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By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)ArtsFood
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A point episodes

  • Liebstöckel – Küchenkraut mit Maggi-Aroma
    Liebstöckel ist zwar ein bekanntes Küchenkraut, doch hat man den Eindruck, dass er in letzter Zeit ein wenig in Vergessenheit geraten ist und heute unter den Würzkräutern eher ein Schattendasein führt. Zu Unrecht.Liebstöckel stammt wahrscheinlich aus dem Nahen oder Mittleren Osten. Von dort kam er über das Mittelmeergebiet ins restliche Europa. Wild wächst Liebstöckel nur in warmen Gebieten. Da er aber in Gemüse- und Kräutergärten angebaut wurde und wird, kann es auch in kälteren Regionen Europas stellenweise verwildert auftreten.Liebstöckel wird wegen seines intensiven, sellerieähnlichen Geruchs auch Maggi-Kraut genannt, obwohl die Maggiwurzel kein Liebstöckel enthalten soll.In der Küche ist der Liebstöckel etwas in Vergessenheit geraten, obwohl es ein vielfältig verwendbares Würzkraut ist. Wegen seines kräftigen Aromas wird Liebstöckel als Würzkraut in Suppen, Eintöpfen und Kartoffelgerichten verwendet. Aber auch mit Fleisch- oder Fischgerichten harmoniert er gut.Besonders gut schmeckt Liebstöckel zusammen mit Tomaten und als Salatkraut. Und Jogurt- oder Quarksaucen kann man aromatisch aufpeppen, wenn man sie zusammen mit anderen Kräutern und fein gehacktem Liebstöckel und Knoblauch würzt.
    5 min
  • Welches ist das beste Schaumweinglas?
    Blöde Frage, werden Sie jetzt vielleicht denken. Aus schmalen, tulpenförmigen Champagnergläsern natürlich. Doch was noch bis vor einigen Jahren als unumstössliche Wahrheit galt, wird heute von vielen Weinkennern und Sommeliers angezweifelt.Klassische Schaumweingläser sind in erster Linie darauf angelegt, nicht den Wein, sondern die Kohlensäureperlen zur Geltung zu bringen. Die Kohlsäurebläschen sind zwar ein wichtiges Merkmal eines Schaumweins, aber um die wahre Qualität und den Charakter eines Schaumweins beurteilen zu können, ist der letztlich der Wein ausschlaggebend. Doch in einem Glas, das oben nur eine schmale Öffnung hat, kann ein Wein sein Bukett aber nur schlecht zum Ausdruck bringen, denn um das Bukett eines Weins gut riechen und beurteilen zu können, müsste man ja die Nase ins Glas halten können. Und genau das ist bei einem klassischen Schaumweinglas kaum möglich.Deshalb serviert seit einigen Jahren eine wachsende Zahl von Weinkennern und Sommeliers gute Schaumweine in einem gewöhnlichen, nicht zu kleinen Weissweinglas. Denn in einem guten Weissweinglas kann ein Schaumwein sein volles aromatisches Potenzial entfalten und zeigen, was in ihm steckt.
    6 min
  • «Mein Lieblingsrezept»: «Neuenburger Croustade» von Michel Schopfer
    Lieblingsrezepte sind nicht selten Familienrezepte, die von Generation zu Generation weitergegeben werden. Genau so verhält es sich mit der «Croustade», dem Lieblingsrezept von SRF1-Hörer Michel Schopfer aus Balgach im St. Galler Rheintal.Das Zubereiten der «Croustade», hat Michel Schopfer von seiner Mutter gelernt. Als der Romand aus Neuchâtel vor gut 50 Jahren zum Deutsch-Lernen in die Deutschschweiz kam, hat ihn seine Mutter in die Geheimnisse des «Croustade»-Backens eingeweiht und hat dem Sohnemann in der Küche seiner ersten eigenen Wohnung das gutgehütete Familienrezept verraten. Und das Rezept, das eigentlich ein Restenverwertungs-Rezept für übriggebliebene Siedfleischresten ist, kam offenbar in gute Hände.Die «Croustade« kommt regelmässig auf den TischJedenfalls gibts bei Michel Schopfer zu Hause noch heute regelmässig «Croustade à la mode de maman». Und damit nach dem Siedfleisch-Schmaus auch ja immer genug Siedfleisch-Resten für die Füllung der «croustade» übrigbleiben, geht Michel Schopfer beim Einkauf immer auf Nummer sicher und ordert beim Metzger jeweils eine Extra-Portion Siedfleisch. Ja, bei Lieblingsrezepten überlässt man eben nichts dem Zufall! Das Rezept finden Sie unten.Auf unserer Internetseite finden Sie übrigens nicht nur dieses Rezept aus der Romandie. Machen Sie auch mit bei unserem Sommer-Spiel «Suisse Quiz» und lernen Sie die überraschenden und unbekannten Seiten aller vier Sprachregionen der Schweiz kennen. Hier geht's zum Quiz.Und wie stehts mit Ihrem Lieblingsrezept?Sind Sie auch ein passionierter Hobbykoch? Oder eine passionierte Hobbyköchin? Und möchten Sie Ihr Lieblingsrezept auch mit SRF1 teilen? Dann machen Sie doch mit bei unserer Koch-Serie «Mein Lieblingsrezept» und schicken Sie uns Ihr Lieblingsrezept. Das Formular finden Sie hier.
