
Sign up to save your podcasts
Or


Gaza, Ukraine, Trumps Amerika und der aufstrebende globale Süden: Die Welt verändert sich derzeit fundamental. Aber Europa steht scheinbar nur als Zaungast am Spielfeldrand. Der frühere österreichische Bundeskanzler Alexander Schallenberg erklärt im Cicero Podcast Politik mit Chefredakteur Alexander Marguier, was schiefgelaufen ist und wie der „alte Kontinent“ zu alter Größe zurückfinden kann.
Möchten Sie einzelne Artikel auf cicero.de lesen, aber kein Abo abschließen? Dann probieren Sie unser neues Angebot aus, schalten einzelne Artikel frei und zahlen Sie nur, solange Sie lesen. Ganz unkompliziert mit wenigen Klicks und ohne aufwendige Registrierung.
Probieren Sie es einfach aus und lesen Sie die Titelgeschichte unserer Oktober-Ausgabe von Carsten Korfmacher: Katharsis per Kettensäge
Inhalt Podcast:
6:59: "Das Wichtigste, was wir in Europa ändern müssen, und das bezieht sich wieder auf Ihre erste Frage, 'A change of mindset'. Es ist unsere Grundhaltung. Der Europäer, ich mach mal das Gefühl, lebt in einem Kontinent der Untergangspropheten. Und in dieser Disziplin wollen die Österreicher immer einen Stockerplatz haben. Ich vermute, dass wir uns da mit dem Deutschen fast schon ein Foto-Finish liefern." (Alexander Schellenberg)
12:21 "Ich bin persönlich wirklich davon überzeugt, dass das Versprechen der absoluten Fairness durch Freiheit, nämlich in den Social Media, einfach ein Fehler war. Die sozialen Medien sind eigentlich für mich ein Todesstoß für den Dialog." (Alexander Schellenberg)
23:19 "Wir merken das heute noch, dass wir ein massives Problem haben, wie wir diese Menschen schrittweise in die Gesellschaft integrieren können und dass das natürlich enorme Wellen schlägt. Die Menschen das Gefühl haben, ihr Bezirk, ihr Umfeld, ihre Gemeinde gehört eigentlich gar nicht mehr ihnen. Und dass das sich politisch dann im Wahlverhalten niederschlägt, ist nicht verwunderlich." (Alexander Schellenberg)
27:00 "Jetzt ganz überspitzt gesagt, wenn dein Job in Frage steht, du Angst hast um deine physische Unversehrtheit, deine Sicherheit, weil Krieg zurückgekehrt ist, ist vielleicht das Thema Mülltrennen und du brauchst jetzt einen fünften Mülleimer, das falsche. Und wir haben uns vielleicht das Gesellschaft viel zu sehr, ich bezeichne es immer, mit der Kirsche am Kuchen beschäftigt. Minderheitenschutz. Die Frage ist, jetzt haben wir einen Kuchen. Haben wir in 20 Jahren noch einen Kucken? (…) Und ich glaube, die wirkliche Sorge, die wir haben, ist, wie können wir eine Dialogfähigkeit, eine Kompromissfähigkeit auf unsere Gesellschaft erhalten, mit allen Unterschieden zwischen links, rechts, die aber vor allem demokratisch und rechtsstaatlich bleiben." (Alexander Schellenberg)
30:03 "Brauchen wir Europäer mehr Mut zu dieser Milei'schen Kettensäge?" (Alexander Marguier)
38:56 "Jetzt machen wir doch nicht den Fehler in unserer Welt der Emotionalisierung und der Erregtheitszustände, die wir täglich 20-mal praktizieren und uns ihnen hingeben, dass wir das Augenmaß verlieren, das unsere Vorväter im Kalten Krieg, in diese ideologischen Auseinandersetzungen sehr wohl hatte." (Alexander Schellenberg)
Der Journalist Teseo La Marca findet, dass die deutsche Islam-Debatte aus dem Ruder gelaufen ist. Darüber hat er ein Buch geschrieben. Im Gespräch mit Cicero-Redakteur Ben Krischke kritisiert er linke Verharmlosung und rechte Übertreibung – und erklärt, was im Islam falsch läuft.
Probieren Sie es einfach aus: https://www.cicero.de/innenpolitik/ende-des-frankfurter-forschungszentrums-globaler-islam-kritische-islamforschung-susanne-schroter
