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Die zehnte Folge Gin And Talk ist eine ganz besondere – auch deshalb, weil wir für das Gespräch erstmals unsere gewohnte Bar-Atmosphäre verlassen haben, um einen ganz besonderen Menschen zu treffen: Dr. h.c. Charlotte Knobloch.
1932 in München geboren, erlebte sie die Novemberprogrome 1938 als 6-jähriges Mädchen. Als sie in der Nacht vom 09. auf den 10. November die Alte Synagoge in der Herzog-Rudolf-Straße in München brennen sah, war ihr schnell klar, dass nichts je wieder so sein wird, wie es war. Eine ehemalige Hausangestellte ihres Onkels rettete Charlotte Knobloch vor der Deportation in das Konzentrationslager Ghetto Theresienstadt – sie nahm das Mädchen auf dem Bauernhof ihrer Eltern auf und gab es als ihr eigenes, uneheliches Kind aus. Drei Jahre später kehrte sie mit ihrem Vater Fritz Neuland nach München zurück.
Knobloch widmete ihr Leben in verschiedensten Positionen dem Wiederaufbau eines sicheren und guten jüdischen Lebens in Deutschland und der Welt. Seit 1985 ist sie Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern und setzte sich in dieser Funktion mit großem Engagement für den Bau des neuen Jüdischen Zentrums in der bayerischen Landeshauptstadt ein. Von 2005 bis 2013 war sie Vizepräsidentin des Jüdischen Weltkongresses, von 2003 bis 2010 Vizepräsidentin des Europäischen Jüdischen Kongresses und vom 07. Juni 2006 bis zum 28. November 2010 Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland.
Der aufkeimende Judenhass bereitet der überzeugten Optimistin große Sorgen – wir haben über Ursprünge, Lösungsansätze und die Verantwortung von Gesellschaft und Politik gesprochen.
By The 48forward StudiosDie zehnte Folge Gin And Talk ist eine ganz besondere – auch deshalb, weil wir für das Gespräch erstmals unsere gewohnte Bar-Atmosphäre verlassen haben, um einen ganz besonderen Menschen zu treffen: Dr. h.c. Charlotte Knobloch.
1932 in München geboren, erlebte sie die Novemberprogrome 1938 als 6-jähriges Mädchen. Als sie in der Nacht vom 09. auf den 10. November die Alte Synagoge in der Herzog-Rudolf-Straße in München brennen sah, war ihr schnell klar, dass nichts je wieder so sein wird, wie es war. Eine ehemalige Hausangestellte ihres Onkels rettete Charlotte Knobloch vor der Deportation in das Konzentrationslager Ghetto Theresienstadt – sie nahm das Mädchen auf dem Bauernhof ihrer Eltern auf und gab es als ihr eigenes, uneheliches Kind aus. Drei Jahre später kehrte sie mit ihrem Vater Fritz Neuland nach München zurück.
Knobloch widmete ihr Leben in verschiedensten Positionen dem Wiederaufbau eines sicheren und guten jüdischen Lebens in Deutschland und der Welt. Seit 1985 ist sie Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern und setzte sich in dieser Funktion mit großem Engagement für den Bau des neuen Jüdischen Zentrums in der bayerischen Landeshauptstadt ein. Von 2005 bis 2013 war sie Vizepräsidentin des Jüdischen Weltkongresses, von 2003 bis 2010 Vizepräsidentin des Europäischen Jüdischen Kongresses und vom 07. Juni 2006 bis zum 28. November 2010 Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland.
Der aufkeimende Judenhass bereitet der überzeugten Optimistin große Sorgen – wir haben über Ursprünge, Lösungsansätze und die Verantwortung von Gesellschaft und Politik gesprochen.

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