    5 min
  • «Eton Mess» mit Erdbeeren und Haselnuss-Meringues
    Lassen wir mal all diese neumodischen Dessert-Kreationen aus Avocado, Gurke oder Quinoa links liegen und setzen voll und ganz auf das klassische Dream-Team: Erdbeeren, Meringues und Rahm.Daraus machen wir dann das traditionelle englische Dessert «Eton Mess». Geht ganz einfach: Erdbeeren rüsten, Rahm schlagen, Meringues zerbröseln, in Schälchen füllen.Und damit Sie beim Zubereiten dieses Desserts nicht zu sehr unterfordert sind, machen wir das Meringues selbstverständlich selber und mischen der Meringues-Masse ein paar Esslöffel selber geröstete und gemahlene Haselnüsse bei. Sie werden überrascht sein, wie perfekt Erdbeeren und geröstete Haselnüsse zusammenpassen.
    4 min
  • Sorgen für luftiges Gebäck - Backpulver, Natron, Hefe & Co.
    Man schiebt den Kuchen, das Brot oder den Zopf in den Ofen. Wirft kurze Zeit später nochmals einen prüfenden Blick ins Ofenrohr. Und ist dann schon mal ganz schön zufrieden, wenn Kuchen, Zopf oder Brot , - Backpulver, Natron und Hefe sei Dank – am Aufgehen sind.Genau deshalb lohnt es sich, über die Wirkungsweise und den Einsatz von Backpulver, Natron, Hefe und Co. Bescheid zu wissen.HefeHefe ist das perfekte Lockerungsmittel für Brot, Zopf, Pizza-Teig und Gebäcke wie Croissants, Zimtschnecken, Plunder, Gugelhopf etc.Die Hefe ist ein Pilz und braucht mindestens zwei Stunden Zeit , um CO2 zu bilden und so den Teig zu lockern und aufgehen zu lassen. Sie ist also kein Instant-Treibmittel, wie zum Beispiel das Backpulver, das seine Wirkung im Teig sofort entfaltet, sobald es mit Feuchtigkeit in Berührung kommt.Tipp: Selbst wenn Sie also mit Hilfe von Backpulver schneller zu Ihrem Brotteig kommen würden, in den Brot- Pizza- oder Zopf-Teig kommt in jedem Fall besser Hefe. Allein sie gibt diesen Gebäcken ihr unvergleichliches Aroma.Wichtig: Die ideale Temperatur für den Hefeteig sind 25 Grad. Wird es der Hefe zu warm, stirbt der Hefepilz ab und das Gebäck geht nicht auf.Den Hefeteig also immer bei Zimmertemperatur aufgehen lassen. Eine zusätzliche Wärmequelle (Ofen, Heizung) braucht der Teig nicht. Aus dem gleichen Grund sollte man die Hefe nie mit zu warmen Zutaten in Kontakt bringen, wie zum Bsp. warme Milch oder geschmolzene Butter. BackpulverDas Backpulver ist das ideale Backtreibmittel für eher schweren Kuchen-Teig mit viel Eiern, viel Butter und viel Zucker. Für ein leichtes Biskuit hingegen, mit wenig oder gar keiner Butter, braucht es kein Backpulver. In diesem Fall sorgen die Eier für genügend Auftrieb beim Backen.Backpulver ist unkompliziert in der Anwendung. Wichtig ist allerdings, dass man das Backpulver zusammen mit dem Mehl mischt und dann unbedingt durch ein Sieb zur Masse gibt. So vermeiden Sie bitter schmeckende Backpulver-Klümpchen im Kuchen. Das Backpulver immer erst am Schluss dazugeben und dann den Kuchen sofort fertig stellen und in den Ofen schieben. Backpulver entfaltet seine Wirkung