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  • #diepodcastin on stage: Isabel Rohner & Regula Stämpfli freuen sich über Hedwig Dohm Trio, Denkmäler für Jina Masha Amini, Linda Teuteberg, Bäuerinnen & dekolonialisieren Sprechaktideologie DEI.

    Ich mag mich. Ich mag mich wirklich. Ich weiß, dass ich ein paar Themen habe, ich kenne auch meine Unzulänglichkeiten – aber es sind meine.” Sandra Bullock
    #diepodcastin on stage: Isabel Rohner & Regula Stämpfli freuen sich über Hedwig Dohm Trio, Denkmäler für Jina Masha Amini, Linda Teuteberg, Bäuerinnen & dekolonialisieren Sprechaktideologie DEI.
    Gute Nachrichten von der Rohnerin: Hannover hat einen Platz und Wien eine Allee nach Jina Masha Amini benannt – nach der jungen Frau, die 2022 von den Schergen des frauenverachtenden, islamofaschistischen Mullah-Regimes zu Tode geprügelt wurde, weil sie nach deren Meinung, ihren Schleier “nicht richtig” getragen hat. Ihr Tod löste eine Revolution aus. Jin Jiyan Azadi!
    Die Rohnerin bringt auf Twitter und hier in der #DiePodcastin unseren politischen Schwerpunkt: “Es geht doch! Linda Teuteberg (Mitglied des Deutschen Bundestages, abgesägte ehemalige Generalsekretärin der FDP) spricht in einem bemerkenswert guten Interview mit dem Deutschlandfunk über Demokratie, die Aufgabe des Staates, wichtige Kritik am sog. “Selbstbestimmungsgesetz” und am “Demokratiefördergesetz” und Gewaltenteilung” referiert.laStaempfli bringt die Argumente gegen das geplante Demokratiefördergesetz: Staat hat nicht die Zivilgesellschaft zu gestalten, sondern die Menschen vor dem Staat zu schützen und ihre Rechte zu garantieren. Deshalb gilt es die bestehenden Institutionen, die rechtsstaatlich unbedenklich sind, zu stärken und NICHT IDEOLOGIEN Vorschub zu leisten. Es geht darum, die neue Sprechaktideologie, die DEI heisst und aus den US-Universitäten importiert ist und die Demokratie zersetzt, zu stoppen. Wir haben funktionierende Demokratien und Rechtsstaaten, deren Institutionen es zu stärken gilt. #DiePodcastin zeigt in jeder Folge auf, wie dies zu geschehen hat.
    Isabel Rohner war am 11. Februar 2024 mal wieder zu Gast in der Radio-Kultshow “Zwei auf Eins” auf Radioeins (RBB). Ihr Thema: Die Versuche, Frauen sprachlich unsichtbar zu machen. Dies vorweg: Es sind hochgradig akademisch und theoretisch geprägte Versuche. IN DER REALITÄT lassen sich Frauen nämlich nicht unsichtbar machen. Allein in Deutschland leben 43 Millionen Frauen. Die Rohnerin zeigt, wie sexistisch und zu tiefst patriarchal die Versuche sind a) Frauen auf Organe zu reduzieren und von “Menschen mit Gebärmutter” zu sprechen (niemand käme im Umkehrschluss darauf, statt von “Männern” von “Menschen mit Prostata” oder “Menschen mit Ejakulationserfahrung” zu sprechen), b) Frauen hinter Akronymen wie FLINTA zum Verschwinden zu bringen (niemand versucht das bei Männern), oder c) Frauen als Kategorie umzudefinieren, wie es aktuell im sog. Selbstbestimmungsgesetz geplant ist (würde übrigens im Widerspruch stehen zu Art. 3, Abs. 2 GG). Quintessenz: Frauen zu streichen, ist frauenfeindlich.
    laStaempfli bring die Sprechaktpolitik am Bsp. Bauer/ Bäuerin: “Warum bleibt für Medienleute der Bauer immer ein Mann?” fragt sie mit einem gleichnamigen Klein Report Artikel zu einem Schweizer Medienfall.  Normalerweise gendert SRF konsequent mit völlig absurden historischen Fake News: “Die Soldat*innen im Ersten Weltkrieg” bspw. Nur bei den Bauern ist SRF konsequent männlich. Dies durchaus in ideologischer Absicht: Es geht darum, die Bauern und Bäuerinnen mit dem “Bauernstand” als toxische Männlichkeit im rechten Milieu zu verorten. Oder wie das Ehepaar, sprechend Werner Locher in der “Die Bauernzeitung” meint:«Wenn das Schweizer Fernsehen dazu angehalten wird, Bauern und Bäuerinnen gleichzustellen, wird es schwieriger, einfach über die bösen Bauern zu schimpfen. Dann werden die Berichte vielleicht wieder sachlicher, was den Dialog zwischen der Landwirtschaft und der Gesellschaft vereinfacht.» laStaempfli findet: They have an important point! Ach ja: laStaempfli bringt noch “Böhmermann verliert gegen Imker” und zeigt Medienstrategien auf, siehe https://kleinreport.ch/news/bohmermann-verliert-gegen-bienenzuchter-103554/
    Die Rohnerin ON STAGE!  Im März geht das “Hedwig Dohm Trio” wieder auf Tour! Nikola Müller, Gerd Buurmann und Isabel Rohner treten auf in Düsseldorf (7. März), Mühlheim am Main (8. März), Oldenburg (9. März) und Singen (23. März). Und am 14. März ist die Rohnerin im RuT (Rad und Tat, Offene Initiative lesbischer Frauen) in Berlin-Neukölln.
    LaStaempfli ist nicht on stage, dafür mit einer Analyse der Story rund um SZ-Skandal um die Vizechefin der linksliberalen Zeitung. Hier der Bericht vom BR zur Situation: https://www.br.de/nachrichten/bayern/vorwurf-der-hetzkampagne-der-fall-foederl-schmid,U3oEzQz  laStaempfli mit folgenden Punkten: Eine wahrhafte Trägodie in der Alle eine filmreif böse Rolle spielen. Deshalb hier ein paar Empfehlungen für Frauen in Machtpositionen: Frauen in Machtpositionen sind Ausnahmefälle und exponiert bis hin zum Hass.Seid vorbereitet. Seid vorbereitet, dass Ihr bei Fehlern von allen verlassen werdet. Bereitet Euch durch Kapital, Karriere und tolle Familie vor. Wie: Stärkt Selbstliebe und internalisiert nicht die gesellschaftliche Kritik gegen Frauen in Euch und in Anderen. Und noch eine Warnung: Wenn Ihr in Machtpositionen selber Frauen absägt, wisst, dass Ihr die Nächste sein werdet.
    Die Rohnerin bringt wieder was sehr Kluges und Empörendes zur Unsichtbarkeit von Frauen: Die Goldene Schrumpelgurke der Woche geht an die TAZ und ihren Artikel über Endometriose – eine Krankheit, die ausschließlich Frauen betrifft. In diesem Artikel sind Frauen aber nicht der Rede wert – stattdessen spricht die Journalistin über “Menschen mit Gebärmutter”. Frauenfeindlich!
    Liebt Euch, feiert und auf die nächste Podcastin! Isabel Rohner & Regula Stämpfli freuen sich. laStaempfli entschuldigt sich hier, wenn sie nicht auf jedes Mail antwortet: Im Moment haben Beruf und Die Podcastin Priorität bei ihr und lassen wenig Zeit für Emails, sooo sorry. Bild ist diesmal ein Foto von laStaempfli der genialen Ausstellung über Bodies im Museum für Gestaltung – Plakat, verändert 2024. 
     
