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Lehren der Akademischen Reitkunst
Celina Skogan, Gründerin der Equidemia Akademie verbindet die akademische Reitkunst nach Bent Branderup mit Wissen aus der Biomechanik und Pädagogik. Zu Gast beim Podcast AUF TRAB erklärt sie die Besonderheiten der akademischenReitkunst, wo stets das Pferd im Mittelpunkt steht. Dreh und Angelpunkt für eine harmonische Verbindung zum Pferd ist der Sitz als die Primärhilfe. Alle anderen Hilfen – Zügelhilfen, Schenkelhilfen, Gerte etc. sind Sekundärhilfen, die konditioniert sind und die man auch weglassen kann. „Der Sitz ist immer da, man kann ihn nicht wegnehmen, wenn manoben sitzt“, erklärt Celina, „er wirkt neurologisch und mechanisch direkt. Der Sitz verbindet zwei Wirbelsäulen, die des Reiters mit der des Pferdes und es kommt im Idealfall zu einer guten Kommunikation über Balance und Schwerpunkt. Der Grundsatz des systematischen Hilfen-Aufbaus, der vom Boden aus beginnt, ist: Welche Hilfe kann ich weglassen, statt noch eine draufzusetzen.“
Celina nutzt die „Zutaten“ von Bent Branderup für ihren eigenen Weg: von sehr klassisch geprägter Reitschule (mit viel Druck und wenig Erklärung) hin zu einer Reitweise, die stark auf Pädagogik, Körperbewusstsein und Respekt setzt. Ein Beispiel: Wenn ein Pferd Schwierigkeiten hat, über den Rücken zu laufen, hilft es oft nicht, mehr zu treiben oder mehr Hand, sondern vielmehr den Druck anders zu verteilen. Etwa nicht nach hinten lehnen und schwer werden, sondern eher neutral , sprich leicht einzusitzen und gegebenenfalls minimal Luft zwischen Sattel und Gesäß lassen. Man könnte beispielsweise viel im leichten Sitz reiten und auch das Gewicht über eine größere Fläche – die Oberschenkel und den Rippenbogenbereich verteilen, weniger punktuell die Sitzbeinhöcker belasten. Das Ziel dieser Übung: Weniger Kontraktion, mehr Rückenschwung.
Mehr zu konkreten Sitzübungen und Celinas Equidemia-Training in der aktuellen 270.ten Podcastfolge von AUF TRAB.
Celina organisiert auch regelmäßig sehr coole Online-Summits mit Live-Trainings rund um den Globus, Wissenschaftlern, Bent Branderup als Kommentator u.s.w. Ich empfehle Euch einenBlick auf Ihre Webseite www.equidemia.com
Musik- und Soundrechte: https://auftrab.eu/index.php/musik-und-soundrechte/
#akademische_Reitkunst #Sitz #Dressur #Hilfen #Zügel #Schenkel #Biomechanik #Pädagogik #reiten #Pocast
Foto: Celina Skogan
„Für meinen Geschmack geht man bei Horsemanship zwar auf die Erziehung ein, beschäftigt sich aber zu wenig mit den körperlichen Komponenten" , begründet #MartinaKlünsner, warum sie ihr eigenes Bewegungstraining Equi Tensic entwickelt hat - eine Mischung aus Erziehungsarbeit aus dem Horsemanship, faszialer Arbeit in Kombination mit gymnastizierender Bodenarbeit und klassischer Arbeit an der Hand wie auch im Sattel. Ein Bestandteil von Equi Tensic ist auch eine anatonomische Aufklärungsarbeit für die Pferdbesitzerin. Headshaken, Unreinheiten sind grundsätzlich ein Thema für den Tierarzt, können aber auch nach Abklärung mit dem Tierarzt eine Erziehungssache sein. Da kann dann Martina helfen, das Pferd mit Stangenarbeit, Seitengänge,n Horsemanship mit kleinen, langesamen Übungen zu motivieren. Wenn sie dann eine Übung machen und verstehen seien sie so stolz und lerneifrig, dass es eine wahre Freude sei. Wobei man beim Training auch das Alter, die Rasse, die Biegsamkeit etc. beachten sollte, etwa beim Rumpftraining. Hier sei einen gute Übung, das Pferd vorwärts-abwärts gehen zu lassen, ohne dass das Pferd dabei den Kopf in den Boden bohrt. Hier geht es darum, dass das Pferd einen Spannungsbogen aufbaut.