nämlich, sobald es mit Feuchtigkeit in Berührung kommt. NatronBesonders im angelsächsischen Raum wird gerne mit Natron gebacken. Dort wird der leicht «laugige» Geschmack des Natrons zum Backen von Cakes und Cookies sehr geschätzt. Hierzulande wird seltener mit Natron gebacken. Wir verwenden eher Backpulver anstelle von Natron. Allerdings gibt es auch in der Schweiz Gebäcke, die typischerweise mit Natron gebacken werden: Den Luzerner Lebkuchen zum Beispiel. Hier ist das leicht «laugige» Aroma des Natrons im Gebäck durchaus gewünscht.Natron ist wie Backpulver unkompliziert in der Anwendung. Auch das Natron unbedingt zusammen mit dem Mehl mischen und dann durch ein Sieb zur Teigmasse geben und den Kuchen sofort fertigstellen und backen. Natron reagiert im Kontakt mit Feuchtigkeit noch schneller als Backpulver. WeinsteinWeinstein ist ein schwerlösliches Salz, das sich beim Lagern des Weins am Flaschenboden bildet. Weinstein zum Backen wird in Drogerien, Reformhäusern und zum Teil auch im Grossverteiler angeboten, meist in Form vom Weinstein-Backpulver, einer Mischung aus reinem Weinstein und Natron.Wer selber mischt, hält sich an folgende Masse:¼ TL Natron gemischt mit ½ TL Weinstein ergibt 1 TL Backpulver Weinstein ist ein natürliches Backtreibmittel und wird anstelle von Backpulver verwendet, wenn beim Backen auf Phosphate (hats im Backpulver drin) verzichtet werden soll.
    6 min
  • Carpione – Eine sommerliche Essig-Wein-Marinade
    Zu Zeiten, als in den Küchen noch keine Kühlschränke standen, diente das Einlegen von Lebensmitteln in eine säuerliche Marinade deren Konservierung. Heute ist diese Zubereitungsart eine beliebte Sommerspezialität.Dünne Fleischtranchen, Fischfilets oder Gemüse mag man auch an heissen Sommertagen essen. Besonders gut schmeckt das aber alles, wenn man es zuerst in der Bratpfanne oder auf dem Grill zubereitet und danach mehrere Stunden lang in eine würzige Essig-Wein-Marinade einlegt und dann kalt serviert. In der italienischen Küchensprache nennt man diese Zubereitungsart, die ursprünglich dazu diente, Fische, Fleisch und Gemüse länger haltbar zu machen, «in carpione».
    6 min
  • Caffè freddo – Erfrischendes Sommergetränk
    Wenn es draussen so richtig heiss ist, kann ein heisser Kaffee oder Espresso uns ganz schön ins Schwitzen bringen. Doch das muss nicht sein! Man kann Kaffee ja auch kalt trinken, als Caffè freddo.Wie Tee kann man Kaffee auch eiskalt trinken. Und wie beim Eistee gibt es auch dem Caffè freddo verschiedene Zubereitungsvarianten. Klassisch ist folgende Zubereitungsart:Man bereitet mit der Kaffeemaschine oder mit einem Espressokocher einen Espresso zu.Dann gibt man nach Belieben einen oder zwei Kaffeelöffel Zucker dazu und löst den gut auf.Nun giesst man den Kaffee in ein grosses, hohes Wasserglas und gibt nach Belieben einige Eiswürfel dazu.Zum Schluss füllt man das Glas mit kalter Milch auf, rührt gut um und wartet kurz, damit sich alles schön abkühlen kann.