    Links:
    – Jina Masha Amini-Platz in Hannover: https://punkt-linden.de/news/jina-masha-amini-platz-linden-mitte/
    – Jina Masha Amini-Allee in Wien: https://www.meinbezirk.at/donaustadt/c-politik/stadt-widmet-jina-mahsa-amini-eine-allee_a6267566
    – Interview mit Linda Teuteberg im DLF: https://www.deutschlandfunk.de/demokratiefoerdergesetz-interview-linda-teuteberg-fdp-obfrau-innenausschuss-dlf-68b9f449-100.html
    – Ard-Doku über AfD-Aussteiger: https://www.ardmediathek.de/video/dokumentation-und-reportage/wir-waren-in-der-afd-aussteiger-berichten/das-erste/Y3JpZDovL21kci5kZS9zZW5kdW5nLzI4MTA2MC8yMDI0MDExODIyNTAvcmVwb3J0YWdlLWRva3UtaW0tZXJzdGVuLTM1Ng
    – Termine Hedwig Dohm Trio: www.hedwigdohm.de
    – Isabel Rohner bei “Zwei auf Eins” – hoffentlich irgendwann mal hier im Archiv (Folge vom 11.2.2024 zum Thema “Streich”): https://www.radioeins.de/programm/sendungen/zwei_auf_eins/archiv.html
    – Goldene Schrumpelgurke der Woche an die TAZ für diesen frauenfreien Artikel über Endometriose: https://taz.de/Diagnose-von-Endometriose/!5987054/
    – Klein Report zu Bauer/Bäuerin siehe https://www.kleinreport.ch/news/genderdebatte-darum-bleibt-der-bauer-fur-das-srf-ein-mann-103509/
    57 min
  • #diepodcastin zu rapeisnotresistance: Isabel Rohner & Regula Stämpfli Klartext zur Sprechaktpolitik, News GenderPayGap, Muetterhass, Sklavinnenmessen in Berlin & Große Komponistinnen.

    #diepodcastin zu rapeisnotresistance: Isabel Rohner & Regula Stämpfli Klartext zur Sprechaktpolitik, News GenderPayGap, Muetterhass, Sklavinnenmessen in Berlin & Große Komponistinnen.

    “Rape is not Resistance or Freedom Fighting.” Ein Sachverhalt, auf den aktuell gerade viele sehr zu recht hinweisen, so auch Regula Stämpfli und Isabel Rohner. Immer noch sind über 130 Mädchen, Frauen und Männer als Geiseln in der Hand der Hamas. BRING THEM HOME. Was sie jeden Tag erleiden, geht über alles Vorstellbare hinaus. Weil sie Jüdinnen und Juden sind. LaStämpfli und Rohnerin erinnern daran bewusst am heutigen 27. Januar 2024, dem Holocaust-Gedenktag, an dem so oft #weremember und #niewiederistjetzt auftaucht – gleichzeitig aber auf der ganzen Welt Pro Hamas-Demos stattfinden. Warum “Die Podcastin” so klar auf der Seite Israels steht? Weil die Hamas auch uns töten würde. Weil die Hamas etwas gegen selbstbestimmte Frauen hat. Weil die Hamas die Demokratie hasst.

    laStaempfli und die Rohnerin elaborieren ihre Theorie zur sexistischen Enteigung. Einmal mehr gilt: Nur wenn sich Männer Frauenthemen annehmen, werden die von Frauen seit Jahrhunderten beackerten Themen und Personen beachtet. 

    Isabel Rohner zur Lohngleichheit: Der Gender Pay Gap in Deutschland ist während der Corona-Pandemie gesunken! Eine sehr überraschende Nachricht – denn gleichzeitig führte Corona ja zu einer Retraditionalisierung der Geschlechterrollen. Wie kommt es also zu dem Befund der Statistik? Hier wird es interessant: Die Gehaltslücke zwischen Männern und Frauen (unbereinigt aktuell 18 Prozent, bereinigt immer noch 6 %) ist nicht etwa gesunken, weil Frauen MEHR verdienen – sondern weil Männer WENIGER verdient haben. Während der Pandemie kam es nämlich laut IAB-Untersuchung zu weniger bezahlten Überstunden und weniger Ausschüttung von Bonus-Zahlungen – und davon profitieren Männer traditionell stärker.

    Neuer Sklavinnenmarkt: Isabel Rohner und Regula Stämpfli zur Propaganda und einer Kinderverkaufsmesse inklusive Miete von Sklavinnen: Vom 26.-28. April 2024 findet im Marriott Hotel am Potsdamer Platz in Berlin die Messe “Men having Babies” statt, in der offen für die sog. Leihmutterschaft und damit für den Kauf von Frauen und Kindern geworben wird. Wie kann das sein – denn die sog. “Leihmutterschaft” ist in Deutschland und vielen anderen europäischen Ländern verboten. Wäre es auch möglich, eine Tagung über das Kochen von Crack oder das Halten von Sklaven zu veranstalten? Die Rohnerin hat dem Hotel geschrieben und um Stellungnahme gebeten. Sollte sie eine erhalten, wird Die Podcastin berichten. Danke an Rona Duwe für den Hinweis auf diese frauenverachtende Veranstaltung! Neuste Zahlen aus den USA zum Baby als Luxus-Ware für Amber Heard, Paris Hilton et al: 14 Milliarden Business schon jetzt und 2032 wird auf 130 Mrd. geschätzt. Internationale Adoptionen sind um 50 Prozent zurückgegangen. Und was soooo auffällt: Frauen sind im Leihmutterschaftsdiskurs echt voll ausgeschlossen, unsichtbar, verwertbar, Nebensache. Und weiter: Wie kann es sein, dass Adoptiveltern auf Herz und Nieren geprüft werden, Männer, die sich einfach Kinder kaufen, aber nicht? Es gab 2020 schon ein Fall eines “Vaters”, der sich via Leihmutter ein Kind zwecks Kinderfolter auf Gewaltpornoseiten bestellt hatte.

    laStaempfli korrigiert im Zusammenhang zum Mütterthema ahistorischen Live-Fetischismus im ÖRR: ES GIBT KEINEN MUTTERKULT DER NATIONALSOZIALISTEN! Hört auf, die damalige Propaganda als sog. Geschichtsschreibung zu präsentieren! Das “nationalsozialistische Frauenbild” war reine Propaganda und hatte nichts mit der Wirklichkeit zu tun. Nationalsozialistische “Mutterpolitik” war Sterilisations-, Folter-, Enteignung-, und Vernichtungspolitik. Alles andere diente als Propaganda zur Kaschierung der WIRKLICHKEIT VON 1933-1945. Lesen u.a. Gisela Bock “Zwangssterilisation im Nationalsozialismus” 1986. Und hier ein Artikel siehe : https://www.jstor.org/stable/40185664 Es ist sexistische Enteignung, Gisela Bock zum Thema “Frauenbild”, “Mütter” im Nationalsozialismus NICHT zu zitieren. Hier der unterirdische Artikel vom MDR, der ideologisch nur das Ziel verfolgt, “Mutter” als faschistisches Konzept zu verkaufen, so dass MUTTER  als Begriff und Wirklichkeit abgeschafft werden kann: https://www.mdr.de/geschichte/ns-zeit/politik-gesellschaft/muttertag-mutterkreuz-frauenbild-nazis-100.html und die grosse Luise F. Puschs Pionierinnenarbeit mit Frauenbiographien siehe https://www.fembio.org/biographie.php/frau/ueber

    Die Rohnerin mit einem weiteren üblen Beispiel der sexistischen Enteignung und Unsichtbarmachung der Frauen: Ausgerechnet Ärztepräsident Klaus Reinhardt scheint den Unterschied zwischen einem Samenerguss und der operativen Entnahme einer Eizelle nicht zu kennen. Wie sonst ist zu erklären, dass er sich im Gespräch mit RND am 2. Januar für die Legalisierung der sog. “Eizellenspende” ausgesprochen hat? Seine Äußerung sieht die Rohnerin im Kontext der von der Bundesregierung eingesetzten “Kommission zur reproduktiven Selbstbestimmung und Fortpflanzungsmedizin” (oder in den Wort von Die Podcastin: “Frauenausbeutungskommission”), die bis Ende März u.a. auch Empfehlungen zur Legalisierung auch von “Leihmutterschaft” und “Eizellenspende” erarbeiten soll.

