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By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)ArtsFood
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A point episodes

  • Insekten Essen: So überwinden Sie die Abneigung
    Neu dürfen in der Schweiz Insekten gegessen und genossen werden. «In der Regel assoziieren wir verschiedene Insektenarten mit Verdorbenem», sagt ETH-Ernährungswissenschaftlerin Christina Hartmann. «Man kann diese Abneigung aber überwinden.»«Igitt, nimm den Wurm nicht in den Mund!» Gutgemeinte Warnungen können das Essverhalten eines Kindes beeinflussen. Die Fähigkeit, Ekel zu empfinden, ist angeboren. Die Ekel-Auslöser hingegen sind erlernt. Ekel ist ein Schutzmechanismus vor möglichen verdorbenen Stoffen, zum Beispiel madigem Fleisch.Folgende Tipps helfen, die Abneigung gegenüber Insekten auf dem Teller zu überwinden:Information: Wer sich bewusst ist, dass die Insekten sauber hergestellt worden sind, gesunde Inhaltsstoffe enthalten und ökologischer produziert werden können als anderes Fleisch, beisst eher in das neuartige Nahrungsmittel.Gewohntes Aussehen: Eine Heuschrecke mit Beinen und Fühlern wirkt auf die wenigsten von einladend. Ist das Insekt verarbeitet und wird das Produkt wie gewohnt zubereitet, probieren wir es eher.Gute Umgebung schaffen: Mit Freunden probieren, selber kochen, einen Event organisieren.Erster Versuch muss überzeugen – sonst ist die Wahrscheinlichkeit klein, dass wir uns nochmals ans Insektenessen wagen.
    5 min
  • «Lieblingsrezept»: Lachs-Rahm-Tomatensauce von Andreas Blaser
    Andreas Blaser aus Steffisburg im Kanton Bern hat eine ganz spezielle Geschichte zu seinem Lieblingsrezept. Sie handelt von einem einsamen Strand auf Sardinien und einem gastfreundlichen Priester.Vor 25 Jahren reiste die Familie Blaser mit dem Camper quer durch Sardinien. An einem verlassenen Strand tauchte plötzlich ein älterer Herr auf und bot den Blasers spontan an, sie zu verköstigen. Erstaunt, aber gespannt nahmen sie die Einladung an: «Er war ein katholischer Priester namens Giovanni, der in einem Wohnwagen am Strand lebte.»Als «Primi Piatti» servierte der lebenslustige Priester die legendäre Lachs-Rahm-Tomatensauce mit Teigwaren. Das Gericht ist nicht nur ein Gaumentanz, schwärmt der ehemalige Schulleiter Andreas Blaser: «Das Rezept erinnert uns immer wieder an Priester Giovanni und seine liebenswerte Gastfreundschaft.»
    5 min
  • Fleisch-Terrine mit karamellisiertem Apfel
    Gehören Sie zu diesen «Hardcore-Koch-Aficionados», die alles und jedes selber machen? Oder ist es eher so, dass Sie für eine gute Terrine ganz selbstverständlich den Metzger oder den Traiteur aufsuchen würden? Terrinen sind gar nicht so schwierig zu machen, wie das Rezept unten zeigt.Terrinen sind einfacher zu machen, als man denkt. Und Selbergemachtes macht halt immer besonders viel Freude.Sie müssen sich nicht nicht gleich an die ganz grosse Terrine wagen und sich eine spezielle Form dafür kaufen. Terrinen kann man auch im kleinen Weck-Glas zubereiten. Sieht dekorativ aus und schmeckt genau so gut wie aus der klassischen Terrinen-Form.
