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In Dresden ist eine der wichtigsten Elbbrücken eingestürzt. Dabei war sie gerade mal 53 Jahre alt. Auch wenn bei dem Einsturz keine Menschen zu Schaden gekommen sind, wird jetzt in Deutschland über den Zustand der Brücken diskutiert. Kann es sein, dass so etwas bald auch woanders passiert? Was ist mit Gebäuden?
Über die Substanz deutscher Bauwerke spricht in dieser Folge von „Auf den Punkt“ Gerhard Matzig aus dem SZ-Feuilleton. Er ist Experte für Architektur und Stadtplanung und erklärt, warum manche Gebäude einstürzen, während andere Jahrhunderte halten. Was getan werden muss, um die maroden Gebäude in Deutschland zu erhalten.
Weitere Nachrichten: Dresden warnt vor Hochwassergefahr, erster Weltraumspaziergang von privaten Astronauten.
Zum Weiterhören: Hören Sie den Recherchepodcast „Das Thema“ zur Deutschen Bahn: Marode Schienen, kaputte Strukturen.
Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt
Redaktion: Lars Langenau, Nadja Schlüter, Thisbe Westermann
Produktion: Jonathan Brandis
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Reuters.
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In ihrem ersten – und vielleicht einzigen – TV-Duell schenken sich Kamala Harris und Donald Trump nichts: Die demokratische US-Präsidentschaftskandidatin liefert sich mit ihrem Kontrahenten Donald Trump eine hitzige Debatte - und danach sicher ihr auch noch US-Superstar Taylor Swift ihre Unterstützung zu.
Harris und Trump werfen einander vor, das Land heruntergewirtschaftet zu haben, keinen Plan für die drängenden Probleme zu haben und Lügen zu verbreiten. Trump unterstellt Migranten sogar, sie würden Haustiere essen. Doch Harris pariert und geht zum Angriff über.
SZ-US-Korrespondent Fabian Fellmann konstatiert: "Trump hat seine Meisterin gefunden." Sie habe ihm gezeigt wie Angriff geht, "wie man sich über ihn sowohl empören, aber vor allem auch sich über ihn lustig machen kann. Sie hat ihn absolut entzaubert".
Weitere Nachricht: Union bricht Gespräche über Migration ab, Carolabrücke in Dresden eingestürzt.
Zum Weiterlesen:
Hier finden Sie den Bericht meines Kollegen Peter Burghardt über die TV-Debatte
und hier den Kommentar von Fabian Fellmann.
Die Reportage von Florian Hassel über die russischen Kriegsgefangenen in der Ukraine finden Sie hier.
Moderation, Redaktion: Lars Langenau
Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb, Nadja Schlüter
Produktion: Imanuel Pedersen
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über ABC.
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Die Bundesregierung verschärft ihren Migrationskurs. Innenministerin Nancy Faeser hat Kontrollen an den deutschen Grenzen angeordnet. Genaue Details dazu sind allerdings bisher nicht bekannt. Bei einem Treffen am Dienstagnachmittag wollen Bundesregierung und Union außerdem erneut über eine gemeinsame Linie in der Asylpolitik beraten.
Welche Auswirkungen würden Kontrollen an den deutschen Grenzen haben? Und sind sie mit EU-Recht konform? Über die rechtlichen Dimensionen der Pläne der Ampel spricht in dieser Folge des Podcasts Wolfgang Janisch, justizpolitischer Korrespondent der SZ in Karlsruhe.
Weitere Nachrichten: Israelischer Raketenangriff auf humanitäre Zone in Gaza, EuGH fällt wegweisende Urteile gegen Apple und Google.
**Zum Weiterlesen: **
Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt
Redaktion: Lars Langenau, Nadja Schlüter
Produktion: Aylin Sancak
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über dpa.
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Bei den Landtagswahlen in Sachsen kam die SPD auf 7,3 Prozent, in Thüringen sogar nur auf 6,1 Prozent – historisch schlechte Ergebnisse. Laut ARD-Deutschlandtrend hat der SPD-Bundeskanzler Olaf Scholz einen Beliebtheitswert von gerade mal 18 Prozent und das ZDF-Politbarometer hat ergeben, dass 77 Prozent der Befragten finden, er könne sich "nicht durchsetzen", in ihm also keine Führungsfigur sehen. Scholz ist trotzdem überzeugt: Seine Partei kann die kommende Bundestagswahl gewinnen und er kann noch einmal Kanzler werden.
Doch spätestens seit der SPD-Fraktionsklausur in der vergangenen Woche ist klar, dass auch in seiner Partei immer mehr an Olaf Scholz zweifeln. "Man nimmt es ihm übel, dass er einerseits die Partei auf seine Linie zwingen will und von allen Ruhe und Geschlossenheit verlangt, aber andererseits der Partei immer wieder neue Zumutungen auftischt", sagt Nicolas Richter, Leiter der SZ-Parlamentsredaktion in Berlin. Über den angeschlagenen Kanzler und wie es mit Scholz und der Ampel weitergehen könnte, spricht Richter in dieser Folge von "Auf den Punkt".
