Die Themen der Sendung:
Anna Seghers: Ich will Wirklichkeit. Liebesbriefe an Rodi 1921–1925. Eine kleine Sensation: die Briefe der jungen Schriftstellerin an ihren zukünftigen Mann, ein poetisches und berührendes Vergnügen. Jörg Schieke stellt sie vor.
Jaroslav Rudiš: Gebrauchsanweisung für Bier. Bier wird überall auf der Welt getrunken. Und wenn man sich auskennt, findet man auch fast überall auf der Welt richtig gutes Bier. Der Autor pendelt in Sachen Bier nicht nur zwischen seiner neuen Heimat Berlin und seiner eigentlichen, die im böhmischen Paradies liegt, sondern in seinem neuen Buch durch halb Europa. Wolfgang Schilling hat diese Gebrauchsanweisung nicht nur gelesen, sondern auch getestet.
Wlada Kolosowa: Mutters Sprache. Drei miteinander verwobene Geschichten lassen die Wirklichkeit heimatloser Menschen erfahrbar werden, inklusive Liebesgeschichte und russischer Süßigkeiten... Josephine Mosch über eine hinreißende Lektüre.
Viktor Martinowitsch: Das Gute siegt. Der Autor gehört zu den wichtigsten kritischen Stimmen aus Belarus. In seinem neuen Roman führt er in den Minsker Sommer 2020, in die Massenproteste gegen das Lukaschenko-Regime und zu Matwej, der unverschuldet zwischen die Fronten von Protestierenden und Staatsmacht stolpewrt. Vorgestellt von Jörg Schieke.
Christoph Nußbaumeder: Das Herz von allem. 1796 - ein deutscher Auswanderer kommt in die USA, um an einer Expedition teilzunehmen. Ein packender Abenteuerroman über Schuld und Unschuld einer jungen Nation, den Alexander Suckel vorstellt.
Von hier für da: Gedichte für die Gegenwart. Henryk Gericke hat ein Gedicht hat er für MDR Kultur eingelesen. Es stammt aus dem Band "eine kommentierte auswahl ungeschriebener gesetze".