    5 min
  • Anleitung zum perfekten Rührei
    SRF1 Food-Redaktorin Maja Brunner hat sich für das Kochen Ihres Rühreis mal so richtig Zeit genommen hat. Denn Zeit und Geduld, das sind die zwei Ingredienzien, die aus dem kommunen Rührei ein wirklich perfektes machen.So viel ist schon mal sicher: Die Eierspeise, die Sie zuweilen auf dem reichbestückten Hotel-Frühstücksbuffet unter dem Chromstahldeckel der Wärmeschale finden, ist in aller Regel (es gibt Ausnahmen!) nicht das, was Sie von einem wirklich guten Rührei erwarten dürfen. Zu lange steht das Rührei jeweils an der Wärme und präsentiert sich, statt cremig, ziemlich verstockt.Im Vergleich dazu ist selbst das zu Hause in der Pfanne schnell zubereitete Rührei meist um Welten besser. Aber wissen Sie was? Rührei geht noch besser! Das Zauberwort dazu heisst: Wasserbad.So gelingt Ihr Rührei:Nehmen Sie sich Zeit und haben Sie Geduld.Kaufen Sie pro Person zwei Eier in Bio-Qualität und schlagen Sie diese nur leicht auf.Geben Sie ein wenig Butter in eine Pfanne oder eine feuerfeste Form. Stellen Sie diese ins Wasserbad und lassen Sie die Butter schmelzen. Dann geben Sie die leicht aufgeschlagenen Eier dazu.Lassen Sie das Rührei im Wasserbad langsam stocken und rühren Sie dabei stetig.Geben Sie nicht auf, rühren Sie weiter und weiter und weiter und Sie werden nach ca. 20 Minuten mit einem wunderbar cremigen Rührei belohnt.
    5 min
  • Naturwein – Ein neuer Begriff wird Mode
    Seit einigen Jahren ist viel von sogenannten Naturweinen die Rede. Das Ziel der Naturweinproduzenten ist die Suche nach dem natürlichen und authentischen Geschmack des Weins. Dabei gehen sie noch einen Schritt weiter als die Bio-Winzer.Wein ist ein Naturprodukt, das aus vergorenen Trauben gewonnen wird. Genau genommen ist Wein dabei nichts anderes als ein haltbar gemachtes Zwischenprodukt eines natürlichen Zersetzungsvorgangs. Doch ohne gezielte Eingriffe des Menschen im Rebberg und im Keller würde kein trinkbarer Wein entstehen. Die Frage ist dabei, wie weit sollen diese Eingriffe gehen, welche Techniken und Hilfsmittel sollen angewendet werden und auf welche soll bewusst verzichtet werden. Die Vertreter der Naturweinszene sind der Ansicht, dass man bei der Weinerzeugung der Natur möglichst freien Lauf lassen und nur soweit eingreifen sollte, wie das nötig ist.Die Grundlage für die Erzeugung von Naturweinen ist der Bio-Weinbau. Doch die Naturweinbewegung geht da noch einen Schritt weiter. Sie finden, dass die Bio-Produktionsreglemente zu tolerant seien, was die erlaubten Techniken und Hilfsmittel bei der Weinerzeugung im Keller anbelangt. Die Erzeuger von Naturweinen lehnen auch alle natürlichen, von den Bio-Labels zugelassenen Hilfsmittel und Zusatzstoffe ab, die bei der Vinifizierung im Weinkeller die natürliche Entstehung des Weins geschmacklich beeinflussen könnten.
    5 min
  • Linthmais – Renaissance einer alten Maissorte
    Der Linthmais ist eine alte Maissorte, die seit dem 17. Jahrhundert in der Lindtebene angebaut wurde. In der Nachkriegszeit wurde diese gute Speisemaissorte durch Futtermais ersetzt. Und ab 1980 wurde er nicht mehr angebaut.Erst in den 1990er-Jahren machte sich ein Landwirt aus Tuggen (SZ) auf die Suche nach originalem Linthmais-Saatgut. Er wurde fündig bei einem Entwicklungs- und Dienstleistungsunternehmen der Schweizer Saatgutbranche. Seither hat der Linthmais eine kleine Renaissance erlebt. Heute baute ein gutes Dutzend Bauernbetriebe diese alte und wohlschmeckende Sorte auf 15 bis 18 Hektaren wieder an und vermarktet, als Verein organisiert, gemeinsam die aus dem geernteten Mais erzeugten Produkte. Dazu gehören grobes und feines Polentagriess, Ribelmaismehl und Tortillachips sowie ein Maisbier und ein Maiswhisky. Der Linthmais gehört zum Inventar des kulinarischen Erbes der Schweiz.Buchhinweis: Erica Bänziger und Verein Lindtmais: Mais in der Küche. Lindtmais – ein kulinarisches Erbe neu entdeckt (Fona Verlag).
