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Ismail Hanija wurde am Dienstag in der iranischen Hauptstadt getötet – in einem Haus der iranischen Revolutionsgarde und mutmaßlich durch einen israelischen Angriff. “Das ist eine Demütigung für das iranische Regime”, sagt SZ-Korrespondent Raphael Geiger. Gerade auch zu diesem Zeitpunkt: Hanije war als Ehrengast zur Amtseinführung des neuen iranischen Präsidenten nach Teheran gereist.
Iran hat Rache und Vergeltung angekündigt. Doch wie könnte diese aussehen? Auch darüber spricht Raphael Geiger in dieser Folge.
Weitere Nachrichten: US-Demokraten starten virtuelle Wahl von Kamala Harris zur Präsidentschaftskandidatin; mehr Arbeitslose in Deutschland.
Zum Weiterlesen und -hören:
Die Analyse zu Israels möglichem Kalkül hinter dem Angriff lesen Sie hier.
Wer war Ismail Hanija? Hier finden Sie ein Porträt.
Doping? Nein, es war der Hamburger – über die Doping-Affäre rund um die Olympischen Schwimmbewerbe.
Moderation, Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb
Redaktion: Nadja Schlüter
Produktion: Aylin Sancak
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Wettervorhersage für den Mittwoch: Es wird heiß in Deutschland, teils über 30 Grad. Für Urlauber am See und am Strand ist das natürlich sehr schön. Aber es ist auch ein Problem. Denn Hitze bedeutet volkswirtschaftlich ein Minus. Anders ausgedrückt: Hitze kostet Geld. Wie das zusammenhängt – das erklärt in dieser Folge Kathrin Werner aus der SZ-Wirtschaftsredaktion.
Weitere Nachrichten: Deutsche Wirtschaft schrumpft überraschend; Grundmandatsklausel im Wahlrecht bleibt erhalten.
Zum Weiterlesen:
Den Text von Kathrin Werner und Lea Hampel zu den Kosten der Hitze lesen Sie hier.
Den Text zum neuen Mittel in der HIV-Prävention lesen Sie hier.
Moderation, Redaktion: Johannes Korsche
Redaktion: Nadja Schlüter, Thisbe Westermann
Produktion: Imanuel Pedersen
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über BloombergQuicktake (YouTube).
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Zwölf Kinder und Jugendliche sind ums Leben gekommen, als am Samstag eine Rakete auf einem Fußballfeld auf den von Israel annektierten Golan-Höhen einschlug. Israel macht die von Iran gesteuerte schiitische Hisbollah-Miliz aus dem Libanon verantwortlich, die wiederum sagt, eine israelische Abwehrrakete habe das Fußballfeld getroffen.
Seit dem Beginn des Gaza-Kriegs im vergangenen Oktober beschießt die Hisbollah fast täglich den Norden Israels, Israel schießt zurück – und immer wieder gibt es dabei Momente, in denen die Menschen in Israel, im Libanon und die internationale Gemeinschaft befürchten: Jetzt beginnt ein neuer offener Krieg.
Auch der Angriff von diesem Wochenende könnte der Wendepunkt sein: Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sagt, Israel werde den mörderischen Angriff nicht unbeantwortet lassen, und das israelische Sicherheitskabinett hat für einen Gegenschlag bereits seine Zustimmung gegeben. Während Länder wie die USA und Frankreich gerade versuchen, auf beide Seiten einzuwirken und damit eine weitere Eskalation zu vermeiden, kommen aus der Türkei weniger diplomatische Töne: Präsident Erdoğan hat am Sonntag damit gedroht, sich militärisch in den Nahost-Konflikt einzumischen.
Wie wahrscheinlich ein Krieg zwischen Israel und der Hisbollah ist und wie die Menschen im Libanon mit der andauernden Gefahr leben, darüber spricht in dieser Folge von "Auf den Punkt" Bernd Dörries, SZ-Korrespondent für die arabische Welt.
Zum Weiterhören:
Weitere Nachrichten: Präsidentschaftswahl in Venezuela
Moderation, Redaktion: Nadja Schlüter
Redaktion: Johannes Korsche, Vinzent-Vitus Leitgeb
Produktion: Aylin Sancak
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Reuters.
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Diese Folge von "Auf den Punkt: Die US-Wahl" wurde am vergangenen Freitag bereits im gleichnamigen Kanal veröffentlicht. Wenn Sie die nächsten Episoden also immer möglichst aktuell hören wollen, abonnieren Sie gerne auch diesen Kanal. Ansonsten erscheint jede Folge aber auch weiterhin sonntags hier im regulären Kanal von "Auf den Punkt".