    Zusätzliche Links:
    Zeit online über die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Gehälter von Frauen und Männern: https://www.zeit.de/2024/04/gender-pay-gap-pandemie-studie
    – Kongress in Berlin “Men having Babies”: https://menhavingbabies.org/surrogacy-seminars/berlin/deutsch/
    – Ärztepräsident im Interview: https://www.rnd.de/politik/aerztepraesident-klaus-reinhardt-ein-weiter-so-ist-unmoeglich-4N26WFAJMNBXNJSEXDY5JEKREQ.html

    Bild: Graffiti in Berlin, von Isabel Rohner fotografiert, copyright Rohnerin 2024.

    56 min
  • #diepodcastin blickt voraus: Isabel Rohner & Regula Staempfli über das Jahr 2024. Visionen, Wünsche, Facts - Women everywhere.

    #diepodcastin blickt voraus: Isabel Rohner & Regula Staempfli über das Jahr 2024. Visionen, Wünsche, Facts – Women everywhere.

    “Tanzt, tanzt! Sonst sind wir verloren!” Pina Bausch (1940-2009)
    Was sind unsere Visionen und Wünsche für 2024? Isabel Rohner & Regula Stämpfli gehen Monat für Monat durch.
    Januar:
    Rohnerin: In der anstehenden Haushaltsdebatte und – überhaupt bei allen staatlichen Ausgaben – wird konsequent reflektiert, wie Frauen und Männer davon profitieren. laStaempfli: Aussenpolitik – Haushalt. Keine NGOs mehr unterstützen, die die Hamas in der Geiselnahme vom 7. Oktober gedeckt haben, bspw. Médcins sans frontières. UNWRA-Hilfen streichen, sofort, Afghanistan keinen Cent, ausser direkt in Frauenportemonnaies. Wir brauchen dringend eine Gesamtrevision ALLER INTERNATIONALEN GELDER westlicher Demokratien.
    Februar:
    Rohnerin: Im Bundesland Berlin steht eine Teilwiederholung der Bundestagswahl von 2021 (!) an. Auch die Rohnerin darf nochmals wählen. Die Ergebnisse werden an der bestehenden Regierung zwar nichts ändern, nichts destotrotz wird das Wahlergebnis spannend und wahrscheinlich ein Denkzettel für SPD, Grüne und FDP. laStaempfli empfiehlt allen nach London zu fahren, und DIVA im V&A zu gucken.
    März:
    Rohnerin: Zum diesjährigen Internationalen Frauentag wünscht sich die Rohnerin bundesweit viele, viele Veranstaltungen, in denen Frauen Frauen feiern – und in denen die wirklich brisanten frauenpolitischen Belange diskutiert werden.
    Ach, ja, in Russland stehen übrigens Präsidentschaftswahlen an, doch darüber redet #diepodcastin nicht. laStaempfli hat zum erstenmal in ihrem feministischen Leben KEIN Engagement am Frauentag. Sie wünscht sich nicht nur einen massiven Auftritt, sondern einen Frauentag, FRAUENTag.
    April:
    Die Rohnerin nimmt Ostern zum Anlass für eine ganz besondere Vision: Wie wäre es eigentlich, wenn wir in Deutschland eine Frauenministerin hätten, die ihre Aufgabe, sich um die Belange von Frauen zu kümmern, wirklich ernst nimmt? laStaempfli : #diepodcastin ist im “Zeitalter algorithmischer Reproduktion” mit der BBC im Zweiten Weltkrieg zu vergleichen. Es gibt kaum Medien, die in den westlichen Demokratien wirklich polit-konkrete Themen bieten. Oder Radio Free Europe im Kalten Krieg. Die Frauenministerin Lisa Paus ist wirklich eine unterirdische Katastrophe für Frauen.
    Mai:
    Die Rohnerin: Happy Birthday Grundgeseetz! Happy Birthday, Bundesrepublik Deutschland! Am 23. Mai 1949 trat das Grundgesetz in Kraft – Art. 3, Abs 2 “Männer und Frauen sind gleichberechtigt.” war der Beginn einer frauenpolitischen Revolution. Die Podcastin wünscht sich ganz viele Veranstaltungen zu diesem wichtigen Jubiläum rund um die Frage: “Was bedeutet das Grundgesetz für die Frauen?”
    Juni:
    Am 9. Juni ist die Wahl zum Europäischen Parlament! laStaempfli rattert den gesamten demokratischen und frauenpolitischen Katalog runter.
    Juli / August: Was für eine Vision der #diepodcastin!! Die Theater und Orchester in Deutschland kündigen für die kommende Spielzeit an, massiv auf Werke und Stücke von Frauen zu setzen!
    September:
    Die Rohnerin: In Ostdeutschland wird gewählt. Die Prognosen für Thüringen, Brandenburg und Sachsen sehen dabei die AfD weit vorn. LaStämpfli hat das Rezept, wie gegengesteuert werden kann und muss: Die Medien müssen über die reale Politik vor Ort berichten! Über die realen Probleme – und über die realen Folgen, die ein Sieg der AfD für die Menschen hätte.
    Oktober:
    Die Rohnerin visioniert wieder: Wie wäre es, wenn alle Medien im Monat Oktober den Frauen so viel Raum geben würden (70 %), wie sie es sonst den Männern vorbehalten? laStaempfli will ein Jahr nach dem Pogrom in Israel durch die Mördertruppe Hamas keinen einzigen lebenden Islamofaschisten mehr sehen, von ihm hören oder dessen breite Unterstützung durch durchgeknallte Jugendliche bekämpfen müssen.
    November:
    Am 5. November findet in den USA die Präsidentschaftswahl statt. Darüber mag laStaempfli grad gar nicht reden. Die Rohnerin hat aber alles im Griff: Vertraut ihr in allem, was sie zu Wahlen und Grundgesetz und überhaupt zu erzählen hat!
    Dezember:
    Die Podcastin gewinnt alle Medien- und laStaempfli wichtige Kulturpreise. Rohnerins Krimiserie ist bei Netflix mit einem siebenstelligen Betrag unter Vertrag und ach ja, laStaempfli wird der neue Richard David Precht – Scherz.
    Alles Gute im Neuen Jahr, Eure Rohnerin und laStaempfli – DER PODCAST FÜR SPRECHENDES DENKEN, NATÜRLICH NUR DIE PODCASTIN!!!!
    Bild: Meret Oppenheim geschmückte Pelztasse von laStaempfli
    Ah: Artikel Superyachten, Superreiche & Klimaschutz siehe https://www.ensuite.ch/ueber-das-boese-superyachten/
    59 min
  • #diepodcastin Jahresrückblick 2023: Isabel Rohner & Regula Stämpfli mit einem wirklichkeitsnahen, d.h. weiblichen Jahresrückblick

