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By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)ArtsFood
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A point episodes

  • Rosenkohl und Mandeln und Quinoa
    Mögen Sie den penetranten Kohlgeschmack des Rosenkohls nicht besonders? Gehören Sie gar zu den Rosenkohl-Hassern? Genau dann müssen Sie dieses Rosenkohl-Rezept unbedingt probieren.Und so geht es: Lösen Sie die zarten Blätter vom Rosenkohl Blatt für Blatt vom Strunk und braten diese dann nur ganz kurz in der Pfanne an. Sie werden staunen, wie frisch der so zubereitete Rosenkohl schmeckt. Dazu reichen Sie weisses Quinoa. Ein Vegi-Gericht, das mit Garantie auch notorischen Fleisch-Essern schmeckt.
    5 min
  • Wie man «Überhöckler» galant rauswirft
    Gäste, die zu spät kommen, nerven. Aber nicht nur säumige Gäste strapazieren die Nerven, auch Gäste, die nicht merken wollen, dass die Gastgeber müde sind und der Abend seinen Höhepunkt schon längst überschritten hat.Wie sage ich meinen Gästen, dass es nun Zeit zum Aufbrechen ist? Und ist demonstratives Aufräumen in der Küche statthaft oder ein Fauxpas?Christoph Stokar, Benimm-Experte und Vefasser des Buches «Der Schweizer Knigge» empfiehlt todmüden Gastgebern das Ende der Einladung höflich anzusprechen, indem man den «Überhöcklern» unter den Gästen noch einen letzten Kaffee vor dem Nachhausegehen anbietet.Immer häufiger, sagt Christoph Stokar, wird die zeitliche Begrenzung eines Anlasses direkt bei der Einladung angesprochen, beziehungsweise auf der schriftlichen Einladung vermerkt.Bis vor kurzem war dies im Rahmen von privaten Einladungen zum Nachtessen eher unüblich. Dieser Trend zum direkten Ansprechen der Zeitdauer einer Einladung kommt aus den USA und schwappt derzeit zu uns herüber.
    7 min
  • Ragout – Aus einer Vorspeise wird eine Hauptspeise
    Das Wort «Ragout» ist vom französischen Verb «ragoûter» abgeleitet, das «den Gaumen reizen», «Appetit machen» bedeutet. Der Begriff «Ragout» taucht erstmals um 1650 in französischen Kochbüchern auf und bezeichnet ursprünglich eine warme Vorspeise.Ragouts werden aus Fleisch, Geflügel, Wild, Fisch oder Meeresfrüchten, aber auch Innereien, Pilzen oder auch nur Gemüsezutaten zubereitet. Gemeinsam ist den Ragout-Gerichten, dass sie alle in einer Sauce auf kleinem Feuer geschmort werden. Zu den Hauptzutaten kommt meistens noch klein geschnittenes Gemüse wie Zwiebeln, Karotten und Sellerie, oft auch Pilze wie Champignons und Morcheln. Ursprünglich handelte es sich bei den Ragout-Gerichten um Entrées, also um kleine Vorspeisen, die den Appetit anregen sollten, heute dagegen werden Ragouts aller Art als gehaltvolle Hauptspeisen aufgetischt.
    4 min
  • Langer Pfeffer: Der erste Pfeffer, der nach Europa kam
    Langer Pfeffer wächst wild in ganz Indien, vom Fuss des Himalayas bis Südindien. Er gilt als die erste Pfefferart, die das Mittelmeer erreichte, und war in Europa vor dem heute gebräuchlichen runden Pfeffer bekannt.Seit dem 12. Jahrhundert wurde der lange Pfeffer mehr und mehr vom runden Pfeffer verdrängt. Heute gilt er als exotisches Gewürz und ist oftmals nur in speziellen Geschäften erhältlich.Scharf-süssliches AromaLanger Pfeffer ist schärfer als runder, schwarzer Pfeffer und hat einen leicht süsslichen, erdig-zimtartigen Geschmack. Man kann ihn gleich verwenden wie runden, schwarzen Pfeffer.Sein vielschichtiges, scharf-süssliches Aroma harmoniert mit Fleisch- und Wildgerichten, aber auch mit Fisch- und Gemüsezubereitungen sowie mit würzig-rezentem Käse. Es lohnt sich, ihn einmal zum Würzen von Raclette oder Fondue zu testen.
