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  • #diepodcastin sprechend denkend: Isabel Rohner & Regula Staempfli mit Ritt durch Welt-, Philosophie-, Politik- & Frauengeschichte mit Schwerpunkt 75 Jahre Grundgesetz.

    “Auf das Selberdenken kommt alles an. Auf die Gegestände desselben oft sehr wenig.” Rahel Varnhagen von Ense (1771-1833)
    #diepodcastin sprechend denkend: Isabel Rohner & Regula Staempfli mit Ritt durch Welt-, Philosophie-, Politik- & Frauengeschichte mit Schwerpunkt 75 Jahre Grundgesetz.
    Selberdenken, Weiterdenken, sprechendes Denken – das ist seit vier Jahren das Konzept von “Die Podcastin”. Politphilosophin Dr. Regula Stämpfli und Kulturwissenschaftlerin Dr. Isabel Rohner nehmen ihre Hörerinnen und Hörer auch diesmal mit auf einen klugen Ritt durch die aktuellen Themen unserer Welt: von der Geschichte des Grundgesetzes, den Wert unserer westlichen Demokratien, über erlebte Diskussionen zum sog. Selbstbestimmungsgesetz, über Realität, Wahrheit und Fiktion, über die anstehenden US-Wahlen, über die GB-Wahlen – und über FRAUEN in unserer Welt.
    Die Podcastin wünscht eine schöne Sommerpause.
    Das Bild stammt von Katja Wiedemann, fotografiert udn im Besitz von Isabel Rohner, copyright 2024.
    1 hr 2 min
  • #diepodcastin non-binaria: Isabel Rohner & Regula Staempfli mit der Heldin der Woche, Huschke Mau, dem Prostitutions-PR-Skandal des NDR sowie der Gurke der Woche zu den woken Schergen an der Uni Göttingen, die Vortrag & Frauen verstummen lassen.

    #diepodcastin non-binaria: Isabel Rohner & Regula Staempfli mit der Heldin der Woche, Huschke Mau, dem Prostitutions-PR-Skandal des NDR sowie der Gurke der Woche zu den woken Schergen an der Uni Göttingen, die Vortrag & Frauen verstummen lassen.
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    “Nur Prinzesschen richten ihr Krönchen – Königinnen zücken ihr Schwert!” (Netzfund, danke an Patricia Schulz für den Hinweis)
    Heldin der Woche ist für Die Podcastin, Isabel Rohner & Regula Staempfli, Huschke Mau (Autorin von “Entmenschlicht”, Kämpferin gegen Prostitution), die auf eine unfassbare Stellenausschreibung des NDR aufmerksam gemacht hat. Der NDR (Intendant Joachim Knuth, jährliche Subventionen von uns allen: 971 Millionen Euro, Stand 2019) sucht eine*n Host*in für einen neuen “sexpositiven” “Rotlicht-Podcast”. Voraussetzung: Der*die Host*in soll “Sex lieben und sich nicht scheuen, offen darüber zu sprechen”. In derselben Woche, in der die UN-Berichterstatterin für Gewalt gegen Frauen und Mädchen erneut darauf hinweist, dass Prostitution ein Gewalt- und Missbrauchssystem ist, ist der NDR offensichtlich der Meinung, für den Frauenfleischkauf werben zu müssen. Ist doch alles kein Problem, macht doch alles total Spaß – und ist völlig freiwillig!!! Gehts noch, NDR? Bei Prostitution geht es nicht um Sex, sondern um Macht. Huschke Mau hat sich pointiert sarkastisch auf die ausgeschriebene Stelle beworben. Ihr Bewerbungsschreiben ist öffentlich auf x und facebook. Die Podcastin ruft alle Hörerinnen und Hörer auf, sich persönlich an den NDR-Intendanten und die Programmdirektion zu wenden.
     Die Gurke der Woche von der Die Podcastin, Isabel Rohner & Regula Stämpfli, geht an die Studierenden der Uni Göttingen: Die Uni hatte die Bundestagsabgeordnete Mareike Wulf eingeladen, in einem Vortrag über die Folgen des sog. Selbstbestimmungsgesetzes zu sprechen. Über 200 Studis haben sie lautstark daran gehindert. Wulf musste von der Polizei geschützt aus dem Saal begleitet werden. Sie habe, so lässt sich Wulf zitieren, noch nicht einmal “Guten Tag” sagen können. Die Aktivist*innen hätten nicht hören wollen, was sie zu sagen hatte. Interesse an einem Austausch? Null. Die Rohnerin ist glasklar: Studierende, die nur ihre eigene Meinung gelten und eine gewählte Volksvertreterin nicht zu Wort kommen lassen, haben die Grundlagen von Demokratie, Meinungsfreiheit, Versammlungsfreiheit, Wissenschaftsfreiheit und Gleichberechtigung nicht verstanden. Und LaStämpfli ergänzt: Genauso sind die Nazis in den 1930er Jahren mit “unliebsamen Stimmen” umgegangen – und auch die Nazis waren der Meinung, dass sie auf der richtigen Seite stehen.
    Die Podcastin, Isabel Rohner und Regula Stämpfli zum Thema Non-Binarität! Isabel Rohner, die Rohnerin, in Topform mit drei grundlegenden Thesen: Verwechslung Sex/Gender & Männerdiskussion, die Frauenstatistiken besser aussehen lassen sollen (Zusammenfassung von laStaempfli) und die MISSACHTUNG DER LÄNGST EXISTIERENDEN VIELFALT VON FRAUEN. 
    Die Rohnerin: Fragt man ChatGPT, was non-binär auf Spanisch heißt, kommt die Antwort: non binario / non binaria. Fragt man nach, wann welche Form verwendet werden soll, antwortet ChatGPT: “Es kommt auf das biologische Geschlecht der zu beschreibenden Person an.” Kluges ChatGPT! In der Schweiz boom medial gerade das Thema “Non-Binarität” – und die Medien sind gerade voll von Berichten von Journalisten (es ist auffällig, dass v.a. Männer darüber schreiben) über non binäre Männer. 
    Die Rohnerin findet es toll, dass Männer anfangen, vielfältiger zu werden. Doch es scheint ein grundlegendes Missverständnis zu herrschen: Nur weil ein Mann findet, er entspreche nicht der üblichen Vorstellung von Männlichkeit, bleibt er dennoch ein Mann. “Non-Binarität” bezieht sich auf das Erscheinungsbild (= Gender!), nicht auf das biologische Geschlecht (= Sex!). Das scheinen auch die Journalisten nicht zu reflektieren – und es ist zu befürchten, dass ihre ganzen Berichte über diese “hombres non binarios” am Ende ihre Statistik schönen sollen: Die Uni Zürich hatte vor ein paar Jahren rausgefunden, dass Schweizer Medien zu über 70% (!) über Männer berichten. 
    Die Frauen haben historisch lange um mehr Vielfalt gekämpft. Sie haben darum gekämpft, in der Öffentlichkeit Hosen tragen, Fahrrad fahren, kurze Haare haben, unabhängig sein zu können. Sie haben ihr Erscheinungsbild (= Gender) in den letzten 200 Jahren entscheidend erweitert. Eigentlich, so die Rohnerin, gibt es keine binären Frauen mehr – außer vielleicht Barbie und die Kardashians. Das Wort macht also keinen Sinn. Männer haben diese Entwicklung nicht gemacht – und es ist problematisch, wenn sie dies aktuell nur meinen tun zu können, indem sie sich nicht mehr als Männer bezeichnen. 
    Die Podcastin, Isabel Rohner & Regula Stämpfli schliessen mit Diskussion über algorithmengetriebene ZDF und ARD sowie über die SCHREIENDEN MINDERHEITEN, die viel zuviel Platz in der Öffentlichkeit einnehmen.
    laStaempfli hat mehrere Artikel neu veröffentlicht. Zum Thema unbedingt: Frauenfleisch, siehe https://www.ensuite.ch/heute-besonders-guenstig-frauenfleisch-ein-verfuehrerisches-kiloangebot/
    Hier der Link für Programmbeschwerden: https://www.ndr.de/der_ndr/unternehmen/rundfunkrat/Programmbeschwerden,kritik124.html

    Hier die Sklavinnenmarkt-Propaganda öffentlich-rechtlicher Rundfunk als Ausschreiben für neuen Podccast maskiert: https://www.ndr.de/der_ndr/karriere/Hostin-fuer-neuen-ARD-Rotlicht-Podcast-gesucht,freiemitarbeit132.html

    Wenn unsere Hörer und Hörerinnen sich bei NDR gemeldet haben, schickt uns doch eine Kopie des Schreibens an: [email protected] Dann können wir hier ein Normschreiben aufschalten – Die Podcastin, Isabel Rohner & Regula Stämpfli hatten noch keine Zeit dazu.

