noch nicht vielleicht. Das Zitrusaroma unterdrückt den Fenchelgeschmack indem es die Geschmackssensoren zuerst erreicht und beschäftigt. Die Aniskomponente des Fenchels geht so einfach vergessen. Fenchel fein hobeln und mit Zitronen-, Orange- oder Grapefruitsaft und -schale kombinieren.Unter dieselbe Kategorie fallen auch Kohlrabi und Vanille: Die Vanille nimmt dem Kohlrabi den schwefligen, kohligen Geschmack – ob roh oder gekocht.
    5 min
  • «Haferflockenkuchen» von Jeannette Baumgartner
    Das Lieblingsrezept von Radio SRF 1-Hörerin Jeannette Baumgartner sorgt in ihrer Familie für Gaumenfreude bei Klein und Gross. Der «Haferflockenkuchen» kennt sie aus ihrer Kindheit.Jeannette Baumgartner liebt es, aus Gebrauchtem Neues zu schaffen. Aus getragenen Jeans und Stoffresten kreiert die 75-jährige aus Grenchen beispielsweise bunte Taschen und originelle Hüte. Schon als junge Frau hat sie genäht und in siebziger Jahren gewann sie beim Burda Magazin sogar den ersten Preis und wurde zur «Nadelprinzessin» gekürt.Um sich die Stunden an der Nähmaschine zu versüssen, kommt ab und zu der «Haferflockenkuchen» à la Baumgartner auf den Tisch.Der Haferflockenkuchen ist einfach und schnell gemacht: Ein gewöhnliches Kuchenblech ausbuttern und mit einem Backtrennpapier auslegen. Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Zucker und Butter schaumig schlagen, das Ei unterrühren und anschliessend die Milch, das Öl, den Kakao und die Haselnüsse dazugeben und gut verrühren. Mehl mit Backpulver mischen und gut mit der Masse verrühren und Haferflocken dazugeben. Das Rezept finden Sie unten.Welches ist Ihr Lieblings-Rezept?Sie Sie auch ein passionierter Hobbykoch? Oder eine passionierte Hobbyköchin? Wenn Sie Ihr Lieblingsrezept mit uns und anderen Hörerinnen und Hörern teilen möchten, dann machen Sie mit bei unserer Koch-Serie «So kocht die Schweiz – Mein Lieblingsrezept» Schicken Sie uns Ihr liebstes Rezept. Das Formular finden Sie hier.
    4 min
  • Knusper-Riegel mit Datteln und Aprikosen
    Wenn sich im Küchenkästli wieder mal die Säcklein halbvoll mit Kernen, Nüssen, Mandeln oder Trockenfrüchten angestaut haben, dann ist Zeit zum Aufräumen. Backen Sie aus dem kunterbunten Resten-Mix knusprige Kraftriegel.Und so gehts:Datteln, Aprikosen Mandeln, Sonnenblumen- und Kürbiskerne grob hacken. Honig dazugeben. Nach Belieben mit Zimt und Vanillemark parfümieren.Die Masse in eine rechteckige Form drücken und bei 160 Grad ca. 40 Minuten im Ofen knusprig backen. Auskühlen lassen. In rechteckige Riegel oder in Dreiecke schneiden oder auch in Stücke brechen. Das Rezept finden Sie unten.
    4 min
  • Wie gewöhne ich den Magen wieder ans Essen?
    Nach einer kargen Woche, nach dem üppigen Hotelbuffet, nach Krankheit oder Reisen mit speziellem Speiseplan, wie steigt man wieder ein ins «normale» Essen?«Wer gesund ist, muss sich keine Sorgen machen», sagt die SRF-Ernährungsberaterin Anita Gröli. Wer hingegen krank war, erbrechen musste oder Durchfall hatte, sollte vorsichtig wieder mit Essen anfangen.Bei Magen-Darmbeschwerden empfiehlt Anita Gröli eine Lösung aus einem Liter Wasser, einen Teelöffel Salz und sechs bis sieben Teelöffel Traubenzucker. Diese Mischung kann von Darm gut aufgenommen werden. Am besten Schluckweise über den ganzen Tag verteilt zu sich nehmen.
    6 min
  • Magere Zeiten – Essen an Fastentagen
    Was in früheren Zeiten auf die Esstische gelangte, war nicht nur von der sozialen Stellung der Menschen und ihren Lebensumständen abhängig, sondern auch von der Kirche, die den Menschen verbot, an Fastentagen und während der Fastenzeiten Fleisch zu essen.Die Zahl der von der Kirche vorgeschriebenen Fastentage variierte je nach Zeit und Gebiet. Es gab Zeiten und Gebiete, wo an mehr als 200 Tagen pro Jahr kein Fleisch von warmblütigen Tieren essen durfte. Im Laufe der Zeit wurde die Zahl der Fastentage reduziert. Im Spätmittelalter waren es immerhin noch rund 150 Tage!Während der Fastentage und Fastenzeiten war der Konsum von Fleisch von warmblütigen Tieren verboten. Fische und das Fleisch aller im Wasser lebenden Tiere (wie jenes der Fischotter und Biber) waren dagegen erlaubt. Zeitweise verboten waren auch alle Nahrungsmittel, die aus der Tierhaltung stammten: Schmalz, Fett, Milch, Butter, Käse und Eier. Diese Verbote wurden jedoch im Laufe der Zeit gelockert. Ende des 15. Jahrhunderts erlaubte die Kirche offiziell auch den Konsum von Butter, Käse und Eiern.
