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598 Menschen sterben an einem Tag an oder mit Covid-19. "Wir haben die Kontrolle über die Pandemie verloren", sagt Karl Lauterbach und fordert einen harten Shutdown.
Fast 30.000 Neuinfektionen mit Covid-19 meldet das Robert-Koch-Institut für Deutschland. An einem Tag. Fast 600 Menschen sind im selben Zeitraum mit oder an dem Virus gestorben.
Wir haben die Kontrolle über Corona verloren, sagt SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach. Er fordert einen harten Shutdown - und zwar sofort.
Weitere Themen: Bundestag billigt Haushalt, Türkei übt Kritik an Griechenland und Zypern, Netzer wohl in "Sommermärchen"-Affäre verstrickt.
Moderation, Redaktion: Jean-Marie Magro
Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb
Produktion: Valérie Nowak
Zusätzliches Audiomaterial über Markus Lanz.
Nach langem Streit geben Ungarn und Polen ihre Blockade gegen den EU-Haushalt auf. Damit ist der Weg frei für einen Rechtsstaatsmechanismus in der EU.
Beim EU-Gipfel an diesem Donnerstag geht es um besonders viel: Um viele Milliarden im Kampf gegen die Coronakrise, um ambitionierte Klimaziele und um Rechtsstaatlichkeit. Bei letzterem scheint es einen Kompromiss mit Polen und Ungarn zu geben.
Warum die beiden Länder nun doch eingelenkt haben und wo der Rest der EU nachgab, erklärt in dieser Folge Brüssel-Korrespondent Matthias Kolb.
Weitere Themen: Wieler über Lockdown, EZB weitet Notkaufprogramm aus, Lidl erhöht Preise für Schweinefleisch.
Moderation, Redaktion: Jean-Marie Magro
Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb und Leopold Zaak
Produktion: Valérie Nowak
Zusätzliches Audiomaterial über RKI.
Der Börsengang an der New Yorker Tech-Börse Nasdaq mache auch in Zeiten der Pandemie und großer Verlusten Sinn, sagt US-Korrespondent Jürgen Schmieder. Schließlich hätten die Airbnb-Gründer Brian Chesky und Joe Gebbia eine gute Geschichte zu erzählen. Airbnb wurde vor 13 Jahren gegründet. Inzwischen sind dort fünfeinhalb Millionen Unterkünfte in 190 Ländern gelistet. Das Unternehmen aus San Francisco habe sich in der Coronakrise quasi neu erfunden und von kurzfristigen Stadtwohnungen in der Ferne auf langfristige Ferienwohnungen in der Nähe umgesattelt. Auch trotze das ehemalige Startup oft harscher Kritik. Beim Börsengang am Donnerstag könne das Unternehmen insgesamt mit etwa 42 Milliarden Dollar bewertet werden.
Weitere Nachrichten: Merkel für harten Lockdown, Verfassungsschutz in BaWü beobachtet Querdenker.
Moderation, Redaktion: Lars Langenau
Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb, Moritz Eder
Produktion: Valérie Nowak
Zusätzliches Audiomaterial über Twitter und Bundestag.
Das Weihnachtsfest in der Pandemie ist ein Dauerbrenner - und die Frage, welche Regeln gelten werden. Uns interessiert, wie Sie feiern werden. Und vor allem: wie sicher Sie sich mit ihrer Entscheidung fühlen. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie uns auf WhatsApp eine Sprachnachricht schicken würden. Und zwar unter der Nummer: 0176-96501041. Eine Auswahl ihrer Sprachnachrichten können Sie dann in einer kommenden Folgen von "Auf den Punkt" hören.
Allein in Deutschland sind bis zu 750 000 Arbeitsplätze vom Handel mit Großbritannien abhängig. Gerade aber entscheidet sich, wie das Vereinigte Königreich aus der EU scheidet: Mit oder ohne Freihandelsabkommen. Mit einem geordneten Abschied oder einem harten Bruch. Um das noch zu verhindern, sind London und Brüssel in Dauerverhandlungen. Doch einig ist man sich nur darüber, dass man sich nicht einig ist.
Viel politisches Drama, erwartet SZ-Großbritannien-Korrespondent Alexander Mühlauer also von den letzten Tagen der Verhandlungen. Seit März seien die drei wichtigsten Streitpunkte nach wie vor ungelöst: die Fischereirechte an der britischen Küste, die Vorgaben für einen fairen Wettbewerb und welches Gremium künftigen Streit schlichten kann. Falls es bis Ende des Monats zu keiner Einigung kommt, werden Zölle und Zollkontrollen eingeführt.
