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By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)ArtsFood
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A point episodes

  • Limette – Die tropische Verwandte der Zitrone
    Wenn es bei uns darum geht, eine saure Zitrusfrucht zu verwenden, dann greift man meistens zur Zitrone. Doch seit einigen Jahren hat die Zitrone Konkurrenz von der Limette erhalten.Im Gegensatz zur subtropischen Zitrone ist die grüne Limette bei uns noch nicht allzu lange verbreitet. Diese tropische Zitruspflanze wird vor allem in den Küchen Lateinamerikas sowie jenen des arabischen und südostasiatischen Raums verwendet.Ein typisches Limetten-Gericht ist das lateinamerikanische Ceviche. Dazu wird frischer roher Fisch über Nacht in Limettensaft mariniert und danach mit frischen Chilis, Korianderblättern und Zwiebelringen und manchmal auch Tomaten ab-geschmeckt.Zudem ist die Limette (Schale, Fruchtschnitze oder Saft) Bestandteil vieler Mixgetränke wie Pisco sour, Margarita oder Caipirinha. Eine besondere Limettenart ist die saftarme Kaffirlimette, von der vor allem die Schalen, in erster Linie aber die Blätter in der Küche verwendet werden (Thai-Küche!).
    5 min
  • Insalata Caprese – Ein italienischer Sommerschmaus
    Die Insalata Caprese ist ein beliebtes Sommergericht, das aus den drei Hauptzutaten Tomaten, Mozzarella und Basilikum zubereitet wird. Wegen seiner Beliebtheit und wegen seiner Farben (weiss, rot, grün) gilt dieser Salat als eines der italienischen Nationalgerichte.Der ÜberfliegerBei der Insalata Caprese kommen gleich mehrere Aspekte zusammen, die aus diesem Gericht einen kulinarischen Überflieger machen: Er ist rasch zubereitet, präsentiert sich farblich gut, und er schmeckt vorzüglich.Zudem ist er ein idealtypisches Beispiel für das, was die italienische Küche ausmacht: Aus wenigen, gut kombinierten Zutaten wird eine kulinarische Delikatesse zubereitet.Was den Insalata Caprese darüber hinaus zu einer italienischen Nationalspeise macht, ist nicht nur seine Beliebtheit als Sommergericht, sondern auch dass die Farben der Hauptzutaten den drei italienischen Landesfarben entsprechen.Aceto Balsamico – ein No Go!Wie bei allen einfachen Gerichten kommt es auch bei der Insalata Caprese auf die Qualität der Zutaten an: gute, reife Tomaten, weicher, zartschmelzender Mozzarella, gutes Olivenöl und frische Basilikumblätter. Mehr braucht es nicht. Und es braucht auch keinen Essig, auch keinen süssen Aceto Balsamico! Denn der wird vor allem deshalb verwendet, um geschmacklose Tomatenattrappen geschmacklich aufzupeppen.
    6 min
  • «Mein Lieblingsrezept»: «Scarpatscha» von Rina Steier
    SRF1-Hörerin Rina Steier aus Savognin ist wohl das, das was man mit Fug und Recht eine passionierte und erfahrene Hobby-Köchin nennt. Sie kocht täglich. Sie kocht mit Herzblut und sie freut sich, wenn möglichst viele Menschen an ihrem Tisch sitzen.Und natürlich hat Rina Steier nicht nur ein einziges Lieblingsrezept, aber sie hat eines, das sie ganz besonders mag: Die «Scarpatscha» ein traditioneller Brot-Käse-Auflauf mit frischen Kräutern und Gemüse. Ein typisches Rezept aus der rätoromanischen Schweiz, das sich erst noch perfekt dazu eignet, altes Brot oder Käse-Resten elegant loszuwerden. Das Rezept finden Sie unten.Und welches ist Ihr Lieblingsgericht?Sind Sie auch ein passionierter Hobbykoch? Oder eine passionierte Hobbyköchin? Und möchten Sie Ihr Lieblingsrezept mit uns und den Hörerinnen und Hörern von SRF1 teilen? Dann machen Sie es wie Rina Steiner aus der rätoromanischen Schweiz und schicken Sie uns Ihr Lieblingsrezept. Das Formular finden Sie hier.Und wo wir wegen SRF1-Hörerin Rina Steier und deren Lieblingsrezept «Scarpatscha» gerade bei der rätoromanischen Schweiz sind: Sollten Sie Lust verspüren, Ihr Wissen über die verschiedenen Landesteile der Schweiz zu testen, dann nur zu. Hier gehts zu unserm Online-Wettbewerb «Suisse Quiz»
    5 min
  • BBQ-Sauce «homemade»
    Vergessen Sie die Convenience-BBQ-Saucen! Und stellen Sie sich am nächsten schönen Sommerabend mit einer selbstgemachten BBQ-Sauce an den Grill.Die schmeckt nämlich nicht nur excellent, sie hat auch keine Konservierungsmittel drin und, sie ist eben: «homemade». Das Rezept finden Sie unten.Übrigens eine selbstgemachte BBQ-Sauce ist auch ein hübsches, weil sehr persönliches Mitbringsel zur nächsten Grillpartie. Ihre Gastgeber, oder eben in ersterem Fall, ihre Gäste, werden Sie lieben!