    6 min
  • «Mein Lieblingsrezept»: «Spaghetti mit Cherry-Tomaten und Rucola» von Hannelore Schärer
    Seit vier Jahren arbeitet SRF1-Hörerin Hannelore Schärer aus Speicher im Kanton Appenzell als sogenannte «Hospitalera» in der Pilgerherberge in Rapperswil. In der Pilgersaison, zwischen April und Oktober ist sie dort an die 14 Tage pro Jahr als Freiwillige im Einsatz.Weil «Hospitalera» etwas gar fest nach «Hospital» tönt, nennt sich Hannelore Schärer lieber Pilgermutter. In dieser Funktion stellt sich die passionierte Hobbyköchin Hannelore Schärer bei ihren Einsätzen in der Rapperswiler Pilgerherberge jeweils immer auch in die Küche und kocht den Pilgern zum Abendessen eines ihrer Lieblingsrezepte: «Spaghetti mit Cherry-Tomaten und Rucola».Kommt bei den Pilgern immer sehr gut anDieses Gericht kommt bei den Pilgern, die in Rapperswil nächtigen, immer sehr gut an. Zudem lassen sich diese Spaghettti mit der feinen Cherry-Tomaten- Sauce in der kleinen und sehr einfach ausgerüsteten Küche der Pilgerherberge auch ganz bequem zubereiten. Vorausgesetzt natürlich, man bringt etwas Improvisations-Talent mit. Das Lieblingsrezept von Hannelore Schärer, ihre «Pilger-Spaghetti mit Cherry-Tomaten und Rucola» finden Sie unten.Und wie stehts mit Ihrem Lieblingsrezept?Sind Sie - wie Pilgermutter Hannelore Schärer - auch eine passionierte Hobbyköchin? Oder ein passionierter Hobbykoch? Und möchten Sie Ihr Lieblingsrezept auch mit SRF1 teilen? Dann machen Sie doch mit bei unserer Koch-Serie «Mein Lieblingsrezept» und schicken Sie uns Ihr Lieblingsrezept zu. Das Formular finden Sie hier. Ausfüllen und mitmachen! Kommt Ihr Rezept am Radio, gibts als kleines Dankeschön eine Kochschürze mit dem Logo «Mein Lieblingsrezept»
    4 min
  • Feines Mandelgebäck – Tarta de Santiago
    Wer nach Santiago pilgert, kommt an der Tarta de Santiago nur schwerlich vorbei. Keine Bäckerei, keine Konditorei, die die Mandeltorte nicht im Angebot hätte. Und kaum ein Pilger, der nicht mindestens ein Stück davon kosten oder gar eine ganze Torte als Souvenir kaufen würde.Die Tarta de Santiago gehört zum Pilgern, wie die Jakobsmuschel, das Jakobskreuz oder die Blasen an den Pilger-Füssen. Auch wenn diese sich natürlich alleine mit der Konsumation von Tortenstücken nicht kurieren lassen. Da braucht es dann schon Pflaster und Salbe!Süsses hilftWobei: Ein ganz klein wenig hilft Süsses jeweils ja schon, und sei es nur beim Vergessen der auf der Pilgerreise erlittenen Strapazen.Die Torte schmeckt auch Nicht-PilgernAber lassen wird das. Die Tarta de Santiago schmeckt ja nicht nur mit Blasen an den Füssen und mit Muskelkater. Auch Nicht-Pilger mögen die feine Mandeltorte. Diese ist übrigens im Handumdrehen gemacht und erfordert beim Rühren und Backen keinerlei Spezialwissen. Das Rezept zu kennen, reicht vollauf. Und dieses finden Sie unten.
    5 min
  • Tischsitten um 1500: Mit der Hand in den Mund
    Vieles von dem, was wir heute als ungehobelt und grobschlächtig empfinden, war lange Zeit die Norm – und zwar nicht nur beim einfachen Volk, sondern auch in besseren Kreisen.Die meistverwendeten Essutensilien waren während Jahrhunderten die Hände. Suppen und Breie hat man entweder direkt aus einer gemeinsamen Schüssel gelöffelt (die Löffel waren meist aus Holz und wurden oft gemeinsam benutzt) oder aus flachen Schalen getrunken bzw. geschlürft. Erst im 16. Jahrhundert bürgerte sich der allgemeine Gebrauch des Löffels ein. Im gleichen Zeitraum breitete sich in den Häusern der Wohlhabenden die Gepflogenheit aus, Messer aufzulegen (vorher brachte jeder Gast sein eigenes mit). Das Messer diente nicht nur zum Schneiden, sondern auch zum Aufspiessen von Speisen (ursprünglich waren die Messer vorne nicht abgerundet).Von den Essgeräten am wenigsten lang im Gebrauch ist die Gabel. Zwar wurde sie in ihrer zweizinkigen Form schon lange zum Vorlegen des Fleisches verwendet, aber als individuelles Essinstrument war sie vor dem 16. Jahrhundert nirgendwo im Gebrauch. Von Venedig herkommend, breitete sie sich in Italien und im restlichen Europa nur sehr langsam aus. Erst im Laufe des 18. Jahrhunderts begann man das Besteck so zu verwenden, wie wir es heute kennen – zunächst ausschliesslich in den gehobenen Gesellschaftsschichten und nur sehr zögernd in den breiten Volksschichten.
    5 min

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In der Sendung «À point – Wissen aus der Küche auf den Punkt gebracht» tischen wir Ihnen Wissenswertes rund um die Küche und das Kochen auf.

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