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By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)ArtsFood
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A point episodes

  • Herren- und Bauernspeisen vor fünfhundert Jahren
    Die Essgewohnheiten im Mittelalter sind die Essgewohnheiten – neben geographischen, klimatischen, kulturellen und religiösen Einflüssen – geprägt durch die gesellschaftliche Ordnung.Die sozial wenig durchlässige Ständegesellschaft unterscheidet zwischen Nahrungsmitteln für die Bauern und Nahrungsmitteln für die Herren. Dass die Bauern, die zwischen 80 und 90 Prozent der Bevölkerung ausmachen, schlechter essen als die Herren, gilt als natürlich und unabänderlich. Niemand hat das in Frage gestellt, auch nicht die Bauern. Die sind es gewöhnt, sich von dem zu ernähren, was sie selbst suchen, herstellen (Frischkäse etwa), aufziehen (Hühner, Schweine und Kleinvieh) und anpflanzen können.Typische Herrenspeisen sind Wild- und Fischgerichte (der Adel besitzt das Jagdmonopol und vielerorts auch das Fischereimonopol), am Spiess gebratenes Rind-, Kalb- und Schweinefleisch, aber auch Schaf- und Ziegenfleisch sowie allerlei Geflügel, vom Huhn und Kapaun bis hin zum Storch, Pfau und Schwan. Doch nichts ist mehr dazu angetan, den eigenen sozialen Rang zu markieren, als die verschwenderische Verwendung seltener und teurer Importprodukte. Dazu gehören Reis, Zucker, getrocknete Feigen und Datteln sowie exotische Gewürze wie etwa Pfeffer, Ingwer, Zimt, Gewürznelken und Muskatnuss.
    5 min
  • Was vor fünfhundert Jahren noch auf den Esstischen fehlte
    Könnte ein Mensch, der vor fünfhundert Jahren gelebt hat, einen heutigen Supermarkt besuchen, würde er sich wohl ins Schlaraffenland versetzt fühlen und käme nicht mehr aus dem Staunen heraus. Denn er würde da zahlreiche Lebens- und Genussmittel sehen, die ihm noch völlig unbekannt wären.Eine beachtliche Zahl von Lebens- und Genussmitteln, die bei uns kultiviert werden und nicht mehr aus unserer Küche wegzudenken sind, stammen ursprünglich aus der Neuen Welt, also aus Nord- oder Südamerika. Das bekannteste Beispiel ist die Kartoffel, die ja hierzulande eine unentbehrliche Zutat vieler typischer Gerichte (Rösti etc.) geworden ist. Ebenfalls aus der Neuen Welt stammen der Mais (Polenta!), die Tomate, die grüne Gartenbohne (die traditionelle Bohne in Europa war die Saubohne) und der Kürbis.Alle diese Lebensmittel wurden vor fünfhundert Jahren in Europa aber noch nicht als Nahrungsmittel kultiviert. Denn im Jahre 1517 war es nur gerade mal 25 Jahre her, seit Kolumbus Amerika entdeckt hatte. Bis diese Lebensmittel bei uns in Europa Verbreitung fanden und als Nahrungsmittel akzeptiert wurden, dauerte es je nach Land und Gebiet nochmals weitere zwei- bis dreihundert Jahre.
    5 min
  • Pilgerverpflegung vor 500 Jahren
    Pilgerreisende waren oft mehrere Tage, ja mehrere Wochen zu Fuss unterwegs. Das war anstrengend und nicht selten strapaziös. Da stellt sich die wichtige Frage, wie sich Pilgerreisende unterwegs und an den Etappenorten verpflegten, um bei Kräften zu bleiben.Pilgerreisende verpflegten sich unterwegs ähnlich wie wir uns heute auf einer Wanderung: mit Brot, Käse, einem Stück Trockenfleisch oder Rohwurst sowie Lebensmitteln, die man unterwegs kaufen, sammeln oder erbetteln konnte. Den Durst löschte man mit Wasser, mit Wasser verdünntem Wein oder Most.An den Etappenorten stärkte man sich mit nahrhaften Speisen. Das waren häufig Gerichte, die man als Löffelspeisen bezeichnen könnte, also Suppen, Eintöpfe oder Getreidebreie. Suppen und Eintöpfen enthielten saisonales Gemüse wie Zwiebeln, Lauch, Kohl und Wurzelgemüse (aber keine Kartoffeln!) oder Hülsenfrüchte wie Linsen, Saubohnen und Kichererbsen.Diese Suppen und Eintöpfe konnten auch mit gekochtem Fleisch angereichert sein. Die Breie wurden aus geschroteten oder gemahlenen Getreidesorten wie Hafer, Hirse, Gerste und Roggen oder Dinkel (aber nicht mit Mais!) zubereitet.