Am Sonntag, den 21. Juli 2024, stand es fest: Joe Biden zieht sich aus dem Präsidentschaftswahlkampf zurück – und empfiehlt seine Vizepräsidentin Kamala Harris als Nachfolgerin für die Kandidatur der Demokraten. Nur zwei Tage später hat Harris fast die gesamte Partei hinter sich versammelt und kann auf genug Delegiertenstimmen setzen, um tatsächlich nominiert zu werden. Harris startet voller Energie in den Wahlkampf, der jetzt noch einmal von vorne beginnt. Im neuen Duell "Harris vs. Trump" greift die ehemalige Staatsanwältin den Ex-Präsidenten und verurteilten Straftäter scharf an. Die demokratische Basis, die in den vergangenen Wochen einen Wahlsieg in weite Ferne rücken sah, schöpft wieder Hoffnung. Doch Harris’ Strategie könnte auch eine Gegenmobilisierung im konservativen Amerika auslösen.
Wieso Biden sich letztlich doch zum Rückzug entschlossen hat, auf welche Themen Kamala Harris jetzt setzen will und was der Wechsel der Kandidatur für die Trump-Kampagne bedeutet – darum geht es diesmal bei "Auf den Punkt: Die US-Wahl".
Zum Weiterlesen:
Hier können Sie Boris Herrmanns Text über die neue Begeisterung (und das neue Merchandising) für Kamala Harris lesen.
Zum "Brat Summer" – und warum Kamala Harris "brat" ist, lesen Sie hier die Hintergründe.
Redaktionsschluss für diese Sendung war Donnerstag, 25.07.2024 um 15 Uhr.
Moderation, Redaktion: Stefan Kornelius, Nadja Schlüter
Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb
Produktion: Carolin Lenk
Zusätzliches und zitiertes Audiomaterial über PolitFact California, Pass The Torch (Youtube), Kamala Harris (Youtube), AP, Sky News, @MagaIncWarRoom (X), LiveNOW from FOX, SBS News und flextillerson (TikTok).
Die Olympischen Spiele sind offiziell eröffnet. Zwei Wochen wird Paris zum Zentrum des internationalen Sports. Doch wie immer, wenn Menschen aus vielen verschiedenen Ländern zusammen kommen, wird es eben nicht nur um Sport gehen, sondern auch wieder politisch werden. Egal, wie sehr sich die Veranstalter um unpolitische Wettkämpfe bemühen. Es gibt Proteste gegen eine Teilnahme Israels, russische Athletinnen und Athleten treten unter neutraler Flagge an und am Tag der Eröffnungsfeier legen Unbekannte wichtige französische Bahnstrecken lahm.
Die Olympischen Spiele sind also politisch. Und sie waren es auch schon immer, sagt die Sporthistorikerin Jutta Braun, vom Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung in Potsdam. Sie spricht in dieser Folge von „Auf den Punkt am Wochenende“ über Boykotte, Proteste und den langen Kampf weiblicher Athletinnen für Gleichberechtigung.
**Zum Weiterlesen: **
Redaktionsschluss für diese Sendung war Freitag, 26.07.2024 um 17 Uhr.
Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt
Redaktion: Johannes Korsche
Produktion: Imanuel Pedersen
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Reuters, Youtube @dirk.neubauer
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Kurz vor der Sommerpause im politischen Berlin zeigt die Ampelkoalition nochmal all ihre Facetten: Sie bringt nach monatelangen Verhandlungen den Haushaltsentwurf durchs Kabinett, nur um dann schon wieder Streit anzufangen. Kanzler Olaf Scholz will trotzdem im kommenden Jahr wiedergewählt werden, wie er am Mittwoch auf der Sommerpressekonferenz angekündigt hat. Aber ist er wirklich ein guter Kanzler? Und: Auf was für einen Wahlkampf können die Wähler sich einstellen? Darüber spricht der Leiter des Berliner SZ-Parlamentsbüros, Nicolas Richter, in dieser Folge von „Auf den Punkt“.
Weitere Nachrichten: Brandanschläge auf Frankreichs Schienennetz vor Olympia-Eröffnung; EU gibt Geld für Ukraine-Hilfe frei.
**Zum Weiterlesen: **
Den Text von der SZ-Kolumnistin Carolin Emcke lesen Sie hier.
Moderation, Redaktion: Johannes Korsche
Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb, Thisbe Westermann
Produktion: Aylin Sancak
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Phoenix.
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Noch ein paar Monate, dann entscheidet sich, wer der nächste Präsident oder die nächste Präsidentin der USA wird. Für die Republikaner steht Donald Trump bereits als Kandidat fest und die Demokraten wollen die Nominierung von Kamala Harris wohl auf Anfang August vorziehen. Und wer die Wahl letztendlich gewinnt, entscheidet auch über das Wirtschaftsprogramm der größten Volkswirtschaft der Welt. Womit müssen also US-Wähler und Handelspartner im Ausland rechnen: Mit Strafzöllen, wie Trump sie während seiner letzten Präsidentschaft einführte? Oder mit einer Fortführung von Bidens Wirtschaftskurs?
