Our Voices, Our Choices (deutsch)

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By Heinrich-Böll-Stiftung
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Our Voices, Our Choices (deutsch) episodes

  • Feminismus und Krieg: Geschlechtergerechter Frieden (4/4)

    Die Berliner Migrant*innen, die in der 4. Folge der Reihe »Feminismus und Krieg« zu Wort kommen, setzen sich für einen geschlechtergerechten Frieden ein. Ihre Arbeit wirkt bis nach Kolumbien, in die Ukraine, Russland oder Japan. Sie arbeiten als Interviewerinnen im kolumbianischen Friedensprozess. Sie spielen Geschichten der ukrainischen und russischen Exilcommunity auf der Bühne nach. Sie bringen die Erinnerung an sexualisierte Gewalt an Frauen weltweit in den deutschen öffentlichen Raum. Mit ihrem Engagement tragen sie so nicht nur zur Aufarbeitung vergangener Kriege bei, sondern auch zur Prävention neuer. Aber nicht alle sind mit dieser Art der politischen Einmischung einverstanden.

    Ein Podcast mit:

    • Nataly Jung-Hwa Han, Vorstandsvorsitzende des Korea Verbandes e.V.
    • Claudia Tribin, Koordinatorin bei Xochicuicatl e.V.
    • Olga und Viktoria, Leiterinnen beim Playback Theater
    • Links:

      Museum der sogenannten »Trostfrauen«

      Koreaverband

      Wahrheitskommission des kolumbianischen Friedensprozesses

      Vereinsseite Xochicuicatl e.V.

      Ausstellung »Gesichter des Friedens«

      36 min
    • Feminismus und Krieg: Solidarisch sein trotz Krieg (3/4)

      Transnationale feministische Solidaritäten stehen aktuell unter Druck. Die wachsende Anti-Gender Bewegung schränkt feministische Arbeit und queere Rechte ein. Dazu kommen aktuell unterschiedliche - zum Teil unvereinbare - Positionen zum Krieg im Gazastreifen. In beiden Fällen äußert sich der Druck auch finanziell: Feministische Akteur*innen, die sich öffentlich kritisch äußern, riskieren Förderung zu verlieren.

      In dieser Folge der Reihe »Feminismus und Krieg« geht es um den internationalen Vertrauensverlust in das Versprechen einer feministischen deutschen Außenpolitik. Und um neue zivilgesellschaftliche Bündnisse, die die alten Allianzen ergänzen könnten.

      Ein Podcast mit:

      • Xenia Kellner, Mitgründerin von Young Feminist Europe
      • Erix Cortés, Institutional Learning and Philanthropic Advocacy Coordinator beim »Urgent Action Fund Latin America & the Caribbean«
      • Anika Flensburg, Head of Advocacy and Press bei der schwedischen Frauenrechtsorganisation »Kvinna till Kvinna«
      • Links:

        Hintergrund zur Debatte um die Begriffe »Antisemitismus«, »Apartheid«, »Genozid« und »Zionismus«

        Internationale Reaktionen auf den Fall der gestrichenen Förderung für die ägyptische NGO CEWLA

        Engagement des »Urgent Action Fund for Feminist Activism« in Palästina und Libanon

        Dossier und Artikel zu feministischer Außenpolitik

        PISSY-Podcast über Solidarität_en

        33 min
      • Feminismus und Krieg: Schwanger sein im Krieg (2/4)

        Reproduktive Gewalt ist eine gezielte Kriegsstrategie, die Frauen und gebärfähige Personen trifft: Dazu zählen Zwangssterilisation, erzwungene Schwangerschaften, Vergewaltigungen, aber auch die Zerstörung medizinischer Infrastruktur. Trotz internationaler Abkommen wie der UN-Frauenrechtskonvention CEDAW und dem Rom-Statut bleibt die strafrechtliche Verfolgung solcher Verbrechen selten.

        Was bedeutet es, wenn die Körper von Gebärenden im Krieg zum Teil des Schlachtfeldes werden und was muss geschehen, um Gebärende besser vor reproduktiver Gewalt zu schützen? Darum geht es in Folge 2.