Ben Krischke bezieht sich auf das aktuelle Buch von Teseo La Marca: Die fehlgeleitete Islam-Debatte und ihre Folgen. Ein notwendiger Realitäts-Check, 2025
Nordrhein-Westfalen hat am Sonntag gewählt. Stärkste Kraft ist die CDU geworden, mit knapp 33,5 Prozent. Doch die AfD konnte ihr Ergebnis fast verdreifachen. Was diese Wahlergebnisse für NRW bedeuten, aber auch für die Bundesrepublik, das bespricht Ben Krischke mit Cicero-Redakteur Ferdinand Knauß.
Möchten Sie einzelne Artikel auf cicero.de lesen, aber kein Abo abschließen? Dann probieren Sie unser neues Angebot aus, schalten einzelne Artikel frei und zahlen Sie nur, solange Sie lesen. Ganz unkompliziert mit wenigen Klicks und ohne aufwendige Registrierung.
Probieren Sie es einfach aus: https://www.cicero.de/innenpolitik/ende-des-frankfurter-forschungszentrums-globaler-islam-kritische-islamforschung-susanne-schroter
Ben Krischke bezeiht sich auf das aktuelle Buch von Teseo La Marca: Die fehlgeleitete Islam-Debatte und ihre Folgen. Ein notwendiger Realitäts-Check,
Heute zu Gast: die konservative ARD-Rebellin Julia Ruhs. Mit ihrem Buch „Linksgrüne Meinungsmacht“ und ihrer NDR-Sendung „klar“ sorgt sie für Aufsehen – und für scharfe Kritik von Jan Böhmermann. Wir sprechen über die Abgehobenheit des journalistischen Milieus und die Vertrauenskrise der Medien.
Möchten Sie einzelne Artikel auf cicero.de lesen, aber kein Abo abschließen? Dann probieren Sie unser neues Angebot aus, schalten einzelne Artikel frei und zahlen Sie nur, solange Sie lesen. Ganz unkompliziert mit wenigen Klicks und ohne aufwendige Registrierung.
Probieren Sie es einfach aus: Im Visier der Hamas
Julia Ruhs: Links-grüne Meinungsmacht. Die Spaltung unseres Landes, Langenmüller Verlag 2025
Inhalt Podcast:
4:14 "Positionen, die eher links der Mitte waren, die konnte man laut offen äußern. Es gab viele Themen, die medial auch gesetzt wurden, aber alles, was auf der anderen Seite rangiert hat, da wurde man schnell… oder da hat man Angst gehabt, das sozusagen anzufassen als Thema, weil das sehr schnell dann natürlich auch im Diskurs verächtlich gemacht wurde. Du wirst halt in diese Nazi-Ecke reingeschoben, weshalb auch viele Journalisten die Finger davon gelassen haben. Und das halte ich für ein Riesenproblem, dass man nicht mehr in den Medien nicht mehr die Bevölkerungsmeinungen widerspiegelt." (Julia Ruhs)
5:24 "Aber dadurch, dass wir, glaube ich, insgesamt auch als Medien zu wenig kritisch waren in den letzten Jahren, was bestimmte Themen anging, also auch Willkommenskultur, Migration oder auch während der Corona-Pandemie, dass man zu sehr sich angepasst hat an das, was regierungsseitig gewollt wurde und sich nicht getraut hat, ordentlich gegenzubürsten, hat es dazu beigetragen, dass Vertrauen verloren gegangen ist in den etablierten Medien und warum wir jetzt auch bemerken, warum andere stärker werden. Und dann finde ich das immer so ein bisschen, also ich rege mich da immer ziemlich drüber auf, weil ich mir denke, wenn ihr es kritisieren wollt, dass alternative Medien uns jetzt in den Rang ablaufen oder immer stärker werden, dann muss man sich an die eigene Nase fassen." (Julia Ruhs)
"Es geht hier nicht um Gegenräte, sondern es geht um, also Niederprülen am Ende. Also so eindreschen mit dieser Keule, dass du Mundtut gemacht werden sollst, und dass halt viele auch sagen, das tun sie sich nicht mehr an, dann sagen sie, das ist halt nicht mehr im Freundesbekrankenkreis, oder schon gar nicht auf Social Media, und dann rückt natürlich mit der Zeit, wenn sich Leute daran halten, und dann vorsichtiger werden, rückt halt, dass der politische Diskurs immer weiter nach links, weil alles andere ist plötzlich dann im Reich das Unsagbaren, und dann heißt, wenn man das einmal gewagt hat, wieder was in die rechte Gerichtung zu sagen, heißt dann gleich wieder, dass man jetzt den Raum des Sagbaren, jetzt wieder ausgeweitet hat, wo ich mir dann, ja, natürlich, also der Raum des Sagbaren wurde die letzten Jahre immer enger gezogen, deswegen muss man den auch ausweiten." (Julia Ruhs)
