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By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)ArtsFood
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A point episodes

  • Thymian – Ein Universalwürzkraut
    Thymian ist auch bei uns eines der wichtigsten Würzkräuter. Thymian wird zum Würzen von unzähligen Speisen verwendet, von Suppen, Saucen und Marinaden, Gratins und Gemüsegerichten sowie von Fleisch- und Wurstwaren.Wenn von Thymian die Rede ist, meint man im Allgemeinen den Echten Thymian, der auch als Gartenthymian bezeichnet wird. Ursprünglich stammt der Echte Thymian aus dem Mittelmeerraum. Doch ist gibt eine Vielzahl von Thymiansorten. Dazu gehört auch der Zitronenthymian, der – wie sein Name andeutet – einen dezenten Zitronenduft verströmt.Beim Thymian, der bei uns in Mitteleuropa wild wächst, handelt es sich um den Feld- oder Bergthymian, den man auch als Quendel bezeichnet. Der Quendel ist kleiner als der Echte Thymian, aber in Aussehen und Aroma unterscheidet er sich nur gering von diesem.Thymian kann frisch oder getrocknet verwendet werden, wobei zu beachten ist, dass getrockneter Thymian geschmacksintensiver ist als frischer.
    5 min
  • Oranger Wein – Die vierte Weinfarbe
    Seit einigen Jahren begegnet man in der Weinszene einem neuen Begriff: jenem des orangen Weins. Dabei handelt es sich um Weissweine, der wie ein Rotwein hergestellt werden.Bei orangen Weinen handelt es sich in der Regel um naturbelassene, biologisch oder biodynamische hergestellte Weissweine. Im Gegensatz zu „gewöhnlichen Weissweinen, werden die orangen Weine wie Rotweine an der Maische (d.h. mit den Traubenhäuten und manchmal auch mit den Stielen) ohne Zusätze und Hilfsstoffe mehrere Wochen, manchmal sogar mehrere Monate langsam vergoren. Durch den langen Gärungsprozess und den Luftkontakt bekommen sie ihre typische dunkelgelb-orange Farbe. Diese Weine werden in der Regel unfiltriert und mit nur geringer oder gar keiner Zugabe von Schwefel (Schwefel wird eingesetzt, um den Wein zu stabilisieren) in Flaschen abgefüllt.Orangen Weine sind eigenständige, eigenwillige Charakterweine, die sich kaum mit einem herkömmlichen Weisswein vergleichen lassen. Je nach Traubensorte, Herkunftsgebiet und Arbeitsweise des Winzers können sie ein unterschiedliches Aromenprofil haben. Charakteristisch sind aber im Allgemeinen ein spürbarer Gerbstoffgehalt, ein ausgeprägtes Traubenaroma sowie Geschmacksnoten von reifen Früchten und Kräutern.
    7 min
  • «Mein Lieblingsrezept»: Kichererbsen-Gratin mit Spinat und saurem Halbrahm von Christine Gfeller
    Was für eine lustige Geschichte! Das Lieblingsrezept, das SRF 1-Hörerin Christine Gfeller aus Niederscherli im Kanton Bern uns unlängst zuschickte, ist ein Radio-Rezept. Christine Gfellers Mutter war nämlich nicht nur eine gute Köchin sondern auch eine treue Hörerin von Kochsendungen am Radio.Und genau dort, am Radio, war damals, 1983, der Kichererbsen-Gratin mit Spinat und saurem Halbrahm das Thema. Das Rezept dazu fand Christine Gfeller Jahre später im Rezeptordner ihrer Mutter. Sie probierte den Gratin aus und hatte fortan ein neues Lieblingsrezept: Der «Kichererbsen-Gratin vom Radio» mit saurem Halbrahm und Blattspinat.Ungewöhnlicher NameDas Lieblingsrezept von Christine Gfeller hat übrigens einen eher ungewöhnlichen Namen: «Karfreitags-Gratin à la Dalbevorstadt» nennt sich der Kichererbsen-Gratin. Wie das Rezept zu seinem Namen kam, lässt sich heute nicht mehr restlos rekonstruieren. Mit Sicherheit aber hängt der Name mit der Tatsache zusammen, dass der Kirchererbsengratin ein fleischloses Gericht ist und deshalb gut zu den christlichen Essgeboten für Karfreitag passt.Wie auch immer: SRF1-Hörerin Christine Gfeller rät entschieden davon ab, Ihr Lieblingsgericht nur gerade einmal im Jahr, zu Karfreitag, aufzutischen. Dafür, sagt sie, sei dieser Kichererbsen-Gratin viel zu fein! Das Rezept finden Sie unten.Und welches ist Ihr Lieblingsgericht?Sind Sie auch ein passionierter Hobbykoch? Oder eine passionierte Hobbyköchin? Und möchten Sie Ihr Lieblingsrezept mit uns und den anderen Hörerinnen und Hörern teilen? Dann machen Sie doch mit bei unserer Koch-Serie «Mein Lieblingsrezept» und schicken Sie uns Ihr Rezept zu. Das Formular finden Sie hier.
