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Die Orientierung am Fortschritt ist gegenwärtig keine Selbstverständlichkeit, weder in der Gesellschaftstheorie noch in der praktischen Politik. Stattdessen wird von der "großen Regression" gesprochen, um Entwicklungen in verschiedenen Gesellschaften zu beschreiben.
Viele würden zustimmen, Fortschritt als sozialen Wandel einer Situation zum Besseren zu verstehen, und doch ruft der Begriff nicht selten Skepsis hervor. Haben sich die Kräfte des Fortschritts tatsächlich erschöpft? Wie könnte eine zeitgemäße Vorstellung vom sozialen Wandel zum Besseren aussehen? Rahel Jaeggi erläutert einige Aspekte ihres Beitrages V - wie Vorne - Die Fortschrittsidee in Zeiten der Regression in diesem Böll-Interview.
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Shownotes:
Heinrich-Böll -Stiftung Veranstaltungsreihe "Auf der Höhe"
Vortrag von Rahel Jaeggi
https://www.youtube.com/watch?v=fXN4Rt5ueu0
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weiterführend: Gespräch im Deutschlandfunk Kultur über Kapitalismus:
https://www.deutschlandfunkkultur.de/gesellschaft-in-der-dauerkrise-was…
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Buchpublikation
Fortschritt und Regression von Rahel Jaeggi voraussichtlich Dezember 2020 bei Suhrkamp
Popmusik ist ein Vehikel Sozialer Bewegungen und damit in seiner Tradition politisch. Die Studentenbewegung 1968, die Bürgerrechtsbewegung in den USA, die Friedensbewegung der Achtziger. Sie alle hatten ihren ganz eigenen Soundtrack. Heute kommen Fridays For Future dagegen ohne eigene Musik aus. Gleichzeitig stellen sich Rap-Artists weltweit hinter die Black Lives Matter-Proteste. Ist Pop also immer noch politisch oder hat Protest-Musik im Social Media-Zeitalter an Bedeutung verloren? Und welche Inhalte kann ein engagierter Song im Krisenjahr 2020 transportieren? Darum geht es in dieser Folge von Böll-Interview mit der Musikerin Bernadette La Hengst.
Ein Podcast mit:
Bernadette La Hengst ( Sängerin, Gitarristin, Theaterregisseurin)
Der Krieg in Syrien dauert seit über neun Jahren an an. Die Lage der Bevölkerung ist dramatisch: Über die Hälfte der Syrer und Syrerinnen befindet sich auf der Flucht, 80% der Bevölkerung lebt unterhalb der Armutsgrenze und Zehntausende sind „verschwunden“, zumeist in den Gefängnissen des Regimes.
Wie kann es weitergehen? Welche Rolle spielt in dem Konflikt die internationale Gemeinschaft und speziell auch Europa? Welche Perspektiven haben Geflüchtete und wie ist die Lage der Hilfsorganisationen vor Ort? Das alles sind Fragen auf die es nur komplexe Antworten geben kann. In diesem Böll Interview werden einige davon aufgegriffen und Antwortversuche unternommen.
Ein Podcast mit:
Bente Scheller, Referatsleitung Nahost und Nordafrika, Heinrich-Böll-Stiftung
Shownotes:
Strafverfolgung mutmaßlicher Kriegsverbrecher in Syrien // https://www.ecchr.eu/thema/syrien/
Das Leid der Zivilbevölkerung als Waffe - Gastbeitrag in der Zeit von Bente Scheller // https://www.zeit.de/politik/ausland/2019-02/syrien-baschar-al-assad-san…
Weiterführende Information zum Krieg in Syrien auf unserer Webseite // https://www.boell.de/de/import/boell.de/data/naher-mittlerer-osten-syri…
Diplomatie am Ende oder Ende der Diplomatie? - Diskussionsrunde im DLF Kultur // https://www.deutschlandfunkkultur.de/krieg-in-syrien-diplomatie-am-ende…
Fahrkarten online buchen, neue Kommunikationskanäle und Apps bedienen, digitale Bürgerdienste nutzen oder an Videokonferenzen teilnehmen – was für viele Menschen eine Selbstverständlichkeit darstellt, kann für andere große Hürden bedeuten. Dabei haben digitale Technologien das Potenzial, ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen und sich den unterschiedlichen Bedürfnissen verschiedener Menschen anzupassen. Dies gilt insbesondere für ältere Menschen: So können E-Health-Anwendungen und Telemedizin einen wichtigen Beitrag zur Gesundheitsversorgung leisten und Smart-Home-Technologien oder autonome Haushaltsgeräte eine große Unterstützung im Alltag darstellen.
Damit alle Menschen von den technologischen Entwicklungen profitieren können, müssen sie diese aber auch verstehen und mitgestalten können. Was es eigentlich heißt, sich souverän in der digitalen Welt zu bewegen, welche Kompetenzen dafür erforderlich sind und wie digitale Anwendungen überhaupt gestaltet werden müssen.
Über diese Fragen sprechen wir anlässlich des bundesweiten Digitaltages am 19. Juni 2020 mit Prof. Dr. Sabine Sachweh. Sie ist Professorin für Angewandte Informatik an der Fachhochschule Dortmund und Mitglied der Datenethikkommission der Bundesregierung.
Fahrkarten online buchen, neue Kommunikationskanäle und Apps bedienen, digitale Bürgerdienste nutzen oder an Videokonferenzen teilnehmen – was für viele Menschen eine Selbstverständlichkeit darstellt, kann für andere große Hürden bedeuten. Dabei haben digitale Technologien das Potenzial, ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen und sich den unterschiedlichen Bedürfnissen verschiedener Menschen anzupassen. Dies gilt insbesondere für ältere Menschen: So können E-Health-Anwendungen und Telemedizin einen wichtigen Beitrag zur Gesundheitsversorgung leisten und Smart-Home-Technologien oder autonome Haushaltsgeräte eine große Unterstützung im Alltag darstellen.
Damit alle Menschen von den technologischen Entwicklungen profitieren können, müssen sie diese aber auch verstehen und mitgestalten können. Was es eigentlich heißt, sich souverän in der digitalen Welt zu bewegen, welche Kompetenzen dafür erforderlich sind und wie digitale Anwendungen überhaupt gestaltet werden müssen.
Über diese Fragen sprechen wir anlässlich des bundesweiten Digitaltages am 19. Juni 2020 mit Prof. Dr. Sabine Sachweh. Sie ist Professorin für Angewandte Informatik an der Fachhochschule Dortmund und Mitglied der Datenethikkommission der Bundesregierung.
Wie wirkt sich die Corona-Krise auf unser global vernetztes Wirtschaftssystem aus? Ein Gespräch mit Jörg Haas über den Investitionsabfluss aus Schwellenländern und die Verschärfung der Ölpreiskrise.
Ein Podcast mit:
Jörg Haas (Referent für Internationale Politik der Heinrich-Böll-Stiftung)
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