    5 min
  • «Mein Lieblingsrezept»: «Chruttschnägge» von Karin Good
    Zur Beruhigung: Im Lieblingsrezept von Karin Good findet man keine einzige Schnecke. Die Teigroulade mit einer Sauerkrautfüllung erinnert vielmehr an ein Schneckenhaus. Das uralte Familienrezept stammt von ihrer Grossmutter aus Österreich.Wenn Karin Good aus Mels im Kanton St. Gallen «Chruttschnägge» für ihre Familie und Freunde auftischt, kommen Kindheitserinnerungen hoch. Die Bäckerstochter verbrachte die Schulferien oft bei ihrer Grossmutter in Österreich. Ihre Eltern arbeiteten rund um die Uhr im eigenen Geschäft und hatten wenig Zeit für das Familienleben: «Ich habe «Chruttschnägge» schon als Kind sehr gemocht und durfte immer meiner Grossmutter beim Kochen helfen.» Dabei erzählte die Oma viele Geschichten aus den Kriegszeiten. Für Karin Good sei das immer sehr eindrücklich gewesen.Das Rezept ist einfach und schnell: Zwiebeln und Sauerkraut mit etwas Öl in der Bratpfanne dämpfen. Den Ravioliteig zu einem Rechteck auswallen und die Füllung darauf verteilen. Den Teig zu einer Rolle formen und in drei bis vier Zentimeter Stücke schneiden. Danach die Stücke in einer ausgebutterten Auflaufform verteilen. Mit Bouillon und etwas Muskatnuss abschmecken und bei 200 Grad im Ofen backen. Mit ein paar «Butterflöckli» oben drauf können die «Chrutschnägge» nach 30 bis 40 Minuten serviert werden.Und welches ist Ihr Lieblingsgericht? Sind Sie auch ein passionierter Hobbykoch? Oder eine passionierte Hobbyköchin und möchten Ihr Lieblingsrezept mit uns und den anderen SRF 1 Hörerinnen und Hörern teilen? Dann machen Sie mit bei unserer Koch-Serie «So kocht die Schweiz – Mein Lieblingsrezept» und schicken Sie uns Ihr liebstes Rezept. Das Formular finden Sie hier.
    4 min
  • Mit diesen Popcorn-Plätzchen rocken Sie jeden Apéro
    Vergessen Sie jetzt einfach mal Chips und Erdnüsschen. Ja, genau, auch die Wasabi-Nüsschen, die wir alle so lieben. Und fahren Sie beim nächsten Apéro diese Popcorn-Plätzchen auf.Gut möglich, dass der eine oder andere wegen der Algenblätter die es darin hat und wegen deren leichter Fisch-Note das Näschen rümpft. Kein Problem: Die Mehrheit Ihrer Gäste wird Sie für dieses scharfe, süss-salzig-karamellige Apéro-Gebäck lieben.