    5 min
  • Schnelle Rhabarber-Pies mit Marzipan
    Ganz bestimmt, es gibt sie, diejenige, die den Rhabarber gerade wegen seiner expliziten Säure mögen und ihn deshalb gerne roh verspeisen. Alle andern Rhabarber-Fans bevorzugen die sauren Stängel gekocht und süss zubereitet.Wie wär es also mit kleinen, leckeren Rhabarber-Pies? Die Säure des Rhabarbers zähmen wir mit etwas Marzipan und hüllen die süsssaure Rhabarber-Füllung in buttrigen Blätterteig.Diese Pies sind übrigens im Handumdrehen gemacht und schmecken den Hardcore-Rhabarber-Fans mit Sicherheit genauso gut, wie denjenigen, denen es allein schon beim Gedanken an rohen, ungesüssten Rhabarber die Nackenhaare aufstellt. Das Rezept finden Sie unten. Der Tipp vorweg:Die Pies vor dem Backen 30 Minuten im Kühlschrank kühl stellen. So bleibt der Blätterteig schön in der Form.
    5 min
  • Neues Kulinarik-Magazin «gut»
    Koch- und Kulinarik-Magazine gibt es zuhauf. Und jetzt soll noch ein weiteres hinzukommen. «gut» heisst das geplante multimediale Online-Magazin zum Thema Essen.Die Macher dahinter sind sechs junge Zürcherinnen und ein Zürcher. Sie verbindet die Begeisterung für Themen rund ums Essen und Kochen. Hinzu kommt der Wille, über Ess-Geschichten zu recherchieren und die Geschichten dahinter gut zu erzählen.Geschichten, die tiefer gehenGeschichten zum Beispiel zum Thema «Ei». Da gehts es dann nicht nur um die kulinarischen Aspekte des Eis von «Scotch Egg» bis zum Suppenhuhn. Das Magazin «gut» will mit seinen Geschichten tiefer gehen. So wollen die Macher zum Beispiel auch die problematischen Seiten der Eierproduktion oder der Hühnerzucht beleuchten. Die «gut»-CommunityGeplant sind zum Beispiel auch wöchentliche Mittagessen oder ein Barbetrieb am Redaktionssitz von «gut» oder Workshops.Anlässe, die thematisch immer zur jeweilig aktuellen Ausgabe des Magazins passen, und die dazu dienen, rund um das Magazin «gut» ein Netzwerk, beziehungsweise die «gut»-Community aufzubauen.Damit «gut» den Sprung von der guten Idee zum guten Magazin auch schafft und die Redaktion im Herbst dann mit einer ersten «gut»-Ausgabe loslegen kann, wird im Moment auf der Crowdfunding-Plattform «wemakeit» fleissig Geld gesammelt. 360'000 Franken müssen bis Ende Monat zusammenkommen, dann sind der Start und das erste Betriebsjahr des Magazins gesichert.Mit einem Mitglieder-Beitrag von 120 Franken sind Kulinarik-Interessierte bei «gut» mit von der Partie.
    5 min
  • Brasaola – Trockenfleisch aus dem Veltlin
    Was das Bündnerfleisch für Graubünden ist, ist die Bresaola fürs Veltlin: ein Trockenfleisch, das aus der Rinderkeule herstellt wird.Im Geschmack ist die Bresaola etwas milder und zarter als das Bündnerfleisch. Als besondere Delikatesse, die schnell zubereitet, gilt das Brasaola-Carpaccio. Dafür legt man die Bresaola-Tranchen überlappend auf einer Platte aus. Nun mariniert man das Ganze mit Zitronensaft und bestem Olivenöl und lässt es zugedeckt an einem kühlen Ort (aber nicht im Kühlschrank) zwei, drei Stunden ziehen. Vor dem Servieren belegt man die Bresaola-Scheiben mit dünn gehobelten Parmesan- oder Sbrinzspalten. Wer mag, garniert das Ganze mit fein gehacktem Rucola oder mit Stangensellerie-Würfelchen.
