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Die Künstlerin Renée Magaña hält sich in ihrem aktuellen digitalen Kunstprojekt bedeckt. Aber für das letzte Stündchen lässt sie sich ein bisschen in die Karten blicken. Renée schickt das sympathische Skelett «Swiss Skeli» auf abenteuerliche Reisen durch die Welt und postet regelmässig Postkarten mit Swiss Skeli vor historischen Kulissen auf Instagram. Renée selbst tritt dabei nicht in Erscheinung und nur ganz wenige Leute wissen, wer eigentlich hinter dieser Figur, die uns auf unbeschwerte Weise an unsere Sterblichkeit erinnert, steckt. Renée ist 52 Jahre alt und befasst sich schon seit ihren Anfängen als Künstlerin mit dem Tod. Als Tochter eines Mexikaners und einer Schweizerin ist sie in Los Angeles aufgewachsen und fühlte sich schon immer hingezogen zum Umgang mit dem Tod, wie sie ihn in ihrer Familie und in der mexikanischen Kultur kennenlernte.
Vor wenigen Jahren starb ihr Ehemann. Nach 24 Jahren Partnerschaft begleitete Renée ihn in den Tod. 14 Monate lagen zwischen der Diagnose und dem letzten Atemzug von Martin.
«Emotional war es das Schlimmste, das ich bisher in meinem Leben erlebt habe», sagt Renée Magaña. Und fügt an: «Hätte ich die Wahl, ich würde alles noch einmal genau so machen, wie ich, wie wir es gemacht haben.»
Renée fragt sich, warum wir so grosse Mühe haben, über Sterben, Tod und Endlichkeit zu sprechen oder auch nur nachzudenken. Eigentlich, so findet sie, habe das Thema doch etwa Verbindendes, das wir viel mehr betonen könnten. «Es ist das Einzige, das alle Individuen auf diesem Planeten ganz sicher miteinander gemeinsam haben.» Auch darum hört Renée nicht damit auf, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen und andere mit ihrer Kunst ebenfalls dazu anzuregen.
Swiss Sekli im Netz und auf Instagram
Renée Magaña – Urnes and Bones
By Elena IbelloDie Künstlerin Renée Magaña hält sich in ihrem aktuellen digitalen Kunstprojekt bedeckt. Aber für das letzte Stündchen lässt sie sich ein bisschen in die Karten blicken. Renée schickt das sympathische Skelett «Swiss Skeli» auf abenteuerliche Reisen durch die Welt und postet regelmässig Postkarten mit Swiss Skeli vor historischen Kulissen auf Instagram. Renée selbst tritt dabei nicht in Erscheinung und nur ganz wenige Leute wissen, wer eigentlich hinter dieser Figur, die uns auf unbeschwerte Weise an unsere Sterblichkeit erinnert, steckt. Renée ist 52 Jahre alt und befasst sich schon seit ihren Anfängen als Künstlerin mit dem Tod. Als Tochter eines Mexikaners und einer Schweizerin ist sie in Los Angeles aufgewachsen und fühlte sich schon immer hingezogen zum Umgang mit dem Tod, wie sie ihn in ihrer Familie und in der mexikanischen Kultur kennenlernte.
Vor wenigen Jahren starb ihr Ehemann. Nach 24 Jahren Partnerschaft begleitete Renée ihn in den Tod. 14 Monate lagen zwischen der Diagnose und dem letzten Atemzug von Martin.
«Emotional war es das Schlimmste, das ich bisher in meinem Leben erlebt habe», sagt Renée Magaña. Und fügt an: «Hätte ich die Wahl, ich würde alles noch einmal genau so machen, wie ich, wie wir es gemacht haben.»
Renée fragt sich, warum wir so grosse Mühe haben, über Sterben, Tod und Endlichkeit zu sprechen oder auch nur nachzudenken. Eigentlich, so findet sie, habe das Thema doch etwa Verbindendes, das wir viel mehr betonen könnten. «Es ist das Einzige, das alle Individuen auf diesem Planeten ganz sicher miteinander gemeinsam haben.» Auch darum hört Renée nicht damit auf, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen und andere mit ihrer Kunst ebenfalls dazu anzuregen.
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