Die ersten Autobahn-Raststätten vor 50 Jahren wollten in erster Linie Tank-Möglichkeiten anbieten. Heute sind Raststätten vielseitige Unternehmen mit vielen Dienstleistungen. Nur Alkohol und Medikamente sind in Autobahn-Raststätten nicht zu finden.Von Gesetzes wegen müssen Autobahn-Raststätten unter anderem eine Dusche anbieten, warmes Essen und bis vor wenigen Jahren auch noch eine Telefonkabine. Die Dienstleistungen sind vielseitig:Für medizinische und technische Notfälle bieten die meisten Autobahn-Raststätten separate Zufahrten, meist auf der Rückseite der Anlage: einerseits für Sanität, Polizei oder Auto-Service, andererseits oft auch für die lokale Bevölkerung zum Einkauf ausserhalb von LadenzeitenTelefonkabinen sind längst Geschichte, dafür haben Raststätten Prepaid-Telefon-Karten im Angebot sowie Auflade-Geräte und Kabel für alle gängigen Handys.24-Stunden-Betrieb bieten die meisten Autobahn-Raststätten an ihrer Tankstelle. Restaurants, Kiosk oder Laden sind meist von fünf oder sechs Uhr morgens bis halb zehn oder elf Uhr abends geöffnet.Alkohol ist auf Schweizer Autobahn-Raststätten seit 1964 verboten. Seit diesem Frühling unterstützt der Bundesrat indes einen Vorstoss der nationalrätlichen Verkehrs-Kommission, die das Verbot aufheben will: die gesetzliche Promillgrenze von 0,5 gelte auch für Autobahnen, es brauche kein Extra-Verbot.