Zum Rumpftraining kann auch eine saubere Vorderhand-wendung gehören. Trensenarbeit an der Hand und auch Zirkuslektionen können bei Taktunreinheit, die kein Fall für den Tierarzt sind helfen, wenn Taktunreinheit nicht krankheitsbedingt ist, sondern der Grund beispielsweise iFaszienverklebungen sind. Mehr zu Equi Tensic erfährst Du in dieser Podcastfolge. Viel Hörvergnügen und FROHE WEIHNACHTEN wünschen Euch Julia, Tessa, Velvet und Dancer, die sich freuen, wenn ihr uns auch nächstes Jahr wieder eure Aufmerksamkeit schenkt.Mehr Info zu Equi Tensic und Martina Klünsner auch auf www.equitensic.com
Musik- und Soundrechte: https://auftrab.eu/index.php/musik-und-soundrechte/
#Pferd #horsemanship #mental #körpelich #Bodenarbeit #Anatomie #horsemanship #reiten #Podcast
Foto: @MartinaKlünsner
Positive innere Bilder der Reiterin können sich positiv aufs Pferd übertragen. Das ermöglicht ein harmonischeres Reiten, spricht Pferdeliebhaberin Nicole Künzel in dieser Podcast-Folge AUF TRAB über Ihr Herzensthema „Innere Bilder“. Wie Gedanken im Körper ankommen, Herzschlag, Muskeltonus und Atmung verändern und so beim Pferd spürbar werden. Wie Du zum Beispiel einen fliegenden Wechsel erst im Kopf klar durchreitest, bevor du ihn im Sattel versuchst.
Auch Pferde haben ihre eigene Bilder, die sie abspeichern, positiv wie negativ. Das sind Lernerfahrungen. „Versuche einmal mit der Trense auf die Koppel zu gehen und Dein Pferd zu überreden, mit Dir zugehen“, schlägt Nicole Künzel vor, „wenn es immer wieder flüchtet und sich von Dir abwendet, hat es negative Erfahrungen mit der Trense gemacht. Das haben wir auch sehr häufig bei Sätteln, vor denen die Pferde am liebsten flüchten wollen. Handy weg, tief durchatmen und die volle Aufmerksamkeit während des Reitens dem Pferd zu schenken sei ein Akt des Respekts gegenüber dem Tier.
Auch das Umfeld, die Stallkultur und die Vorbilder im Reitsport sind sehr wichtig für unsere inneren Bilder. Um Positives besser abspeichern zu können, empfiehlt Nicole Künzel ein Trainingstagebuch zu führen und hier die Reaktionen und Learnings von sich und dem Pferd stets aufzuschreiben.
Nicole Künzel erklärt, wie innere Bilder entstehen, warum sie so individuell sind und wie wir sie bewusst für ein pferdefreundliches Training nutzen können.
Viel Freude beim Zuhören und beim Gestalten Deiner eigenen inneren Bilder mit deinem Pferd wünschen Julia Kistner und Nicole Künzel.
Nicole Künzel ist Trainerin, Ausbilderin und Autorin. In ihrem Buch „Jeder Gedanke ist eine Kraft“ beschäftigt sie sich ausführlich mit inneren Bildern, mentalem Training und deren Wirkung auf Pferd und Mensch. Dazu bietet sie im Jänner 2026 das nächste Online-Webinar an.
Viel Hörvergnügen wünschen Euch Julia un Welshcobs, die sich freuen würden, wenn ihr unser Podcastprojekt hört, liked und weiterempfehlt.
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#Pferd #Innere_Bilder #mental #Vorstellung #Harmonie #reiten #Podcast
Foto: Nicole Künzel
„Und plötzlich ist die Trainingsstunde um und ich merke, ich bin immer noch im Schritt, weil e so viel zu tun gibt“, hält sie einen klaren Viertakt für so wichtig, dass sie ihm sogar ein eigenes Webinar „Schritt – vergessen statt gepflegt“.