Der Transhumanismus träumt von einer Welt, in der Mensch und Maschine verschmelzen und Leiden der Vergangenheit angehören. Ralf Hanselle beleuchtet im Gespräch mit dem renommierten Neuroimmunologen Christian Schubert die Risiken und Grenzen dieser Zukunftsphantasie.
Möchten Sie einzelne Artikel auf cicero.de lesen, aber kein Abo abschließen? Dann probieren Sie unser neues Angebot aus, schalten einzelne Artikel frei und zahlen Sie nur, solange Sie lesen. Ganz unkompliziert mit wenigen Klicks und ohne aufwendige Registrierung.
Probieren Sie es einfach aus: Zauberberg
Inhalt Podcast:
14:57 "Also diese ganzen technischen Erneuerungen und sogenannten Fortschritte sind ja nur immer nur in einer bestimmten Dimensionalität weiter. Sie schaffen ja nie eine … Ich sag jetzt mal fraktale Dimensionalität, also zwischen 1 und 2 oder zwischen 2 und 3. Und das ist etwas, was das Leben aber ausmacht. Sie können schlicht und ergreifend das Leben nicht nachbilden und damit werden sie versagen." (Christian Schubert)
Nahezu unbemerkt von der Öffentlichkeit findet eine Revolution statt. Sie wird unser Leben verändern und den geopolitischen Kampf der Systeme entscheiden. Im Gespräch mit Ressortleiter Carsten Korfmacher erläutert Roman Beck, einer der weltweit führenden Blockchain-Experten, die Hintergründe.
Möchten Sie einzelne Artikel auf cicero.de lesen, aber kein Abo abschließen? Dann probieren Sie unser neues Angebot aus, schalten einzelne Artikel frei und zahlen Sie nur, solange Sie lesen. Ganz unkompliziert mit wenigen Klicks und ohne aufwendige Registrierung.
Probieren Sie es einfach aus: Investoren und das Edelmetall in goldenen Zeiten
Inhalt Podcast:
18:36 "Wir sind natürlich alle ein Stück weit auch Opfer unserer Pfadabhängigkeit, unserer Sozialisierung, unseres Gesellschaftssystems. Und es fällt uns sehr schwierig, sich etwas anderes vorzustellen. Das heißt aber nicht, dass andere Wege zum Beispiel Zahlungsmöglichkeiten zu generieren unmöglich sind. Wir müssen uns da freimachen und stärker und manchmal würde ich mir auch wünschen, ein bisschen mehr Zuversicht in Technologien haben, um nämlich nicht nur die möglichen Gefahren zu sehen, die zweifelsohne bestehen, aber auch die Möglichkeiten, die damit einhergehen. sehr basale Probleme zu adressieren, die wir haben und das in einer höheren Effizienz unter Verteidigung von Werten. Diese Werte müssen natürlich auch diskutiert werden, gesellschaftlich." (Roman Beck)
27:27 "Wenn ich jetzt komme und sage, ich habe hier diese Technologie, die erklärungsbedürftig ist, die macht etwas besser ohne diese Leute, ohne zu verstehen, wie das funktioniert, dann ist es natürlich relativ nachvollziehbar, dass Entscheidungsträger in Politik und Wirtschaft da erstmal mit einer gewissen Zurückhaltung reagieren, weil natürlich auch unmittelbar die Frage im Raum steht, greift das auch mein Geschäftsmodell an, greift es meine Position an und wir reden im Wesentlichen davon, dass es natürlich eine massive digitale Transformation darstellt und eine Machtverschiebung weg von denjenigen, die heute als Gatekeeper, als Wächter, als Market-Makers agieren, hin dezentral zu denjenigen, die eigentlich die Hoheit über ihre Daten haben sollten." (Roman Beck)