    Bild: Öffentliche Kunst in Lajatico, fotografiert von Rohnerin Mai 2024

    Erwähnter Podcast-Tipp zu Israel: Call me back, siehe die Episode: https://podcasts.apple.com/de/podcast/divisions-in-israeli-society-with-dr-micah-goodman/id1539292794?i=1000659219138

    Erwähnte UN-Watch von Hillel Neuer, Webseite: https://unwatch.org/about-us/ und Twitter-Account von Hillel Neuer: https://x.com/HillelNeuer

    1 hr 2 min
  • diepodcastin europäisiert: Isabel Rohner & Regula Staempfli über "Pfad der Visionärinnen", Herta Müller, Extremistenpropaganda der Medien & grosse Europawahl2024

    diepodcastin europäisiert: Isabel Rohner & Regula Staempfli über “Pfad der Visionärinnen”, Herta Müller, Extremistenpropaganda der Medien & grosse Europawahl 2024.

    “Die Wirklichkeit des Lebens besteht nicht aus Gefühl, sondern aus Aktivität.” Simone Veil (1927-2017), erste Präsidentin des EU-Parlaments.

    Schönster Text von Herta Müller Nobelpreisträgerin : “Ich kann mir die Welt ohne Israel nicht vorstellen.” laStaempfli erzählt von #Katar, #Finanzierung der Universitäten & postkolonialer Demokratiezerstörung. Reinhören #diepodcastin mit sprechendem Denken, Isabel Rohner und Regula Staempfli in Höchstform.

    https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/nobelpreistraegerin-herta-mueller-ueber-den-7-oktober-und-seine-folgen-19759496.html

    Gute News von der Rohnerin: Die Podcastin wirkt! Am 22.6.2022 und 27.8.2022 haben wir über den ärgerlichen sog. “Pfad der Visionäre” in Berlin-Kreuzberg berichtet, auf dem in 27 Zitaten aus den 27 Mitgliedsstaaten der EU die Werte Europas erlebbar gemacht werden sollten. Problem: Die Frauen wurden mal eben “vergessen”. Von den 27 Zitaten stammten 23 von Männern. Zwei Jahre hat es gedauert, jetzt wurde der Pfad auf der Friedrichstraße ergänzt um eine Ausstellung “Frauen Europas” und 27 Zitate von Frauen. Soweit die gute Nachricht. Die schlechte: Simone Veil – die erste Präsidentin des EU-Parlaments – kommt auch jetzt nicht vor. Stattdessen soll Coco Chanel die “Werte Europas” für Frankreich vertreten. Luxemburg wiederum wird von einer Spitzenköchin vertreten. Bezug zu Europa? Wir suchen noch. Und natürlich ist eine temporäre Ausstellung über Frauen unzureichend, wenn der aufwändig angelegte Dauer-Pfad weiterhin männlich bleibt. Also: Noch Luft nach oben!

    #diepodcastin kompakt: WAHLANALYSE von Isabel Rohner und Regula Staempfli: Hier hört Ihr alles, was Ihr sonst nie vernehmt: Frauen entschieden die Europawahlen 2024.

    Dann gehts um die Ergebnisse der Europawahl vom 9. Juni 2024 – und die große Diskrepanz zwischen Berichterstattung und Realität. In Deutschland jedenfalls war es eine Wahl der Frauen. Und die haben die Ampelregierung und deren frauenfeindliche Politik abgestraft. Besonders klar wird das beim Ergebnis der Grünen: Im Vergleich zur Europawahl 2019 haben die Grünen in Deutschland 46 (!) Prozent ihrer Wählerinnen verloren. Auch bei den Männern ist der Verlust mit 38 Prozent groß – aber dazwischen liegen 8 Prozentpunkte. Das ist immens. Und kein Wunder: Eine Politik pro Prostitution, pro Leihmutterschaft, pro SelfID kommt bei den Wählerinnen nicht an. Schade, dass KEIN Medium die Grünen bislang auf dieses desaströse Resultat bei den Frauen angesprochen hat.

    BILD: EUROPA – Mythos und Wirklichkeit. Fotografiert von Regula Stämpfli 2024  in den Waadtländer Alpen.

    58 min
  • #diepodcastin fraut "FRAU!": Isabel Rohner und Regula Stämpfli über FIESA MAUS, 111 Gruppenvergewaltigungen Berlin in medialer Schweigespirale, Frauenheldinnen für Frauenfitnessstudio im Ataman-Behördenskandal.

    “In vermintem Gelände sind alle Männer Gentlemen – nach dem Motto: Ladies first!” Barbra Streisand

    #diepodcastin fraut: Isabel Rohner und Regula Stämpfli über FIESA MAUS, 111 Gruppenvergewaltigungen Berlin in medialer Schweigespirale, Goecke-Hundekot, Frauenheldinnen für Frauenfitnessstudio im Ataman-Behördenskandal. 

    Die Gurke der Woche verleiht “Die Podcastin” an die BundesFRAUENMinisterin Lisa Paus – oder wie LaStämpfli im Lauf des Gesprächs den Namen weiterentwickelt: Fiesa Maus: Zum “Tag der Menstruationshygiene” sprach Paus an, die Menstruation entabuisieren zu wollen – und tabuisierte gleichzeitig ein anderes Wort. Zum ganzen Thema Menstruation schaffte es Paus kein einziges Mal anzusprechen, dass es FRAUEN sind, die menstruieren.

    Im Jahr 2023 wurden in Berlin 111 (!) Gruppenvergewaltigungen gemeldet. Diese Zahl aus der Kriminalstatistik erfuhr das Berliner Abgeordnetenhaus aufgrund einer Kleinen Anfrage. 111 Fälle nur in Berlin. Und das sind ausschließlich die offiziellen Fälle – es ist anzunehmen, dass die Dunkelziffer höher liegt. Und wie reagieren Politik und Medien? Ist das endlich ein Anlass, den Gewaltschutz von Mädchen und Frauen zu verbessern und die Gewaltprävention von Jungen und Männern auszubauen? Es sieht nicht so aus. Stattdessen wurde reflexartig beteuert, dies sei kein Problem von Ausländern – und wo denn eigentlich die Stimmen der Feministinnen zu dieser Debatte blieben. Ablenkungsmanöver statt konkreter Handlungen. Und Fiesa Maus? Schweigt

    In Erlangen wollte ein Mann, der sich “als Frau fühlt”, in ein Frauenfitnessstudio. Die Betreiberin wies in ab und verwies auf ihr Hausrecht: Ihr Angebot richtet sich ausschließlich an Mädchen und Frauen. Daraufhin erhielt die Unternehmerin Post von Ferda Ataman, der Antidiskriminierungsbeauftragten des Bundes: Die Unternehmerin verletze hier Persönlichkeitsrechte und solle 1.000 Euro Entschädigung (!) bezahlen. Eine klare Kompetenzüberschreitung. 1. gibt es kein Gesetz, das einem Mann Einlass in Frauenräume gibt – und 2. gilt in Deutschland das Hausrecht und die im Grundgesetz (!) festgeschriebene Vertragsfreiheit für Unternehmen. Die Rechte von Mädchen und Frauen scheinen der Antidiskriminierungsbeauftragten völlig egal zu sein. Nachdem die Unternehmerin einen Anwalt eingeschaltet hat und an die Öffentlichkeit gegangen ist, klagt nun der Mann, der seinen Penis – die Satire geht weiter…! – beim Duschen mit den nackten Mädchen und Frauen übrigens mit einer Badehosen verhüllen wollte, gegen die Betreiberin. Der Fall geht wohl vor Gericht.
    Der Verein Frauenheldinnen ruft zu einem Crowdfunding für die verklagte Betreiberin Doris Lange auf. Wer unterstützen will, hier gehts lang, inkl. weitere Infos zum Fall: https://www.frauenheldinnen.de/project/rechtshilfe-doris-lange-frauenfitness-erlangen/