Manche Sportreiter arbeiteten kaum im Schritt , um ihn nicht „kaputt“ zu machen, bedauert Anja Baran . Das sei ein Armtutszeugnis.
Dabei könne man fast alle Übungen auch im Schritt reiten. Viele Korrekturen erfolgen bei ihr im Schritt, oft mit Stellung und Konterstellung. Auch Reiterfehler erkenne man im Schritt besonders gut wie beispielsweise Schieben oder ein unruhiger Sitz.
Für Anja Beran hat der Schritt etwas meditatives. Schön sei vor allem das Gefühl, jedes Bein einzeln beeinflussen zu können.
Die ersten Runden einer Reitstunde sollten immer am hingegebener Zügel, im Schritt mit voller Halslänge erfolgen. Dabei kann der Reiter schon ins Pferd hinein hören. Ist mein Pferde heute fleißig? Faul? Agespannt? Abgelenkt?
Auch könne man bei hingegebenen Zügel schon die eigeneKörperhaltung prüfen, seine Wirbelsäule aufrichten, die Beine locker, die Schultern fallen lassen.
Wichtig sei vor allem, dass die Halslänge zur Schrittlänge passt : Langer Schritt mit langem Hals, versammelter Schritt mit kurzem Hals und mehr Lastaufnahme.
Man müsse sich als Reiterin bewusst entscheiden, welchen Schritt man reitet und nicht herumschlürfen.
Gerade im Winter, wenn mehr im Schritt gearbeitet wird, zeigt sich besonders, wie wertvoll diese ruhige, präzise Gangart für Losgelassenheit, Balance und Vorbereitung aller weiteren Lektionen ist.
Mach mit beim korrekt gerittenen Schritt! Hilfestellunggibt Dir Anja Beran in dieser AUF TRAB-Podcastfolge
Viel Hörvergnügen wünschen Julia Kistner und ihre Welshcobs, die sich freuen, wenn ihr unser Podcastprojekt hört, liked und weiterempfehlt.
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#Pferd #Schritt #Halslänge #Losgelassenheit #Viertakt #gymnastizieren #reiten #Podcast
Foto: Maresa Mader
Kälte, Nässe & Wind – was Pferde wirklich belastet
Die Basis für jede Gesundheit ist gutes Heu, betont BeatrixSchulte Wien, die Gründerin des Deutschen Instituts für Pferdeosteopathie DIPO, sie sie das als Physiotherapeutin für Mensch und Tier und Osteophathin etwas ganzheitlicher, „gerade im Winter darf die Ration auch schon etwas größer sein“. Da Heu aber nicht mehr die Qualität von früher hätte, empfiehlt sie schon mit dem Tierarzt abzustimmen, ob man nicht noch Mineralien und Vitamine zufüttern sollte.
Was Verspannungen betrifft sei Kälte allein selten das Problem: „Nässe in Kombination mit Wind ist hier mehr die Gefahr“, meint Beatrix Schulte Wien.
Sie wundert sich auch über harte Böden in Reithallen und aufPlätzen, die unweigerlich zu Verspannungen führen müssen. Selbst manche Turnierböden seien „Verspannungsfallen“.
Sie schlägt auch vor, die Böden im Training viel zu wechseln: „Unterschiedliche Untergründe trainieren die Faszien, Sehnen und die Sensorik.“
Auch das Striegeln der Beine mit einer weichen Bürste fördere im Winter die Durchblutung. Generell ein No-Go sind für sie Eisenstriegel.
Geschorene Pferde würde sie immer eindecken und beim Warmreiten eine Nierendecke verwenden. Und auch die Reiterin sollte sich vorher gut aufwärmen.
Wer seinem Pferd mit heißen Rollen und Basenwickel eineWinterfreude bereiten möchte, sollt die Feuchtigkeit bedenken, die kontraproduktiv sein kann. Ihr Tipp: unter die Pferdedecke noch Stroh stopfen.
Im Podcast AUF TRAB hört ihr viele weitere gute Wintertipps – am besten ihr hört mal rein!
