A point

A point

By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)ArtsFood
Download on the App Store

A point episodes

  • Luganiga – Des Tessiners liebste Wurst
    Auf dem Grill kann man vieles zubereiten, aber die beliebteste Grillspeise sind mit Sicherheit Würste aller Art. Sie sind schnell zubereitet, und man kann eigentlich fast nichts falsch machen. Eine Wurstspezialität aus dem Tessin ist die Luganiga.Die Luganiga ist eine Schweinswurst, die heute aus grob gehacktem Schweinefleisch und Speck hergestellt wird. Früher wurde wie beim Cotechino oft auch noch Schwarte mitverarbeitet. Die Luganiga hat ungefähr die Grösse eines Cerverlats. Gewürzt wird in der Regel mit Salz, Pfeffer, Knoblauch, Muskatnuss, Nelken und Zimt sowie Weiss- oder Rotwein, manchmal auch Grappa.Man kann die Laganiga im Wasser sieden, in der Pfanne braten oder auf den Grill legen. Oder man kann die Wursthaut entfernen, die Füllung in mehr oder weniger grosse Würfel schneiden und als Zutat für die Zubereitung eines Risotto verwenden oder sie zusammen mit Tomaten und Gemüse zu einer aromatischen Pastasauce verarbeiten. Die dünnere, in Schafsdärme gefüllte Version der Luganiga ist die Luganighetta, die sich besonders gut als Grillwurst eignet.
    5 min
  • Der Pfirsich – Eine uralte Sommerdelikatesse
    Kaum eine andere Frucht schmeckt mehr nach Sommer als ein reifer, saftiger Pfirsich! Kein Wunder also, dass der Pfirsich bei uns in Europa zu den traditionellen Sommerfrüchten zählt.Die Urheimat des Pfirsichs ist das südliche China, wo der Pfirsichbaum bereits seit viertausend Jahren kultiviert wird! Über Persien gelangte er in der Antike nach Griechenland und von da über Rom nach Mitteleuropa. Da die Römer den Pfirsich für eine persische Frucht hielten, nannten sie ihn «malum Persicum», persischen Apfel.Ein guter, reifer Pfirsich ist saftig-süss und kann himmlisch aromatisch schmecken. Leider entwickeln die im Laden gekauften Pfirsiche kaum das volle Aroma, da sie aus Transportgründen noch hart und unreif geerntet werden und sie deshalb nicht voll ausreifen können. Besonders aromatisch sind die Plattpfirsiche, die bei uns seit einigen Jahren erhältlich sind.Und was macht man Pfirsichen in der Küche? Eigentlich wenig, denn wenn sie reif sind, sind Pfirsiche eine sich selbst genügende Delikatesse. Höhere kulinarische Weihen kann man aber Pfirsichen verleihen, wenn man sie wie im Piemont zusammen mit dem moussierenden Süsswein Moscato dAsti in Verbindung bringt. Dazu die Schnitze von geschälten Pfirsichen in eine Schüssel geben, reichlich Moscato dAsti dazu geben und mit einigen fein geschnittenen Pfefferminzblättern garnieren.
    6 min
  • «Mein Lieblingsrezept»: «Paradiesplätzli à la Marisa» von Christine Hoppler
    «Paradiesplätzli à la Marisa»! So schön kann ein Lieblingsrezept heissen! Nicht wahr, allein schon der Name des Lieblingsgerichts von Radio SRF1-Hörerin Christine Hoppler zergeht einem doch buchstäblich auf der Zunge!Ob sich dies auch der Hund von Christine Hoppler gedacht haben mag, bevor er in einem unbemerkten Augenblick die Gratin-Form, gefüllt mit eben diesen «Paradiesplätzli» ratzfatz leergefressen hatte, bleibt definitiv sein Geheimnis.Vom Hund weggeputztDie Gedankengänge des Hundes zu kennen, hätte janach seiner «Tat» ja auch nichts mehr gebracht. Christine Hoppler, die