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Auch dieses Jahr sind wieder mehr als 60 Staats- und Regierungschefs zur Münchner Sicherheitskonferenz gekommen. Sie treffen sich bis Sonntag im Hotel Bayerischer Hof, um über die großen globalen Sicherheitsthemen zu sprechen.
Auch Kanzler Friedrich Merz (CDU) ist da – und hat die Eröffnungsrede gehalten. Offenbar hatte er sich vorgenommen, die Sicherheitskonferenz mit einer Grundsatzrede zur Lage der Welt zu beginnen. Merz hat darin über die einstige Weltordnung unter Führung der USA gesprochen. Aber: „Diese Ordnung, so unvollkommen sie auch war, es gibt sie so nicht mehr.“ Denn seit Trumps zweiten Amtszeit sei festzuhalten: „Nun hat die transatlantische Partnerschaft ihre Selbstverständlichkeit verloren.“
Das sieht auch Tobias Bunde so, Direktor für Forschung und Politik bei der Münchner Sicherheitskonferenz. Er spricht in dieser Folge über die Folgen des US-amerikanischen Rückzugs aus der transatlantischen Partnerschaft. Er sagt, Europa müsse sich darauf einstellen, in der Nato mehr Lasten zu schultern – und sich langfristig Gedanken machen, wie sie mit Putin umgehen müsste, sollte die USA und ihr nuklearer Schutzschirm ausfallen.
Weitere Nachrichten: Trump entzieht der US-Klimapolitik den Boden.
Zum Weiterlesen:
Die neuesten Entwicklungen zur Sicherheitskonferenz lesen Sie hier im SZ-Liveblog.
Den „Munich Security Report 2026“ können Sie hier lesen.
Moderation, Redaktion: Johannes Korsche
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über BR24.
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By Süddeutsche Zeitung4.7
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Auch dieses Jahr sind wieder mehr als 60 Staats- und Regierungschefs zur Münchner Sicherheitskonferenz gekommen. Sie treffen sich bis Sonntag im Hotel Bayerischer Hof, um über die großen globalen Sicherheitsthemen zu sprechen.
Auch Kanzler Friedrich Merz (CDU) ist da – und hat die Eröffnungsrede gehalten. Offenbar hatte er sich vorgenommen, die Sicherheitskonferenz mit einer Grundsatzrede zur Lage der Welt zu beginnen. Merz hat darin über die einstige Weltordnung unter Führung der USA gesprochen. Aber: „Diese Ordnung, so unvollkommen sie auch war, es gibt sie so nicht mehr.“ Denn seit Trumps zweiten Amtszeit sei festzuhalten: „Nun hat die transatlantische Partnerschaft ihre Selbstverständlichkeit verloren.“
Das sieht auch Tobias Bunde so, Direktor für Forschung und Politik bei der Münchner Sicherheitskonferenz. Er spricht in dieser Folge über die Folgen des US-amerikanischen Rückzugs aus der transatlantischen Partnerschaft. Er sagt, Europa müsse sich darauf einstellen, in der Nato mehr Lasten zu schultern – und sich langfristig Gedanken machen, wie sie mit Putin umgehen müsste, sollte die USA und ihr nuklearer Schutzschirm ausfallen.
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