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Seit 2013 ist die Bundeswehr in Mali stationiert, die rund 800 Soldaten sind Teil einer UN-Mission mit insgesamt 13000 Soldaten. Die Truppen der Vereinten Nationen sollen für Frieden in dem westafrikanischen Land sorgen, das sich seit 2012 im Bürgerkrieg befindet.
Offiziell herrscht zwar Frieden im Land, aber es kommt immer wieder zu Terroranschlägen oder Massakern. Im den vergangenen zwölf Monaten sind dabei fast 600 Menschen gestorben. Wegen der fehlenden Sicherheit im Land ist vergangene Woche auch die Regierung Malis zurückgetreten: Sie hatte in der Bevölkerung keinen Rückhalt mehr.
Joachim Käppner ist SZ-Redakteur und schreibt vor allem über Sicherheitspolitik und die Bundeswehr. Er war im März in Mali unterwegs und hat dort auch den Stützpunkt der UN-Mission besucht. Im Podcast erklärt er, was der Grund für den Bürgerkrieg im Land ist, wie erfolgreich die Friedensmission verläuft und welche Rolle dabei die Soldaten der Bundeswehr spielen.
Zum Weiterlesen:
https://www.sueddeutsche.de/politik/afrika-die-bundeswehr-in-mali-eine-riskante-mission-1.3350888
https://www.sueddeutsche.de/politik/militaer-und-glaube-ruf-aus-der-feldmoschee-1.4395017
Redaktion, Moderation, Produktion: Laura Terberl
Redaktion, Produktion: Antonia Franz
Produktion: Simone Halder
Ein Tübinger Professor macht weltweit Schlagzeilen: Es soll ihm gelungen sein, die Gedanken von vollständig gelähmten Patienten zu entschlüsseln. Für viele Menschen ist er deshalb die letzte Hoffnung: Sie können wieder mit ihren kranken Angehörigen kommunizieren. Endlich verstehen, was sie wollen und wie sie ihnen helfen können.
Recherchen des SZ-Magazins zeigen jetzt aber, dass dieses vermeintliche Wunder in Wahrheit ein Skandal ist. Und nur ein junger Informatiker hat es gewagt, gegen den Star-Professor aus Tübingen vorzugehen.
Über diese Recherche erzählen in dieser Folge Patrick Illinger, Leiter der SZ-Wissensredaktion, und Till Krause, Redakteur des SZ-Magazins.
Die ganze Recherche aus dem SZ-Magazin können Sie hier lesen.
Redaktion, Moderation, Produktion: Laura Terberl
Redaktion, Produktion: Vinzent-Vitus Leitgeb
Produktion: Carlo Sarsky
Dieser Podcast wird unterstützt von der Apothekenumschau
In Brüssel wird andauernd über die Zukunft der EU debattiert, verhandelt und gestritten. Für die einen soll es dabei in Richtung “mehr Europa” gehen: Brüssel ist für sie so etwas wie die Hauptstadt einer stärker integrierten EU. Vielleicht sogar einer europäischen Republik. Für die anderen ist Brüssel mehr Problem als Hoffnung: Sie sprechen von Brüssler “Bürokraten”, von Eurokraten. Wie wird zwischen diesen Polen also täglich Politik gemacht? Wo liegen aktuell die größten Konflikte? Und wie sehen unterschiedliche Entwürfe für die Zukunft Europas aus?
Darüber spricht in dieser Folge von “Das Thema” Daniel Brössler. Er war bis vor kurzem EU-Korrespondent in Brüssel und erzählt aus dem Alltag in der sogenannten "Brüssler Blase". Jetzt ist er im Berliner Hauptstadtbüro der SZ für die deutsche Außenpolitik zuständig und erklärt, ob die Bundesregierung bald mehr Kompetenzen nach Brüssel abgeben könnte.
Zum Weiterlesen:
Diese Podcast-Folge ist im Rahmen der "Werkstatt Demokratie" entstanden – ein Projekt der SZ zusammen mit der Nemetschek-Stiftung. Bisher sind unter anderem diese Texte erschienen:
Europa muss zu einer zweiten oder dritten Heimat werden, fordert Stefan Ulrich in seinem Leitartikel.
