Ökonomische Logik prägt nicht selten unser Denken und Handeln. Der Philosoph Carsten Lotz spricht mit Jürgen Wiebicke darüber, was das für unsere Gesellschaft bedeutet.
- Der Philosoph Carsten Lotz (*1977) war bei einer der größten Unternehmens- und Strategieberatungen der Welt tätig. Heute hinterfragt er die Logik unseres ökonomischen Denkens.
- Homo oeconomicus: Vom Streben nach Glück zum Streben nach Nutzen (02:16)
- Logik der Ökonomie: Jedes menschliche Verhalten hat ein Nutzenkalkül (08:10)
- Politik nach Ökonomielogik: Wie Anreize gewünschtes Verhalten provozieren sollen (13:40)
- Wie Kosten-Nutzen-Rechnung und Effizienzstreben alle Lebensbereiche durchdringen (15:14)
- Von der Freiheit des Subjekts, sich anders zu verhalten (19:32)
- Über das Dogma unendlicher Bedürfnisse (27:24)
- Egofixierung versus Priorität des Anderen (38:34)
- Warum ökonomisches Denken auf den Kernbereich der Wirtschaft zurückgedrängt werden muss (50:24)
LiteraturCarsten Lotz (2025): Wirtschaft als Erste Philosophie? Eine Kritik der ökonomischen Vernunft. Baden-Baden: Verlag Karl Alber. 319 Seiten.
Mehr zum Thema im Philosophischen Radio - Chris Neuhäuser: Vermögen gerechter verteilen
- Wolfgang Detel: Die Ungleichheit und die Macht des großen Geldes
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Im nächsten Podcast sprechen wir mit Hanno Sauer über Klasse.
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