    Öffentliche Institutionen wie die UNO demontieren sich gerade selber. Saudi-Arabien hat den Vorsitz über die Frauenkommission, UNWRA wird durch einen Bericht entlastet, der nur Farce ist: Nach wie vor zahlen wir Europäerinnen und Europäer Milliarden an die ISLAMISMUS-STELLE siehe https://www.nzz.ch/meinung/nahost-der-unrwa-bericht-ignoriert-den-kern-des-problems-ld.1827565

    Die linke laStaempfli hat eine gute Nachricht zur Neofaschistin in Italien – erstaunliche Kombination: Es geht um die Distanzierung von Meloni zur Nazipartei AfD. Giorgia Meloni will eine starke Rechte in Europa, aber ohne AfD, weil die ihr zu pro-russisch und zu antisemitisch sind. Zudem will Giorgia Meloni Ursula von der Leyen zu einer zweiten Amtszeit in der EU-Kommission verhelfen: #diepodcastin plädiert für eine offenere und differenziertere Berichterstattung in unseren deutschsprachigen Medien zu Meloni.

    laStaempfli nimmt dies zum Anlass, um auf die Wichtigkeit der öffentlichen Institutionen hinzuweisen, die durch die fehlerhafte Berichterstattung entlang der Polarisierungsebene und Moralpredigtachse, massiv beschädigt werden. Wir brauchen dringend Medien, Universitäten, Kulturinstitutionen, die ÜBER THEMEN BERICHTEN, DIE FÜR DIE DEMOKRATIE RELEVANT SIND.

    Marco Goecke wird Balletchef in Basel: Der Geniekult der linken Kulturszene verzieht einem Mann alles: Er beschimpft, beleidigt eine Kritikerin, schmiert ihr Hundekot ins Gesicht und wird befördert. Der Frauenhass der Kulturszene, der sich als Kritikhass manifestiert, ist so offensichtlich und trotzdem berichten kaum Medien kritisch. Wie sich wohl die verletzte FAZ Kritikerin fühlen muss in der Geschichte? Unfassbar, findet laStaempfli. Marco Goecke ersetzt die weibliche Ballettchefin des Basler Theaters. Adolphe Binder erhielt, im Unterschied zu Marco Goecke, keinen vierjährigen, sondern nur einen zweijährigen Vertrag. Zum Geniekult ein guter Artikel in der FAZ siehe https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/marco-goecke-nach-hundekot-attacke-entschuldigt-genieverdacht-alles-19749641.html

     

    Das Bild dieser Folge, fotografiert von laStaempfli stammt von Helene Taussig (1879 in Wien, 1942 im Ghetto Izbica Polen ermordet). Helene Taussig widmete ihr Hauptwerk Frauenbildnissen. Sie hatte mehrere Einzelausstellungen international bis sie von den Nazis geächtet, deportiert und ermordet und dann von der Nachwelt der 1968er Männer-Künstler-GrossenGesten einfach vergessen wurde. Viele ihrer Werke sind leider verschollen.

    Links 

    https://www.kleinreport.ch/news/nach-hundekot-attacke-auf-journalistin-umstrittener-ballett-chef-goecke-kommt-basel-unter-104193/

    https://www.kleinreport.ch/news/hundekot-attacke-gegen-journalistin-jetzt-rechtfertigt-sich-ballett-chef-auch-noch-101261/

    https://www.kleinreport.ch/news/fiktion-oder-biographie-stars-zeiten-codierter-narrative-102054/

    – RBB über die Gruppenvergewaltigungen in Berlin: https://www.rbb-online.de/abendschau/videos/20240529_1930/Zahl-der-Vergewaltigungen-durch-mehrere-Taeter-gestiegen.html
    – Ulf Poschardt über die Gruppenvergewaltigungen in Berlin: https://www.welt.de/debatte/kommentare/plus251728040/Gewalt-gegen-Frauen-Feministinnen-wo-seid-Ihr-nur.html
    Auf www.ensuite.ch die neuen Essays von laStaempfli unter Literaturblog. Und Neues bei www.isabelrohner.com
    Punkto Banksprech nachzulesen bei Regula Stämpfli https://www.sichtart.at/Digitale-Demokratie-ist-eigentlich-ein-Oxymoron-Regula-Staempfli.pdf
    59 min
  • #diepodcastin dekonstruiert "daline west": Isabel Rohner & Regula Stämpfli über KI/AI, Sprechakte, Israelhass öffentlich-rechtlich, Weltverlust, Hannah Arendt revisited & freut sich mit Alyssa Carson.

    #diepodcastin dekonstruiert “daline west”: Isabel Rohner & Regula Stämpfli über KI/AI, Sprechakte, Israelhass öffentlich-rechtlich, Weltverlust, Hannah Arendt revisited & freut sich mit Alyssa Carson. 

    “Ich möchte, dass die Künstliche Intelligenz die Wäsche wäscht und das Geschirr spült, damit ich mich der Kunst und dem Schreiben widmen kann – nicht, dass die Künstliche Intelligenz für mich schreibt und zeichnet, damit ich die Wäsche waschen und das Geschirr spülen kann.” Joanna Maciejewska

    Die Rohnerin erzählt die spannende Geschichte der KI: Das digitale Newsportal DerWesten (Funke Mediengruppe) hat nun eine “KI-gesteuerte Redakteurin” im Team: Daline West sei “eine einzigartige Kombination aus Technologie und menschlichem Feingefühl”. Na, herzlichen Glückwunsch, findet “Die Podcastin”: Daline West – deren KI-generiertes Bild natürlich nicht ohne Sexismus auskommt – schreibt ab sofort über Supermarkt-Öffnungszeiten und Horoskope. Wo die Problematik liegt, bespricht #diepodcastin, Isabel Rohner & Regula Staempfli, siehe  https://www.derwesten.de/autoren/daline-west

    Die Rohnerin mit staatspolitischen Update zum sog. Selbstbestimmungsgesetz. Eine gute Nachricht: Der Innenausschuss des Bundesrates sieht beim sog. Selbstbestimmungsgesetz “ein erhebliches Risiko für die innere Sicherheit” und empfiehlt die Einsetzung eines Vermittlungsausschusses: https://www.bundesrat.de/SharedDocs/drucksachen/2024/0101-0200/195-1-24.pdf?__blob=publicationFile&v=1

    Frauenvorbilder: Die junge Astronautin Alyssa Carson, 19 Jahre alt, die Podcastin jubelt. Die Autobiographie hier im Selbstverlag: “So you want to be an Astronaut.”

    In der KI/AI geht es oft darum, so laStaempfli, LEBEN IN KUNST umzuwandeln oder krasser: Lebende Menschen und Tiere wie tote Ware zu verkaufen (siehe Prostitution, Leihmutterschaft, Dalit in Indien u.s.w.) Die Podcastin, Isabel Rohner und Regula Stämpfli in der Diskussion um Begriffe: Gleichzeitig wird statt “Armut bekämpft”, mit Worten Armut gelöscht zugunsten einer “Nichtdiskriminierung” und “Authentizität. Deshalb werden psychisch kranke Menschen, Drogen- und Alkoholsüchtige auf der Strasse auch nicht mehr so genannt, sondern unter “Obdachlosen” abgebucht als ob die Probleme mit der Wohnung verschwinden würden. So wie islamistische Terroranschläge gerne als “Psychosen” getarnt werden. Oder statt die Zuckerlobby zu bekämpfen, “Body Positivity” zu predigen.