    5 min
  • Wurst und Wein
    Die Tage werden länger und wärmer, und damit wächst auch der Appetit auf Würste vom Grill. Dass Wurst und Bier gut harmonieren, ist allgemein bekannt. Doch auch Weine können gut zu Grillwürsten passen.Grundsätzlich sollte man frisch-fruchtige Weine mit einem moderaten Alkoholgehalt und einer erfrischenden Säure wählen. Zudem sollte man keine teuren Spitzencrus wählen, sondern gute Basisweine von guten Produzenten!Passende WeissweineSchweiz: Räuschling vom Zürichsee, Riesling-Sylvaner aus der Deutschschweiz oder Chasselas vom Bieler- oder Neuenburgersee.Frankreich: Chablis aus dem Nordburgund, Sancerre (Sauvignon blanc) von der Loire.Österreich: Grüner Veltliner.Deutschland: Trockener Riesling.Aus Europas Süden: Verdejo aus Nordspanien, Vinho verde aus Nordportugal oder Weissburgunder aus dem Südtirol.Passende RotweineSchweiz: Blauburgunder aus der Ostschweiz, Gamay aus der Waadt oder Genf.Frankreich: Beaujolais (Gamay).Italien: Vernatsch (Kalterersee, Magdalener) aus dem Südtirol, einfacher Chianti.Österreich: Zweigelt.
    6 min
  • «Mein Lieblingsrezept»: «Fenchel mit Tomaten» von Anna Witschi
    Als Kind hat SRF1-Hörerin Anna Witschi aus Minusio Fenchel gehasst. Heute ist das ganz anders: Der Fenchel ist die Hauptzutat Ihres Lieblingsgerichts: «Fenchel mit Tomatenwürfeln».Als SRF1-Hörerin Anna Witschi aus Minusio im Kanton Tessin vor über 50 Jahren ihren zukünftigen Mann kennengelernt hat, wäre - etwas zugespitzt ausgedrückt - die junge Liebe beinahe am Fenchel gescheitert. Schon an einem der ersten Dates der Frischverliebten ist nämlich herausgekommen, dass er Fenchel über alles liebt, während sie den Fenschel als ihr Hass-Gemüse bezeichnete.Dampfkochtopf hilft weiterZum Glück war da dann das Begleitbüchlein zum Dampfkochtopf, den sich Anna Witschi gleich nach der Heirat gekauft hatte. Darin enthalten, war ein feines Fenchel-Rezept. Eines das nicht nur dem frischgebackenen Ehemann schmeckte, sondern auch seiner Angetrauten. Und ja, das Rezept schmeckte der früheren Fenchel-Verächterin nicht nur wider Erwarten gut, es avancierte über all die Jahre sogar zu Anna Witschis Lieblingsrezept. Das Rezept finden Sie unten.Und welches ist Ihr Lieblingsgericht?Sind Sie auch ein passionierter Hobbykoch? Oder eine passionierte Hobbyköchin? Und möchten Sie Ihr Lieblingsrezept mit uns und den anderen Hörerinnen und Hörern teilen? Dann machen Sie doch mit bei unserer Koch-Serie «So kocht die Schweiz - Mein Lieblingsrezept» und schicken Sie uns Ihr Lieblingsrezept. Das Formular finden Sie hier.
    5 min
  • «Blickwechsel»-Dessert: Libanesischer Milchreis mit Rosenwasser
    Über den eigenen Tellerrand hinausschauen bedeutet im kulinarischen Sinn, dass man in der Küche auch mal etwas Neues ausprobiert. Zum Beispiel das «Blickwechsel»-Dessert: Libanesischer Milchreis mit Rosenwasser.Diese Woche wagen die beiden Wirte Jeannette Schilder vom Restaurant Krone in Schnottwil (SO) und der Inder Prasad Bharanya vom Restaurant «Way to India» in Bern im «Blickwechsel» auf Radio SRF 1 etwas Neues.Nach dem gleichen Prinzip wird diese Woche auch in der Kochrubrik «À point» von Radio SRF 1 gekocht. Heute gibt es zum Nachtisch statt gängiger Schweizer Spezialitäten wie «Schoggikuchen» oder «Gebrannte Creme» eher Unbekanntes: einen feinen libanesischen Milchreis mit Rosenwasser und Honig.
    6 min
  • «Blickwechsel»-Hauptgang: Brasilianischer Fischeintopf
    Der zweite Gang des «Blickwechsel»-Menüs stammt aus der südamerikanischen Küche. Die Hauptspeise des Dreigängers ist ein brasilianischer Fischeintopf.Der Fischeintopf «Moqueca de peixe» gilt als eines der Nationalgerichte Brasiliens. Wie bei allen Traditionsgerichten gibt es auch von der Moqueca unzählige Rezeptvarianten, je nach Region und Familientradition. Die bekannteste Variante stammt aus Bahia und wird unter anderem mit Palmöl zubereitet.
    5 min

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In der Sendung «À point – Wissen aus der Küche auf den Punkt gebracht» tischen wir Ihnen Wissenswertes rund um die Küche und das Kochen auf.

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