
Sign up to save your podcasts
Or


Sie sprechen über die grosse Frage in der Debatte um die Ehe für alle: Geht es Kindern bei zwei Väter oder zwei Mütter ebenso gut wie bei Mutter und Vater? Gegner der Vorlage halten es für unnatürlich, wenn Schwule und Lesben zu Eltern werden. «Homosexuelle Paare können keine Kinder zeugen. Weshalb sollten sie also welche aufziehen?», fragt David Trachsel, Präsident der Jungen SVP Schweiz, der im Podcast ebenfalls zu Wort kommt.
Die beiden Mariannes hingegen fragen sich: Wieso sollten sie es nicht können?
Doch was lässt einen die Profi-Poster mit einer ansteckenden Grippe vergleichen? Sprich: Wieso sind Influencer so unbeliebt und erleben seit der Pandemie trotzdem einen enormen Zuwachs an Abonnenten und Fans? Liegt es an den verzerrten Schönheitsidealen, die sie vermitteln, oder daran, dass manche von ihnen ihre Follower für den eigenen Profit ausnehmen? Oder hat es am Ende etwas mit Geschlecht zu tun?
Darüber spricht die Instragrammerin, Bloggerin und Aktivistin Morena Diaz in der aktuellen Podcast-Folge. Zum Zeitpunkt der Aufzeichnung hat die werdende Mutter rund 63 Tausend Follower. Wenige Stunden später sind es bereits über 64’000. In «Los emol» erzählt sie über die Schattenseiten der Sozialen Medien, darüber wie man selbst Influencer wird und wie viel man damit verdienen kann.
Und wer weiss: Vielleicht werden sich einige Zuhörer nach der neuesten Folge des BaZ-Podcasts ganz genau überlegen, ob sich so ein Instagram-Profil am Ende nicht doch noch lohnen könnte.
Von Malmö nach Kopenhagen und Sylt: René Häfliger ist mittlerweile ganz schön rumgekommen. Und er hat viel erlebt: In Kopenhagen hat er die Kleine Meerjungfrau besucht und in Malmö mit einem ehemaligen FCB-Spieler und alten Bekannten zu Abend gegessen. In dessen Begleitung hat der BaZ-Podcast-Moderator doch noch einen Tisch in einem der überfüllten Restaurants bekommen.
Im Sommer-Podcast erzählt René Häfliger, wie sauber Kopenhagen ist, philosophiert darüber, wie man das Littering-Problem in Basel lösen könnte und berichtet von der «harten Landung im Corona-Wahnsinn» in Sylt: Auf einmal wurde er angeherrscht, Abstand zu halten und musste sich wieder an die Maskenpflicht gewöhnen.
Und was macht er am 1. August: Wird René Häfliger den Nationalfeiertag im Ausland verbringen, oder ist er bis dahin wieder zurück in der Heimat? Am Techno-Festival Tension wird er zumindest ganz bestimmt nicht anzutreffen sein - er präferiere Schlager.
Das und mehr hören Sie in der neuesten und letzten Folge der Sommerserie.
Weit weg vom Basler Kummer über weggeschwemmte Fischergalgen, Baumfällungen und Corona-Cluster in der Steinenvorstadt, zieht René Häfliger südlich von Stockholm mit Ostschweizer Hilfe Zander aus schwedischen Seen, isst sie dann aber nur mit mässigem Appetit.
Auf seiner Tour mit dem Camper hat der BaZ-Podcast-Moderator Station in der Hauptstadt gemacht. Er ist beeindruckt von der ruhigen Atmosphäre in der Metropole und der Fülle an Wikinger- und Piraten-Beizen in der Stadt. Aber die glücklichsten Menschen des skandinavischen Landes leben trotzdem woanders.
Neid ist keine positive Eigenschaft. Aber wer im verseichten Basel hockt, zum Fenster rausschaut und skeptisch dicke, dunkle Wolken voll nasser Fracht betrachtet, muss sich schon sehr zusammenreissen, um es dem Gesprächspartner in Schweden ernsthaft zu gönnen, wenn der hemmungslos von warmen Sommerabenden draussen schwärmt.