39:00 "Und Sie sehen ja auch verschiedene Regionen in der Welt, die mit anderen Herangehensweisen diese Technologie nutzbar machen, aber dann auch entsprechend verschiedene, unterschiedliche Werte realisieren. Und der Diskurs, der fehlt in Europa, in Deutschland. Was wollen wir? Welche Form von digitaler Zukunft wollen wir, wie schaffen wir Werte, wie bleiben wir unabhängig, wie werden wir geschäftsfähig? In der Zukunft. Das ist eine große Diskussion, die überfällig ist in Deutschland." (Roman Beck)
40:50 "Die Warner haben recht, wenn auf einmal Blockchain-Lösungen, blockchainbasierte Anwendungen auf unseren Smartphones sich breitmachen, die aus China, aus USA, aus Russland, wo auch immer kommen, aber eben nicht aus Deutschland, nicht aus Europa, keine Wertschöpfung in Deutschland, in Europa generieren und darüber hinaus noch Logiken exekutieren und auch Rechte oder auch Rechten wegnehmen von anderen Regionen der Welt, die wir so gar nicht wollen, aber uns fehlen dann die Alternativen. Schon heute haben wir kein europäisches Zahlungssystem. Visa, Mastercard, Apple Pay, Alibaba, Paypal. Ich meine, sie können die ganze Palette jetzt mal auflisten. Die kommen alle nicht aus Europa und Souveränität bedeutet, den Stecker ziehen zu können, bevor ihn andere für Sie ziehen. Und wir können den Steckern nicht ziehen, wir können nicht sagen, wir disconnecten, wir verabschieden uns von einer Lösung, die wir nicht wollen, weil wir eine Alternative haben, von der wir glauben, die ist besser, aber wir haben diese Alternative nicht. Und das ist das große Problem, in das wir immer wieder hineingelaufen sind in Europa, in Deutschland, wir waren sehr kritisch mit Technologien. Dann sind die im Ausland weiterentwickelt worden und als die ausgereift waren, kamen die zurück. Und wir waren nicht Entwickler, sondern wir waren nur noch die Anwender." (Roman Beck)
Deutschland hat den Verstand verloren, sagt Physiker und Comedian Vince Ebert. Verantwortlich dafür sind Duckmäuser in Politik und Wirtschaft, naive Liberale und Linksgrüne, die sich endgültig von den Werten der Aufklärung verabschiedet haben.
Irgendwie merken wir alle, dass in Deutschland irgendetwas schief läuft. Häufig machen wir das an einzelnen Problemen fest: Die Bahn kommt kaum noch pünktlich, der Wirtschaft geht es immer schlechter, das Land wählt konservativ, bekommt aber nur noch linke Regierungen. Das irgendwie fehlt das große Ganze, die überragende Erzählung, die erklärt, wie all dies geschehen konnte. Eine solche Erklärung hat Physiker und Comedian Vince Ebert in seinem neuesten Buch, das den passenden Titel „Wot se Fack, Deutschland?“ trägt, vorgelegt. Sein Credo: Deutschland hat im wahrsten Sinne des Wortes den Verstand verloren. Werte wie Wahrheit, Rationalität und Vernunft ziehen regelmäßig den Kürzeren, wenn sie in den Wettbewerb mit dem Wahnsinn der Ideologie treten.
Im Cicero Podcast Gesellschaft erläutert Vince Ebert, was genau er damit meint. Mit einer gesunden Mischung aus Ernsthaftigkeit und trockenem Humor nimmt Ebert alle diejenigen aufs Korn, die er für die Fehlentwicklungen in Deutschland verantwortlich hält: das linksgrüne Milieu, das in seinem Kampf gegen die Werte der Aufklärung zunehmend fundamentalistisch wird. Politiker und CEOs, die sich nicht trauen, ihre wirkliche Meinung öffentlich kundzutun. Und naive Liberale, denen es im Kampf gegen die Feinde der Freiheit an Robustheit fehlt.
Inhalt Podcast:
09:14 "Was weiß ich in Stuttgart zum Porsche an die Stanze und produzieren da unsere Autos und lassen die Traumtänzer von Greenpeace oder von den Klimaleuten, lassen die mal so machen und inzwischen merken wir, das fällt uns total auf die Füße, dass wir seit 20 Jahren, seit 30 Jahren eigentlich das Maul gehalten haben und das hat dazu geführt, dass die geologisierten Render. Die Deutungshoheit übernommen haben." (Vince Ebert)
22:12 "Es wird ja immer von den Linken gesagt, Cancel Culture ist ein rechtes Narrativ, es existiert nicht und wenn du es trotzdem sagst, dann ziehen wir dich aus dem Diskurs raus. Also das Problem ist auf jeden Fall da. Das Problem ist in der Kulturszene auf jeden Fall, da das ist, das habe ich beobachtet, als ich vor 25 Jahren auf der Bühne angefangen hat, jeder von uns, da ging es darum Gags zu schreiben, bei denen die Leute lachen. Und heute sollte man Gags schreiben, bei denen die richtigen Leute lachten. Wenn die falschen Leute lachen, dann ist dann schon auch Widerstand da." (Vince Ebert)
39:57 "Man kann durch so ein politisches System ein Land komplett in den Abgrund wirtschaften und die Indizien in Deutschland und in Europa gehen in diese Richtung. Das muss man einfach mal ganz knallhart sagen. Und wenn wir diesen Dreher nicht bekommen, dann dauert das vielleicht noch 10, 15, 20 Jahre. Aber dann werden wir… Auch in dieser, dann werden wir irgendwann auch mal mit dem Rücken an der Wand stehen. Und ja, ich weiß nicht, der Schmerz ist anscheinend noch nicht groß genug." (Vince Ebert)
45:47 "Wenn jemand das Kalifat hier errichten möchte, wenn jemand sagt … Möchte gerne meine 14-jährige Tochter verschleiern, zwangsverschleiern oder zwangsverheiraten, dann ist es nicht, dann hat es nichts mit Liberalität zu tun, zu sagen, andere Länder, andere Sitten können die doch machen. Sondern da muss man eben auch mal sagen, nein, wir haben bestimmte aufklärerische Werte und über die kann man nicht diskutieren. Wer das anders möchte. Sorry, dann ist Deutschland hier nicht deine Heimat." (Vince Ebert)
Im Cicero Podcast spricht Clemens Traub mit Frank Urbaniok, dem bekanntesten forensischen Psychiater der Schweiz. In seinem neuen Buch „Schattenseiten der Migration“ bricht Urbaniok ein Tabu: Er spricht über Ausländerkriminalität – faktenbasiert, differenziert und gegen den Strom. Ein Gespräch über Mut, Kontroversen und die Grenzen des Sagbaren.
Möchten Sie einzelne Artikel auf cicero.de lesen, aber kein Abo abschließen? Dann probieren Sie unser neues Angebot aus, schalten einzelne Artikel frei und zahlen Sie nur, solange Sie lesen. Ganz unkompliziert mit wenigen Klicks und ohne aufwendige Registrierung.
Probieren Sie es einfach aus: Im Visier der Hamas
Inhalt Podcast:
4:49 "Dann ergibt sich ein differenziertes und auch ein erschreckendes Bild, dass man nämlich sieht, dass bestimmte Nationalitäten, also Menschen mit einem bestimmten Migrationshintergrund, in der Gewalt und Sexualkriminalität massiv überrepräsentiert sind. Wir reden davon Überrepräsentationen von 300, 500, 800, 1.000, 1.500 Prozent und mehr. Und das sind ja keine abstrakten Zahlen, sondern das sind dann Fakten, bei denen Menschen zum Opfer werden." (Frank Urbaniok)