Weitere Nachrichten: Kritik an Scholz-Aussage über Friedenskonferenz mit russischer Beteiligung, Diskussion über Verschärfung der Migrationspolitik.
Zum Weiterlesen und -hören:
Moderation, Redaktion: Nadja Schlüter
Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Thisbe Westermann
Produktion: Jonathan Brandis
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über ZDF.
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Diese Folge von "Auf den Punkt: Die US-Wahl" wurde am vergangenen Freitag bereits im gleichnamigen Kanal veröffentlicht. Wenn Sie die nächsten Episoden also immer möglichst aktuell hören wollen, abonnieren Sie gerne auch diesen Kanal. Ansonsten erscheint jede Folge aber auch weiterhin sonntags hier im regulären Kanal von "Auf den Punkt".
Liz Cheney, eine der bekanntesten – und wenigen – Trump-Kritikerinnen innerhalb der Republikanischen Partei, hat in dieser Woche den ultimativen Vertrauensbruch begangen: Bei einer Veranstaltung an einer Universität in North Carolina sagte sie, sie werde im November Kamala Harris wählen. Auch beim Parteitag der Demokraten in Chicago haben einige Republikaner Reden gegen Trump gehalten, zum Beispiel seine ehemalige Pressesprecherin Stephanie Grisham, der Bürgermeister von Mesa, Arizona, John Giles, oder Geoff Duncan, der ehemalige Vize-Gouverneur von Georgia. Sie alle fühlen sich in der Republikanischen Partei nicht mehr zuhause, seit Trump sie übernommen und zur Make-America-Great-Again-Partei gemacht hat.
Seit 170 Jahren gibt es die Republikanische Partei – in dieser langen Geschichte ist die Ära Trump also bisher nicht viel mehr als ein Wimpernschlag. Aber Trump hatte Wegbereiter: Personen und Strömungen, die die Republikanische Partei so geprägt, dass er sie sich letztlich unterwerfen konnte.
Über diese Wegbereiter und die mögliche Zukunft der „Grand Old Party“ spricht in der aktuellen Folge „Auf den Punkt: Die US-Wahl“ Reymer Klüver. Er war von 2005 bis 2012 SZ-Korrespondent in Washington und berichtet bis heute als Redakteur für Außenpolitik über US-Politik.
Redaktionsschluss für diese Sendung war Donnerstag, 05.09.2024 um 16 Uhr.
Moderation, Redaktion: Nadja Schlüter
Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Lars Langenau, Thisbe Westermann
Produktion: Julia Ongyerth
Zusätzliches und zitiertes Audiomaterial über CNN, WFAA, CBS News, ABC News, NBC News und The Tonight Show Starring Jimmy Fallon.
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In Sachsen hat die AfD einen Landtagswahlsieg nur knapp verpasst, gut ein Drittel der Menschen haben sie gewählt. Schaut man darauf, wie die unter 25-Jährigen abgestimmt haben, dann steht die AfD sogar noch besser da als im Gesamtwahlergebnis. Aber woran liegt das? Was macht die AfD für junge Menschen so attraktiv?
Darum und um die Frage, was die hohen Zustimmungswerte für die AfD für die Zivilgesellschaft in Sachsen bedeuten, geht es in dieser Folge von "Auf den Punkt". Sozialarbeiter Georg Grohmann vom Landesarbeitskreis Mobile Jugendarbeit Sachsen berichtet, was Streetworker bei ihrer Arbeit erleben – und was er sich von der zukünftigen Landesregierung wünscht.
**Zum Weiterlesen und -hören: **
AfD-Erfolg bei Männern: Warum das Wahlverhalten die Geschlechter spaltet.
Redaktionsschluss für diese Sendung war Freitag, 6.09.2024 um 16 Uhr.
Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt
Redaktion: Nadja Schlüter
Produktion: Jonathan Brandis
Zusätzliches Audiomaterial über Gerede e.V.
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In dieser Woche sind Vertreter aus 53 der 54 afrikanischen Staaten nach Peking zum „Forum für China-Afrika-Kooperation“ gereist. Bei dem Gipfel, der seit dem Jahr 2000 nun zum neunten Mal stattgefunden hat, haben sie mit dem chinesischen Staatschef Xi Jinping hinter verschlossenen Türen über eine engere Zusammenarbeit beraten. Das Ergebnis sind weitere chinesische Investitionen in afrikanische Unternehmen und Infrastrukturprojekte, rund 45 Milliarden Euro in den kommenden drei Jahren.
Warum die Chinesen weniger finanzielle Zusagen gemacht haben als beim vorherigen Gipfel, wie die Bilanz der bisherigen Investitionen in Afrika aussieht und wie die Volksrepublik versucht, nicht nur wirtschaftlich, sondern auch ideologisch Einfluss zu nehmen, darüber spricht in dieser Folge von „Auf den Punkt“ die China-Korrespondentin Lea Sahay.