        Ein Podcast mit:

        • Anika Flensburg, Head of Advocacy and Press bei der schwedischen Frauenrechtsorganisation »Kvinna till Kvinna«
        • Dania Gharaibeh, Leiterin der weltweiten Unit für die Gleichstellung der Geschlechter und Inklusion bei CARE International
        • Anja Bezold, Hebamme für Ärzte ohne Grenzen
        • Links:

          Kvinna till Kvinna

          CARE International

          Ärzte ohne Grenzen

          Kürzlich erschienener Bericht von Kvinna till Kvinna zu reproduktiver Gewalt in Gaza

          UN Sonderberichterstatter Reem Alsalam zu reproduktiver Gewalt in Palästina

          Artikel »The Womb as a Weapon in Palestine« der Friedrich-Ebert-Stiftung

          taz Artikel zur medizinischen Versorgung von Gebährenden in Gaza

          25 min
        • Feminismus und Krieg: Sexualisierte Gewalt im Krieg (1/4)

          Sudan, Syrien, Ex-Jugoslawien und aktuell Israel und Gaza: Sexualisierte Gewalt in Konflikten ist völkerrechtlich verboten und trotzdem kommt sie immer wieder vor. Sie betrifft Millionen Frauen und Mädchen. Die Ursachen sind tief in patriarchalen Gesellschaftssystemen verankert. Die Langzeitfolgen sexualisierter Gewalt sind für die betreffenden Überlebenden gravierend. Die Täter müssen sich meist nicht vor Gericht verantworten, ihre Taten bleiben folgenlos. Diese Podcast-Folge zeigt auf, wie sexualisierte Gewalt ganze Gesellschaften zerstören kann und warum ein feministischer Blick auf Krieg für einen nachhaltigen Frieden unerlässlich ist.

          Ein Podcast mit:

          • Franziska Ulm-Düsterhöft, Fachreferentin für Afrika bei Amnesty International Deutschland
          • Monika Hauser, Gründerin der Menschenrechtsorganisation »medica mondiale«
          • Maya Lecker, stellv. Chefredakteurin der israelischen Zeitung »Haaretz English«
          • Links:

            Artikel zu sexualisierter Gewalt gegen Frauen und Mädchen im Sudan

            Info-Seite von medica mondiale zu sexualisierter Gewalt in Konflikten

            Studie von medica mondiale zu Langzeitfolgen sexualisierter Gewalt in Kosovo

            Bericht der UN-Sondergesandten Pramila Patten zu sexualisierter Gewalt am 7. Oktober in Israel und während des darauffolgenden Konflikts

            Umstrittener Artikel der New York Times zu sexualisierter Gewalt der Hamas am 7. Oktober

            Artikel der palästinensischen, feministischen Aktivistin Samah Salaime zum 7. Oktober

            36 min
          • Antifeminismus (3/3)
            Antifeministischen Bewegungen und Organisationen begegnen

            Wie können wir Antifeminismus begegnen? Antifeministische Bewegungen und Organisationen agieren weltweit. Sie gewinnen Stimmen, prägen gesellschaftliche Stimmungen, beeinflussen die öffentliche Meinung, betreiben massiv Lobbyarbeit. Wie können feministische Aktivist*innen Antifeminismus begegnen? Welche Strategien nutzen sie, um antifeministische Argumentationen zu entlarven? Darum geht es in der dritten Folge unserer Podcastserie über Antifeminismus.

            Ein Podcast mit:

            • Jovan Dzoli Ulicevic, trans Aktivist aus Montenegro, Gründer der NGO Spektra, und Mitgründer des Trans Network Balkan
            • Rula Assad, Journalistin und Aktivistin, Mitgründerin und Direktorin des Syrian Female Journalists Network
            • Susanne Kaiser, Journalistin und Autorin, unter anderem „ „Politische Männlichkeit. Wie Incels, Fundamentalisten und Autoritäre für das Patriarchat mobilmachen“
            • Links:

              Plattform "Antifeminismus Begegnen"

              Bücher:

              Susanne Kaiser: Politische Männlichkeit: Wie Incels, Fundamentalisten und Autoritäre für das Patriarchat mobilmachen (edition suhrkamp)

              25 min
            • Antifeminismus (2/3)
              Akteur*innen und Finanzierung

              Die Akteur*innen, von denen in diesem Podcast die Rede ist, kaschieren ihre Erzählungen als menschenfreundlich. Sie haben kein Interesse daran, dass öffentlich bekannt ist, woher ihre Gelder stammen. Und sie schüchtern ihre Gegner*innen aktiv ein, belästigen und bedrohen on- und offline, diejenigen, die sich für die Gleichberechtigung aller Menschen einsetzen. Antifeminismus ist kein neues Phänomen, aber die Art wie antifeministische Akteur*innen sich organisieren, finanzieren und präsentieren hat sich in den letzten Jahrzehnten sehr verändert.