Regelt die EU wirklich das Aussehen von Gemüse? Und wie gehen Rechtspopulismus und europäische Identität zusammen? Alles, was Sie über Europa wissen müssen - von A bis Z.
Was für die Vereinigten Staaten von Europa spricht - und was dagegen.
Alle Recherchen und Texte dazu finden Sie hier.
Redaktion, Moderation, Produktion: Vinzent-Vitus Leitgeb
Redaktion: Laura Terberl
Produktion: Carlo Sarsky
Den SZ-Podcast "Und nun zum Sport" finden Sie unter sz.de/sportpodcast.
Zusätzliches Audiomaterial über den Youtube-Kanal der AfD.
Kann man voraussagen, wer zum Verbrecher wird? Polizisten nutzen immer häufiger Algorithmen, um die Gefährlichkeit von Menschen einzuschätzen. Wie zuverlässig sind diese Programme und wer entwickelt sie? Jannis Brühl, Leiter der SZ-Digitalredaktion, spricht über den "Passenger Name Record", den das BKA bald von allen Flugreisenden in Deutschland bekommen wird, und erklärt, welche Chancen und Risiken mit solchen digitalen Tools verbunden sind.
Außerdem spricht Vanessa Wormer, die bei der SZ das Team für Daten und Digitale Investigation leitet, über die sogenannten Falschtreffer, die False Positives: Denn oft sind neue digitale Systeme gar nicht so zuverlässig wie wir denken.
Zum Weiterlesen:
Lesen Sie jetzt die ganze Recherche über Predictive Policing von Ronen Steinke und Jannis Brühl.
Das Problem mit den Falsch-Positiven wird hier nochmals erklärt.
In diesem Text können Sie mehr zur Palantir-Software erfahren.
Wie die EU für Polizisten Flüchtlinge und Verbrecher zentraler erfassen will können Sie hier nachlesen.
Dieser Podcast wird unterstützt von der Apothekenumschau
Moderation, Redaktion: Laura Terberl
Redaktion: Antonia Franz
Produktion: Vinzent-Vitus Leitgeb, Carlo Sarsky
In Polen ist die Demokratie auf dem Rückzug: Die rechtskonservative PiS-Partei unterwandert wichtige Kontrollgremien, schränkt die Unabhängigkeit der Justiz ein und setzt die freie Presse unter Druck. SZ-Korrespondent Florian Hassel kam vor fünf Jahren nach Warschau, kurz bevor die PiS an die Macht kam. Im Podcast beschreibt er, wie sich das Land seitdem verändert hat.
Aber Polen ist nicht das einzige Beispiel eines Landes, dessen demokratisch gewählte Regierung immer mehr einem autoritären Regime ähnelt. Auch in Ungarn verändert Präsident Viktor Orbán das Land: Seine konservative Partei besetzt alle wichtigen Posten, Rechtsstaatlichkeit und Pressefreiheit sind eingeschränkt. Orbán selbst spricht von einer "illiberalen Demokratie".
Ist die Demokratie auf dem Rückzug? Im zweiten Teil des Podcasts spricht darüber Stefan Kornelius, der Leiter der SZ-Außenpolitik.
Zum Weiterlesen:
Zum Begriff der illiberalen Demokratie: eine Framing-Analyse.
Dieser Text behandelt den aktuellen Streit zwischen Orbáns Fidesz-Partei und der EVP.
Wie die Opposition in Polen sich bei den kommenden Wahlen gegen die PiS-Partei aufstellt, beschreibt dieser Text von Florian Hassel.
Politikwissenschaftler Francis Fukuyama spricht in diesem SZ-Interview über die Krise der liberalen Demokratie.
Auch in Rumänien wird die Unabhängigkeit der Justiz derzeit eingeschränkt, davon erzählt dieser Text.