    laStaempfli: “Zur Erinnerung, wie gross Hannah Arendt war: Sie schrieb über die “mathematische Entfremdung der Welt als die Computer noch so gross wie Lastwagen waren.” laStaempflis Lieblingszitat von Hannah Arendt hierzu: “Jedenfalls hat, was die Neuzeit betrifft, Weltentfremdung den Gang und die Entwicklung der modernen Gesellschaft bestimmt, während Erdentfremdung von vornherein das Wahrzeichen der modernen Wissenschaft wurde. (…) Der Mathematik gelang es, sich von den Fesseln räumlicher Vorstellungen zu befreien und das (..) menschliche Erkenntnisvermögen die Möglichkeit auf Endlichkeit zu nehmen.” Aus Vita ACTIVA. Technik und Politik gehören nach Hannah Arendt zusammen. Es geht nicht um Wahrheit oder Wissen, es geht um DAS URTEILEN und den vernünftigen Meinungsaustausch über die Sphäre des ÖFFENTLICHEN LEBENS und der gemeinsamen Welt. Es geht auch darüber, wie die Dinge in der Welt aussehen sollen, auch die Technik, und welcher Art und Weise die Dinge sein sollen, die wir haben und welchen SINN die Dinge haben. Die Digitalisierung stellt uns – so laStaempfli – nicht nur vor die Frage, ob Roboter bald die besseren Menschen werden, sondern inwiefern Menschen immer mehr zu Kategorien, Klassen, Maschinen, Gruppen etc. mutieren müssen, um in der neoliberalen, digitalen Gesellschaft des 21. Jahrhunderts überhaupt noch überleben zu können.

    Die Schrumpelgurke der Woche geht u.a. an die Tagesschau, die von “Israelkritik” oder “propalästinensischen Protesten” spricht, wenn vor der Humboldt Universität in Berlin zur Vernichtung der Juden weltweit aufgerufen wird. Der Juden- und Jüdinnenmord in öffentlich-rechtlichen Institutionen! Der Schrei nach “Intifada von Berlin bis nach Gaza” und “Intifada Revolution” bedeutet Auslöschung, Selbstmordattentate, Krieg. “Intifada” bedeutet “sich erheben” und “auslöschen”. Das fordern allen Ernstes Studierende in Deutschland, unmittelbar gegenüber vom Bebelplatz, auf dem 1933 die Bücherverbrennungen stattgefunden haben.

    Das Bild ist von Pauline Boty 1938- 1966, fotografiert von laStaempfli in London. Pauline Boty war eine der wichtigen Popartists, sie starb schon mit 28 Jahren, wurde vergessen und von Heldinnen in den 1980er Jahren wieder berühmt gemacht.

    1 hr
  • #diepodcastin shalom aleichem: Isabel Rohner & Regula Staempfli zu Frauenheldinnen, zum Grundgesetz, Rechtsstaat, Sprechakt, Ideologie & Normenkontrolle gegen sog. Selbstbestimmungsgesetz

    “Gewalt beginnt, wo das Reden aufhört.” Hannah Arendt

    #diepodcastin shalom aleichem: Isabel Rohner & Regula Staempfli zum Grundgesetz, Rechtsstaat, Sprechakt, Ideologie & Normenkontrolle gegen sog. Selbstbestimmungsgesetz und laStaempfli outet sich als TRANS-AGER (JUNGER GEIST IM FALSCHEN KÖRPER).

     #diepodcastin: Regula Stämpfli und Isabel Rohner beginnen direkt in medias res und erklären, warum es falsch ist, “im Sinn einer guten Sache” gegen Verfassungen oder am Beispiel Deutschland gegen das Grundgesetz zu verstoßen. Das Grundgesetz ist das Fundament unserer Gesellschaft. Dass die Ampelregierung Gesetze verabschiedet (z.B. das sog. “Selbstbestimmungsgesetz”) oder Gesetzesvorhaben betreibt (sog. “Demokratiefördergesetz”), die dazu im Widerspruch stehen, ist hoch bedenklich und antidemokratisch.

    Good News first:

    laStaempfli: Die hunderttausendfach antisemitische Posts verbreitende öffentlich-rechtliche SWR Moderatorin Helen Fares wird vom SWR freigestellt. Sie postete zum Pogrom der #Hamas in Israel “Gefängnisausbruch”. Fares setzt nun auf “Rassismud” gegen “Palästinensrsolidarische” – sie hat nichts gelernt und kriegt dafür Applaus von SZ, Spiegel u.a.

    Dank an den @antisemiticblog https://twitter.com/Antisemiticblog ÖRR ANTISEMITISMUS WATCH für das Organisieren der Community. Der Blog ist anonym, weil die Angriffe auf Personen, die sich gegen Antisemitismus engagieren, brutalst sind.https://www.derstandard.de/story/3000000215083/anti-israel-aktivismus-im-supermarkt-swr-trennt-sich-von-moderatorin-helen-fares

    Die Rohnerin war im Musikkabarett und hat die phantastische Sigrid Grajek in Berlin erleben dürfen. In der Schwul-/Lesbischen Szene schon lange bekannt u.a. für ihr Cläre Waldoff-Programm, steht sie gerade mit ihrem neuen Musikabend “Berlin, die 1920er Jahre – eine Stadt im Taumel” auf der Bühne. Grajek hat dafür wahre Schätze der v.a. jüdischen Musikkabarett-Geschichte ausgegraben und zu einem großartigen, dichten, politschen Abend zusammengestellt. Die Schauspielerin und Sängerin schlüpft dazu in die Rollen von Arbeitern, kleinen Kindern, schwangeren Mädchen, alten Männern – es ist ein künstlerisches und intellektuelles Erlebnis! Wer die Chance hat, Sigrid Grajek zu sehen oder auch einzuladen: Macht das unbedingt! Infos: https://www.sigridgrajek.de/termine/

    laStaempfli: Niederländische Jüdinnen und Juden zeigen Terroristen, Strassenbanden & QueerHamas-Schreiern wie es geht. Letztere versuchten eine jüdische Feier zu stören und sie wurden mit SHALOM ALEICHEM einfach übersungen. siehe https://x.com/mihaschw/status/1778927470885953749

    #diepodcastin diskutiert, Isabel Rohner & Regula Staempfli, WAS DIE PFLICHTEN DES ÖRR SIND. DIE WERDEN INFORMATIONSTECHNISCH ständig im Neutralitäts- und Informationsgebot verletzt. Aber – so laStaempfli – wenn schon die zuständigen Minister IM BUNDESTAG DIE UNWAHRHEIT sagen, wie bspw. dass das sog. Selbstbestimmungsgesetz in Deutschland dem der Schweiz identisch sei (stimmt in keinem Punkt, nur der Begriff ist derselbe), denken sich öffentlich-rechtlich andere Institutionen, dass UNWAHRHEITEN IM KAMPF UM DAS GUTE DEN ZWECK ERFÜLLEN. Tun sie nicht, sie zerstören die Demokratie.

    Zum Iran: Seit der Preisgabe Afghanistan durch die USA hat #diepodcastin, Isabel Rohner & Regula Staempfli unsere Podcasts gefüllt, dass Geschlechter-Apartheid DAS THEMA FÜR UNSERE DEMOKRATIEN SIND. Die 2022 Revolution in Iran geht weit über den IRAN hinaus, WESHALB WEIGERT SICH BAERBOCK, DIE MULLAHS AUF DIE EU TERRORLISTE #IRGC ZU SETZEN? Die Spur des Terrors im WESTEN führt direkt in den IRAN. Was also mit den Posterboys und -girls für Hamas, die direkt von den Mullahs finanziert werden? laStaempfli erklärt die Geopolitik & die grosse Isabel Rohner bringt den genialen demokratischen Diskurs dazu für Deutschland mit. Hier noch den genialen Thread von Düzzen Tekal dazu https://x.com/DuezenTekkal/status/1779281134871851348