René Häfliger ist mit seinem Camper derzeit etwa 260 Kilometer nördlich von Stockholm, aber er weiss natürlich, dass Basel sich in diesen Tagen vor Hochwasser fürchtet. Wir halten ihn bei unserem Anruf auf dem Laufenden. Und reden auch noch einmal über die Fussball-EM, die Sympathie der Schweden für die Schweizer und Esther Kellers schwere Aufgabe in ihrem Sorgendepartement.
Trotz der Reise wollten wir den immer beliebter werdenden Podcast während den Basler Sommerferien nicht einschlafen lassen. René Häfliger bewies sofort wieder seine Kreativität: «Lass uns wöchentlich ein Summer Special machen. Ein lockeres Gespräch zwischen mir und einem Journalisten oder einer Journalistin von der Redaktion. Das wird was!»
Voilà: Zum Auftakt fühlt Chefredaktor Marcel Rohr den Ruhepuls von Häfliger in jenem Land, wo im Sommer die Sonne fast nie untergeht.
Sie haben den schönsten Blick auf das Münster und arbeiten im Duo - aber ein Paar sind sie nicht. Rosi Tiefenthal und Hambbe Tschudi sind die Pächter der Wild Maa-Fähri. Nicht nur, dass sie den traditionellen Beruf des Fährimanns und der Fährifrau seit Anfang Jahr im modernen Job-Sharing ausüben, nein, auch die Aufgabenteilung auf dem Boot ist zeitgemäss.
Denn es ist Rosi, die für die technischen Belange auf der Fähri zuständig ist. Hambbe wiederum kümmert sich um Veranstaltungen und die Personalplanung. Beide waren davor schon seit vielen Jahren auf verschiedenen Fähren unterwegs. Der Spruch, «verzell das doch em Fährimaa» kommt laut Rosi nicht von ungefähr. «Man muss den Leuten zuhören können und auf sie eingehen. Denn für eine kurze Zeit sitzen wir hier alle im selben Boot.»
Sie treffen auf Liebespaare mit besonderen Wünschen und auf Schwimmer, die den Mittelweg wählen - für einmal nicht unbedingt die beste Wahl. Das Leben am und auf dem Fluss verändert sich nicht nur mit den Jahreszeiten, sondern auch mit den Jahren. Rosi und Hambbe sind als Zeitzeugen mittendrin und erleben den Rhein auch als Spiegel der Gesellschaft.
Kribbeln im Bauch, Aufregung – Miriam Siegenthalers erste grosse Liebe dauerte fünf Jahre. Treue war für sie und Max eine Selbstverständlichkeit. Die Beziehung für andere Personen zu öffnen, gehörte höchstens in den Bereich der sexuellen Fantasien. Doch das sollte sich ändern. «Nach etwa drei Jahren Beziehung lief mir schliesslich – also um genau zu sein, hat Max uns einander vorgestellt – die fast unwiderstehliche, lockige Versuchung namens Patrick über den Weg, und da tauchte bei mir erstmals flüchtig der Gedanke auf, ob es abwegig wäre, mit zwei Männern gleichzeitig eine Beziehung zu führen», schreibt Miriam Siegenthaler in ihrem Blog.
Das war nicht der Anfang ihrer polyamoren Beziehung, doch der Gedanke war geboren. Die Beziehung zu Max plätscherte aus. Patrick wurde ihr Freund. Mit ihm lebte sie von Anfang an in einer offenen Beziehung. Jahrelang lernten beide keine weiteren Frauen oder Männer kennen, mit denen es richtig ernst wurde – bis Mike auftauchte. Patrick bemerkte als Erster, dass Miriam verliebt war. «Für mich und Patrick war immer klar: Wenn eine neue Beziehung ernster wird, hat die Partnerin oder der Partner der älteren Beziehung ein Vetorecht. Wenn sich Patrick und Mike nicht verstanden hätten, wäre das ein No-go gewesen», erzählt Mirjam Siegenthaler im BaZ-Podcast. Mittlerweile sind die beiden seit etwas mehr als zwei Jahren auch ein Paar.