    6 min
  • Die Hälfte des Essens landet nicht im Bauch
    Lebensmittelverschwendung – oder Food Waste – kennen wir: Rund ein Drittel der in der Schweiz produzierten Lebensmittel geht zwischen Feld und Teller verloren. Doch weltweit gesehen ist die Zahl noch viel grösser: Forscher sagen, dass rund die Hälfte aller Lebensmittel verschwendet wird!Dass die Hälfte aller Lebensmittel verschwendet wird, erstaunt. Während es sich die reicheren Länder rein finanziell leisten können, Lebensmittel zu produzieren aber nicht zu konsumieren, müsste die Effizienz in ärmeren Ländern doch höher sein.Ein Rechenbeispiel von «foodwaste.ch»: In der Schweiz geben wir sieben Prozent des Haushaltseinkommens für Lebensmittel aus. Gleichzeitig entstehen 45 Prozent des Food Wastes im Haushalt.In Kamerun sind die Zahlen vertauscht: Kameruner geben 45 Prozent des Haushaltseinkommens für Lebensmittel aus, während nur fünf Prozent des Food Wastes in den Haushalten anfallen.Wo geht die Hälfte der Lebensmittel verloren?Fakt ist laut einem internationalen Forscherteam: rund 44 Prozent der angebauten Agrarprodukte kommen nie beim Konsumenten an und um die 20 Prozent gehen verloren, weil einige deutlich mehr essen als nötig und fast jeder zu viele Lebensmittel wegwirft.Die grössten Einbussen an Agrarbiomasse weltweit fallen während der landwirtschaftlichen Produktionsprozesse an. Diese sind offenbar wenig effizient. Dies gilt vor allem in der Viehwirtschaft mit fast 80 Prozent Verlust, aber eben auch beim Anbau von Nutzpflanzen, wo 44 Prozent der Biomasse schon verschwinden, bevor sie verkauft werden können.Was können wir also tun?In den Händen der Konsumenten liegt die Verschwendung im Haushalt. Nicht zu viel einkaufen, keine Lebensmittel wegwerfen und nicht zu viel konsumieren.Doch auch die Verarbeitung von Lebensmitteln können wir indirekt beeinflussen: Bei jedem Verarbeitungsschritt und bei jedem Zwischenhändler fallen Abfälle an. Wählen wir Lebensmittel, die wenig verarbeitet sind, und solche, die direkt verkauft werden, helfen wir gegen das Verschwenden.
    5 min
  • Churer Fleischtorte
    Radio SRF 1-Foodredaktorin Maja Brunner war als Kind überzeugt: Gebäck muss süss sein! Mit salzigem Gebäck, mit Schinkengipfeli, Fleisch-Krapfen und Pastetli konnte sie nichts anfangen. Aber damals kannte sie die Churer Fleischtorte noch nicht, das Familienrezept einer Freundin aus dem Bündnerland.So gelingt die Churer FleischtorteEin in Milch eingelegtes und anschliessend gut zerdrücktes Weggli macht die Füllung schön weich.Für die Füllung immer halb Fleisch vom Kalb und halb Fleisch vom Schwein verwenden. So wird die Füllung aromatisch und saftig.Das Gehackte portionenweise anbraten. Gibt man alles Fleisch auf einmal in die Bratpfanne, sinkt die Temperatur in der Pfanne und das Fleisch zieht Wasser.Die Füllung immer ganz auskühlen lassen, bevor man sie auf den Teig gibt.
    6 min
  • Pünktlich zur Einladung: Wie viel Verspätung liegt drin?
    Die Apéro-Häppchen sind parat und der Prosecco kühl gestellt. Auf Seiten des Gastgebers ist also alles im grünen Bereich – wenn da nur nicht die Gäste wären, die auf sich warten lassen. Benimm-Experte Christoph Stokar sagt, was noch im Rahmen liegt.Zu spät erscheinende Gäste können den Gastgeber ganz schön auf die Palme bringen. Christoph Stokar, Benimm-Experte und Autor des Knigge-Ratgebers «Der Schweizer Knigge», sagt: «Wer mehr als eine halbe Stunde zu spät kommt, ist definitiv zu spät.» Bis eine Viertelstunde zu spät zu einer Einladung zu kommen, sei aber durchaus angebracht. So hätten die Gastgeber die Möglichkeit, noch die letzten Vorbereitungen zu treffen, bevor die Gäste erscheinen.Die TippsEine Viertelstunde zu spät zur Einladung zu erscheinen ist perfekt und läuft nicht unter unpünktlich. Kommen die Gäste maximal 15 Minuten zu spät, bedeutet dies weniger Stress für die Gastgeber.Mehr als eine halbe Stunde zu spät zu kommen ist definitiv unhöflich.Wer mehr als eine halbe Stunde zu spät kommt, muss sich beim Gastgeber entschuldigen. Bitte keine abgedroschenen Erklärungen, sondern dem Gastgeber zu verstehen geben, dass einem die Verspätung wirklich leid tut.Auf die Minute genau oder gar zu früh zu einer Einladung zu erscheinen, ist unanständig. Wer zu früh vor dem Haus des Gastgebers steht, muss zwingend nochmals einen Spaziergang ums Haus machen. Diese Extra-Runde hat auch Vorteile: Man kann noch das Papier entsorgen, in dem die Blumen eingewickelt sind. Blumen im Papier zu überreichen, geht nämlich streng nach Knigge auch nicht.