just an diesem Abend Besuch erwartet hatte und ihr Lieblingsgericht auftischen wollte, stand damals so oder so ohne «Paradiesplätzli« da und musste sich schnell, schnell was einfallen lassen. Es gab dann, erinnert sich Christine Hoppler, Spaghetti mit zwei verschiedenen Saucen. Auch gut, selbstverständlich, aber natürlich nicht so fein und speziell , wie das Lieblingsrezept «Paradiesplätzli à la Marisa», das sie eigentlich hätte auftischen wollen. Das Rezept finden Sie unten.Und wie stehts mit Ihrem Lieblingsrezept?Sind Sie auch ein passionierter Hobbykoch? Oder eine passionierte Hobbyköchin? Und möchten Sie Ihr Lieblingsrezept auch mit SRF1 teilen? Dann machen Sie doch mit bei unserer Koch-Serie «Mein Lieblingsrezept» und schicken Sie uns Ihr Lieblingsrezept. Das Formular finden Sie hier.
    5 min
  • Pimm’s-Eis – das «Stängeli» für die Grossen
    Klar, auch Erwachsene gönnen sich ab und zu ein Stängeli-Glacé: Weil das Schlecken Spass macht. Weil es an vergangene Kindertage erinnert. Oder auch weil das Stängeli exakt die richtige Grösse hat, auch für Menschen, denen das Süsse gern auf den Hüften hängen bleibt.Und trotzdem: Das Stängeli-Glacé ist eigentlich – seien wir ehrlich – schon ein wenig ein Kinder-Ding. Ausser natürlich es ist ein Pimms-Stängeli! Ein herrlich erfrischendes Eis aus Pimms (Likör auf Gin-Basis), Tonic, Erdbeeren, Gurken, Minze und Zitrone. Probieren Sie es aus und servieren Sie es bei der nächsten Grill-Party Ihren Gästen. Man wird Sie lieben! Das Rezept finden Sie unten.
    4 min
  • Kein Wimbledon ohne Erdbeeren und Pimm’s Cup
    28 Tonnen Erdbeeren der Sorte Kentish Elsanta und über 7000 Liter flüssiger Rahm werden jeweils während Wimbledon gegessen. Und zwar direkt aus dem Plastikschälchen, das in etwa so aussieht, wie ein Glacé-Chübeli.Die Beeren werden täglich frisch angeliefert und dann frühmorgens vor Ort in die Schälchen gepackt und in den Bars und Ess-Ständen auf dem ganzen Turnier-Gelände zum Verkauf angeboten.Genau abgezählt und abgewogenJe nach Grösse der Erdbeeren, die idealerweise ein Gewicht von je 12 oder 13 Gramm haben sollen, kriegt man für 2.70 Franken für 10 bis 12 Erdbeeren - ein nicht ganz billiger Spass. Und trotzdem sind die Erdbeeren sehr beliebt. Ihr Umsatz beläuft sich jährlich auf fast 500000 Franken.Pimm's Cup gegen den DurstÜbrigens: Zu Wimbledon gehören nicht nur die zwingend weissen Dresses der Spieler, die Royal-Box der Königin oder eben die Erdbeeren mit flüssigem Rahm im Schälchen, sondern auch der inoffizielle Wimbledon Cocktail, der «Pimm's Cup» aus «Pimm's», Lemon-Soda, Gurke, Erdbeeren, Apfel und frischer Minze.Und wer nicht ausschliesslich «Pimm's Cup» trinken und Erdbeeren essen will, für den gibts in Wimbledon traditionellerweise auch «Cornish Pasty», eine halbmondförmige mit Fleisch und Gemüse gefüllte kleine Pastete oder das «Dutchee», ein würziges Würstchen mit einem Brötchen.
    5 min
  • Fermentieren: Die Konservendose unserer Vorfahren