Eifersucht ist zwischen ihr und Mike bis heute manchmal ein Thema. «Dann gehe ich in den Wald und schreie. Das tut wirklich gut», sagt Miriam Siegenthaler. Am wichtigsten sei es jedoch, zusammen darüber zu reden, herauszufinden, was man brauche, um sich in der Beziehung trotzdem sicher zu fühlen. «Eifersucht ist, wenn man ein völlig übersteigertes Bild der anderen Person im Kopf hat», sagt Miriam Siegenthaler: «Mike sagt immer so schön: Wenn man nicht in ‹schlechter› oder ‹besser› denkt, sondern in ‹anders›, dann erübrigt sich der Vergleich, der ja die Eifersucht ausmacht.»
Doch wie reagiert das Umfeld auf ihre Dreierbeziehung? Liebt sie einen ihrer Freunde mehr als den anderen? Wie sieht der Alltag in der gemeinsamen Wohnung aus? Sind die drei offen für weitere ernste Beziehungen und wie machen sie das mit dem Sex?
Hören Sie selbst, im BaZ-Podcast «Los emol».
Was darf Humor heute noch? Droht dem Comedian bei jedem Witz gleich der Eierwurf der breiten Masse, der Shitstorm - die Cancel Culture? David Bröckelmann erzählt im BaZ-Podcast «Los emol» wie er die Bühnenarbeit im 21. Jahrhundert erlebt.
An der wandelbaren Stimme des dialektbegabten Baslers ist wohl kein Schweizer, keine Schweizerin vorbei gekommen. Als Kasperli wurde er zum Star vieler Kinderzimmer, und bei der Late-Night-Show von «Giacobbo/Müller» bei SRF mimte er Matthias Hüppi, Christian Gross und Hakan Yakin.
Gerade für seine scharf beobachteten Parodien hat David Bröckelmann nicht nur Zuspruch geerntet: Im Podcast betont er, er habe sich über die dargestellten Personen nie auf eine herablassende Weise lustig machen wollen.
Als er im Fall Hakan Yakins allerdings erfahren habe, dass dessen Kinder wegen seiner Parodien in der Schule gehänselt wurden, sei für ihn eine Grenze erreicht gewesen: «Das hat mir leid getan. Da kommt man an einen Punkt, wo man sich fragt, ob das noch sein muss.»
Humor soll in allererster Linie lustig sein, doch Satire muss manchmal weh tun. Ist das heute überhaupt noch möglich? Darf man bald gar nichts mehr witzig finden und muss zum Lachen in den Keller? Oder ist diese Sorge vielleicht nichts mehr als eine Überreaktion auf berechtigte Einwände? Wir besprechen es in der aktuellen Ausgabe des BaZ-Podcasts «Los emol».
Es ist die Horrorvorstellung vieler Frauen. Man ist nachts alleine unterwegs und merkt, dass man verfolgt wird. Oder noch schlimmer: Ein Unbekannter greift plötzlich an, wie dies vor zwei Wochen einer Frau passierte, die mit einer Stichwaffe bedroht und sexuell missbraucht wurde. Wie soll frau sich in einer solchen Situation verhalten? Welche Rolle spielt die Ausstrahlung eines potentiellen Opfers? Und sind Frauen in der Nacht auf Basels Strassen tatsächlich gefährdeter als Männer?
Marco Liechti, Leiter Kriminalprävention der Kantonspolizei Basel-Stadt, erklärt, weshalb Opfer sich bei einem Vergewaltigungsversuch anders verhalten sollen als bei einem Raub. Weshalb er früher beim Joggen einen Pfefferspray dabei hatte. Und was es mit den «Antänzlern» auf sich hat. Hören Sie selbst.
From the publisher's feed

16 Listeners

2 Listeners

1 Listeners

3 Listeners

0 Listeners

24 Listeners

0 Listeners

0 Listeners

0 Listeners