    #diepodcastin Jahresrückblick 2023: Isabel Rohner & Regula Stämpfli mit einem wirklichkeitsnahen, d.h. weiblichen Jahresrückblick. Lee Krasner, Martine Potsma, Gerda Lerner, Silke Burmester, Gesine Cukrowski, Hannah Höch, Hannah Arendt, Hedwig Dohm u.v.a. mehr. 
    “Ohne die Abschaffung des Sexismus kann kein anderes hierarchisches Konzept oder System erfolgreich beseitigt werden. Ganz egal, wie sehr sich wirtschaftliche oder soziale Beziehungen verändern, solange der Sexismus in der Familie und im Bewusstsein von Männern und Frauen immer wieder Ungleichheiten schafft, wird Hierarchie immer wieder neu geboren.” Gerda Lerner (1920-2013) Die Rohnerin bringt uns allen auch zum Jahresschluss die besten aller Zitate!
    “Die Podcastin”, Isabel Rohner und Regula Stämpfli, schauen zurück auf das Jahr 2023 und nehmen zu Beginn herkömmliche Jahresrückblicke in den Blick, in denen Frauen immer in der Minderzahl sind – wenn sie denn überhaupt vorkommen. Die Rohnerin ist entsetzt und wir alle mit ihr: Viele Journalisten zeigen uns nämlich gerade mit ihren Jahresrückblickstexten, dass Frauen für sie überhaupt keine Rolle spielen: weder als Handelnde, noch als Zitierte, noch als Themen. Ein Antibeispiel lieferte bspw. Micky Beisenherz für den Stern: Er skizziert darin eine rein männliche Welt –  und nein, das hat nichts mit der Zeichenzahl zu tun, sondern mit dem Blick auf unsere Gesellschaft: https://www.stern.de/kultur/micky-beisenherz/micky-beisenherz-blickt-zurueck-auf-ein-schwieriges-jahr-2023-34283412.html
    Januar:
    Lee Krasner oder die Erfindung des abstrakten Realismus. Ways of Freedom, Kalter Krieg & was dies mit dem neuen Kalten Krieg 2023 zu tun hat. laStaempfli mit ihrer These von Abstraktion und Inkarnation.
    Februar:
    Die Rohnerin bringt die umwerfende Initiative “Let’s Change the Picture”. Vielen Dank an Silke Burmester und Gesine Cukrowski! Ziel: Das Bild in den Medien von Frauen ab 47 grundlegend verändern. Wir wollen Frauen sehen, die mitten im Leben stehen! Die berufstätig sind! Die Sex haben! Die auf Reisen gehen! Die die Welt verändern! Link zur Kampagne Let’s Change The Picture: https://palais-fluxx.de/lets-change-the-picture-kampagne/
    März:
    Hannah Arendt Lectures von laStaempfli mit zwei Zitaten daraus & politischer Aktualität: “Es gibt immer die Gefahr organisierter Verlassenheit.Wenn die bekannte Welt überall an ein Ende geraten scheint und zu verwüsten droht, bevor wir Zeit gehabt haben, aus diesem Ende einen neuen Anfang entstehen zu sehen, der eigentlich in jedem Ende liegt.” Und (frommer Wunsch): “Die besten Kriege sind kurz und derb. Die eroberten Gebiete werden einverleibt und die Unterworfenen zahlen Steuern.”
    April:
    Repair Revolution war eine Ausstellung im Tony Areal. Die “Repair Revolution” wurde gegründet von Martine Potsma, großartig. Denn Umweltprobleme sind eigentlich Abfallprobleme, wie laStaempfli dies immer wieder betont.
    Mai:
    “Kalte Sophie” von Isabel Rohner erscheint. “Die Kalte Sophie erzählt in einem kleinen und feinen Kriminalroman die Kulturgeschichte der Menschheit, die wir alle kennen sollten. Brillant verpackt, geniale Dialoge, süchtig machende Lektüre auf hohem literarischen und dialogischen Niveau. Agatha Christie ist in Isabel Rohner auferstanden.” laStaempfli freut sich auf die Blockbuster- Verfilmung mit Liliy Collins und outet sich – Guilty Pleasures – als “Emily in Paris”- Fan.”Kalte Sophie” von Isabel Rohner: https://www.ulrike-helmer-verlag.de/buchbeschreibungen/isabel-rohner-kalte-sophie/
    Juni:
    Island, unsere Podcastinfolge mit laStaempfli in Reykjavík bei der großen Hulda Vilhjálmsdóttir listen to https://diepodcastin.de/2023/06/24/diepodcastin-mit-korpergefuhl-isabel-rohner-regula-stampfli-on-island-barbara-hannigan-im-sprechenden-denken-zu-gewalt-an-frauen-darunter-rap-rammstein-botox/
     Juli:
    Die Rohnerin erinnert an die Prinzessinnen-Theorie und laStaempfli erinnert an ihren Auftritt im SWR Nachtcafé. Einer der schwierigsten Auftritte überhaupt, da alle so Friede, Freude, Eierkuchen tun punkto Frauenkauf zwecks männlicher Reproduktion, echt ein Hammerthema, aber wir wollen doch positiv bleiben. “Die Werbung, die Medien, der Film, alle bieten den Körper der Frau als Ware an, die der Mann kaufen oder mit Gewalt nehmen kann. (…) Man kauft nicht nur das Auto, man kauft den Frauenkörper.” Dacia Maraini, italienische Schriftstellerin -Zitat von der Rohnerin mit gebracht. 
    August:
    laStaempfli erinnert an Charlotte Salomon, https://diepodcastin.de/2023/08/06/diepodcastin-uber-queenbees-isabel-rohner-regula-stampfli-zu-frankreichs-laizismus-fussball-wm-charlotte-salomon-gertrud-klemm-empfehlung-und-zur-frage-was-ist-feminismus-anhand-von-movie-schw/ und die grosse Hulda Zwingli, das feministische Kollektiv, das die Kunstwelt seit 2019 aufmischt: Es gibt noch bis August 2024 die Ausstellung HULDA RE-COLLECT zu sehen im Kunsthaus Zürich. Hier eine Rezension: https://www.ensuite.ch/anekdoten-des-schicksals-in-bern-hulda-zwingli-in-zuerich/
    September:
    laStaempfli bringt Kunstmuseum St. Gallen für die START WEEK an der HSG. Es ist die erste Einzelausstellung der herausragenden Künstlerin Jiajia Zhang, 1981 in Hefei China, geboren. Sie thematisiert den privaten und öffentlichen Raum, TikTok, YouTube und eine innere Öffentlichkeit, die sich expressionieren muss. Großartig. Die Rohnerin verweist einmal mehr: Wie traurig, dass sie dies als gebürtige St. Gallerin, verpasst hat: weil die Medien nicht berichten. https://www.kunstmuseumsg.ch/unser-programm/aktuelle-ausstellungen/jiajia-zhang
    Oktober:
    Die Podcastin, Isabel Rohner & Regula Stämpfli bleiben DIE BASTION GEGEN DIE ISLAMOFASCHISTISCHE EROBERUNG DER WELT. Als Bücher empfehlen die Rohnerin und laStaempfli Ruth Klüger, weiter leben. Und neu das Buch über Erika Freeman, hier eine Rezension von laStaempfli https://www.ensuite.ch/nie-wieder-ist-jetzt-erika-freemans-jahrhundertleben/
    November:
    Die Rohnerin, die dieses Jahr enorm viel politische Bildung geleistet hat für Die Podcastin: “Wir können nicht über 2023 sprechen, ohne auf das “Sprechaktgesetz” einzugehen”: Ohne die vielen engagierten Frauen (und Männer), die hieran seit eineinhalb Jahren kluge, wichtige Kritik üben, wäre das geplante sogenannte “Selbstbestimmungsgesetz” in Deutschland längst Realität. Stattdessen haben wir alle es gemeinsam geschafft, dass die Abgeordneten Hunderte von Mails und Briefen bekommen haben, in denen auf die Folgen dieses antidemokratischen und postfaktischen Gesetzes v.a. für Frauen und Kinder hingewiesen wurde. Damit haben wir erreicht, dass innerhalb der Fraktionen und Parteien immer noch darüber verhandelt wird. Auf dass sich die Politik dabei auch ein Beispiel an Great Britain nimmt: Dort hat die Regierung von UK das schottische “Selbstbestimmungsgesetz” kassiert, da es sich negativ auf “equality laws across Great Britain” auswirken würde. Dass dies rechtens ist, wurde gerade vom Gericht bestätigt.
    Übrigens: Das geplante sog. “Selbstbestimmungsgesetz” in Deutschland wäre verfassungswidrig: https://www.emma.de/artikel/so-ein-selbstbestimmungsgesetz-waere-verfassungswiedrig-340121 Das Blockieren der Schottischen “SelfID” durch UK ist legal: https://www.bbc.com/news/uk-scotland-67659791
    Dezember:
    Hannah Höch (1869-1978) die Erfinderin der FOTOMONTAGE – eine einzigartige Technik, wird gerne als Collage verhunzt und das “Drama der heterosexuellen Frau” von laStaempfli wieder mal an Hannah Höch erklärt mit einem Tipp. Heterosexuelle Frauen sucht Euch einen tollen Mann, heiratet den und habt Liebhaber, aber verschwendet Eure Lebenszeit nicht damit, von einem Liebhaber zum nächsten zu wandern: Verlorene Werkszeit. Poetischer: Frauen, die heiraten, begründen eine Chronik, Frauen mit Liebhabern enden oft in geschichtslosen Folgen oder so. Die Rohnerin lacht und die Podcastin nimmt das vergnügliche denkende Sprechen und sprechendes Denken gerne im Neuen Jahr wieder auf.
    Bild fotografiert von Isabel Rohner 2023: Graffiti in Berlin.
    Auf eine besinnliche Lichterzeit: Auf das Gute. Auf die Frauen! Ihre Die Podcastin, Dr. Isabel Rohner und PD Dr. Regula Stämpfli.
    1 hr 5 min
  • #diepodcastin positiv: Isabel Rohner & Regula Stämpfli über erfolgreiche Klagen, u.a.Marie-Luise Vollbrecht, die Lächerlichmachung der DEI - herrschende Ideologie an Universitäten, den Friedensnobelpreis Narges Mohammadi und europ. Filmpreis Sandra Hüller