    5 min
  • Gar kein Langweiler – die Gurke
    Mal ehrlich, hätten Sie hinter den Namen «Kleine Grüne aus Paris» oder «Deutsche Schlange» eine simple Gurke vermutet? Wohl eher nicht.Und doch: Sowohl die «Deutsche Schlange» als auch die «Kleine Grüne aus Paris» sind beides Gurken. Alte Sorten, deren Namen andeuten, wie weitläufig und vielfältig die «Gurken-Welt» ist. Dies auch wenn sich das Angebot an Gurken im Grossverteiler meist auf die ewig gleiche, häufig in eine Plastikhaut eingeschweisste, Salatgurke beschränkt.An die 40 verschiedene SortenGurken gibt es in rund 40 unterschiedlichen Sorten. Von dunkelgrün bis weiss-gelblich, von höckerig bis glatt, von rund bis länglich, mit und ohne Stacheln. Und auch die Länge der Gurke kann stark variieren: Da gibts nämlich so ziemlich alles, von der gerade mal fingerlangen Einmachgurke bis zu vergleichsweise riesigen Exemplaren, die gut und gerne einen ganzen Meter lang sein können.Fast ganz aus WasserWas allen Gurken gemeinsam ist: Die Gurke besteht zu 96 Prozent aus Wasser, wirkt wassertreibend und kühlend und hat wertvolle Inhaltsstoffe wie unter anderem Provitamin A, Vitamin B1 und Vitamin C.Übrigens: gemäss der ayurvedischen Medizin soll die Gurke nicht nur den Körper kühlen, sondern auch aufs Gemüt beruhigend wirken. Diese besänftigende Wirkung der Gurke scheint auch im englischen Sprachraum bekannt zu sein. Auf jeden Fall bezeichnet man dort, Menschen die nichts aus der Fassung bringt, als «cool as a cucumber» Und das müssen Gurken-Liebhaber wissen:Beim Gurken-Kauf darauf achten, dass sich die Gurke fest und straff anfühlt.Die Gurke reagiert empfindlich auf das Gas Ethylen. Das heisst, Die Gurken verfärben sich gelblich und verderben schnell, wenn sie zum Beispiel in der Nähe von Äpfeln, Peperoni oder Tomaten gelagert werden.Die Gurke ist auch kälteempfindlich. Zu viel Kälte wirkt sich negativ auf das Aroma der Gurke aus. Am besten lagert man die Gurken bei 12 bis 15 Grad, eingewickelt in eine Frischhaltefolie.
    6 min
  • Tannine – Eine Grundkomponente vieler Rotweine
    Bei Degustationsbeschreibungen von Rotweinen ist oft von Tanninen die Rede. Je nach Weintyp können Tannine den Charakter und die Gesamtaromatik eines Weines entscheidend mitprägen.Tannine sind die Gerbstoffe, die entweder aus den Schalen, Kerner oder Stielen der Trauben oder aus dem Holz der Fässer stammen, in denen die Rotweine ausgebaut werden. Sie sind ein typisches Merkmal kräftiger, auf Langlebigkeit ausgerichteter Rotweine. Allgemeinen haben die Schalen von roten Traubensorten einen höheren Tanningehalt als jene von weissen. Bei Weissweinen werden Gerbstoffe im Allgemeinen als störend empfunden. Eine Ausnahme sind die sogenannten orangen Weine, die wie Rotweine gekeltert werden.