    ***

    Ganz kurzfristig und mit heißer Nadel ohne die bitter nötige gesellschaftliche Debatte wurde am 12. April 2024 das sog. “Selbstbestimmungsgesetz” vom Bundestag verabschiedet. Die Rohnerin war auf der Demonstration gegen dieses antidemokratische und frauen- und kinderfeindliche Gesetz und berichtet von ihren Erlebnissen. laStaempfli hebt die ANTIDEMOKRATISCHE Taktik der Regierung vor, die Mädchen & Frauen geopfert zu haben. Die Ampelregierung hat gedacht, alles andere kommt eh nicht durch, doch das Gedöns sicher. Deshalb die Kurzfristigkeit, die NICHTAUFNAHME selbst der Kritik des Bundeskriminalamtes. laStaempfli und die Rohnerin erklären erneut, wie wichtig eine REVISION DES TRANSSEXUELLEN GESETZES gewesen wäre, aber jetzt DIE DIGITALE CODE-IDEOLOGIE DER AUFLÖSUNG DER WIRKLICHKEIT von der Regierung in einem totalitär gedachten Gesetz fixiert wurde.
    Die Schrumpelgurke der Woche geht an das ARTE Journal: Dieses hat mehrere der Kritikerinnen des sog. Selbstbestimmungsgesetzes ausführlich auf der Demo zu ihren Argumenten interviewt, auch die Rohnerin hat ARTE ein Interview gegeben und ihre verfassungsrechtlichen Bedenken dargelegt. Und wie berichtet ARTE? Ein einziger Jubelschrei ist der Bericht, der am Abend des 12. April gesendet wurde. Keine (!) der Kritikerinnen kam im Bericht zu Wort – stattdessen behauptete ARTE frecht, das Gesetz stoße in der Gesellschaft auf breite Zustimmung…
    Dass es auch anders geht, zeigte die WELT. In deren Artikel wird versucht, ein möglichst vielschichtiges Bild der Unterstützer und der Kritikerinnen zu zeigen. Auch die Rohnerin wird zitiert: https://www.welt.de/politik/deutschland/plus251012002/Selbstbestimmung-beschlossen-Die-Geschlechter-Revolution-der-Ampel.html
    Die Rohnerin ist diese Woche übrigens den FRAUENHELDINNEN e.V. beigetreten, einem Verein von engagierten demokratischen Frauen und Männern, die sich für Frauenrechte und Mädchenrechte starkmachen. Der Verein ist eine der starken Stimmen gegen das sog. Selbstbestimmungsgesetz, das eben diese Rechte aushebelt und im Widerspruch zum Grundgesetz steht. Infos: https://www.frauenheldinnen.de/ laStaempfli ist, glaubt sie, schon lange dabei. Guckt aber noch. #LETWOMENSPEAK ist auch sehr wichtig und braucht Unterstützung.

    Shalom Aleichem.

     

    1 hr 4 min
  • #diepodcastin über Memes&Bilder: Isabel Rohner & Regula Staempfli über Jane Goodall, Gerda Jo Werner, Frauen auf Banknoten, dann "Zeigt die Freier", dann sehr traurig: das Andenken der ermordeten Deutsch-Israelin Shani Louk & über das demokratieverachtend

    #diepodcastin über Memes&Bilder: Isabel Rohner & Regula Staempfli über Jane Goodall, Gerda Jo Werner, Frauen auf Banknoten, dann “Zeigt die Freier”, dann sehr traurig: das Andenken der ermordeten Deutsch-Israelin Shani Louk & über das demokratieverachtende Hate-Gesetz in Schottland.

    “Wir können jeden Tag aufs Neue entscheiden, welchen Einfluss wir auf diese Welt ausüben möchten.” Jane Goodall, die bahnbrechende Verhaltensforscherin ist diese Woche 90 Jahre alt geworden. 
    Die Rohnerin erzählt die Geschichte hinter der Münze: Gerda Jo(hanna) Werner (1914-2004) bekommt in Oberursel ein Ehrengrab. Die Künstlerin war über fünfzig Jahre in allen Geldbörsen Deutschlands: von 1949-2002 war sie als “Pflanzfrau” auf der 50-Pfennig-Münze zu sehen, als Symbol des Wiederaufbaus der Wälder nach dem zweiten Weltkrieg. Die Rohnerin findet das aus mehreren Gründen großartig: 1. weil Frauen immer noch viel seltener mit Ehrengräbern, Denkmälern und Straßen geehrt werden und 2. weil Frauendarstellungen üblicherweise Allegorien für Jugend, Liebe, Frühling etc. sind, aber nicht für reale Frauen stehen. So auch bei der 50 Pfennig-Münze, die auch für den Wiederaufbau stand und nicht für die real abgebildete Frau. Dass die Frau hinter der Allegorie nun geehrt wird, ist ein Meilenstein. “Die Podcastin” wünscht sich das für alle Frauen, die für die Allegorien Modell gestanden haben – von der Freiheitsstatue (Charlotte Bartholdi) bis zur zweitausendsten Statue einer Nackten in den Parkanlagen unserer Städte. Zu Frauen auf Banknoten: laStaempfli.  Es gab in Adliswil 2015 eine Ausstellung – laStaempfli schrieb mehrere Essays zu Geld, Banknoten und weiblichen Körper. Der Text zur damaligen Ausstellung: “Millionen Finger haben sie berührt, getauscht, sorgfältig in edle Portefeuilles einsortiert oder verächtlich in schmuddelige Hosentaschen gesteckt: die Porträts grosser Frauen auf Banknoten.” Die Künstlerin Maria Odilla Ostertag-Allwicher zeichnete die berühmten Frauen auf Banknoten nach. https://www.adliswil.ch/newsarchiv/282007
    laStaempfli klaut ein Zitat von ihrem Freund Ruedi Stricker: “Was nicht in den Medien steht, ist bald interessanter als das Publizierte. Exkurs zu einem flächendeckenden Interview mit dem Frauenhasser P…, der Frauen als “Hündinnen” beschimpft.

    Antilopen Gang als “good men”: Deutscher Hip Hop aus Düsseldorf und Aachen, mit “Bock gegen Nazis.” Hier zu Israel ein Zitat von ihnen:  “Weltweit sind Juden und Jüdinnen vom Islamismus bedroht. Es ist unerträglich. Die Musikbranche, immer laut, hüllt sich in Schweigen.” Wunderbar berührendes Lied, alle hören https://www.youtube.com/watch?v=eInvq1vdZm4

    Wichtiges ZUR BILDER(UN)KULTUR bei Prostitution von der Rohnerin: – Der Journalistinnenbund gibt unter www.genderleicht.de und www.bildermaechtig.de konkrete Tipps für Journalistinnen und Journalisten für eine geschlechtersensible Berichterstattung (Sprache und Fotosprache!). Letzte Woche hat die Journalistin Geneviève Hesse einen Artikel auf dem Blog veröffentlicht zur Bebilderung von Artikeln über Prostitution – mit einem ganz klaren Aufruf an die Medienwelt: ZEIGT DIE FREIER! Zeigt nicht zum x. Mal die sexualisierte Ware Frau, zeigt die Männer, die das Milliardensystem überhaupt erst schaffen und damit die Ausbeutung und den Missbrauch von Frauen und Mädchen. Zudem liefert Hesse Zahlen, Daten, Fakten und fordert von ihren Kolleginnen und Kollegen einen kritischeren Umgang mit dem Thema Prostitution. Gerade die anstehende Fußball EM der Männer ist ein guter Anlass, nicht weiterhin beschönigend über das Bordell Europas (= Deutschland) zu berichten, sondern die Käufer zu zeigen! Der Journalistinnenbund fordert, bei Artikeln über Prostitution zukünftig die Freier zu zeigen: https://www.genderleicht.de/bilder-ueber-prostitution-wo-sind-die-freier/ 

    Skurriles von laStaempfli punkto Kolonialisierte und Unterworfene. Wir brauchen schon längst eine wahrhaftig demokratisch-wehrhafte Geschichte über den Fortschritt. “Steffi Lemke Umweltministerin will Einfuhr von Jagdtrophäen verbieten und der Präsident von Botswana, einem dieser “postkolonialen Gutmenschen” (Ironiedetektor), will die Elefanten abschiessen zu Zehntausenden, weil er “nicht kolonial belehrt werden will, darüber, wie er mit seinen Elefanten umgehen könne.” Er will nun 20.000 Elefanten nach Deutschland schicken, damit sie frei rumlaufen. Quelle SZ, 6. April 2024.