Weitere Nachrichten: Corona-Massenimpfung in Großbritannien, Deutschland vor hartem Lockdown.
Moderation, Redaktion: Lars Langenau
Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb, Moritz Eder
Produktion: Justin Pattchett
Zusätzliches Audiomaterial über Reuters.
Auch diese Woche ist das Weihnachtsfest in der Pandemie noch Thema - und die Frage, welche Regeln gelten werden. Und uns würde immer noch interessieren, wie Sie feiern werden. Und vor allem: wie sicher Sie sich mit ihrer Entscheidung fühlen. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie uns auf WhatsApp eine Sprachnachricht schicken würden. Und zwar unter der Nummer: 0176-96501041. Eine Auswahl der Memos können Sie dann in einer kommenden Folgen von "Auf den Punkt" hören.
In Bayern sollen die Corona-Maßnahmen nochmal verschärft werden. Der Zehn-Punkte-Plan von Ministerpräsident Markus Söder umfasst, dass man ab Mittwoch die Wohnung nur noch aus "triftigem Grund" verlassen darf. Zudem gelten nächtliche Ausgangssperren in Corona-Hotspots, keine Sonderregeln mehr an Silvester, ab der 8. Klasse gilt Wechselunterricht, weniger Personen in Geschäften, Alkoholverbot im Freien - und ein besonderer Schutz von Risikogruppen wie den Alten.
Bayern geht voran, sagt SZ-Landtagskorrespondent Andrea Glas. Söders Auftritt suggeriere neben aller Ernsthaftigkeit auch, dass er sich “24 Stunden im Corona-Kampfmodus” befinde. Die Maßnahmen würden zwar hart klingen, aber außer in Corona-Hotspots würde sich unterm Strich für die meisten Bayern nur wenig ändern. Es gehe dem Ministerpräsidenten also um einen verstärken Appell sich an die geltenden Regeln zu halten.
Weitere Nachrichten: Impfempfehlungen der Stiko, Rüstungsbericht.
Moderation, Redaktion: Lars Langenau
Redaktion: Antonia Franz, Moritz Eder
Produktion: Carolin Lenk
Zusätzliches Audiomaterial über Livetream der Tagesschau.
Das Weihnachtsfest wird wegen der hohen Corona-Infektionszahlen für viele anders, als gewohnt. Die Einschränkungen, mit wie vielen Personen man feiern darf, sind manchen zu streng, anderen viel zu locker. Wie sehen Sie das? Wie werden Sie feiern und vor allem: wie sicher fühlen Sie sich mit ihrer Entscheidung? Wir freuen uns, wenn Sie uns eine WhatsApp-Sprachnachricht unter der Nummer 0176-96501041 schicken. Eine Auswahl veröffentlichen wir in einer der kommenden Folgen von „Auf den Punkt”.
Nachdem die Corona-Maßnahmen verlängert wurden, mehrt sich Kritik. Infektiologisch scheinen sie unzureichend, psychologisch sind sie problematisch.
Die Zahl der Corona-Neuinfektionen geht kaum runter. An diesem Freitag meldet das Robert-Koch-Institut schon wieder mehr als 23.000 neue Fälle. Trotzdem wird der sogenannte Teil-Lockdown bis Anfang Januar verlängert.
Aus infektiologischer Sicht nicht ausreichend, aus psychologischer Sicht kritisch, findet Medizinredakteur Werner Bartens.
Weitere Themen: Haseloff entlässt Innenminister, Schmid wird OSZE-Generalsekretärin.
Moderation, Redaktion: Jean-Marie Magro
Redaktion: Laura Terberl
Produktion: Justin Patchett
Zusätzliches Audiomaterial über dpa.
Der Teil-Lockdown wird verlängert und die Bundesregierung denkt darüber nach, wie sie die Wirtschaftshilfen umgestalten kann. Betroffene Unternehmer sind nervös.
Bund und Länder haben sich darauf geeinigt, dass der sogenannte Teil-Lockdown bis zum 10. Januar verlängert wird. Das heißt, Restaurants, Museen, Theater und Freizeiteinrichtungen bleiben mindestens bis dahin geschlossen. Dafür entschädigt sie der Staat mit Corona-Hilfen. Aber kommen die bei den Unternehmen an?
Natürlich laufe noch nicht alles reibungslos, sagt Monika Schnitzer. Doch Regierung und Behörden stünden nun mal vor einer gewaltigen Aufgabe, relativiert die Wirtschaftsweise.
Weitere Themen: Zahl der Neuinfektionen bleibt hoch, Italien verhängt über Weihnachten Reisestopp, Frankreich inspiziert 76 Moscheen.