    “Auf das Gute in der Welt – auf die Frauen!” (Trinkspruch von der Rohnerin)
     
     #diepodcastin positiv: Isabel Rohner & Regula Stämpfli über erfolgreiche Klagen, u.a.Marie-Luise Vollbrecht, die Lächerlichmachung der DEI – herrschende Ideologie an Universitäten, den Friedensnobelpreis Narges Mohammadi und europ. Filmpreis Sandra Hüller.
     
    Isabel Rohner und Regula Stämpfli waren in der Presse präsent: Die TAZ hat die Rohnerin porträtiert, zudem war sie zu Gast im Geschichtspodcast “Aha! History” der Welt. Und LaStämpfli hatte einen viel beachteten Artikel in der Weltwoche, in dem sie den Werteverlust an den Universitäten analysiert.
    Was ist falsch an Schülerinnen und Schülern? Nichts. Was ist falsch an Flintas oder “Menschen mit Uterus”? Alles. Deshalb findet laStaempfli Markus Söders Ankündigung, Gendern wegzulassen, grossartig: So werden wir die Flintas und sog. Selbstbestimmungsgesetze los. Die Rohnerin wirft zurecht ein, alles nur Scheinpolitik. Ja, stimmt: Die Alleinerziehenden haben keinen Cent mehr. Doch laStaempfli ist klar: Gender hat wenig mehr mit Freiheit, soziale Mobilität und weiblicher Selbstbestimmung zu tun, sondern oft mit MISOGYNIE PUR. Und: Das wichtigste Wort in der DDR war FRIEDEN – in einer der militaristischesten Gewaltherrschaft.  Dann: D.E.I. als Neusprech dekonstruiert, all diese Diskussionen begrüsst laStaempfli: Wo Gender draufsteht, ist Frau heutzutage meist nicht mehr drin. siehe die Ausführungen laStaempfli zu Judith Butler auf ihrer Homepage www.regulastaempfli.eu
    Sandra Hüller hat den Europäischen Filmpreis für die beste Darstellerin gewonnen! Und wie schön, dass es diese Rubrik beim Europäischen Filmpreis überhaupt noch gibt – viele Festivals, so auch die Berlinale, haben ja umgesattelt und zeichnen Männer und Frauen in einer gemeinsamen Kategorie aus. Selbstverständlich mit Folgen. Für Frauen. Hoffen wir, dass die designierte neue Berlinale-Chefin Tricia Tuttle dies ab 2025 wieder ändern wird.
    Strafanzeige gegen iranischen Staatspräsidenten als “Verbrecher  gegen die Menschlichkeit” hat in der Schweiz geklappt: Die iranische Exilregierung, die Medien nennen sie „Oppositionelle“,  haben Strafanzeige gegen Ibrahim Rasi, den iranischen Staatspräsident. Die Schweizer Bundesanwaltschaft bestätigte die Anzeige wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit, konnte aber noch keine Untersuchung einleiten. Raisi hätte am Mittwoch eine Rede vor dem Weltflüchlingsforum halten sollten – ausgerechnet er, der Produzent der meisten Flüchtlinge.  Keine Immunität für “Verbrechen gegen die Menschlichkeit”.https://www.watson.ch/schweiz/international/818293344-iran-praesident-ebrahim-raisi-kommt-nach-klage-doch-nicht-nach-genf
    Die Doktorandin Marie-Luise Vollbrecht hat vor Gericht gegen die Humboldt Universität gewonnen! Das Gericht verbietet der Exzellenzuniversität HU ab sofort zu behaupten, die Meinungen von Vollbrecht seien mit den Werten der Universität nicht vereinbar. Wir erinnern uns: Vollbrecht wollte sich im Sommer 2022 mit einem Vortrag über “Sex, Gender und warum es in der Biologie nur zwei Geschlechter gibt” an der Langen Nacht der Wissenschaft beteiligen. Nach Protesten radikaler Aktivistinnen und Aktivisten sagte die Uni diesen Vortrag ab und nahm in der Pressemitteilung auch bezug auf einen Artikel, den Vollbrecht kurz vorher in der Welt veröffentlicht hat. Das Berliner Verwaltungsgericht schreibt dazu: “Das allgemeine Persönlichkeitsrecht verbietet es grundsätzlich dem unmittelbar an die Grundrechte gebundenen Staat, sich ohne rechtfertigenden Grund herabsetzend über einen Bürger zu äußern, etwa eine von diesem vertretene Meinung abschätzig zu kommentieren.” Und das alles auch noch unter der Flagge von Respekt und Vielfalt… Auffallend, dass dieser “Respekt” immer wieder endet, wenn es um Frauen geht. Daher: Es lebe der Rechtsstaat! Die Podcastin ist gespannt, ob sich dieses Urteil auch auf frauenfeindliche Auswüchse im ÖRR wie die “Turd”-Sendung von Böhmermann auswirkt…
    Die drei Präsidentinnen MIT, Harvard und Penn haben vorgeführt, wie absurd der sog. neue Feminismus, Gender und die in den USA geltende Diversity, Equity und Inclusion bedeute. Es gab ein Kongresshearing zu den antisemitischen Vorfällen an den Eliteuniversitäten. Elise Stefanik, Republikanerin, Trump Supporterin gegenüber drei Präsidentinnen MIT Prof Kornbluth, Prof Magill Penn und Prof Gay., Harvard. Es ist das Schockierenste und gleichzeitig Lustigste, was jemals passiert ist. Regula Stämpfli analysiert und hier der Artikel zum “Kreditpunktesystem in der Bildung” von ihr, den sie für die ETH und Hochschulbulletin verfasst hat:2017  https://regulastaempfli.eu/wp-content/uploads/2017/05/17_VSH_bulletin_april_WEB-1.pdf
    Narges Mohammadi wurde mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Ihre Kinder Kiana und Ali haben den Preis entgegennehmen müssen – denn ihre Mutter sitzt seit Jahren im Folterknast im Iran. Weil sie sich für Frauen eingesetzt hat. Inzwischen ist Mohammadi übrigens im Hungerstreik.
    Und last but not least: Auch die Hörerinnen und Hörer sind wunderbar und positiv. Immer wieder erfahren wir, wie sie sich aktiv einbringen, ob mit Initiativen, Leserinnen- und Leserbriefen an Redaktionen oder – wie die Cellistin Raphaela Gromes – gleich mit ganzen CD- und Bühnenprogrammen zu Frauen! (Raphaelas Doppel-CD “Femmes” sei weiterhin ALLEN wärmstens empfohlen!)
    Bild: Weihnachtsschmuck von laStaempfli fotografiert and owned…
    Links:
    – Die TAZ auf “Hausbesuch” bei Isabel Rohner: https://taz.de/Der-Hausbesuch/!5971663/
    – Kolumne Regula Stämpfli zum Antisemitismusskandal beim Theater Neumarkt https://kleinreport.ch/news/weil-ich-israeli-bin-zurichs-kulturszene-kommt-nicht-aus-den-schlagzeilen-103219/
    – Isabel Rohner zu Gast beim Geschichtspodcast der Welt “Aha! History”: https://www.welt.de/podcasts/aha-history/article248915886/Frauenwahlrecht-warum-war-die-Schweiz-so-langsam-Geschichts-Podcast.html
    – Pressemitteilung der Kanzlei Höcker zum Erfolg von Marie-Luise Vollbrecht vor Gericht: https://www.hoecker.eu/news/erfolg-gegen-cancel-culture-an-universit%C3%A4ten-verwaltungsgericht-berlin-verbietet-humboldt-uni-absch%C3%A4tzige-pressemitteilung-%C3%BCber-biologin-marie-luise-vollbrecht
    – Die Verballhornung und die Originale des Hearings see: https://rollcall.com/2023/12/13/transcript-what-harvard-mit-and-penn-presidents-said-at-antisemitism-hearing/
    https://www.tiktok.com/@shuricohen13/video/7311862905983520043
    Auf YouTube der Clip:https://www.youtube.com/watch?v=5f-E6LiYReM
    56 min
  • #diepodcastin mit Weihnachtsgeschenk: KALTE SOPHIE von Isabel Rohner. Regula Staempfli & Isabel Rohner besprechen Kalte Sophie und wie es ist, Autorinnen zu sein.