    5 min
  • «Mein Lieblingsrezept»: «Lasagne mit Blattspinat» von Nadia Burkhalter
    Hobbykoch oder Hobbyköchin kennen die Situation: Man noch ein paar Zutaten im Kühlschrank, die dringend verwertet werden müssen und überlegt sich, was man in der Küche damit Feines veranstalten könnte. Und gerade dann entsteht - ganz per Zufall - ein Lieblingsgericht.Genau so ist es SRF1-Hörerin Nadia Burkhalter aus Kirchlindach im Kanton Bern ergangen, als sie mit zufällig vorhandenen Tomaten, mit frischem Blattspinat, Lasagneblättern und Béchamel-Sauce ein neues Gericht kreierte. Eines das unverhofft aber «subito» zu ihrem Lieblingsgericht wurde. Das Rezept finden Sie unten.Und wie stehts mit Ihrem Lieblingsrezept?Ist dieses auch mit einem Missgeschick und per Zufall entstanden? Oder ganz im Gegenteil: Ist ihr liebstes Gericht ein altes Familienrezept, das von Generation zu Generation weitergeben wird? Wie auch immer: Machen Sie mit bei unserer Serie «Mein Lieblingsrezept». Schicken Sie uns Ihr Lieblingsrezept zu und teilen Sie es mit den Hörerinnen und Hörern von SRF1. Das Formular dazu finden Sie hier.
    5 min
  • Schnell aufgespiesst!
    Sie kennen die Situation: Man kommt von der Arbeit nach Hause und ist etwas spät dran. Dann muss es in der Küche schnell gehen: Keine Zeit für stundenlanges Rüsten und Schmoren. Den passenden Rezeptvorschlag gibts bei «A Point»: Pouletspiesschen an Curry-Kokosmilch-Marinade mit schwarzem Sesam.Und so geht‘s fix: Pouletbrüstchen in Würfel schneiden, kurz in einer scharfen Marinade aus Curry-Paste und Kokosmilch marinieren und dann zackig aufspiessen.Die Spiesschen goldbraun anbraten, etwas schwarzen Sesam und frischen Koriander darüber streuen und schon steht der Znacht auf dem Tisch.Und klar, servieren Sie dazu noch einen feinen Salat, etwas Basmati-Reis oder auch nur ein Stück knuspriges Brot. So viel Zeit muss dann schon sein!
    3 min
  • Geniessen und Spenden mit dem neuen Kochbuch «Suppen für Syrien»
    «Suppen für Syrien», so heisst das eben erschienene Kochbuch mit 80 Suppen-Rezepten von zum Teil auch hierzulande sehr bekannten Köchen. Zum Beispiel vom Israeli Yotam Ottolenghi, der sehr erfolgreich in London wirkt und zahlreiche Kochbücher verfasst hat. Oder von der bekannten amerikanischen Köchin Alice Waters oder von Sarah Wiener, einer der bekanntesten Fernsehköchinnen Deutschlands. Selbst die Schweiz ist im Buch vertreten, mit der jungen Zürcher Spitzenköchin Meta Hiltebrant.Sie tischt im Suppenkochbuch «Suppen für Syrien» eine karamellisierte Maronen-Suppe auf mit einem Kürbis-Rohschinken-Spiess. Doch was in diesem Suppen-Kochbuch an leckeren Rezepten daherkommt und Lust auf Suppe macht, hat nicht allein den Genuss im Fokus. Genuss soll in diesem Kochbuch für einmal mit Spenden verbunden werden. Der gesamte Erlös aus dem Verkauf des Suppen-Kochbuchs wird nämlich gespendet und für Flüchtlinge des Syrien-Krieges verwendet.Hinter der schönen Idee, Genuss mit Spenden zu verbinden, steht die im Libanon lebende Kochbuchautorin und Fotografin Barbara Abdeni Massaad. Sie hatte die Not und die Verzweiflung der Syrien-Flüchtlinge mit eigenen Augen gesehen, als sie in einem Flüchtlingslager in der Nähe ihres Hauses fotografiert und unzählige Male dort auch für die Flüchtlinge gekocht hatte.Buch-Tipp: «Suppen für Syrien», Barbara Abdeni Massaad, Dumont Verlag
    5 min

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In der Sendung «À point – Wissen aus der Küche auf den Punkt gebracht» tischen wir Ihnen Wissenswertes rund um die Küche und das Kochen auf.

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