    5 min
  • Carpaccio – Küchenklassiker mit vielen Varianten
    Ein Carpaccio ist ein herrliches Sommergericht. Es kann als Vorspeise oder als Hauptspeise serviert werden. Doch was ist eigentlich ein Carpaccio genau?Carpaccio ist ursprünglich der Name eines venezianischen Renaissance-Malers. Nach ihm benannte 1950 Giuseppe Cipriani, der Inhaber der berühmten Harrys Bar in Venedig, seine Kreation von rohem, hauchdünn aufgeschnittenem Rindsfilet, das mit einer hauseigenen Mayonnaise-Sauce wurde.Heute bezeichnet der Name „Carpaccio weniger ein bestimmtes Gericht, als eine bestimmte Zubereitungsart. Den unterschiedlichen Carpaccio-Gerichten ist gemeinsam, dass es sich um Gerichte mit rohen, hauchdünnen Scheiben eines bestimmten Produktes handelt. Neben Fleisch können auch Fische, Gemüse (z.B. Randen, Kohlrabi etc.) oder Pilze als Carpaccio serviert werden. Zudem werden diese Scheiben mit einer Sauce aromatisiert bzw. mariniert und immer kalt serviert.
    5 min
  • «Mein Lieblingsrezept»: Pizzoccheri von Therese Gesualdi
    Liebe geht durch den Magen, heisst's doch so schön . Aber nein, natürlich ist die Baslerin Therese Gesualdi vor 34 Jahren nicht wegen der Küche ins Tessin gekommen, sondern der Liebe wegen.Und trotzdem ein paar Tessiner- Gerichte wie Polenta oder Risotto hat sie heute nach so vielen Jahren ennet des Gotthards natürlich schon in ihrem Koch-Repertoire.Und Ihr Lieblingsrezpt, ihre feinen Pizzoccheri mit Spinat, Fontal-Käse und ganz anständig viel Butter, das kommt sogar aus Italien, aus dem Veltin. Dort hat Therese Gesualdi diese Pizzoccheri zum ersten Mal gegessen und war davon so begeistert davon, dass sie das Gericht zu Hause sofort nachgekocht hat. Offenbar so gut, dass die Pizzoccheri fortan zum Lieblingsgericht der Gesualdis geworden sind und dort immer wieder auch für Freunde auf den Tisch kommen. Ganz egal, ob diese jetzt aus der deutschen Schweiz oder aus der italienischen Schweiz kommen. Mit ihren feinen Pizzoccherie hat Therese Gesualdi sie alle im Sack.Und à propos italienische Schweiz oder auch Romandie oder Rätoromanische Schweiz: Wie gut kennen Sie eigentlich die andern Sprachregionen der Schweiz? Machen Sie die Probe aufs Exempel und testen Sie Ihr Wissen bei unserem Online-Quiz «Suisse Quiz». Hier gehts zum Quiz. Und welches ist Ihr Lieblingsgericht?Sind Sie auch ein passionierter Hobbykoch? Oder eine passionierte Hobbyköchin? Und möchten Sie Ihr Lieblingsrezept mit den Hörerinnen und Hörern von SRF1 teilen? Dann machen Sie doch mit bei unserer Koch-Serie «Mein Lieblingsrezept» und schicken Sie uns Ihr Rezept zu. Das Formular finden Sie hier.