    #diepodcastin empfiehlt: KALTE SOPHIE von Isabel Rohner. Regula Staempfli & Isabel Rohner besprechen Kalte Sophie und wie es ist, Autorinnen zu sein. 

    Die Podcastin, Isabel Rohner & Regula Stämpfli sind voll berufstätig, machen einen wöchentlichen Podcast, haben beide Familie, sind politisch aktiv, unterstützen unzählige Projekte, u.v.a. und schreiben Beide wirklich tolle Bücher. Die Rohnerin jedes Jahr einen Kult-Krimi, feministisch, spannend, Dialoge vom Feinsten. Isabel Rohners Standardwerke zu Hedwig Dohm sowie zu 100 Jahre Frauenwahlrecht in Deutschland und 50 Jahre Frauenstimmrecht in der Schweiz gehören in jede Politik-& Philosophiebibliothek. laStaempflis politische Bildung in “Sex, Katzen und Diäten” ist Kolumnen at their very best und “Trumpism. Ein Phänomen verändert die Welt” erschreckend präzise, aktuell und verstörend gut. Denn laStaempfli bringt kurz und knapp auch die Lösungen für die Rettung der Demokratie. Bei laStaempfli gilt: Lest und zitiert sie. Soviel ist frei zugänglich zu Digitalisierung und Demokratie https://regulastaempfli.eu/wp-content/uploads/2020/09/datenloch-swissfuture-methodenderzukunft.pdf

    Dies gesagt: Es ist Weihnachten. Wir haben mehrere tausende Hörerinnen und Hörer, wenn nur jede Zweite die Bücher der #diepodcastin kauft, ist unser werbefreie Podcast auch bezahlt. Sofort erhältlich ist Die Kalte Sophie von Isabel Rohner – leicht bestellt und für die Ewigkeit erfrischend, klug, intelligent und spannend. 

    #LetWomenspeak #LetWomenwrite #LetWomenberead

    Frohe Adventszeit wünscht Ihnen Dr. Isabel Rohner & PD Dr. Regula Stämpfli

    HIER DER TEXT VOM MAI 2023:

    #diepodcastin liest rohner: Regula Staempfli im Talk mit der Krimiautorin Isabel Rohner über KALTE SOPHIE.

     

    Sie hat es wieder getan: Die grosse Rohnerin präsentiert ihren fünften Band der genialen Reihe “feministische Krimis”. Es geht auch bei der “Kalte Sophie” um alles: Poesie, Wortwitz, Schalk, Frauen, Männer, Kunstbetrieb, Frauengeschichte, Weltstories, Kanon. Die Rohnerin schafft die süffigsten Dialoge, bietet feministischen Kanon, bildet weiter und schreibt extrem spannend. Isabel Rohner gelingen Sex,Crime, Feminism und Art auf ganz eigene Art und Weise. 

    laStaempfli ist ein bisschen neidisch und hundertfünfzig Prozent dankbar dafür, dass sie mit Isabel Rohner nicht nur eine der inspirierendsten Gesprächspartnerinnen hat, sondern dass #diepodcastin mit einer  literarisch großen Schriftstellerin gemacht wird.

    “Kalte Sophie” ist nicht nur der Name der fünften Eisheiligen – es ist auch der Titel des neuen Romans von Isabel Rohner, erschienen im Ulrike Helmer Verlag. Nach “Schöner morden” (wenn Literatur plötzlich real wird – und umgekehrt), “Taugenixen” (wie sähe ein Agatha Christie-Roman heute aus?) , “Gretchens Rache” (über Frauen im Theaterbetrieb) und “Schwarze Petra” (über Klischees am Theater) geht es in “Kalte Sophie” um Hate Speech – und zwar heute und vor 200 Jahren.

    Der Roman entlarvt dabei gewohnt humoristisch die patriarchalen Abgründe von Kunstwelt und Wissenschaft. Ähnlichkeiten mit realen Personen und Begebenheiten sind dabei  wahrscheinlich, völlig zufällig…

    Teaser:

    Seit ihrem letzten TV-Auftritt, bei dem sie ein T-Shirt mit der Aufschrift “WOMAN” getragen hat, hat die Krimiautorin Linn Kegel einen Shitstorm am Hals. Ihr Verleger tobt, das Handy klingelt in einer Tour – da kommt der Vorschlag von Freundin Bettina Heidenreich gerade recht, sich nach Osnabrück zur Galerieeröffnung einer Tante zu retten. Diese will nach drei durch den Tod der Ehemänner beendeten Ehen nun endlich beruflich durchstarten – und zwar mit einem kunsthistorischen Coup: Bei ihrer Vernissage will sie das Gemälde “Kalte Sophie” des berühmten Malers Ferdinand Bramsche zeigen, dass über 200 Jahre lang als verschollen galt. Als jedoch bei der Vernissage zuerst das Gemälde und dann auch noch eine Kunsthistorikerin spurlos verschwinden, wittert Linn Kegel nichts Gutes und nimmt die Verfolgung auf. Doch die Boulevardpresse ist ihr auf den Fersen und auch die Männerbewegung der Incels (“Involuntary Celibates”) treibt ihr Unwesen…

    So: Ihr Hunderttausenden von Followerinnen. Kauft das Buch und spread the word! 

    Links:

    – https://www.ulrike-helmer-verlag.de/buchbeschreibungen/isabel-rohner-kalte-sophie/#cc-m-product-14703252432

    56 min
  • #diepodcastin radikal: Isabel Rohner & Regula Stämpfli über die grosse Masih Alinejad, Film von Nina Menkes, glückliche Frauen über 50 & weshalb Generäle auf Soldatinnen hören müssen.