    6 min
  • Pumpernickel – Einzigartige Schwarzbrotspezialität
    Über das dunkle Pumpernickelbrot scheiden sich die Geister. Den einen vergeht der Appetit, wenn sie das Wort «Pumpernickel» hören. Für die anderen ist es eine einzigartige Delikatesse.Galt das ursprünglich aus Westphalen stammende Pumpernickel-Brot lange (wie andere Schwarzbrote auch) als Armeleuteessen, so ist aus ihm längst eine der bekanntesten Brotspezialitäten Deutschlands geworden.Dies nicht zuletzt weil es mit seinem leicht süsslichen, aber gleichzeitig säuerlichem Geschmack zu vielen Zutaten passt. Besonders gut kombiniert sich Pumpernickel mit Lachs, geräuchertem Fisch, Hering, Schinken und Wurstaufschnitt. Auch mit kräftigem Käse und Patés harmoniert Pumpernickel bestens. Zudem lassen sich Pumpernickel-Brösel als Kruste für kräftige Fleischgerichte verwenden. Oder man kann Pumpernickel-Croûtons auf Suppen oder über Salate streuen, z.B. über einen winterlichen Sellerie-Rüebli-Salat.
    5 min
  • Gehört zur Basler Fasnacht: Die Mehlsuppe
    In Basel ist Fasnacht. Und Fasnachtszeit ist in Basel immer auch Mehlsuppenzeit. Das war nicht immer so: Erst mit der Wiedergeburt der Basler Fasnacht im Laufe des 19. Jahrhunderts mauserte sich die Mehlsuppe in Basel zur typischen Fasnachtsspezialität.Ursprünglich handelt es sich bei der Mehlsuppe um eine traditionelle Fastenspeise. Sie wurde nach dem Aschermittwoch (also nach dem Ende der Fasnacht) während der vierzigtägigen vorösterlichen Fastenzeit vor allem in einfachen Haushalten gegessen.Heute gilt die Mehlsuppe als Basler Spezialität, wobei sich die Basler nicht als die Erfinder der Mehlsuppe rühmen sollten, da auch in anderen Gebieten Suppen aus geröstetem Mehl und Wasser zubereitet wurden.
    6 min
  • Der Kaffee als Kalorienbombe
    Wie viele Tassen Kaffee hatten Sie heute schon? Unter Umständen haben Sie auf diese Weise schon über 500 Kilokalorien zu sich genommen. Das entspricht schon einem Viertel des Tagesbedarfs von rund 2 000 Kilokalorien.Milchkaffee kann sich als wahre Kalorienbombe entpuppen. Ein Latte macchiato mit Zucker hat 230 Kilokalorien. Dafür müsste man 75 Minuten spazieren gehen, oder zwei Stunden bügeln, bis man diese Kalorienbombe abtrainiert hat. Nach 22 Minuten Joggen hat man den gezuckerten Latte macchiato auch verwertet.Wie steht's um den Cappucino?Besser schneidet der Cappuccino ab. Gezuckert hat er fast 100 Kiloalorien. Dafür müsste man nur knappe 10 Minuten die Joggingschuhe anziehen und losrennen. Für den Cappuccino reicht ein halbstündiger Spaziergang.Frühstück statt Latte macchiato und nicht umgekehrtViele verzichten auf ein ausgewogenes Frühstück und nehmen stattdessen einen grossen Milchkaffee. Aber Achtung: An Stelle eines gezuckerten Latte macchiato könnten Sie ein Vollmilch-Naturejoghurt mit drei Esslöffeln ungezuckerten Müesliflocken essen. Ein Zmorge das sicher länger hinhält. Mit einer Scheibe dunklem Brot mit Butter und Konfitüre hätten sie noch immer nicht die Kalorien eines gezuckerten Latte macchiato.Der gute alte Kaffeerahm ist kein TeufelNur schon beim Wort «Kaffeerahm» denken viele an Kilokalorien und überflüssige Pfunde. Dabei hat ein Portiönchen Kaffeerahm, das es im Restaurant zum Kaffee crème gibt, nur gerade mal 19 Kilokalorien. Also lieber als Dessert oder zwischendurch einen Kaffee crème geniessen. Oder man gewöhnt sich an, den Kaffee «heiss wie die Liebe und schwarz wie die Nacht» zu trinken. Da hat ein Espresso gerade mal eine Kilokalorie.Milchkaffee als ProphylaxeAllerdings: Ältere Leute, die oft zu wenig Protein, also Eiweiss, zu sich nehmen tun gut daran sich einen Latte macchiato zu gönnen. Garde im Alter ist eine ausreichende Proteinzufuhr wichtig. Eiweiss hilft beim Erhalten der Muskulatur und wer mehr Muskeln hat, stürzt weniger.
    6 min

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In der Sendung «À point – Wissen aus der Küche auf den Punkt gebracht» tischen wir Ihnen Wissenswertes rund um die Küche und das Kochen auf.

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