24:52 "Und es ist so, dass die Menschen in ihrem alltäglichen Leben Erfahrungen machen, die sich in diesen Statements der Experten und der Politiker nicht abbilden. Die sehen, was die Probleme sind, wenn sie 95% Migrationsanteile in den Schulklassen haben. Die kennen die Probleme nachts am Bahnhof. Die kennen, die Probleme im öffentlichen Raum, wenn man bedroht wird. Die wissen, was Messerkriminalität ist. Die wissen mit wem man sich nicht anlegt. Die kennen Clankriminalität aus der nächsten Umgebung. All diese Phänomene nehmen die Menschen wahr. Ich kriege, seit ich dieses Beruf geschrieben habe, ich kriege permanent Zuschriften von ganz normalen Bürgerinnen und Bürger, die mir Erlebnisse aus ihrem Alltag schildern. Es gibt übrigens auch Journalisten, die sich melden, die mir dann sagen, ich habe das Thema versucht in der Redaktion zu bearbeiten und man hat es dann mit dem Argument, das ist Wasser auf die Mühlen der AfD, konnte ich das nicht publizieren, konnte die Zahlen nicht veröffentlichen. Ich kriege jede Menge solcher Meldungen und das ist so schlecht, weil die Menschen verlieren das Vertrauen in die Experten, in die Wissenschaft und in die Politik und die Handlungsfähigkeit des Staates und deswegen ist das so schädlich und mich stört das auch enorm." (Frank Urbaniok)
Frank Urbaniok: Schattenseiten der Migration. Zahlen, Fakten, Lösungen, Voima Verlag 2025
Sternkoch Tim Raue spricht im Cicero Podcast Gesellschaft mit Julia Marguier über die harte Schule seiner Jugend, über mangelnde Leistungsbereitschaft in Deutschland – und warum er immer öfter an der Politik verzweifelt.
Möchten Sie einzelne Artikel auf cicero.de lesen, aber kein Abo abschließen? Dann probieren Sie unser neues Angebot aus, schalten einzelne Artikel frei und zahlen Sie nur, solange Sie lesen. Ganz unkompliziert mit wenigen Klicks und ohne aufwendige Registrierung.
Probieren Sie es einfach aus: Im Visier der Hamas
Inhalt Podcast:
18:27 "Was mir auf den Keks geht, sind Menschen, die kommen, die mir erzählen wollen, wie ich was zu machen habe. Und das steht niemandem zu. Das steht einfach niemandem zu, anderen das zu diktieren. Und ich als Liberaler habe natürlich eh ein Problem mit Linken, die alles verbieten wollen, die alles glattbügeln wollen, für die nur ihre Meinung zählt. Das ist nicht Demokratie." (Tim Raue)
21:11 "Die Linken haben ja nichts geleistet. Die, die da stehen, die Politiker. Die haben keine Betriebe geführt. Die haben keine Menschen ausgebildet. Die haben niemanden angestellt. Die haben kein Geld verdient, was sie eingezahlt haben. Ich pauschalisiere jetzt. Aber das ist eben meinen Eindruck. Und wollen uns erzählen, was mit dem Geld, was wir erwirtschaften, was wir ja an den Staat geben, dass das einfach mal so rausgeballert wird. Dass wir alle gleichgemacht werden. Und da bin ich eben auch dagegen. Trotzdem ertrage ich das. Und komme nicht auf die Idee zu sagen, die müssen verboten werden." (Tim Raue)
24:26 "Ich sehe es so, dass ich mit jedem Teller jemanden entweder begeistern kann, oder ich kann ihn abfacken. Und das will ich nicht. Ich möchte diese Chance nutzen, das Bestmögliche aus mir rauszuholen. Und natürlich bin ich extrem getrieben. Das weiß ich auch. Das ist mir auch bewusst, und ich habe mich verbessert. Früher hätte ich denjenigen, der den Lachs hat fallen, wüst beschimpft. Und hätte ich versucht, meine Entrüstung verbal auszudrücken. Das mache ich heute nicht mehr. Ich werde nicht persönlich. Aber ich mache ihm schon klar, dass das so nicht geht." (Tim Raue)
32:55 "Viele, die heute Politiker sind, sind das nicht geworden, weil sie in der Wirtschaft erfolgreich waren und sie etwas zurückgeben wollen an ihren Staat, sondern das sind Berufspolitiker, die in ihrem Leben nie wirklich gearbeitet haben, die eben kein Unternehmen geführt haben und denen es um ihre Pfründe geht, denen es natürlich darum geht, in ihrem Job erfolgreich zu sein, weil sie dann mehr Geld kriegen, aber völlig dabei vergessen, was ihre eigentliche Aufgabe ist, dass es dem Volk gut geht." (Tim Raue)