    “Wenn es radikal ist, für die Rechte von Frauen einzutreten und ein Ende der Geschlechterapartheid im Iran zu fordern, dann bin ich stolz, als radikal bezeichnet zu werden.” Masih Alinejad, iranische Journalistin und Kämpferin für Frauenrechte, am 30.11.2023 auf Twitter/X.
    #diepodcastin radikal: Isabel Rohner & Regula Stämpfli über die grosse Masih Alinejad, Film von Nina Menkes, glückliche Frauen über 50 & weshalb Generäle auf Soldatinnen hören müssen.
    Masih Alinejad war diese Woche in Berlin und hatte Termine “with officials” im Bundesaußenministerium. Dort wurde ihr jedoch gesagt, dass das Treffen geheim bleiben müsse und sie nicht darüber berichten dürfe. Daraufhin ist Masih Alinejad gegangen. Frauen sterben gerade im Iran für ihre Freiheit. Frauen werden verfolgt, vergewaltigt, eingesperrt, hingerichtet, weil sie frei leben wollen – und das deutsche Außenministerium steht nicht dazu, eine iranische Kämpferin für Frauenrechte zu treffen? Sie habe zudem gehört, dass “some German officals say I’m too radical and meeting me publicly would be fatal to their Iran policy”. Die Forderung nach Gleichberechtigung von Männern und Frauen im Iran ist radikal? Gefährdet die Politik? Dann ist das Bekenntnis zur “feministischen Außenpolitik” wirklich nicht die Tinte wert, mit der es ausgedruckt worden ist. https://twitter.com/AlinejadMasih
    laStaempfli bringt gute Nachrichten: Der EuGH hat DAS VERBOT ISLAMISTISCHER KLEIDUNG AN SCHULEN getragen. Seit 2004 kennt Frankreich – wann kommt endlich Deutschland? – das Kopftuchverbot an den Schulen. Seitdem ist die soziale Mobilität unter Frauen mit muslimischen Hintergrund ums Vielfache gestiegen, die Mischehen sind zum Normalfall geworden (vorher wurde nur innermuslimisch geheiratet), Frauenkarrieren sind überall in den Medien sichtbar. Welch ein Fortschritt, welch ein Wandel! Die Medien in Deutschland und in der Schweiz, die im September 2023 von “Islamophobie” und “Abayaverbot” flächendeckend berichteten, haben natürlich die Bestätigung des Verbots durch den EuGH NICHT KOMMUNIZIERT. Die Rohnerin & laStaempfli helfen nach mit Medienschulung. https://www.emma.de/artikel/keine-abaya-mehr-schulen-340675
    Die Rohnerin empfiehlt glühend, den Film der amerikanischen Filmemacherin Nina Menkes “Brainwashed. Sex – Camera – Power”, aktuell in der Mediathek von Arte. Eine 100-minütige, atemraubende Dokumentation darüber, wie Bildsprache Frauen zu Objekten degradiert und damit unseren eigenen Blick auf Frauen prägt. Während zu Beginn der Filmgeschichte Ende des 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts das Geschlechterverhältnis noch ungefähr 50:50 war, verschlechterte es sich seit dem Tonfilm und der Industrialisierung der Filmbranche rasant. Heute nutzen etwa 96 (!!) % der Kinofilme sexistische Techniken – auch Regisseurinnen sind davon nicht ausgenommen. Die Doku von Menkes zeigt zahlreiche konkrete Beispiele und führt vor Augen, wie wir alle (Frauen und Männer!) visuell “gebrainwasht” werden. Dabei großartig: Es kommen viele, viele Expertinnen zu Wort – und auch das führt uns schmerzhaft vor Augen, wie ungewohnt es auch 2023 ist, so viele Frauen analysieren, sprechen, denken zu hören.
    Hätten die Generäle mal bloss auf die Soldatinnen gehört: laStaempfli erzählt von den neuen Dokumenten rund um das Versagen der israelischen Armee und Regierung beim Pogrom der Hamas auf Israel. Die Berichte zeigen, dass die an der Grenze zu Gaza – SoldatEN und militärische Einsatzkommandos waren auf die Westbank konzentriert wegen der üblen rechtspopulistischen Politik der amtierenden israelischen Regierung – SOLDATINNEN Wochen VOR dem Angriff auf Israel gewarnt haben, es sei was im Gange. Aus sexistischen Gründen wurde ihnen – wie überall auf der Welt – einfach nicht geglaubt, sie wurden nicht ernst genommen: Struktureller Sexismus kann fürchterliche Folgen haben. Die Rohnerin und laStaempfli plädieren erneut: Hört endlich Frauen zu. https://www.fr.de/politik/warnungen-hamas-ignoriert-israel-soldatinnen-sexismus-vorwuerfe-zr-92691065.html
    Rohnerin bringt eine Interessante Studie der Stanford University über die Geschlechterlücke in der Wissenschaft. Diese kommt zum Schluss, dass sich seit 2011 die wissenschaftlichen Veröffentlichungen von Männern und Frauen zwar fast ganz angenähert haben (1,3 Veröffentlichungen zu 1) – dass Männer aber immer noch 2,5 mal häufiger zitiert werden. Auf 10 Zitate von Frauen kommen also 25 Zitate von Männern – und das gilt auch bei Veröffentlichungen von Frauen. Ergo: Männer und Frauen beachten die Arbeiten von Frauen immer noch viel weniger als die Arbeiten von Männern.
    laStaempfli erwähnt ganz kurz die Ambivalenz von zwei Frauen, Sandra Day O’ Connor und Anne Will: An der letzte Woche verstorbenen Richterin am Supreme Court, Sandra Day O’Connor, die gleichzeitig die Wahl von George W. Bush zu verantworten hat – der schlechteste Präsident aller Zeiten, knapp gefolgt von Barack Obama inklusive natürlich Donald Trump…– , O’Connor, die aber auch “Affirmative Actions” und das Abtreibungsrecht gestützt hatte. Sie trat 2006 zurück – die obersten MÄNNLICHEN Richter pflegen meist uralt IM Amt zu sterben… Dann Anne Will, deren Talk Demokratieermüdung & Verfälschung gebracht hat. Die Rohnerin & laStaempfli sehr unglücklich über die verpassten Aufklärungschancen und Tausende von Stunden FÜR DIE DEMOKRATIE. Dennoch, wir bleiben dabei: #diepodcastin fordert die Abschaffung der Männerquote. 
    Und ein Zückerchen der Rohnerin zum Schluss: Eine Revolution bahnt sich an…!! Beim Männer-Fußball-Bundesligisten Union Berlin kümmert sich erstmals (!) in der Geschichte der Bundeslige (!) auch eine Frau (!) im Trainerstab um die Spielstrategie: Marie-Louise Eta. Wir sind hier etwas ganz Großem auf der Spur: Braucht es etwa gar keinen Penis, um Männern zu sagen, wie sie hinter einem Ball herlaufen sollen???
    Links:
    – “Brainwashed” – ein Film von Nina Menkes: https://www.arte.tv/de/videos/110260-000-A/brainwashed-sexismus-im-kino/
    – Marie-Louise Eta wird erste Co-Trainerin in der Geschichte der Bundesliga: https://www.rbb24.de/sport/beitrag/2023/11/fussball-bundesliga-union-berlin-frau-co-trainerin-.html
    – Demokratieartikel von Regula Stämpfli, weil es wieder mal sein muss: https://regulastaempfli.eu/wp-content/uploads/2017/12/sf_317_staempfli.pdf
    Das Bild stammt von Regula Stämpfli und wurde an einem Kaffeeautomaten zusammenfotografiert: In Rom 2023.
    56 min
  • #diepodcastin mit Medienkritik: Isabel Rohner & Regula Stämpfli mit Filmtipps, WDR &ZDF-Ideologiesendungen für Kinder, verfehlte Preisverleihungen, Israelfimmel von Eva Menasse & Deborah Feldman & die geniale Serie "Linn Kegel" der Rohnerin: It is soon Xm

    #diepodcastin mit Medienkritik: Isabel Rohner & Regula Stämpfli mit Filmtipps, WDR &ZDF-Ideologiesendungen für Kinder, verfehlte Preisverleihungen, Israelfimmel von Eva Menasse & Deborah Feldman & die geniale Serie “Linn Kegel” der Rohnerin: It is soon Xmas!
    “Willst du, dass im Leben etwas ordentlich erledigt wird, tu es selbst.” Rosamunde Pilcher (1924-2019). Also Ihr lieben Hörerinnen und Hörer: Schreibt weiter Euren Abgeordneten punkto sog. Selbstbestimmungsgesetz.
    Nun kurz zu Pilcher von der fabelhaften Rohnerin – laStaempfli schaut ja Pilcher in absoluten Deproanfällen…In Deutschland sind vor allem die Pilcher-Kitsch-Filme bekannt. Aber wusstet ihr, dass Rosamunde Pilcher mit über 60 (!) Millionen verkauften Büchern eine der kommerziell erfolgreichsten Autorinnen des 20. und 21. Jahrhundert war? Dass sie als junge Frau im 2. Weltkrieg in Indien stationiert war und später als vermeintliche (!) Hausfrau und Mutter von vier Kindern anfing, sehr erfolgreich in Frauenmagazinen zu veröffentlichen, bis dann mit ca. 60 Jahren der weltweite Durchbruch kam? Seit 2002 ist sie zudem Officer of the Order of the British Empire. Die Rohnerin überlegt sich nun doch, mal ein Buch von ihr zu lesen.

    laStaempfli bringt “Smoke, Sauna, Sisterhood” von Anna Hints. Es geht um Frauen in der estnischen Rauchsauna als grosse Frauenreinigung von den Spuren des Patriarchats, die sich tief in weibliche Körper eingraben. Unbedingt ins Kino.