Weitere Nachrichten: Pressekonferenz mit Ermittlungsstand zum Anschlagsversuch in München
Zum Weiterlesen:
Hier finden Sie einen Text über die Messungen des Klimadienstes Copernicus, die ergeben haben, dass der Nordhalbkugel-Sommer 2024 der bisher weltweit heißeste war.
Moderation, Redaktion: Nadja Schlüter
Redaktion: Ann-Marlen Hoolt
Produktion: Jakob Arnu
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Reuters und ntv Nachrichten.
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Ein 18-jähriger Österreicher hat sich am Donnerstagmorgen in der Münchner Innenstadt einen Schusswechsel mit der Polizei geliefert. Dabei haben die Polizisten den mit einem Gewehr bewaffneten Mann erschossen.
Der mutmaßliche Schütze soll nach Informationen von SZ, WDR und NDR zuvor wegen möglicher islamistischer Radikalisierung aufgefallen sein, sagt Redakteur Kassian Stroh vom SZ-Newsdesk. Der junge Mann soll in der Schule als strenggläubiger Muslim aufgefallen und mehrmals mit Schülern in Streit geraten sein. Bei einer Hausdurchsuchung durch Landesamt Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung in Salzburg soll Material entdeckt worden sein, dass eine dschihadistische Gesinnung vermuten lassen soll.
Der junge Mann soll offenbar Anhänger der syrischen Terrorgruppe Jabhat al-Nusra gewesen sein. Die Ermittler gehen davon aus, dass er ein Attentat auf das israelische Generalkonsulat verüben wollte. Was noch über den Fall bekannt ist, erklärt Newsdesk-Redakteur Kassian Stroh im Podcast.
Weitere Nachrichten: Wieder Schießerei an US-Schule, Macron ernennt Ex-EU-Kommissar Barnier zum Premier.
Moderation, Redaktion: Lars Langenau
Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Nadja Schlüter
Produktion: Aylin Sancak
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über privat und BR24.
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Es gibt in Europa keinen größeren Automobilhersteller als Volkswagen. Und doch ist der Konzern in eine wirtschaftliche Schieflage geraten. VW muss sparen und plant deshalb Werke zu schließen - auch in Deutschland. Viele VW-Mitarbeiter bangen jetzt um ihre Jobs. Doch ob es wirklich zu Entlassungen so kommen wird, ist noch unklar. Der VW-Betriebsrat hat Widerstand gegen die Pläne der Konzernspitze angekündigt und auch politische Entscheidungsträger sind alarmiert.
In dieser Folge von "Auf den Punkt" erzählt die SZ-Automobilexpertin Christina Kunkel, wie die Betriebsratssitzung von VW verlaufen ist, warum Volkswagen eigentlich überhaupt in eine Krise gerutscht ist und welchen Kompromiss Konzern und Gewerkschaften finden könnten, um dem Unternehmen zu helfen.
Weitere Nachrichten: VW-Spitze verteidigt Sparkurs, Arbeitsminister Heil kündigt Nullrunde bei Bürgergeld an.
**Zum Weiterlesen: **Hier lesen Sie, was SZ-Skandinavien-Korrespondent Alex Rühle über die dänische Migrationspolitik schreibt.
Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt
Redaktion: Nadja Schlüter
Produktion: Jakob Arnu
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Das junge "Bündnis Sahra Wagenknecht" (BSW) hat am Sonntag bei den Landtagswahlen in Sachsen 11,8 Prozent und in Thüringen 15,8 Prozent der Wählerstimmen bekommen. Die Stimmen kamen vor allem von früheren Wählern der Linkspartei, aber auch von bisherigen Nichtwählern. Das ist eine Überraschung, sagt die Berliner SZ-Parlamentskorrespondentin Angelika Slavik. Schließlich dachte man, dass das BSW auch bei der AfD wildern würde. "Das geben die Zahlen im Augenblick aber nicht her."
Slavik sieht das BSW als "links-konservative Partei", die eine Lücke im deutschen Parteienspektrum fülle. Für "Menschen, die sich eine restriktive Migrationspolitik wünschen, aber zum Beispiel eine eher linksorientierte Sozialpolitik".
Aber das BSW sei noch eine "Partei in der ideologischen Findungsphase", für die "populistisch" ein nicht unberechtigtes Etikett sei. Deshalb sei auch noch unklar, ob das BSW wirklich in den Ländern mit der CDU regieren wolle. Schließlich habe Wagenknecht die "Hürden für mögliche Koalitionspartner sehr, sehr hoch angesetzt", indem sie von potenziellen Koalitionspartnern verlangt, sich von Waffenlieferungen an die Ukraine und der Stationierung von US-Mittelstreckenraketen in Deutschland zu distanzieren.
Weitere Nachrichten: Prozess im VW-Abgasskandal gegen Ex-Vorstand Winterkorn, Haftbefehl gegen Oppositionsführer González in Venezuela.
Zum Weiterlesen:
Hier lesen Sie einen Text über das BSW, seine Ziele und seinen politischen Einfluss.
Moderation, Redaktion: Lars Langenau
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