Dieser Podcast wird unterstützt von "Die Zukunft ist elektrisch", einem Podcast über Elektromobilität von Audi. Alle Informationen finden Sie hier
Moderation, Redaktion, Produktion: Benedict Witzenberger
Redaktion: Laura Terberl
Produktion: Julia Ongyerth
Zusätzliches Material über die Youtube-Kanäle von CBC News, Euractiv sowie Grzegorz Kłeczek.
Benjamin Netanjahu hat schon viele politische Krisen überstanden. Aber bei der vorgezogenen Wahl am 09. April könnte es diesmal richtig knapp für den israelischen Premierminister werden. Er kämpft mit einem Korruptionsskandal und erstmals auch mit einem ernst zu nehmenden politischen Herausforderer: dem ehemaligen Generalstabschef Benny Gantz. Vielleicht nutzt er auch deshalb besonders aggressive Rhetorik, streitet sich auf Instagram mit einem Topmodel und lässt sich gemeinsam mit Donald Trump auf Plakate drucken.
Von diesem chaotischen und schmutzigen Wahlkampf in Israel erzählt in dieser Folge die Israel-Korrespondentin der SZ, Alexandra Föderl-Schmid. Sie erklärt, wer Netanjahus Herausforderer sind und wieso er trotz des Korruptionsskandals nicht zurücktritt.
Moderation, Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb
Produktion: Simone Halder
Vor acht Jahren hat Angela Merkel mit ihrem Kabinett den Atomausstieg beschlossen. Besonders in den USA fordern heute viele eine Rückkehr zur nuklearen Energie, um den Klimawandel zu bremsen. War Merkels Entscheidung also ein Fehler? Kann Atomenergie ein Konzept für die Zukunft sein?
Darüber spricht in dieser Folge einerseits der SZ-Wissensredakteur Christoph von Eichhorn. Er erklärt den Stand der Forschung zu neuen Atomreaktoren, die angeblich sicherer und sauberer sind als bisherige Kernkraftwerke. Andererseits beschreibt Michael Bauchmüller, SZ-Korrespondent in Berlin, wieso Angela Merkel im Jahr 2011 entschieden hat, aus der Atomenergie auszusteigen, und warum eine Rückkehr mit der deutschen Energiepolitik kaum zusammenpasst.
Zum Weiterlesen:
Die im Podcast erwähnte Recherche von Christian J. Meier können Sie hier nachlesen.
Unser Japan-Korrespondent Christoph Neidhart war vor kurzem in Fukushima und schreibt hier über die Aufräumarbeiten, die wesentlich langsamer vorankommen, als erwartet.
Finnland baut das erste Endlager für hochradioaktiven Müll. Unser Autor Mauro Mondello war vor Ort.
An der Umfrage zu "Das Thema" können Sie hier teilnehmen.
Moderation, Redaktion, Produktion: Vinzent-Vitus Leitgeb
Redaktion: Laura Terberl
Zusätzliches Material über den Deutschen Bundestag.
Die Welt versinkt im Plastik: Vor allem Verpackungen werden dabei zum Problem, da sie schnell weggeschmissen und zu wenig recycelt werden. Was passiert mit unserem Müll und wie könnte man ihn sinnvoll nutzen?
Vieles wird ins Ausland exportiert, zum Beispiel nach Malaysia. Was dort mit dem Müll der Welt passiert, hat SZ-Korrespondent Arne Perras recherchiert.
Außerdem erklärt in dieser Folge SZ-Redakteurin Pia Ratzesberger, wieso in Deutschland nicht mehr Plastikmüll recycelt wird und was die neue EU-Plastikstrategie daran ändern könnte.
Zum Weiterlesen
Die ganze Reportage von Arne Perras und Vivien Timmler über den Müll in Malaysia können Sie hier mit SZ Plus lesen.
In diesem Text beschreibt Pia Ratzesberger, wie Plastik in München recycelt wird.
Wie sich Ihr Plastikverbrauch sinnvoll reduzieren lässt, erklärt dieser Text.
Die Podcast-Umfrage zu "Das Thema" finden Sie hier. Wir freuen uns, wenn Sie sich 5 bis 10 Minuten Zeit nehmen.
