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Die deutsche Wirtschaft ist Ende vergangenen Jahres um 0,3 Prozent geschrumpft. Für das laufende Jahr hat der Internationale Währungsfonds nur noch ein Wachstum von mageren 0,5 Prozent prognostiziert. Um die Wirtschaft wieder anzukurbeln, werben sowohl Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) als auch Finanzminister Christian Lindner (FDP) für niedrigere Steuern für Unternehmen.
Doch über den Weg dahin sind sich die Ampel-Parteien uneins. Während Lindner für die Abschaffung des Solidaritätszuschlags wirbt, schlägt Habeck ein weiteres, schuldenfinanziertes Sondervermögen vor. Kanzler Olaf Scholz (SPD) erinnert seine Minister an das bereits geplante Wachstumschancengesetz.
Bastian Brinkmann, Vize-Chef des SZ-Wirtschaftsressorts, plädiert für eine "kluge Mischung" aus Steuersenkungen und Subventionen. Deutschland habe die niedrigsten Schulden von allen G-7-Ländern, also von den sieben größten Volkswirtschaften der Welt. Deshalb könne man dort durchaus noch Schulden machen, um die Konjunktur zu beleben.
Zum Weiterlesen:
Den Text über die Sorge um König Charles finden Sie HIER.
Weitere Nachrichten: Junge Alternative ist gesichert rechtsextrem, Schweden stellt Ermittlungen zu Anschlag auf Nord Stream ein, FDP-Veto gegen EU-Lieferkettengesetz.
Moderation, Redaktion: Lars Langenau
Redaktion: Nadja Schlüter
Produktion: Imanuel Pedersen
Zusätzliches Audiomaterial über ARD.
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By Süddeutsche Zeitung4.7
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Die deutsche Wirtschaft ist Ende vergangenen Jahres um 0,3 Prozent geschrumpft. Für das laufende Jahr hat der Internationale Währungsfonds nur noch ein Wachstum von mageren 0,5 Prozent prognostiziert. Um die Wirtschaft wieder anzukurbeln, werben sowohl Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) als auch Finanzminister Christian Lindner (FDP) für niedrigere Steuern für Unternehmen.
Doch über den Weg dahin sind sich die Ampel-Parteien uneins. Während Lindner für die Abschaffung des Solidaritätszuschlags wirbt, schlägt Habeck ein weiteres, schuldenfinanziertes Sondervermögen vor. Kanzler Olaf Scholz (SPD) erinnert seine Minister an das bereits geplante Wachstumschancengesetz.
Bastian Brinkmann, Vize-Chef des SZ-Wirtschaftsressorts, plädiert für eine "kluge Mischung" aus Steuersenkungen und Subventionen. Deutschland habe die niedrigsten Schulden von allen G-7-Ländern, also von den sieben größten Volkswirtschaften der Welt. Deshalb könne man dort durchaus noch Schulden machen, um die Konjunktur zu beleben.
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