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Ohne Atem kein Leben: In dieser Folge tauchen wir mit der Neurowissenschaftlerin Martha Havenith in die wunderbare Kraft des Atmens ein. Durch das Atmen versorgen wir nicht nur unseren Körper mit Sauerstoff. Die Atmung kann auch unser seelisches Gleichgewicht stärken. Martha Havenith geht auf neue Atemtechniken ein, die sich in den vergangenen Jahrzehnten in der westlichen Hemisphäre entwickelt haben. Diese Techniken sind sowohl bewusstseinserweiternd als auch entspannungsfördernd und heilsam.
Neurowissenschaft trifft Atemarbeit: Wir gehen darauf ein, was die Forschung heute über die Wirkmechanismen weiß und wie sich durch bewusste Atmung Wahrnehmung, Emotion und Körpererleben verändern lassen können. „Es geht nicht nur darum, Wunden zu heilen, sondern eigene Quellen der Freude zu finden“, fasst die Atem-Expertin, die in Breathwork auch ihre eigene Methode gefunden hat, zusammen. Sie erläutert, was Breathwork ist und welche modernen Methoden es gibt, mit denen einerseits auf einer tiefen Bewusstseinsebene emotionale Themen verarbeitet werden können und andererseits in langsamer Ausführung Entspannung herbeigeführt werden kann.
Martha Havenith nennt praktische Übungen von langen Sessions mit zirkulärer Atemarbeit, bei denen es um eine bewusst tiefe Atmung geht, die nicht an Mantras oder das Zählen gebunden ist. Breathwork wird in der Regel mit Musik unterlegt. Für Anfänger, die tiefer eintauchen wollen, empfiehlt sich eine Begleitung.
Sie nennt aber auch einfache Breathwork-Techniken für den Alltag, die etwa 15 Minuten dauern. Sie führt die Wim-Hof-Methode an, bei der 40 aktive Atemzüge kombiniert werden mit einem langen Einatmen, Luft anhalten und ausatmen. Diese Technik ist gut für das Immunsystem und die Fitness. Das koharänte, langsame Atmen eignet sich zur Entspannung. Beim Cyclic Sighing wird intensiv zwei Mal über die Nase eingeatmet und über den Mund schnell und mit einem Seufzer ausgeatmet. Schon allein fünf Minuten täglich können so für eine physiologische Baseline und Wohlbefinden, weniger Stress- und Angstempfinden sorgen, so Martha Havenith.
Dr. Martha Havenith ist promovierte Neurowissenschaftlerin und Breathwork-Praktizierende. Nach Stationen an der Universität Oxford, dem Max-Planck-Institut für Hirnforschung und dem University College London leitet sie heute eine eigene Forschungsgruppe in Frankfurt. Ihr Schwerpunkt: Wie das Gehirn mehrere kognitive Prozesse gleichzeitig koordiniert – und was der Atem damit zu tun haben könnte.
By Junfermann VerlagOhne Atem kein Leben: In dieser Folge tauchen wir mit der Neurowissenschaftlerin Martha Havenith in die wunderbare Kraft des Atmens ein. Durch das Atmen versorgen wir nicht nur unseren Körper mit Sauerstoff. Die Atmung kann auch unser seelisches Gleichgewicht stärken. Martha Havenith geht auf neue Atemtechniken ein, die sich in den vergangenen Jahrzehnten in der westlichen Hemisphäre entwickelt haben. Diese Techniken sind sowohl bewusstseinserweiternd als auch entspannungsfördernd und heilsam.
Neurowissenschaft trifft Atemarbeit: Wir gehen darauf ein, was die Forschung heute über die Wirkmechanismen weiß und wie sich durch bewusste Atmung Wahrnehmung, Emotion und Körpererleben verändern lassen können. „Es geht nicht nur darum, Wunden zu heilen, sondern eigene Quellen der Freude zu finden“, fasst die Atem-Expertin, die in Breathwork auch ihre eigene Methode gefunden hat, zusammen. Sie erläutert, was Breathwork ist und welche modernen Methoden es gibt, mit denen einerseits auf einer tiefen Bewusstseinsebene emotionale Themen verarbeitet werden können und andererseits in langsamer Ausführung Entspannung herbeigeführt werden kann.
Martha Havenith nennt praktische Übungen von langen Sessions mit zirkulärer Atemarbeit, bei denen es um eine bewusst tiefe Atmung geht, die nicht an Mantras oder das Zählen gebunden ist. Breathwork wird in der Regel mit Musik unterlegt. Für Anfänger, die tiefer eintauchen wollen, empfiehlt sich eine Begleitung.
Sie nennt aber auch einfache Breathwork-Techniken für den Alltag, die etwa 15 Minuten dauern. Sie führt die Wim-Hof-Methode an, bei der 40 aktive Atemzüge kombiniert werden mit einem langen Einatmen, Luft anhalten und ausatmen. Diese Technik ist gut für das Immunsystem und die Fitness. Das koharänte, langsame Atmen eignet sich zur Entspannung. Beim Cyclic Sighing wird intensiv zwei Mal über die Nase eingeatmet und über den Mund schnell und mit einem Seufzer ausgeatmet. Schon allein fünf Minuten täglich können so für eine physiologische Baseline und Wohlbefinden, weniger Stress- und Angstempfinden sorgen, so Martha Havenith.
Dr. Martha Havenith ist promovierte Neurowissenschaftlerin und Breathwork-Praktizierende. Nach Stationen an der Universität Oxford, dem Max-Planck-Institut für Hirnforschung und dem University College London leitet sie heute eine eigene Forschungsgruppe in Frankfurt. Ihr Schwerpunkt: Wie das Gehirn mehrere kognitive Prozesse gleichzeitig koordiniert – und was der Atem damit zu tun haben könnte.

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