Moderation, Redaktion: Jean-Marie Magro
Redaktion: Laura Terberl
Produktion: Valérie Nowak
Zusätzliches Audiomaterial über dpa und Reuters.
Biontech und Pfizer erhalten in Großbritannien eine Notfallzulassung. Etwas verfrüht, mahnen manche EU-Parlamentarier.
In einem noch nie dagewesenen Tempo haben Pharmafirmen Impfstoffe gegen das Coronavirus entwickelt. Das Präparat der Mainzer Firma Biontech und des amerikanischen Konzerns Pfizer hat jetzt sogar eine Notfallzulassung in Großbritannien erhalten.
Die EU-Arzneimittelbehörde will noch sorgfältiger prüfen. Sind die Briten zu voreilig? SZ-Wissenschaftsredakteurin Kathrin Zinkant erklärt, wie der Corona-Impfstoff funktioniert und wie vielversprechend er ist.
Weitere Themen: Trierer Tatverdächtiger in U-Haft, Rundfunkstreit vertagt.
Moderation, Redaktion: Jean-Marie Magro
Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb
Produktion: Valérie Nowak und Julia Ongyerth
Zusätzliches Audiomaterial über BBC.
Die Aufforderung “Bleibt zuhause” klingt für Obdachlose wie Hohn, sagt Christian Ceconi, Direktor der Berliner Stadtmission. Die Pandemie habe die Situation für Menschen ohne Wohnung nochmals verschärft. Die Einrichtung der evangelischen Kirche kümmert sich um Menschen, die in Notlagen geraten sind. Täglich betreut sie in Berlin mehr als 1000 Personen von denen etwa die Hälfte mit psychischen Problemen zu kämpfen hat.
Die Stadtmission bietet aktuell 340 Plätze in Notübernachtungen an. Zudem betreibt sie Tagesstätten, die wegen Corona derzeit nur Anlaufpunkte sind, und vier Kältebusse. Laut Ceconi werde versucht, in den Notunterkünften Corona-Schnelltests zu machen. Täglich würde auf auf etwa 80 Menschen mindestens ein Hilfesuchender positiv getestet.
Auf einer Quarantänestation mit 16 Plätzen würden die Betroffenen verpflegt, sagt der Pastor. Berlin sei mit dieser Einrichtung ein Vorbild für andere Städte. In Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung gebe es auch eine Unterkunft für mehr als 100 Menschen, die dort 24 Stunden bleiben können. Dort werde ihnen Hilfe angeboten, damit sie in ein geregeltes Leben zurückfinden können. Kontakt und Spenden unter https://www.berliner-stadtmission.de/
Weitere Nachrichten: Französisches Sicherheitsgesetz wird überarbeitet, Zulassung von Corona-Impfstoff noch 2020, Tote bei Amokfahrt in Trier.
Das Weihnachtsfest wird wegen der hohen Corona-Infektionszahlen für viele anders, als gewohnt. Die Einschränkungen, mit wie vielen Personen man feiern darf, sind manchen zu streng, anderen viel zu locker. Wie sehen Sie das? Wie werden Sie feiern und vor allem: wie sicher fühlen Sie sich mit ihrer Entscheidung? Wir freuen uns, wenn Sie uns eine WhatsApp-Sprachnachricht unter der Nummer 0176-96501041 schicken würden. Eine Auswahl veröffentlichen wir in einer der kommenden Folgen von „Auf den Punkt”.
Moderation, Redaktion: Lars Langenau
Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb
Produktion: Carolin Lenk
Das neue Gesetz sieht unter anderem vor, dass das Filmen von Polizisten im Einsatz unter Strafe gestellt werden soll. Es gibt weniger ein Problem mit ihrer Berufsethik als mit der Disziplin, sagt SZ-Frankreich-Korrespondentin Nadia Pantel. Viele kommunale Polizisten würden sich herausnehmen, autonom das Gesetz zu verkörpern und es nicht nur zu vertreten. Allerdings sei anders als etwa in den USA in Frankreich die Debatte um Polizeigewalt ein wenig losgelöst von der um Rassismus. Auch gegen die so genannten Gelbwesten, deren Proteste vor allem Weiße getragen haben, seien Hartgummigeschosse eingesetzt worden.
Weitere Nachrichten: Steuerpauschale fürs Home Office, "Corona-Pandemie" ist Wort des Jahres.
Moderation, Redaktion: Lars Langenau
Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb
Produktion: Carolin Lenk
Zusätzliches Audiomaterial über Trailer von "Die Wütenden" bei Youtube.
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