    Mit Hilfe von Bakterien werden Lebensmittel haltbar gemacht. Eigentlich arbeitet beim Fermentieren die Natur für uns. Es braucht keinen Strom und keine besonderen Utensilien, nur etwas Salz und ein Glas. Und etwas Zeit.Rafael Järmann ist Ernährungscach und leidenschaftlicher Fermentierer. Er empfiehlt:Gemüse gut mit Salz einreiben, so dass es Wasser zieht. Gemüse soll im eigenen Wasser eingelegt werden.Gemüse, das nicht viel Wasser zieht, etwas Salzlake beigeben (Wasser mit 1 - 2 Esslöffel Salz).Wichtig: Fermentiergut muss immer mit Salzlake bedeckt sein.Zu Beginn jeden Tag den Deckel des Glases kurz aufmachen, damit das CO2 entweichen kann.Stellt man das fermentierte Gemüse in den kühlen Keller oder in den Kühlschrank, wird der Prozess sehr verlangsamt.Fermentierte Lebensmittel sind sehr lange haltbar.Milchsäurebakterien und andere Bakterien arbeiten quasi für die Fermentierung.Die Milchsäure bewirkt, dass fermentiertes Gemüse etwas sauer schmeckt.
    6 min
  • Carnuntum - Aufstrebendes Rotweingebiet in Niederösterreich
    Das österreichische Weinbaugebiet Carnuntum, das südöstlich von Wien liegt, ist zwar vergleichsweise klein, hat sich aber in den letzten zwanzig Jahren einen guten Namen geschaffen für seine Rotweine.Im Vordergrund steht dabei die österreichische Rebsorte Zweigelt, mit der im Carnuntum rund ein Drittel der Rebfläche bepflanzt sind. Schwere Böden aus Lehm und Löss, aber auch schottrige Lagen bieten zusammen mit einem idealen Rotweinklima besonders gute Anbaubedingungen für den Zweigelt. Die Zweigelt-Weine präsentieren sich hier mit einer ausgeprägten, mit Würze unterlegten Fruchtigkeit, feinen Tanninen, einer saftigen Säure und einem kernig-kräftigen, aber nicht üppigen Körper.Dies gilt besonders für die Zweigelt-Weine, die seit 1992 unter dem Label «Rubin Carnuntum» in den Handel kommen. Im Verein «Rubin Carnuntum haben sich über vierzig Winzer aus dem Gebiet zusammengeschlossen, um dem Zweigelt eine gebietstypische Identität zu geben. Da alle Rubin-Carnuntum-Weine jedes Jahr von einer Degustationsjury für gut befunden werden müssen, ist das Niveau dieser Weine erfreulich hoch.
    7 min
  • «Mein Lieblingsrezept»: «Phat Peter» von Peter Hafner
    Radio SRF 1-Hörer Peter Hafner aus Luzern isst fürs Leben gern scharf. Kein Wunder hat es ihm die asiatische Küche angetan. Und auch kein Wunder, war er sofort mit von der Partie, als ein Arbeitskollege vorschlug, beim Thailänder in der Nähe zum Lunch zu gehen.Beim Thailänder in der Nähe gab es «Phat Kaphrau». Das Gericht schmeckte Peter Hafner so gut, dass er es zu Hause sogleich nachzukochen versuchte. Die Schärfe des Gerichts stimmte auf Anhieb, nur an der perfekten Bissfestigkeit des Gemüses musste Peter Hafner noch etwas arbeiten.Aber dann kam es gut, ja geradezu perfekt – und Peter Hafner hatte fortan ein neues Lieblingsgericht. Dieses heisst zwar nicht «Phat Kaphrau» wie das Original, sondern – weil aus Peter Hafners Küche – «Phat Peter». Das Rezept finden Sie unten.Und welches ist Ihr Lieblingsgericht?Sind Sie auch ein passionierter Hobbykoch? Oder eine passionierte Hobbyköchin? Und möchten Sie Ihr Lieblingsrezept mit uns und den anderen Hörerinnen und Hörern teilen? Dann machen Sie doch mit bei unserer Koch-Serie «So kocht die Schweiz – Mein Lieblingsrezept» und schicken Sie uns Ihr Lieblingsrezept. Das Formular finden Sie hier.
    6 min
  • Orientalischer Nussreis
    Mögen Sie Reis und Cashew-Nüsse, Pinienkernen und grüne Pistazien? Und wie steht es mit Kurkuma, Kreuzkümmel und Koriander aus? Wenn ja, dann ist dieser Nussreis genau Ihr Fall.Der Nussreis schmeckt warm oder lauwarm und ist ein idealer Begleiter zu grilliertem Fleisch. Aber auch Vegetarier sind damit gut bedient. Servieren Sie einen Salat dazu oder, wenn Sie es etwas opulenter mögen, etwas Hummus und Fladenbrot. Das Rezept finden Sie unten.