Ich kann euch auch wärmstens das Buch von Beatrix Schulte Wien „Physio-Handgriffe fürs Pferd" ans Herz legen, erschienen im #Kosmos-Verlag ans Herz legen.
Viel Hörvergnügen wünschen Julia Kistner und ihre Welshcobs, die sich freuen, wenn ihr unser Podcastprojekt hört, liked und weiterempfehlt.
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#Pferd #Verspannungen #Physio #Ostheopathie #Hallenboden #Faszien #Podcast
Foto: DIPO
Mehr zu Beatrix Schulte Wien auf
https://www.osteopathiezentrum.de
Arbeit am langen Zügel – fein kommunizieren vom Boden aus
In dieser Folge ist die Ausbilderin, Autorin und Verlegerin Nicole Künzel bei AUF TRAB zu Gast. Nicole Künzel leitetden EVIPO-Verlag und hat einen Ausbildungsstall bei Hannover. Sie erklärt die Arbeit am langen Zügel – also die hohe Schule der Dressur vom Boden aus.
Warum diese Arbeit so viel mit feiner Kommunikation und Vertrauen zu tun hat und weshalb sie sich gerade auch zur Gymnastizierung für ältere oder rekonvaleszente Pferde sowie für die Ausbildung von Ponys eignet, erfährst du in dieser AUF TRAB-Episode.
Für die Arbeit am langen Zügel wichtig sei in jedem Fall eine gute Grundkommunikation am Boden. Ein Ausbildungsstand der Klasse L sei für Pferd und Mensch zwar sinnvoll. Jedoch den Weg dorthin könne man natürlich schon viel früher starten. Mit einfachen Führübungen am Halfter und an der Hand könne man den Einstieg in die Arbeit am langen Zügel vorbereiten. Anschließend könne man sich Schritt für Schritt von der Führposition nach hinten an die Hinterhand „zurückfallen“ lassen, bis man am Ende die Hände auf der Kruppe führt.
Ganz wichtig aus Sicherheitsaspekten sei die individuelle richtige Länge des Zügels. Die Zügelschlaufe sollte bei angenommenem Zügel deutlich über den Sprunggelenken zu liegen kommen.
Wie man die richtige Zügellänge bemisst, Starterübungen mit dem langen Zügel und vieles mehr zur hohen Schule vom Boden aus erfahrt ihr in dieser AUF TRAB-Folge.
Mehr zu Nicole Künzel und ihr vielfältiges Angebot findest Du unter evipo.de
Viel Hörvergnügen wünschen Julia und ihre Welshies, die sich freut, wenn ihr unser Podcastprojekt hört, liked und weiterempfehlt.
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#Pferd #Zügel #Dressur #Pony #reiten #Bodenarbeit #Podcast
Foto: Antje Wolff
Haftpflicht, OP-Versicherung und Schäden durch Fremdreiterinnen. Die wichtigsten Takeaways
Zu den typischen Versicherungsfällen zählten Huftritte, Flurschäden und zerkratzte Autos, berichtet Makler Joachim Hart von Pegaschutz, spezialisiert auf Pferdeabsicherungen. Unterschätzt werde oftmals das Hüterisiko. Auch wenn man seine Freundin nicht zur Verantwortung ziehen würde, wenn ihr während der Urlaubsvertretung etwas mit dem Pferd passieren würden. Es könne immer noch sein, dass die eigene Versicherung sich an der Versicherung bzw. an der Freundin schadlos hält.
Jeder Pferdehalter sollte unbedingt einen Blick in seine Polizze werfen, inwieweit das „Fremdreiterrisiko“ abgesichert ist. Eine regelmäßige Reitbeteiligung sollte in der Polizze auch berücksichtigt sein und die Haftung auch im Vertrag über die Reitbeteiligung geregelt sein. Es gibt mit Sicherheit eine Mithaftung der Mitreiterin bei einem Unfall, weil reiten grundsätzlich Risiko birgt.
Auf ausreichend Versicherungsschutz müsse man vor allem achten, wenn man mit seinem Pferd viel unterwegs ist. Man stelle sich nur einmal vor, man hat auf der Autobahn einen Unfall und muss sein Pferd ausladen. Joachim Hart empfiehlt bei der Haftpflicht einen Deckungsschutz von 50 Millionen Euro.