    5 min
  • Weisse Spargeln im Päckli
    Geht es Ihnen auch so? Warten bei Ihnen zu Hause Kinder, Partnerin oder Mitbewohner auch schon sehnlichst auf das Ende der Spargelsaison? Während Sie als bekennender Spargel-Liebhaber ohne Ende Spargeln essen könnten und jetzt schon mit Sorge auf den nahenden Spargel-Schlussverkauf schauen?Wie auch immer: Hauen Sie jetzt nochmals rein! Machen Sie nochmals Spargeln! Und zwar ganz «easy», ohne schwere Spargelpfanne, ohne kochendes Wasser und Verbrüh-Gefahr beim Abgiessen.Und so gehts:Legen Sie die geschälten weissen Spargeln einfach auf ein Stück Backtrennpapier, geben Sie wenig Zucker und Salz darüber und ordentlich Butter-Flöckli drauf, frisch geriebenen Parmesan und – nach Belieben ein wenig frisch gemahlenen Pfeffer.Dann ein hübsches Päckli schnüren, mit rotweissem Metzgerfaden und so. Sie wissen ja schon wie, einfach so dass die ganze Packerei auch optisch was hergibt. Dann schieben wir das Spargel-Päckli in den auf 190 Grad vorgeheizten Ofen und 20 bis 25 Minuten später dürfen Sie dann schon auspacken und geniessen. Herrlich, sag ich Ihnen.Zwei Tipps vorweg:Je nah Dicke der Spargeln, dauert das Garen länger oder weniger lang. Machen Sie nach einer Viertelstunde mal die Gar-Probe und stechen Sie mit einem spitzen Messer durchs Papier in eine Spargel.Salzen Sie die Spargeln gut. Der Spargel braucht erfahrungsgemäss immer mehr Salz als man denkt.
    4 min
  • Das «A Point»-Küchen-ABC Teil 2 - Garen mit Fett
    Sind Sie auch schon mal beim Lesen eines Rezeptes kurz ein wenig ins Schwitzen geraten, weil Sie nicht genau wussten, was wohl mit «anschwitzen» oder «sautieren» gemeint ist? Wenn ja, dann lesen Sie ganz einfach hier weiter:Und das müssen Sie wissen:Braten in der Pfanne ist schnelles Garen und Bräunen in heissem Fett. Die Pfanne muss beim Kurzbraten in der Pfanne gut erhitzt sein. Ist die Pfanne, beziehungsweise das Fett zu wenig heiss, bleibt das Bratgut an der Pfanne kleben, es bräunt nicht und es bilden sich auch keine Röstaromen.Kurzbraten empfiehlt sich bei kleineren Fleischstücken, wie beispielsweise Schnitzel oder Steaks, aber auch bei Fisch-Filets, Gemüse oder Kartoffeln.Wichtig: Bei grösseren Mengen an Bratgut unbedingt portionenweise (max. 160 g) braten, sonst besteht die Gefahr, dass das Bratgut nicht schön bräunt und stattdessen im eigenen Saft gart.Unbedingt hocherhitzbares Brat-Fett oder Öl verwenden.Sautieren ist Garschwenken von dünn oder klein geschnittenem Bratgut in einer Stielpfanne (Sauteuse) bei offenem Deckel. Auch beim Sautieren müssen Pfanne und Fett sehr heiss sein. Das Bratgut, vor allem, wenn es sich um Fleisch handelt, soll beim Sautieren Farbe annehmen und es sollen sich Röstaromen entwickeln. Grössere Mengen, portionenweise sautieren (max. 160 g), damit das Bratgut kein Wasser zieht.Sautieren ist geeignet zum Garen von klein geschnittenem Fleisch (z. Bsp. Zürcher Geschnetzeltes), Fisch oder Gemüse.Schmoren ist die Kombination von Anbraten im Fett (auf dem Herd im offenen Bräter) und Fertig-Garen unter Zugabe von Flüssigkeit (im geschlossenen Bräter) entweder - bei kleineren Mengen - auf dem Herd oder im Ofen.Diese Gar-Methode eignet sich für preiswertere Fleischstücke wie Hals oder Schulter, für Gulasch, oder auch für Kohlrouladen und ähnliches.Anschwitzen ist das kurze Garen einer Zutat - meistens Zwiebeln oder Schalotten – in heissem Fett. Beim Anschwitzen wird das Bratgut gerührt und es soll dabei eine leichte Bräune annehmen.Auch Mehl kann in Butter «angeschwitzt» werden als Basis für Mehlschwitze zum Binden von Saucen.Glasig werden lassen So bezeichnet man das langsame Garen in heissem Fett, bei geringer Temperatur. Das Gargut - meistens sind es Zwiebeln oder Schalotten - dürfen dabei auf gar keinen Fall Farbe annehmen. Sie sollen nur weich und eben glasig werden.
    6 min

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In der Sendung «À point – Wissen aus der Küche auf den Punkt gebracht» tischen wir Ihnen Wissenswertes rund um die Küche und das Kochen auf.

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