     Die Rohnerin bringt erschütternde Nachrichten: Am 7. April 2024 ist es 6 Monate her, dass die mordenden, folternden, vergewaltigenden Hamas Israel überfallen haben. Sie haben über tausend Männer und Frauen, Kinder, Familien abgeschlachtet – der größte Massenmord an Jüdinnen und Juden WEIL SIE JÜDINNEN UND JUDEN SIND seit dem Holocaust. 239 Geiseln haben sie genommen. Noch immer haben sie ungefähr 100 Männer und Frauen in ihrer Gewalt. Foltern. Vergewaltigen. Erniedrigen sie. Jeden Tag. Und nun bekommt ein Foto des Fotografen Ali Mahmud, der die Hamas bei ihrer Foltertour begleitet (!) hat, einen renommierten Preis. Das Foto zeigt die Deutsch-Israelin Shani Louk, IHR ANDENKEN SEI ZUM SEGEN, wie sie gefoltert, halbnackt und mit gebrochenen Gliedern wie eine Trophäe durch Gaza gefahren wird. Der Mörderfotograf wird ausgezeichnet.  Shani Louks Familie protestiert dagegen – denn sie wollen nicht, dass ihre Tochter, Enkelin, Freundin als Trophäe für Hamaskämpfer in Erinnerung bleibt. Warum schweigt die Bundesregierung dazu? Schließlich hatte Shani Louk auch den deutschen Pass! LaStämpfli und die Rohnerin sind fassungslos. Seit dem 7. Oktober ist jeder Tag 7. Oktober, bis nicht die letzte Geisel befreit ist.

    laStaempfli mit Demokratietheorie zu Schottland: Schottland hat ein neues Gesetz gegen sogenannte Hassverbrechen. Es heisst Hate Crime and Public Order Act, stammt aus dem Jahr 2021, wurde wegen der unklaren Umsetzung verschleppt. Es ist eine linke Koalition aus schottischen Nationalisten, Liberaldemokraten und Sozialisten. Im Gesetz macht sich strafbar, wer Drohungen oder Beleidigungen ausspricht mit der Absicht, Hass gegenüber Gesellschaftsgruppen zu schüren. Religion, Alter, Behinderungen, sexuelle Orientierung, Transgender-Identität. Die FRAUEN SIND EXPLIZIT AUSGESCHLOSSEN. Gespräche im Innern der eigenen Wohnung werden ebenso verfolgt. laStaempfli vergleicht Humza Yousaf, den schotttischen Premier mit Victor Orban, Silvio Berlusconi etc. Einfach von links. Seit Jahren versuchen Rechte und Rechtsextreme die Demokratie mittels Gesetzen und Gerichten antidemokratisch zu machen. Nun tun dies auch die Linken und Linksextremen. Dass Hass- und Ordnungsgesetz des sehr islamistisch sozialisierten Humza Yousaf (seine Schwiegereltern waren während dem Pogrom vom 7. Oktober 2023 an den Israelis in Gaza), ist eigentlich ein antidemokratisches Sondergesetz für bevorzugte Gesellschaftsgruppen, wovon sich mindestens zwei der erwähnten, GEGEN FRAUEN POSITIONIEREN. JK Rowling ist hier die Heldin, die von den Medien verleumderisch “transphob” genannt wird. FAZIT: #diepodcastin ist entsetzt, dass wir nicht schon seit Jahren von dem einflussreichen UK-Politiker gehört, sondern in den Medien nur die Verleumdungen JK Rowlings lesen müssen. Guter Artikel in der NZZ siehe https://www.nzz.ch/meinung/hassverbrechen-kulturkampf-gefaehrdet-die-freiheit-aller-ld.1824795

     
    Sophie Taeuber-Arp zur Banknotengeschichte, fotografiert aus dem Netz von laStaempfli. Eine der grössten Künstlerinnen aller Zeiten.
    Hier der Post zu Shani Louk: So wollen wir erinnern.

    shani louk, von den hamas ermordet.

     
    1 hr 11 min
  • #diepodcastin über Biopolitik: Isabel Rohner & Regula Staempfli über sexistische Enteignung im FUSSBALL, sog. Selbstbestimmungs- & sog.Abstammungsgesetz, Oma-Kampagne der FDP, Abtreibung in der Verfassung in Frankreich sowie "Blind-Schweigespiralen" in Me

    #diepodcastin über Biopolitik: Isabel Rohner & Regula Staempfli über sexistische Enteignung im FUSSBALL, sog. Selbstbestimmungs- & sog.Abstammungsgesetz, Oma-Kampagne der FDP, Abtreibung in der Verfassung in Frankreich sowie “Blind-Schweigespiralen” in Medien.

    “Wenn ein Mann eine Aufgabe ebenso gut erledigt wie eine Frau, dann sollte er auch ebenso viel bezahlt bekommen.” Celeste Holm (1917-2012), amerikanische Oscar-Preisträgerin.

    laStaempfli bringt Good News: Wirklichkeit ist in, Tinder im Sinkflug https://www.nzz.ch/nzz-am-sonntag-magazin/das-ende-des-binge-datings-lernen-wir-jetzt-endlich-flirten-ld.1820871

    Die Rohnerin mit einem krassen Beispiel “sexistischer Enteignung”: Wir schreiben 2024 – und in der 1. deutschen Bundesliga wird erstmals in der Geschichte eine Frau zur Aufsichtsrätin eines Fußballclubs gewählt: Tanja Gönner sitzt ab jetzt dem Aufsichtsrat des Millionenunternehmens VfB Stuttgart vor. Ein Beispiel für die völlige Normalität sexistischer Enteignung. Ob Karneval, ob Fußball – Machtpositionen sind auch heute noch mit überragender Mehrheit von Männern besetzt.

    laStaempfli hat die Recherche der «Süddeutschen Zeitung» (SZ), NDR und WDR über die “Digitalisierung des Menschenhandels” rezipiert und sprachideologisch analysiert.  Es zeigt sich, dass Prostitution, der Fachbegriff des Gesetzes immer im Zusammenhang mit dem üblen Menschenhandel erwähnt wird während die “Freiwilligkeit” der Prostituierten als “Sexarbeiterinnen” charakterisiert wird. Diese Unterscheidung zwischen «Sexarbeit» und den realen Gefahren von Gewalt, Kriminalität und Diskriminierung von Frauen in der Prostitution ist problematisch. Die Realität zeigt, dass Menschenhandel und sexuelle Ausbeutung eng mit der Prostitution verbunden sind und nicht einfach als «Freiwilligkeit» oder «Sexarbeit» abgetan werden können. Es geht vielmehr um den Verkauf des menschlichen Körpers und die Ausnutzung von Frauen. Die Recherchen von SZ, NDR und WDR konzentrieren sich zwar auf die Digitalisierung des Menschenhandels, offenbaren jedoch gleichzeitig, wie durch ideologisch geprägte Sprache die brutale Realität der Prostitution verschleiert wird. siehe https://www.kleinreport.ch/news/kommentar-das-netz-als-brutstatte-fur-menschenhandel-und-ideologie-103663/

    Die Rohnerin: Die FDP will nicht von Frauen gewählt werden. Neuester Beweis: Die Europakampagne für die Spitzenkandidatin der deutschen Liberalen Marie-Agnes Strack-Zimmermann: Mit “Der Staatsmann unter den Frauen” und “Oma Courage” wird sie plakatiert. Die FDP zeigt damit erschreckend offen 1. Das größte Kompliment an Frauen scheint für die FDP immer noch zu sein, sie “Mann” zu nennen; 2. Die FDP-Verantwortlichen und ihre Werbeagentur haben Brechts Mutter Courage nie gelesen – und 3. Eine Frau mit Jahrgang 1958 wird “Oma” genannt, ein Mann mit Jahrgang 1958 Bundeskanzler. Die Rohnerin ist sicher: Der Markt wird das mit der FDP schon regeln.