Eine Pferde-OP-Versicherung sei aufgrund der hohen Operationskosten sinnvoll. Eine Pferde-Krankenversicherung zahle sich hingegen in der Regel nicht aus – zu teuer! Die Wartefrist, bis die OP-Versicherung nach Vertragsabschluss auch für etwaige Kosten aufkommt beträgt drei Monate, bei Chips in der Regel gar ein Jahr.
Ein „einfacher Satteldiebstahl“ ist über die (Haushalts)Haftpflicht häufig nicht gedeckt, wenn es kein Einbruchdiebstahl ist. Kutschfahrten, reiten ohne Sattel oder spezielle Zäumungen (z.B. gebisslos) sollte man gegebenenfalls in die Polizze aufnehmen.
Vorsicht, wer endgeldlich Reitunterricht gibt; da braucht es eine spezielle Polizze.
Eine AUF TRAB-Podcastfolge, die zu Halloween gepasst hätte – zum Fürchten, was alles nicht gedeckt sein kann. Viel Hörvergnügen wünschen Julia und ihre Welshies.
Musik- und Soundrechte: https://auftrab.eu/index.php/musik-und-soundrechte/
#Pferd #Versicherung #Haftpflicht #Regress #reiten #Halter #Unfall #Podcast #Hüter #Fremdreiter #Reitbeteiligung
Foto: Joachim Hart
Erst ein bewegliches Becken macht Deine Hilfen fürs Pferd verständlich!
Wenn man von Gewichtshilfen spricht meint man vor allem den Einsatz des Beckens, hält Trainerin Rosi Schreiber-Jetzingerdie Beweglichkeit dieses Körperteils für die feine Kommunikation mit dem Pferd für besonders wichtig. Erst wenn Dein Becken geschmeidig ist, könne Dein Pferd auch Deine Hilfen korrekt verstehen.
Beweglichkeit kann man hier auch schon im Alltag trainieren, etwa indem man das Gewicht einmal auf das eine, dann wieder auf das andere Bein beim Warten an der Supermarkt-Kasse verlagert. Oder indem man, wenn man schon die Beine beimSitzen überschlägt immer abwechselt, welches Bein oben liegt.
Das Becken könne man auch wunderbar über die Atmung aktivieren, indem man sich einen Fächer im Becken vorstellt, der sich beim tiefen Einatmen auffächert,beim Ausatmen zusammenklappt.
Eine tiefe Atmung beruhigt, richtet auf und signalisiert dem Pferd Sicherheit.
Bei den beiden Beckenhälften solle man sich zwei rückwärts kreisende Räder vorstellen. Das hilft dem Pferde den Rücken aufzuwölben und sich zu tragen. Ein Vorwärtskreisen der Beckenhälften brächte das Pferd auf die Vorhand.
Rosi unterrichtet vielseitig, unter anderem Centered Riding von Sally Swift oder auch nach der Franklin-Methode. Hier bietet sie nächste Woche eigenes einen Online-Kurs, im Herbst dann einen Lehrgang für Beckentraining nach der Franklin-Methodean. Info unter pferdeerlebnis.at
Mehr zur Franklin-Methode auf franklin-methode.ch
Eric Franklin setzt gerne Bälle ein. Ein Ball untern einem Sitzbeinknochen kann die Schiefe und Seitendifferenz besser spürbar machen. Zwei Bälle fördern das Gleichgewicht und trainieren, die Beckenbodenaktivität fein anzusteuern.
Reinhören lohnt sich.
Viele Hörvergnügen wünschen Julia Kistner und ihre Welshies, die ihr sehr gerne unterstützen könnt, indem ihr den Podcast liked, kommentiert, abonniert oder ihn weiterempfehlt.
Musik- und Soundrechte: https://auftrab.eu/index.php/musik-und-soundrechte/
#Pferd #Franklin #Becken #Atmung #reiten #Kommunikation #podcast
Foto: Rosi Schreiber-Jetzinger, Becken-Sujet nach der Vorlage von @franklin-methode
Beziehung, Leadership und feine Ausbildung
Der Oststeirer Johannes Wagner hat seine Tippis in Gschaid bei Birkfeld aufgeschlagen. Zuvor hat er viel Zeit mit den Natives im Dreiländereck Washington State – Idaho – Oregon verbracht und von Ihnen all das gelernt, worauf sein Konzept NorthwestNative Horsemanship fußt.