US-Wirtschaftskorrespondentin Ann-Kathrin Nezik erklärt, was die Pläne der Kandidaten jeweils für die USA und für die deutsche Wirtschaft bedeuten würden.
Weitere Nachrichten: Israelischer Premier Netanjahu verteidigt Vorgehen im Gaza-Krieg in umstrittener Rede vor dem US-Kongress; Fünf Leichen von israelischen Hamas-Geiseln geborgen.
**Zum Weiterlesen und -hören: **
Hier die neue Podcast-Serie „Flo-Jo – Die Jagd nach der schnellsten Frau der Welt" hören.
Moderation, Redaktion: Helen Krueger-Janson
Redaktion: Johannes Korsche, Thisbe Westermann
Produktion: Aylin Sancak
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über ABC News.
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Die Bundesinnenministerin Nancy Faeser hat am Mittwoch das Islamische Zentrum Hamburg (IZH) verboten. Das galt als verlängerter Arm Irans und stand schon seit Jahrzehnten unter Beobachtung. Mehrere Politiker hatten deswegen ein Verbot gefordert, darunter auch CDU-Chef Friedrich Merz. Im vergangenen November wurde die blaue Moschee an der Hamburger Außenalster, wo das IZH seinen Sitz hatte, von der Polizei durchsucht. Nach der Auswertung der damals sichergestellten Beweise folgte nun das Verbot.
Der Extremismus-Experte der SZ, Christoph Koopmann, ordnet die Aktivitäten des IZH in dieser Folge von „Auf den Punkt“ ein – und spricht auch über mögliche Vergeltungsaktionen des iranischen Regimes.
Weitere Nachrichten: Macron bremst Regierungsbildung in Frankreich aus; USA kündigt Friedensverhandlungen für Krieg in Sudan an.
Zum Weiterlesen:
Die Reportage aus Japan zum Restaurant der demenzerkrankten Kellner finden Sie hier.
Moderation, Redaktion: Johannes Korsche
Redaktion: Ann-Marlen Hoolt
Produktion: Annika Bingger
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über NDR, Bundesinnenministerium (X).
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Zum ersten Mal seit dem Angriff der Hamas am 7. Oktober 2023 reist Israels Premierminister Benjamin Netanjahu ins Ausland. In den USA wird er vor den Kammern des US-Kongresses sprechen und sich mit Präsident Joe Biden treffen. Dabei will er für amerikanische Unterstützung im Gazakrieg werben. Doch es geht ihm auch noch um etwas anderes: Netanjahu will sich auf dieser Reise als großer Staatsmann inszenieren. Das ist aktuell besonders wichtig für ihn, denn in Israel steht er schon länger in der Kritik. Es gibt immer wieder massive Proteste gegen ihn.
SZ-Politikredakteur Matthias Kolb erklärt in dieser Folge von "Auf den Punkt", in welchem Spannungsverhältnis Netanjahus Besuch in den USA steht – und warum eine Waffenruhe in Gaza kurz bevorstehen könnte.
Weitere Nachrichten: Bundesregierung will Bundesverfassungsgericht vor Extremismus schützen; Umwelthilfe mit Klage wegen Luftverschmutzung erfolgreich vor Gericht; Hamas und Fatah haben sich offenbar versöhnt.
Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt
Redaktion: Nadja Schlüter
Produktion: Imanuel Pedersen
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Reuters.
US-Präsident Joe Biden steigt aus dem Präsidentschaftswahlkampf aus. Seine Entscheidung hat er mit einem Brief auf X öffentlich gemacht, in dem es unter anderem heißt: "Obwohl es meine Intention war, nach der Wiederwahl zu streben, glaube ich, dass es im besten Interesse meiner Partei und meines Landes ist, zurückzutreten und mich für die verbleibende Amtszeit auf meine Pflichten als Präsident zu konzentrieren."
Wer beerbt Joe Biden als Kandidat der Demokraten? Er selbst hat kurz nach seiner Entscheidung Vizepräsidentin Kamala Harris seine Unterstützung ausgesprochen. Harris hat ebenfalls ein Statement veröffentlicht: Sie wolle sich die Kandidatur verdienen.
Was dafür passieren muss, welche Chancen Kamala Harris gegen Donald Trump hätte und wie die Republikaner jetzt reagieren, das erklärt in dieser Folge von "Auf den Punkt" Peter Burghardt, USA-Korrespondent der SZ.
Weitere Nachrichten: EU-Außenminister beraten über Konsequenzen für Viktor Orbáns Alleingänge, Einheimische demonstrieren auf Mallorca gegen Massentourismus.
Zum Weiterlesen:
Hier finden Sie den Text über die soziale Ungleichheit im wirtschaftlich boomenden Indien.
Moderation, Redaktion: Nadja Schlüter
Redaktion: Johannes Korsche, Thisbe Westermann
Produktion: Imanuel Pedersen
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über CNN und ABC News.
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