    Rohnerin bringt ABTREIBUNGSGESETZE, GRUNDGESETZ & POLITIK: Frankreich schreibt die “garantierte Freiheit der Frau” (“la liberté garantie à la femme”) im Rahmen der gesetzlichen Regelungen abzutreiben, in die Verfassung auf. Die Rohnerin findet das gut – denn natürlich sind Rechte und Freiheiten stärker geschützt, wenn sie Verfassungsrang haben. Sie weist aber gleichzeitig daraufhin, dass die Situation und Geschichte Frankreichs nicht mit der deutschen vergleichbar ist. In Frankreich ist Abtreibung seit 1975 (!) legal. In Deutschland ist sie nach wie vor verboten; alle Beteiligten machen sich strafbar, nur unter bestimmten Umständen ist eine Abtreibung in Deutschland innerhalb bestimmter Fristen straffrei. Diese Regelung wurde als Kompromiss hart erkämpft.
    Stimmen, die jetzt in Deutschland ein “Recht auf Abtreibung” in der Verfassung fordern, sind mit größter Vorsicht zu behandeln – denn sie kommen oft aus dem identitätspolitischen / biopolitischen Lager und möchten dieses Ziel am liebsten gleich auch mit der Abschaffung der biologischen Kategorie “Frau” verbinden. Gut, dass es für eine Grundgesetzänderung in Deutschland hohe Hürden gibt. #diepodcastin differenziert über #Biolpolitik mit laStaempflis Hannah Arendt Lectures. 

    laStaempflis Theorie der BIOPOLITIK & Blindspirale: “Die automatisch generierten und repetierten Codes gestalten die Welt mit Leerstellen. Dies führt dazu, dass Sprechakte sowie Ideologien verbreitet werden und damit den Graben zwischen Wirklichkeit und etikettierter Wirklichkeit totalitär wachsen lassen. Konsequenz davon: Unsere Körper werden beschriftet – die neuen Kreditpunktesysteme.” Konkretes Beispiel ist das sog. Selbstbestimmungsgesetz, das nichts mit Selbstbestimmung, sondern mit der legalistischen Absicht, Sprechakte über die Demokratie und Erfahrung der Menschen zu stellen. Es geht darum, mit dem sog. Selbstbestimmungsgesetz, “Thought Crimes” in der Bundesrepublik einzuführen. Zumal das dt sog. Selbstbestimmungsgesetz mit nichts mit dem in der Schweiz zu tun hat. Zum Abstammungsrecht von Justizminister Buschmann siehe https://www.bmj.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2024/0116_Reform_Abstammung_Kindschaft.html

    laStaempfli zum Schluss als wichtiger geopolitischer Hinweis: “Für mich ist jeder Tag der 7. Oktober 2023 bis die Geiseln aus Israel nicht frei sind. Und für mich bleibt jeder Tag der 24. Februar 2022 solange die Russen nicht aus der freien und demokratischen Ukraine abziehen.”

    Die Rohnerin war auf Hedwig Dohm-Tournee – und ist begeistert von den vielen, vielen engagierten Frauen, Frauenbündnissen, Frauenorganisationen, Fraueninitiativen die sie ganz real und in Wirklichkeit kennenlernen durfte. Die Wirklichkeit schützt uns vor Ideologie.Isabel Rohner tritt mit HEDWIG DOHM-TRIO in Singen auf: Am 23. März. https://feministische-fakultaet.org/veranstaltungen/hedwig-dohm-trio-23-03-2024-in-singen/

    Regula Stämpfli beginnt die #HannahArendtLectures am 21. März 2024 an der HSG, Universität St. Gallen. Es ist eine öffentliche Vorlesung, Ameldung siehe SEMESTERPASS https://www.unisg.ch/de/news/veranstaltungen/oeffentliche-vorlesungen/ und www.regulastaempfli.eu #HannahArendtLectures2024

    1 hr 7 min
  • #diepodcastin demokratisch: Isabel Rohner & Regula Stämpfli mit einem fulminanten Plädoyer für Frauen, Mädchen, Kinder mit Marlies Hesse, Mashi Alinejad, Nastassja Kinski, Ronya Othmann.

    #DiePodcastin demokratisch: Isabel Rohner & Regula Stämpfli verteidigen Frauen und Mädchen in der Demokratie; Cannabis, Prostitution Gesetze & deren direkte FrauenMädchenKinderwirkung. Sie gedenken Marlies Hesse, ehren Nastassja Kinski & ihre Klage gegen den NDR, ehren Mashi Alinejad an der Münchner Sicherheitskonferenz & ehren Ronya Othmann. Die Podcastin verurteilt die #Berlinale2024. 

    “Medienpräsenz ist nicht zwangsläufig ein Zeichen für Erfolg. Oftmals ist sie nur die Illusion von Erfolg.” Marlies Hesse (1935-2024). Isabel Rohner erinnert an die Journalistin, Netzwerkerkin und ihre Mentorin und Freundin Marlies Hesse, die letzte Woche gestorben ist. 2019 hat Hesse – in den 1960er Jahren die erste Frau in einer Führungsposition beim Deutschlandfunkt – der TAZ ein Interview zu ihrem Leben gegeben: https://taz.de/Frauen-im-Journalismus/!5576220/

    laStaempfli bringt #MediaToo #Metoo aus ihrer Jugend: «Reifezeugnis» gilt als Klassiker unter den Tatort-Folgen. Das Unbehagen war bei vielen Teenager-Mädchen im Jahr 1977 schon da. Ihre Väter, Brüder und Mitschüler bewunderten die damals nackte, 15-jährige Schönheit der umwerfenden Nastassja Kinski. Der Regisseur (Wolfgang Petersen) konnte mit der Kamera nicht nicht genug kriegen vom Mädchenkörper, der laut Geschichte den Lehrer verführte und dann vom Ex-Freund missbraucht wird. 1977 war Nastassja Kinski nicht 17-jährig wie im Film, sondern nur 15. Sie war ohne Begleitung am Set, die Szenen wurden ohne rechtswirksame Einwilligung der Minderjährigen gedreht. Die heute 63-jährige Kinski beantragt deshalb über den deutschen Medienanwalt Christian Schertz die Entfernung der Nacktszenen aus dem Tatort von damals. Beachtenswert ist die Argumentation des Medienanwalts: «In Zeiten, in denen der öffentlich-rechtliche Rundfunk schon Warnhinweise wegen vermeintlicher rassistisch oder sexistischer Waalkes-Auftritten einbaut, ist es mir unverständlich, warum Nacktszenen mit einer Minderjährigen einfach immer wieder gesendet werden.» siehe dazu Artikel in Klein Report https://kleinreport.ch/news/kindsmissbrauch-bei-tatort-103638/

    Die Rohnerin bringt Masih Alinejad, Kämpferin für Frauen- und Mädchenrechte im Iran, hatte am 17. Februar 2024 einen starken Auftritt auf der Münchner Sicherheitskonferenz. Ihr Appell: Die Geschlechterapartheidsregime im Iran und in Afghanistan müssen mit aller Kraft international bekämpft werden! “What happens in Vegas stays in Vegas – but what happens in the Middle East will not stay in the Middle East. It will infact the rest of the world.” Nur drei Tage später, am 20. Februar 2024, hat der UN-Generalsekretär Antonio Guterres die Dreistigkeit, die Taliban öffentlich für die “großen Fortschritte in punkto Sicherheit” zu loben – kein Wort von ihm zu den Frauen und Mädchen, denen seit über 800 unendlich langen Tagen jedes Recht auf Bildung, Selbstbestimmung, Mobiliät, Unabhängigkeit und Sichtbarkeit genommen ist. Die Podcastin fordert seinen sofortigen Rücktritt.

    Verbrechen Kunstszene, erzählt für #diepodcastin von laStaempfli: Ronya Othmanns neues Buch Vierundsiebzig – es soll am 12. März 2024 herauskommen handelt vom Genozid an der jezidischen Bevölkerung, den vierundsiebzigsten, verübt 2014 von den Kämpfern des IS. Die Autorin legt ein „Zeitzeugnis von internationaler Relevanz ab.“ 2020 hatte sie einen Roman „Die Sommer“ geschrieben, der bei Hanser erschieden ist und von einer jesidischstämmigen Deutschen erzählt. Was passiert im Februar 2024? Sie wurde für das Literaturfestival vom Goethe Institut in Pakistan eingeladen, kaum gelandet, musste sie fliehen. Denn während sie im Flugzeug sass, hatte sich unter der Ägide einer linken  postkolonialen Hetzerin Prof. Claire Chambers der University of York eine lebensbedrohliche Situation für Othmann in Pakistan entwickelt. Chambers denunzierte und verleumdete Ronya Othmann als “Zionistin”, was in Pakistan einem Todesurteil gleichkommt. https://www.deutschlandfunkkultur.de/strike-on-germany-literaturfestival-in-pakistan-laedt-autorin-ronya-othmann-aus-dlf-kultur-591dd00d-100.html laStaempfli fordert vehement Aufarbeitung dieses Verbrechens und nicht die übliche Skandalberichterstattung. Es sollen Köpfe rollen. In der deutschen Kulturszene wird die antisemitische Struktur der “documenta 15” aus dem Jahr 2022 wieder und wieder verfestigt. Dies zeigte auch die unterirdische Schlussfeier der “Berlinale 2024.”