    4 min
  • Parfait statt Glacé
    Wenn Sie auch schon mal versucht haben zu Hause ohne Eismaschine Glacé zu machen und glorios gescheitert sind, dann sind Sie nicht der einzige. Ohne Eismaschine, Glace zu machen, das auch wirklich cremig ist und frei von unangenehm grossen Eiskristallen, ist nämlich ein Ding der Unmöglichkeit.Patissier Franz Ziegler, der an der Berufsschule Aarau junge Confiseuren unter anderem auch in die Kunst des Eis-Machens einweist bestätigt dies: Wird die Glacé-Masse über Stunden im Tiefkühler zu Glacé gefroren, bilden sich grosse Eiskristalle, die sich beim Verzehr des Glaces unangenehm anfühlen.Der Glacé-SchwindelSoll das Glace cremig sein und zartschmelzend, sagt Franz Ziegler, dann muss die Eismasse blitzschnell runtergekühlt werden, und dazu braucht es zwingend eine gute Eismaschine. Ohne Eismaschine, also kein perfektes Eis, auch wenn uns in zahllose Glace-Rezepten gerne das Gegenteil versprochen wird.Die cremige AlternativeEs gibt Alternativen zum klassischen Eis, sagt Patissier Franz Zieger. Das «Semifreddo», auch bekannt als «Parfait» oder «Halbgefrorenes». Im Unterschied zum klassischen Eis hat es in der «Parfait»-Masse auch Eier. Diese schlägt man zusammen mit Zucker schaumig, gibt nach Belieben Aroma dazu und mischt alles zusammen mit geschlagenem Rahm. Weil das durchs Aufschlagen der Eier und das Steifschlagen des Rahms viel Luft in die Masse eingearbeitet wird, bilden sich beim Gefrieren im heimische Tiefkühler dann kaum Eiskristalle. Ja, das selbstgemachte «Semifreddo» steht dem «Halbgefrorenen» vom Profi in Sachen Cremigkeit um nichts nach. Machen Sie die Probe aufs Exempel! Das Rezept finden Sie unten.
    5 min

About A point

From the publisher's feed

In der Sendung «À point – Wissen aus der Küche auf den Punkt gebracht» tischen wir Ihnen Wissenswertes rund um die Küche und das Kochen auf.

More shows like A point

Echo der Zeit by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Echo der Zeit

89 Listeners

Tagesgespräch by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Tagesgespräch

16 Listeners

HeuteMorgen by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

HeuteMorgen

8 Listeners

Input by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Input

17 Listeners

Persönlich by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Persönlich

9 Listeners

Wissenschaftsmagazin by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Wissenschaftsmagazin

6 Listeners

100 Sekunden Wissen by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

100 Sekunden Wissen

2 Listeners

Hörspiel by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Hörspiel

9 Listeners

Geschichte by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Geschichte

12 Listeners

SRF Wissen by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

SRF Wissen

6 Listeners

News Plus – das Thema des Tages in 15 Minuten by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

News Plus – das Thema des Tages in 15 Minuten

17 Listeners

NZZ Akzent by NZZ

NZZ Akzent

34 Listeners

Sternstunde Philosophie by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Sternstunde Philosophie

36 Listeners