    5 min
  • 130-jähriger Portwein - Geschmackserlebnis der besonderen Art
    Wer erwartet hätte, dass 130-jähriger Portwein modrig schmeckt und nach Medizin, sieht sich getäuscht. Kulinarik-Redaktor Daniel Böniger vom «Tages-Anzeiger» hatte unlängst Gelegenheit, einen so alten Portwein zu degustieren. Und er staunte nicht schlecht über die Lebendigkeit dieses alten Tropfens.Jetzt müssen Sie sich das mal vorstellen: Die Trauben für diesen 130-jährigen Portwein wurden im selben Jahr gepresst, als Vincent van Gogh seine Sonnenblumen malte. 1888. Damals wurde auch die SP Schweiz gegründet, und in Deutschland bestieg Kaiser Wilhelm II den Thron. Eindrücklich, nicht? Und ebenso eindrücklich ist auch das Aroma dieses Portweins, der weder modrig noch nach alter Medizin riecht, sondern unter anderem nach gedörrten Zwetschgen, Rosinen und Caramell.Stolzer PreisVon diesem Wein, der auch für einen Portwein aussergewöhnlich viele Jahre auf dem Buckel trägt, hat das portugiesische Weingut «Quinta do Vallado» anlässlich seines 300-Jahr-Jubiläums zu Ehren des Weingut-Ahnen, Antonio Bernardo Ferreira, 300 Flaschen auf den Markt gebracht. Zum stolzen Preis von 3700 Franken die Flasche. Einen Wein also, sagt der Tages-Anzeiger Kulinarik-Redaktor Daniel Böniger, für Freaks, Sammler und nekrophile Portliebhaber, die selbstverständlich alle auch mit dem entsprechenden Portemonnaie ausgestattet sein müssen. Alle andern erfreuen sich an der hübschen Geschichte dieses Portweins, der zu Zeiten Van Goghs gekeltert worden ist und heute noch wunderbar schmeckt.Marketing-Coup?Und wer jetzt vermutet, die Geschichte mit dem alten Port sei doch nur ein mehr oder weniger origineller Marketing Coup, muss sich von Daniel Böhniger eines besseren belehren lassen. Es gäbe zwar durchaus 20- oder auch 30-jährigen Port auf dem Markt. Dass man einen Portwein aber bewusst 130 Jahre lang im Fass lasse, davon sei eher nicht auszugehen. Das Risiko, dass der Portwein nach so vielen Jahren, nicht mehr trinkbar gewesen wäre, sei viel zu gross. Vielmehr müsse man annehmen, dass die drei Fässer mit dem alten Port - von deren Inhalt übrigens in all den Jahren fast zwei Drittel verdampft sind - im grossen Weinkeller des Weinguts schlicht und einfach vergessen gegangen und jetzt ganz zufällig wieder entdeckt worden sind.
    5 min
  • Risotto – So gelingt er immer
    Auch wenn man das ganze Jahr hindurch Risotto zubereiten kann, so schmeckt ein Risotto mit frischen, grünen Zutaten wie Spargeln, frischen Erbsen oder Bärlauch besonders gut. Aber nur wenn er richtig zubereitet worden ist.1. Die ReissorteEin guter Risottoreis sollte vor allem zwei Eigenschaften haben: Er sollte viel Flüssigkeit aufnehmen können, aber das Innere des Reiskorns sollte bissfest bleiben. Besonders geeignet für die Risottozubereitung sind die drei Reissorten Carnaroli, Vialone nano und Baldo.2. richtiges KochenBei der Zubereitung ist es wichtig, dass man den Risotto so kocht, dass der Kern der Reiskörner al dente und die äussere Hülle weich, aber nicht klebrig ist.3. Der TrickDas gelingt besonders gut mit einer ebenso einfachen wie überzeugenden Kochmethode, bei der der Reis nicht dauernd gerührt werden muss: Eine gehackte Zwiebel in Butter oder Olivenöl andünsten, den Reis dazugeben und glasig werden lassen. Ihn mit der doppelten Menge heisser Bouillon ablöschen, umrühren, Deckel drauf und auf kleinem Feuer 15 Minuten garen.4. KontrollierenWichtig: Von Zeit zu Zeit kontrollieren, ob noch genügend Flüssigkeit vorhanden ist. Falls nötig etwas zusätzliche Bouillon nachgiessen. Am Ende der Garzeit nach Belieben mit Butter und Reibkäse verfeinern.
    6 min

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In der Sendung «À point – Wissen aus der Küche auf den Punkt gebracht» tischen wir Ihnen Wissenswertes rund um die Küche und das Kochen auf.

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