    Die Rohnerin in feministischer, intellektueller und politikwissenschaftlicher Hochform: Was bedeutet es, feministisch auf die Welt zu schauen? Was bedeutet es, Politik feministisch zu beurteilen? #diepodcastin diskutiert: 
    1) Immer fragen: Was bedeutet ein Gesetz für Mädchen und Frauen? Beispiel Cannabis-Legalisierung (am 23.2. vom Bundestag beschlossen). Das Statistische Bundesamt hat Zahlen für den Cannabis-Konsum von jungen Frauen und Männern von 18-25 Jahren vorgelegt. Das ist die Zeit, in der das Gehirn noch wächst. Bei den jungen Frauen gibt fast jede Fünfte (19,9%) an, 2021 mindestens einmal Cannabis konsumiert zu haben – bei den jungen Männern ist es fast jeder Dritte (29,6 %)! Mit Blick auf Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und auf die Enthemmung lässt dieses Ungleichgewicht weitere Folgen für Mädchen und Frauen erwarten. Diese wurden im Gesetzgebungsprozess in keiner Weise untersucht oder miteinbezogen. Die Cannabis-Legalisierung ist also ein Männergesetz. Männer werden davon mehr profitieren als Frauen – und die Auswirkungen auf Frauen wird negativer sein.
    Das Gesetz ist übrigens dank eines rechtlichen Kniffs (keine Aussage zu Grenzwerten für die Verkehrstüchtigkeit) in der Länderkammer nicht zustimmungspflichtig. Dennoch hat der Bundesrat die Möglichkeit, einen Vermittlungsausschuss einzuberufen. Dies sollte dringend geschehen.
    2) Immer fragen: Was ist Ankündigungspolitik, was Handlungspolitik? Am 23.2. fand die 1. Lesung des CDU/CSU-Antrags “Menschenunwürdige Zustände in der Postituton beenden – Sexkauf bestrafen” statt – mit mehreren sehr guten Reden von Unionsabgeordneten. ABER: Ein Oppositionsantrag wird natürlich nicht durchgehen, hat eher die Funktion, die Ampel zu kritisieren und zu treiben. Die Rohnerin stellt klar fest: Ob es die Union wirklich ernst meint mit ihrer Forderung nach Einführung des Nordischen Modells werden wir am konkreten Handeln sehen. 1. Das Thema muss ins Grundsatzprogramm der CDU! Dieses wird aktuell erarbeitet – doch im vorliegenden Entwurf gibt es keinerlei Äußerung dazu. 2. Die Unionsfraktion im Deutschen Bundestag hat die Möglichkeit, eine Normenkontrollklage beim Bundesverfassungsgericht zu erwirken und das geltende frauenverachtende Prostitutionsgesetz überprüfen zu lassen. Das wäre konkretes Handeln. Wir sind gespannt.

    laStaempfli bringt kurz die neuste Studie zu den Hollywoodfilmen, die zeigt, dass Netflix Fortschritte macht punkto Frauenheldinnen, aber ansonsten Frauen auf dem Stand von 2010 bleiben, siehe https://annenberg.usc.edu/news/research-and-impact/2023-was-historic-low-women-leadsco-leads-top-films

    Foto zeigt das Werk „Givers“ von Katarina Janeckova Walshe, fotografiert von Isabel Rohner in der Berliner Ausstellung „The Bad Mother“, 2024

    54 min
  • #diepodcastin über Männer: Isabel Rohner & Regula Staempfli denken sprechend über Männer nach.

    #diepodcastin über Männer: Isabel Rohner & Regula Staempfli denken sprechend über Männer nach.

    “Das Schlimmste ist, dass ein Mann bereits als Mann geboren wird. Damit, meint er, sei das Wichtigste schon erledigt. Mehr müsse er nicht tun.” Tina Turner (1939-2023)

    Isabel Rohner und Regula Stämpfli sitzen in Berlin und Wien und die technische Leitung ist etwas verlangsamt, so wie das Thema der #diepodcastin heute, nämlich Männer.

    Die Rohnerin: Es ist Februar und an den Bushaltestellen und Litfasssäulen räkeln sich mal wieder elf junge Frauen oben ohne, ihre Blicke lasziv in die Kamera gerichtet, in der Mitte eine ebenfalls räkelnde laszive Frau, diese aber mit einem Oberteil. Was ist da los? Mal wieder eine “Sex”-Messe in der Stadt – nein! Wie alle Jahre wieder ist das die Werbung für die neue Staffel “Germany’s next Topmodel”. Die Rohnerin & laStaempfli atmen tief ein und fragen: Wie viele Jahre denn noch? Wie wieviele Studien denn noch, die zeigen, wie schädlich dieses Format für die Entwicklung von Mädchen und Frauen ist? Wie viele kaputte Seelen denn noch? Wie viele Mädchen und Frauen denn noch, die mit falschen Vorstellungen von Körper und Verhalten indoktriniert werden? Wie viele Jungs denn noch, die denken, das wäre normal? Und wie viele Politikerinnen und Politiker denn noch, die sich entrüsten – und nichts geschieht?
    Die Rohnerin hat in dieser Folge einige Feststellungen über Männer im Gepäck, über überraschend diskutiert wird. Ausgangspunkt für die Rohnerin war ihr kurzes Interview, das sie am 11. Februar 2024 in der RBB-radioeins-Kultshow “Zwei auf eins” geben konnte. Thema: Das Streichen von Frauen. Sie machte das an 3 konkreten Beispielen fest: 1) einem TAZ-Artikel vom 4.2.2024 über die Frauenkrankheit Endometriose, der Frauen als “Menschen mit Gebärmutter” bezeichnete; 2) FLINTA und 3) das sog. Selbstbestimmungsgesetz. Link zum Interview (Min 25:05-35:00): https://www.radioeins.de/programm/sendungen/sendungen/26/2402/240211_zwei_auf_eins_23456.html
    Aus den vielen Rückmeldungen, die die Rohnerin dazu erreicht haben, diskutieren #diepodcastin, Isabel Rohner und Regula Stämpfli, folgende Thesen der Rohnerin:
    – Männer leben in einer anderen Welt. Selbst die klugen, wohlwollenden Männer nehmen Themen, die Frauen umtreiben nicht wahr.
    – Strukturell werden Themen und Belange, die Frauen betreffen, von Männern als nicht gleich wichtig erachtet wie Themen, die von Männern gesetzt werden.
    – Männer sind weniger mutig als Frauen. Dies gilt auch für die Männer, die geschnallt haben.
    – Wir haben ein Problem. Denn eine wirkliche Gleichberechtigung erreichen wir nur mit den Männern. Wir brauchen die Männer dafür.
    Ihre Botschaft an die vielen Männer da draußen:
    – Seid wirkliche Allys! Seid wirkliche Verbündete!
    – Lasst Frauen nicht hängen, sondern unterstützt sie in ihrem Kampf um Gleichberechtigung!
    – Stärkt Frauen! Ergreift ihre Partei! Mischt euch ein! Kassiert Kritik!
    – Klaut den Frauen nicht die Lorbeeren! Macht Frauen sichtbar!
    Und laStaempfli meint ermunternd an die Adresse von Frauen: Macht das auch und wie immer gilt: “Im Übrigen sind wir für die Abschaffung der Männerquote.”
    Das Bild ist ein Ausschnitt aus “Tanzquartier” Wien, fotografiert von Regula Stämpfli.

     

     

    1 hr

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Der feministische Politwochenrueckblick von Isabel Rohner & Regula Staempfli

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