              Ein Podcast mit:

              • Marina Davidashvili, Mitglied im Europäischen Parlamentarischen Forum für sexuelle und reproduktive Rechte
              • Susanne Kaiser, Journalistin und Autorin
              • Christina Clemm, Rechtsanwältin und Autorin
              • Naureen Shameem, Aktivistin und Autorin
              • Links:

                Rights at Risk Bericht 2021

                Rights at Risk Bericht 2017

                Studie Die Spitze des Eisbergs

                Bücher:

                Susanne Kaiser: Politische Männlichkeit: Wie Incels, Fundamentalisten und Autoritäre für das Patriarchat mobilmachen (edition suhrkamp)

                Christina Clemm: Gegen Frauenhass (Hanser Literaturverlage)

                29 min
              • Antifeminismus (1/3)
                Antifeministische Narrative – ein Überblick

                Antifeministischen Tendenzen sind kein reines Netzphänomen, sondern längst in politischen Institutionen wie der EU und der UN angekommen. Dieser Podcast erklärt die wichtigsten Narrative wie die „Rote Pille“, die biologistische Behauptung einer „Komplementarität der Geschlechter“ oder die Gleichsetzung von Reproduktion und Nation, die Frauen das Recht auf körperliche Selbstbestimmung abspricht. Welche Mobilisierungsformen und Strategien haben dazu geführt, dass mit Angriffen auf Menschenrechte und Geschlechtergleichheit Wahlen gewonnen werden können? Diese Folge von „Our Voices our Choices“ gibt einen Überblick und hilft antifeministische Ideologie zu enttarnen.

                Ein Podcast mit:

                • Roman Kuhar, Soziologe und Aktivist, Universität von Ljubljana
                • Naureen Shameem, Gründerin und Executive Director des „Noor Network“
                • Susanne Kaiser, Autorin und Journalistin
                • Links:

                  Rights at Risk Report 2021

                  Roman Kuhar „The rise and success of the anti-gender movement in Europe and beyond“

                  Dossier „Einführung: Feminismus – Antifeminismus“ vom Gunda Werner Institut

                  Handreichung „Frauenhassende Online-Subkulturen“ von der Amadeu-Antonio-Stiftung

                  Bücher:

                  Susanne Kaiser: Politische Männlichkeit: Wie Incels, Fundamentalisten und Autoritäre für das Patriarchat mobilmachen (edition suhrkamp)

                  32 min
                • Geschlechtsspezifische Gewalt am Arbeitsplatz (3/3)

                  Diskriminierende Fragen im Vorstellungsgespräch, unerwünschte Umarmungen auf der Weihnachtsfeier – Geschlechtsspezifische Gewalt am Arbeitsplatz äußert sich oft in Alltagssituationen und ist deshalb schwer zu erkennen und anzusprechen. Wir haben für diesen Podcast mit Alena Sander gesprochen die Trainings und Schutzkonzepte gegen Sexismus am Arbeitsplatz anbietet. Ihr erfahrt, wie man Alltagssexismus erkennt, warum Hierarchien in Organisationen häufig bestehende Macht- und Privilegiengefälle verstärken und welche Schutzmaßnahmen nötig sind, um den Arbeitsplatz zu einem sicheren Ort für alle Beschäftigten machen.

                  Ein Podcast mit:

                  • Alena Sander, erforscht und lehrt Gender Studies an der Universität Louvain (Belgien), Mitbegründerin von FEIN – Feminist-Intersectional Research and Consulting

                  Links:

                  Globale Studie zu Gewalt- und Belästigungserfahrungen am Arbeitsplatz von der ILO (Internationale Arbeitsorganisation): https://www.ilo.org/berlin/presseinformationen/WCMS_863441/lang--de/ind…
                  Internationale Richtlinien zum Schutz vor sexueller Ausbeutung, Missbrauch und Belästigung (PSEAH) https://www.unocha.org/protection-against-sexual-exploitation-and-abuse…
                  ILO-Übereinkommen gegen Gewalt und Belästigung in der Arbeitswelt: https://www.ilo.org/berlin/presseinformationen/WCMS_807442/lang--de/ind…
                  Leitfaden für Beschäftigte, Arbeitgeber*innen und Betriebsräte „Was tun bei sexueller Belästigung am Arbeitsplatz“ herausgegeben von der Antidiskriminierungsstelle des Bundes (PDF): https://www.antidiskriminierungsstelle.de/SharedDocs/downloads/DE/publi…
                  Interview mit Christine Ash Büchner vom Norwegian Refugee Council über die Bekämpfung von Geschlechtsspezifischer Gewalt in NGOs: https://www.boell.de/de/2021/11/26/bekaempfung-geschlechtsspezifischer-…
                  Richtlinien vom IASC (ständiger interinstitutionellen Ausschuss) zum Umgang mit sexueller Ausbeutung und Missbrauch: https://interagencystandingcommittee.org/inter-agency-standing-committe…

                  Abbildung: Heinrich-Böll-Stiftung, freepik.com Lizenz: Alle Rechte vorbehalten.

                  22 min
                • Wie geschlechtsspezifische Gewalt im Netz unsere Demokratie schwächt (2/3)

                  Als Annalena Baerbock verkündet hatte, sie würde für das Kanzleramt kandidieren, ging es los: Gefälschte Zitate und manipulierte Fotos von ihr kursierten im Netz. Politiker*innen und Frauen in hohen Führungspositionen sind im Netz mit besonders aggressiver geschlechtsspezifischer Desinformation und Hetze konfrontiert. Geschlechtsspezifische Desinformation ist ein Angriff auch auf unsere Demokratie, sagt Lucina di Meco. Sie hat die Organisation „She persisted“ mitgegründet. „She persisted“ arbeitet auf drei Ebenen: Die Organisation forscht, sie unterstützt Frauen in Machtpositionen mit Trainingsprogrammen und sie setzt sich für eine bessere Regulierung der Plattformen ein. In diesem Podcast beschreibt Lucina di Meco die Strukturen hinter der sexistischen Hetze im Netz - und was dagegen getan werden muss.

                  Ein Podcast mit:

                  • Lucina di Meco, „She persisted“

                  Links:

                  Internetseite von „She persisted“
                  https://she-persisted.org/

                  Studie „Monetizing Misogyny“ von Lucina di Meco:
                  https://she-persisted.org/our-work/research-and-thought-leadership/

                  Studie „#ShePersisted. Women, Politics & Power in the New Media World“ von Lucina di Meco: https://static1.squarespace.com/static/5dba105f102367021c44b63f/t/5dc43…

                  https://she-persisted.org/who-we-are/

                  18 min
                • Geschlechtsspezifische Gewalt - Joumana Seif engagiert sich für Überlebende sexualisierter Gewalt im Krieg in Syrien (1/3)

                  Im Krieg in Syrien werden sexualisierte Folter, Vergewaltigung, Nötigung systematisch eingesetzt: Joumana Seif ist Menschenrechtsanwältin. Sie kämpft für die Rechte von Überlebenden sexualisierter Gewalt im Krieg in Syrien. Dafür wurde sie in diesem Jahr von der Heinrich Böll Stiftung mit dem Anne Klein Frauenpreis ausgezeichnet. Joumana Seif widmet ihr Leben dem Kampf für Gerechtigkeit, Rechtsstaatlichkeit, Demokratie und Freiheit in Syrien. Sie und ihre Familie zahlen dafür einen hohen Preis. Das Gespräch mit Joumana Seif ist die erste Folge unserer Serie über geschlechtsspezifische Gewalt. In jeder Folge treffen wir Menschen, die sich gegen geschlechtsspezifische Gewalt, im Krieg, am Arbeitsplatz und im Netz, engagieren, die das Schweigen brechen und die Strukturen dahinter erforschen.

                  Ein Podcast mit:

                  • Joumana Seif, Menschenrechtsanwältin am Europäischen Zentrum für Verfassungs- und Menschenrechte, Syrian Women's Network, Syrian Feminist Lobby und Syrian Women's Political Movement

                  21 min

                About Our Voices, Our Choices (deutsch)

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                „Our Voices, our Choices“ ist die internationale, geschlechterpolitische Podcast-Reihe der Heinrich-Böll-Stiftung. Hier werden Geschichten über Frauen- und LGBTI-Menschenrechte erzählt: von Menschen,…

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