Es geht ihm um Leadership, nicht um Konditionierung mit Lekerlis. Dafür muss man die Pferde erst in der Herde beobachten, deren Charakteren studieren bevor manhandelt.
Sein Northwest Native Horsemanship-Konzeptberuht auf vier Säulen mit je fünf Levels:
1. Relationship –Beziehung und Leittierstatus aufbauen (Bodenarbeit, Roundpen, Fundament).
2. Alliance – Bindung vertiefen, vom Roundpen in größere Räume bis ins Gelände.
3. Oneness – Einssein, Übertragung der Bodenarbeit in den Sattel, unabhängig von der Reitweise.
4. Refinement – Feinheit, höhere Lektionen bis Passage/Piaffe bzw. disziplinspezifische Anforderungen
Diese Stationen müsse man nacheinander zu durchlaufen: „Das Fundament von allem ist die Beziehung.“
Einiges kommt mir von anderen Horsemanship-Konzepten bekannt vor. Aber hört am besten Johannes Wagner selbst im O-Ton.
Viel Hörvergnügen wünschen Julia und ihre Welshies, die ihr sehr gerne unterstützen könnt, indem ihr den Podcast liked, kommentiert, abonniert oder ihn weiterempfehlt.
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#Pferd #Natives #Mamin #Horsemanship #reiten #Bodenarbeit #podcast
Horst Becker kommt vom 31.10 bis 2.11. nach Schlosshof
Man kann sich natürlich von vielen Trainern und Reitprofis etwas abschauen. Es mache aber keinen Sinn, sich nur einzelne Übungen herauszupicken ohne das entsprechendeGrundgerüst dazu zu beherrschen, appelliert @HorstBecker, Trainer für Klassische Dressur bei einem Ausbildungssystem zu bleiben. Pferdeausbildung funktioniere wie ein Parkhaus: Ebene für Ebene arbeitet man sich in die nächste Etage mitdemselben Fahrstil hoch. Denn um sein Pferd nicht zu verwirren, sei es wichtig klare und verständliche Anweisungen zu geben. Ein Pferd könne nicht wie einen Hund aus einem Satz ein Wort herausfiltern, daher seien kurze, gleiche Kommandos so wichtig.
Die könne man dem Pferd auch schon in der strukturierten Bodenarbeit erlernen, verrät Horst einiges aus der „Trickkiste“ des Zirkusdirektors Fredy Knie. Man arbeite mit konsequenten Signalen, zum Beispiel „ho-ho“ als vorbereitende halbe Parade für zurück und „allez“ als vorbereitende halbe Parade für vorwärts. So setzen sich auch alle Pferde in der Manege gleichzeitig in Bewegung.
Bei der klassischen Dressur stünde immer das Wohlergehen des Pferdes im Mittelpunkt. Es gehe daher um einen systematische Aufbau von Beweglichkeit und Kraft. Wie man dabei genau vorgeht, dass verrät Horst Becker in der aktuellen Folge von AUF TRAB, ebenso, was für die Winterarbeit besonders relevant ist.
Wer übrigens Horst Becker live erleben, oder auch Velvet und Dancer kennen lernen möchte hat hierzu vor den Toren Wiens im Festschloss Schlosshof vom 31.10 bis 2.11.2025 die einmalige Gelegenheit. Für den Dreitage-Kurs klassische Dressur sind die aktiven Teilnehmerplätze zwar leider schon ausgebucht.Es gibt aber noch Zuschauertickets ums25 pro Tag bzw. 50 Euro für alle drei Tage, inklusive Blickschulungsvortag am Freitag Abend.Der Schlosseintritt - der Kurs findet im Schlossgelände statt - ist hier noch nicht inkludiert. Info und Buchung unter [email protected]
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#Pferd #Schlosshof #KlassischeDressur #Unterricht #Blickschulung #Rückenschule #reiten #longieren #podcast
Fotos: Horst Becker, Schlosshof
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