Dieser Podcast wird unterstützt von "Die Zukunft ist elektrisch", einem Podcast über Elektromobilität von Audi. Alle Informationen finden Sie hier
Alle Informationen finden Sie unter sz.de/podcast. Sie erreichen die Redaktion dieses Podcasts via [email protected].
Moderation, Redaktion: Laura Terberl
Redaktion, Produktion: Vinzent-Vitus Leitgeb
Produktion: Julia Ongyerth
Zusätzliches Material über Reuters.
Es reicht sehr wenig, um als Politikerin oder Politiker eine Morddrohung zu bekommen. Für viele gehört das inzwischen sogar zum Alltag. Sie müssen nur einmal in der Öffentlichkeit auffallen und schon kommen die Hass-Nachrichten und Kommentare. Was macht das mit einem Menschen? Und wie gefährlich ist das für die Debattenkultur im Land?
In dieser Folge erzählen die Grünen-Politikerin Jamila Schäfer und der CDU-Bundestagsabgeordnete Matern von Marschall von ihren Erfahrungen mit dem Hass und ihren persönlichen Konsequenzen aus der Erfahrung. Wie verändert das einen? Außerdem erzählt SZ-Redakteur Stefan Braun, wie er mit vier Kollegen zu dem Thema recherchiert hat: Woher kommt der Hass?
Die ganze Recherche, an der auch Michael Bauchmüller, Constanze von Bullion, Robert Roßmann und Jens Schneider beteiligt waren, können Sie hier nachlesen.
Die Podcast-Umfrage zu "Das Thema" finden Sie hier. Wir freuen uns, wenn Sie sich 5 bis 10 Minuten Zeitnehmen.
Moderation, Redaktion, Produktion: Vinzent-Vitus Leitgeb
Redaktion: Laura Terberl
Zusätzliches Material über den Deutschen Bundestag.
Die Italiener haben “Gomorrha”, die Amerikaner die “Sopranos” und in Deutschland gibt es jetzt eben “4 Blocks” und “Dogs Of Berlin” - Serien über kriminelle Clans in Berlin. Das Phänomen der kriminellen Großfamilien ist nicht neu in der Hauptstadt. Etwa ein Dutzend von ihnen gibt es dort.
Schon seit Jahren kämpfen örtliche Behörden und die Polizei gegen die kriminellen Clans. Ihre Verbrechen sind bestens geplant, Zeugen werden bestochen oder anders stumm gestellt. Die Geschäftsfelder der Clans verlagern sich unterdessen zunehmend in die Legalität.
Dabei ist es eigentlich ein hausgemachtes Problem. Die Clanmitglieder sind zum Großteil in den 70er Jahren als Flüchtlinge aus dem Libanon nach Deutschland gekommen. Sie wollten sich hier ein neues Leben aufbauen. Doch das wurde ihnen oftmals verwehrt, sie bekamen keinen langfristigen Aufenthaltsstatus, viele sind immer noch staatenlos.
Verena Mayer, Berlin-Korrespondentin der SZ, spricht in dieser Folge über den Mythos der Clans und darüber, wie Polizei und Justiz gegen sie vorgehen können.
Zum Weiterlesen:
Verena Mayer schreibt über die Berliner Clans und das Vorgehen der Behörden gegen ihre Verbrechen.
Ein Interview mit dem Schauspieler Kida Ramadan, der in der Serie “4 Blocks” den Clans-Chef Toni Hamadi spielt.
In diesem Text berichtet Verena Mayer aus dem Gerichtsprozess im Fall der geklauten Goldmünze aus dem Bode-Museum.
Moderation, Redaktion: Antonia Franz
Redaktion: Laura Terberl
Produktion: Simone Halder
Alle Informationen zu den SZ-Podcasts finden Sie unter sz.de/podcast. Sie erreichen die Redaktion dieses Podcasts via [email protected].
Dieser Podcast wird unterstützt von Blinkist. Blinkist verwandelt die Kernaussagen der besten Sachbücher in 15-minütige Kurztexte und Audiotitel in Hörbuchqualität. Alle Infos zu Blinkist finden Sie auf www.blinkist.com/de.
Zusätzliches Material über den Youtube-Kanal von Netlix.
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