Kaum ein Thema treibt die globalen Tech-Unternehmen zur Zeit derart an wie die Entwicklung einer künstlichen Superintelligenz (ASI). Doch eine KI, die die kognitiven Fähigkeiten des Menschen überschreitet, birgt immense Gefahren. Der KI-Experte und Science-Fiction Autor Karl Olsberg im Gespräch mit Ralf Hanselle über existenzielle Bedrohungen, die durch künstliche neuronale Netze lauern.
Möchten Sie einzelne Artikel auf cicero.de lesen, aber kein Abo abschließen? Dann probieren Sie unser neues Angebot aus, schalten einzelne Artikel frei und zahlen Sie nur, solange Sie lesen. Ganz unkompliziert mit wenigen Klicks und ohne aufwendige Registrierung.
Probieren Sie es einfach aus: Künstliche Intelligenz statt Bildung
Inhalt Podcast:
10:09 "Wir sind noch nicht an dem Punkt, dass KI uns in jeder Hinsicht erreicht oder überflügelt. Aber KI kann schon ganz, ganz vieles besser als wir. Und es gibt keinen Grund, aus meiner Sicht zu sagen, irgendetwas wird KI nie können, was wir können. Wie genau sich das entwickelt, ist schwer zu prognostizieren, aber momentan entwickelt sich es viel schneller, als ich erwartet habe und ich befürchte tatsächlich, dass wir relativ bald an einem Punkt sind, wo zumindest bestimmte Fähigkeiten, die Menschen heute haben und KI noch nicht, KI auch erreichen wird und dann wird es meiner Ansicht nach sehr gefährlich." (Karl Olsberg)
18:37 "Ich habe auch bei KI prinzipiell die Hoffnung, wenn wir das alles im Griff behalten, dass uns das mehr Vorteile als Nachteile bringt, aber der Umbruch wird natürlich sehr, sehr hart. Und wenn wir das nicht in den Griff bekommen, wenn das quasi nur in der Hand von ein paar neuen Fürsten, könnte man fast sagen, wie Sam Altman von OpenAI, wenn die entscheiden, oder Elon Musk, wie unsere Zukunft aussieht, dann wird es, glaube ich, auch an der Stelle düster. Das macht mir auch Sorgen, aber es ist halt nicht mein Hauptthema, weil das nützt uns alles gar nichts, diese ganze Diskussion, wenn es tatsächlich so kommt, wie einige befürchten, dass die KI uns außer Kontrolle gerät und wir praktisch überhaupt keine Möglichkeit mehr haben, die Zukunft zu bestimmen, weil die KI entscheidet, was passiert. Das wäre das Worst-Case-Szenario und das ist das, was mir am meisten Sorgen macht." (Karl Olsberg)
22:10 "Es kann auch sein, dass die Skeptiker Recht haben und sagen, ach was, das ist alles übertrieben, das alles Hype, das dauert noch, so weit sind wir noch nicht, wie ihr glaubt. Möglich, ich hoffe, dass es so ist. Aber es kann genauso gut umgekehrt sein. Es kann sein, dass nächstes Jahr oder in drei Monaten jemand mit einer KI kommt, die alle umhaut und die dann plötzlich irgendwelche Dinge macht, mit denen keiner gerechnet hat." (Karl Olsberg)
26:41 "Also was mir am liebsten wäre, wäre erstmal, dass wir eine möglichst große, breite Diskussion über dieses Thema haben, weil die meisten Menschen wissen überhaupt nicht, dass da ein paar Leute mit Silicon Valley in ihrer Zukunft zocken." (Karl Olsberg)
38:32 "Wenn man so das redet, was ich jetzt gerade so gesagt habe und vor den Gefahren warnt, dann wird man natürlich schnell so in die Ecke gestellt, der ist gegen Technik, der ist gegen KI. Nein, bin ich nicht, schon alleine, weil ich selber auch KI entwickelt habe, KI-Firmen gegründet habe, kann man mir das eigentlich nicht nachsagen. Aber ich glaube tatsächlich, dass KI ein echter Segen für die Menschheit sein kann, wie jede Technik letzten Endes, wenn man sie richtig nutzt." (Karl Olsberg)
From the publisher's feed

18 Listeners

4 Listeners

8 Listeners

21 Listeners

112 Listeners

10 Listeners

23 Listeners

4 Listeners

142 Listeners

4 Listeners

5 Listeners

1 Listeners

31 Listeners

0 Listeners

11 Listeners