    5 min
  • «Bündner Nusstorte» von SRF1-Pilgerin Andrea Reber
    240 Kilometer zu Fuss von Basel bis Fribourg. Als Pilger in mittelalterlicher Kleidung und Lederschuhen und mit ebensolcher Verpflegung im Rucksack. Diese Herausforderung hat auch SRF1-Hörerin Andrea Reber angenommen.Die 36jährige Heilpädagogin aus Bern steht in ihrer Feizeit auch gerne mal am Backofen und backt für Freunde und natürlich auch für sich selber. Zum Beispiel ihr Lieblingsrezept, die Bündner Nusstorte. Ja, genau, die Torte mit Baumnüssen, Rahm und Zucker die, die meisten von uns jeweils ganz bequem beim Konditor kaufen. Andrea Reber macht sie selber.Die Bündner Nusstorte gegen Blasen an den Füssen?Übrigens: wäre die Bündner Nusstorte nicht auch eine gute Zwischenverpflegung auf der Pilgerreise? Nicht nur weil sie kompakt und robust ist und man sie gut transportieren kann, sondern auch weil sie die Pilger bestimmt perfekt über Blasen an den Füssen und andere Wander-Gebresten hinwegtrösten könnte. Das Rezept für die Bündner Nusstorte finden Sie unten.Und welches ist Ihr Lieblingsgericht?Sind Sie auch ein passionierter Hobbykoch? Oder eine passionierte Hobbyköchin? Und möchten Sie Ihr Lieblingsrezept mit uns und den anderen Hörerinnen und Hörern teilen? Dann machen Sie doch mit bei unserer Koch-Serie «Mein Lieblingsrezept» und schicken Sie uns Ihr Rezept zu. Das Formular finden Sie hier.
    4 min
  • «Fettuccine» von SRF1-Pilger Frowin Bachmann
    Frowin Bachmann, Familienvater und ehemaliger Schweizer Gardist mag die Herausforderung. Nicht nur, wenns es darum geht, mit SRF1 von Basel nach Fribourg zu pilgern und dabei 240 km zu Fuss zurückzulegen. Auch in der Küche mag der SRF1-Hörer neue Herausforderungen.So hat sich Frowin Bachmann, der sich selber nicht zur Gattung der erfahrenen Hobby-Köche zählt, unlängst von seiner Schwiegermutter in die Geheimnisse des Fettuccine-Machens einführen lassen. In der Zwischenzeit hat sich Frowin Bachmann in Sachen Teigwaren-Machen zu einem richtigen Profi gemausert. Zur Freude seiner Schwiegermama und natürlich auch zu seiner eigenen. Wen wunderts also, dass das Fettuccine-Rezept Frowin Bachmanns Lieblingsrezept ist. Das Rezept finden Sie unten.Und wie stehts mit Ihrem Lieblingsrezept?Auch wenn Sie in den nächsten Wochen nicht von Basel nach Fribourg pilgern - schicken Sie uns Ihr Lieblingsrezept. Erklären Sie den Hörerinnen ind Hörern , wie man Ihr Lieblingsrezept zubereitet und verraten Sie uns die Geschichte dahinter. Wir sind gespannt. Übrigens: Mitmachen ist kinderleicht. Einfach hier das Formular runterladen und ausfüllen.
    5 min
  • «Fotzelschnitten» von SRF1-Pilger Noël Emmenegger
    SRF1-Hörer Noël Emmenegger (24) ist vom Alter her so quasi der Benjamin unter den Pilgern, die mit SRF1 von Basel nach Fribourg pilgern. Zu Fuss, versteht sich und punkto Ausrüstung, Verpflegung und Unterkunft ganz so, wie man das im Mittelalter gemacht hat.Die Kleider der Pilger sind also bestimmt nicht aus modernen, atmungsaktiven Stoffen genäht und auch das Essen wird eher einfach und bescheiden sein. So einfach wie die Fotzelschnitten, das Lieblingsrezpt von Noël Emmenegger? Diese, sagt er, seien nämlich einfach zu machen und wegen des alten Brots, das man dafür verwende, auch ein feines Resten-Verwertungs-Rezept.Ob Noël Emmenegger während der Pilgerreise sein Lieblingsrezept kochen kann, das wird sich weisen. Das Rezept zum Nachkochen zu Hause, das finden Sie aber schon mal unten. Und wie stehts mit Ihrem Lieblingsrezept?Sind Sie auch ein passionierter Hobbykoch? Oder eine passionierte Hobbyköchin? Und möchten Sie Ihr Lieblingsrezept auch mit SRF1 teilen? Dann machen Sie doch mit bei unserer Koch-Serie «Mein Lieblingsrezept» und schicken Sie uns das Rezept zu Ihrem liebsten Gericht. Das Formular finden Sie hier.
    4 min
  • «Speck-Gummel» von SRF1 Pilgerin Marie-Therese Zgraggen
    Wenn Marie-Therese Zgraggen aus Altdorf im Kanton Uri zusammen mit SRF1 von Basel nach Friboug pilgert, zu Fuss und so, wie man das im Mittelalter gemacht hat, dann wird die Verpflegung mit Sicherheit einfach sein.Kein Problem für die 63jährige ehemalige Krankenpflegerin. Sie, die gerne viel Zeit auf ihrer Hütte in den Bergen verbringt, ist sich von dort oben, wo es keinen Strom gibt, das einfache Leben gewohnt. Allein schon deshalb mag Marie-Therese Zgraggen einfache Rezepte, die sich auch in einer nicht top ausgerüsteten Küche bequem umsetzen lassen. Und ganz besonders mag sie «Speck mit Gummel» oder für Nicht-Urner Speck mit Kartoffeln - ihr absolutes Lieblingsrezept. Sie finden es unten.Und wie steht es mit Ihrem Liebligsrezept?Sind Sie auch ein passionierter Hobbykoch? Oder eine passionierte Hobbyköchin? Und möchten Sie Ihr Lieblingsrezept mit uns und den anderen Hörerinnen und Hörern teilen? Dann machen Sie doch mit bei unserer Koch-Serie «So kocht die Schweiz - Mein Lieblingsrezept» und schicken Sie uns Ihr Lieblingsrezept. Das Formular finden Sie hier.
    6 min
  • «Schlangenbrot» von Nachtclub-Moderator und Pilger Ralph Wicki
    240 km zu Fuss von Basel nach Fribourg - das sind die Eckdaten der SRF1-Pilgerreise. Vier SRF1-Hörerinnen und Hörer sind mit von der Partie und wandern zusammen mit Nachtclub-Moderator Ralph Wicki von Basel nach Fribourg.Gepilgert wird nicht etwa in bequemer Outdoor-Kleidung und mit Powerfood im Rucksack, so wie man dies heute tun würde, sondern wie man es sich im Mittelalter gewohnt war. In Lederschuhen und Leinenkleidern.Essen wie im MittelalterUnd das Essen? Ja, auch was das Kulinarische anbetrifft, hat sich das Pilgertrüppchen um Pilgervater Ralph Wicki strickt an den mittelalterlichen Speiseplan zu halten. Ob die Pilger auf ihrer Wanderung von Basel nach Fribourg Gelegenheit haben werden Schlangenbrot zu backen - des Lieblingsrezeptes von Ralph Wicki - wird sich weisen. Ralph Wicki hat sich auf jeden Fall vorgenommen, etwas Hefe mit auf die Pilgerreise zu nehmen. In der Hoffnung irgendwo auf der langen Reise mal ein Feuer machen und für seine Mit-Pilger sein Lieblingsrezept - Schlangenbrot backen zu zu können. Das Rezept finden Sie unten.Und wie steht es mit Ihrem Lieblingsrezept?Ja, Sie müssen nicht unbedingt wie mittelaterliche Pilger von Basel nach Fribourg pilgern, es reicht schon, wenn Sie bei unserer neuen Koch-Serie Mein Lieblingsrzept mitmachen und uns Ihr Lieblingsrezpt einsenden. Das Formular finden Sie hier.
    2 min
  • Sommer-Tarte mit geschmorten Tomaten und Geisskäse
    Die Frage ist vielleicht etwas ketzerisch. Aber ganz ehrlich, haben Sie im Sommer nicht auch ab und zu Lust auf einen.. genau! auf einen grillfreien Abend? Keine Wurst. Kein Grillgemüse und ja, auch nicht Halloumi mit der typischen Grill-Zeichnung.Wenn ja, dann besinnen Sie sich doch wieder mal auf den Backofen in Ihrer Küche und schieben Sie eine Tarte in den Ofen. Mit geschmorten Dattel-Tomaten. Mit Frischkäse von der Geiss. Und mit frischem Thymian. Schmeckt herrlich sommerlich. Auch ohne Grill!
    5 min
  • Marcella Hazan zum Zweiten – Auch die neuen Rezepte müssen Sie haben!
    Lange Jahre war der Kochbuchklassiker, «Die klassische italienische Küche», der 2013 verstorbenen Grande Dame der italienischen Küche vergriffen. 2015 ist der Bestseller dann neu aufgelegt worden. Und jetzt legt der Echtzeit-Verlag nach, mit 185 neuen Rezepten von Marcella Hazan.Das Buch heisst «Neue Rezepte - Die klassische italienische Küche» und ergänzt den vor zwei Jahren neu aufgelegten Kochbuchklassiker «Die klassische italienische Küche».Typisch HazanAuch die neuen Rezepte sind typisch Hazan: Schlichte italienische Küche,- die mit dem echten, unverfälschten Geschmack - und sorgfältige und gut nachvollziehbare Anleitungen. Ein Kochbuch also, das sich der Liebhaber italienischer Speisen – ganz egal ob Anfänger in der Küche oder passionierter Hobbykoch – auf jeden Fall genauer anschauen sollte.Persönliche GeschichtenUnd wer gerne von Marcella Hazan persönlich auf einen Spaziergang über den Rialto-Markt mitgenommen werden möchte, und neben wertvollen Tipps zur Aufbewahrung des «Parmigiano Reggiano» und anderem mehr, auch ein paar sehr persönliche Details aus dem Leben und Arbeiten der 2013 verstorbenen weltberühmten Kochbuchautorin erfahren will - dieses Buch macht es möglich.
    6 min

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In der Sendung «À point – Wissen aus der Küche auf den Punkt gebracht» tischen wir Ihnen Wissenswertes rund um die Küche und das Kochen auf.

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