    Filmtipp auch von der Rohnerin: “Anatomie eines Falls” mit einer sensationellen Sandra Hüller, Regie und Co-Autorin des Drehbuchs: Justine Triet.

    Die Woche hatte der Öffentlich Rechtliche Rundfunk in Deutschland gleich zwei Skandale: Einmal normalisiert das ZDF in der Kindersendung Logo das Kinderkopftuch – und der WDR musste im Kontext der Kindersendung “neineinhalb” einen “Lexikoneintrag” voller Fehler und Lügen zum Nahost-Konflikt von der Seite nehmen. Zufall, dass es Kindersendungen traf – oder hat das schon Methode? Die Podcastin, Isabel Rohner & Regula Stämpfli,  sprechen sich dringend für deutlich mehr Qualität im ÖRR aus. laStaempfli verweist auf ihre vielen Artikel, wo sie für mehr Relevanz und demokratietheorische Anbindung des ÖRR plädiert. Private Sender könnten sich so eine tendenziöse Berichterstattung übrigens schlicht nicht leisten. Dazu passt, dass die Stadt Zürich die Organisation von DRAGQUEEN-LESUNGEN für Kleinkinder mit 20.000 Franken auszeichnet. Die Podcastin bemängelt die fehlenden Frauengelder bei gleichzeitiger Frühsexualisierung von Kindern mit überkandidelten Frauenbildern, die meist durch Männer inszenier werden. Und nochmals: Was sollen Vierjährige über Geschlechterrollen lernen? Lasst doch endlich die Kinder in Ruhe. laStaempfli plädiert für “Madonnenlesungen” – Scherz.
     
    laStaempfli und die Rohnerin diskutieren Eva Menasse und Deborah Feldman. Feldman und Menasse, beides Autorinnen, sind seit Jahrzehnten laizistisch, treten in der Öffentlichkeit – Feldman mehr als Menasse – als “Jüdinnen” auf, die zu “Israel” sprechen. Es sind genau DIE JÜDISCHEN STIMMEN, die Deutschland gerne hört: Meinungstark, oft faktenfrei was israel betrifft und im Moment einfach auch strunzdumm. Feldman, Menasse machen sich gerne über das Klischee des “jüdischen Establishments” lustig, indem sie den “jüdischen Partikularismus”, sprich das rassistische “Ghetto im Kopf” ansprechen. Beide unterstützten BDS – “Kauft nicht bei Juden.” Beide verstehen den Universalismus nicht, die Zwischenräume und den abgrundtiefen todtraurigen, zum Schreien lachenden Witz von Jüdinnen und Juden. Sie sind dermassen deutsch-pedantisch, Dass sich ausgerechnet Feldman dann darüber beklagt, “gecancelt” zu sein, wenn sie ständig in den Medien ihren Israelhass verbreiten kann, ist absurd. Also, deshalb: Findet doch endlich andere jüdische Stimmen, die tatsächlich in Israel gelebt haben und ihr Jüdischsein nicht als Ausdruck des Widerstands gegen Israel verstehen.

    Gegenprogramm deshalb hier Mirna Zorn: https://www.nzz.ch/feuilleton/fehlende-solidaritaet-arabischer-staaten-mit-palaestina-ld.1761068 und die israelisch-bitter Satire-Sendung zu LGBTQ mit H für Hamas, ERETZ NEHEDERET: https://www.nzz.ch/feuilleton/medien/israels-tv-satire-eretz-nehederet-spott-fuer-linke-aktivisten-ld.1765601

    Isabel Rohner bringt das “Learning der Woche”: Nur weil man denkt, ein politisches Vorhaben sei “richtig” oder “gut”, heißt das nicht, dass es verfassungskonform ist und rechtlich Bestand hat. Das zeigte das Bundesverfassungsgerichtsurteil zur Schuldenbremse. Die Rohnerin ist überzeugt: Dem geplanten sogenannten “Selbstbestimmungsgesetz” wird es genau so ergehen, wenn die Ampel nicht grundsätzlich nachbessert. Der Gesetzesentwurf, wie er aktuell vorliegt, steht im Widerspruch zu Art. 3 GG: “Männer und Frauen sind gleichberechtigt”, der von einem biologischen Geschlecht ausgeht. Herzlichen Dank an alle Hörerinnen und Hörer, die dem Aufruf der letzten Folge gefolgt sind und sich an die Abgeordneten des Deutschen Bundestags gewendet haben. In der letzten Woche sind TAUSENDE MAILS im Bundestag eingegangen! Weiter so – und nicht locker lassen!
    laStaempfli mit einer guten Nachricht punkto Pressefreiheit.Adania Shibli, Schriftstellerin, sollte an der Frankfurter Buchmesse ausgezeichnet werden, unterrichtet an der Universität Bern und ist eh Hätschelkind der Kulturszene, kommt mit ihrer Klage gegen die taz nicht durch. Sie wollte diese Stellen streichen lassen:  „In diesem Kurzroman sind alle Israelis anonyme Vergewaltiger und Killer, die Palästinenser hingegen Opfer (…). Die Gewalt gegen israelische Zivilisten kommt wohl auch deshalb nicht vor, weil sie als legitimes Mittel im Befreiungskampf gegen die Besatzer gilt. Das ist die ideologische und auch menschenverachtende Basis des Buchs, (…)“ Das Gericht hat dies als zulässige Meinungsäußerung gewertet. Literaturkritik dürfe zuspitzend werten, über die Richtigkeit der Beurteilung könne kein Beweis erhoben werden.. Ebenfalls nicht gelöscht wurde die Formulierung: „die engagierte BDS-Aktivistin Adania Shibli“. laStaempfli hat das Buch “Eine Nebensache” gelesen und brachte es extra nie in Die Podcastin, weil sie es nicht mehr erträgt, wie ideologisch die Bücher sind, die heutzutage in der Kulturszene rumgereicht werden. Wirklich ein entsetzlich klischiertes und nach der Meinung von laStaempfli echt nicht gut geschriebenes Buch. https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/autorin-adania-shibli-scheitert-mit-verbotsantrag-gegen-die-taz-19338765.html siehe auch: https://taz.de/Debatte-um-Autorin-Adania-Shibli/!5967416/ und das hier: https://taz.de/Debatte-um-Autorin-Adania-Shibli/!5965811/
    Und zum Schluss noch eine Erinnerung: In 4 Wochen ist Weihnachten! Wenn ihr uns unterstützt wollt, verschenkt Bücher von Regula Stämpfli und Isabel Rohner. Die Rohnerin HAT EINE GENIALE KRIMISERIE VERFASST, SECHS KRIMIS und die Grundlagenwerke zu Hedwig Dohm: Kauf, kauft, kauft die Rohnerin! schreibt laStaempfli entzückt. Damit unterstützt ihr “Die Podcastin” und unsere Verlage.
     Bild der Rohnerin: Graffiti in Berlin 2023.
    Links:
    – Bücher von Isabel Rohner: www.isabelrohner.com
    – Skandale um Kindersendungen im ÖRR: https://www.juedische-allgemeine.de/politik/br-und-wdr-nehmen-kinder-dokus-zum-nahost-konflikt-aus-dem-netz/
    – ZDF wirbt in Kindersendung Logo mit kleinem verschleiertem kleinen Mädchen: https://journalistenwatch.com/2023/11/22/kotau-vor-dem-islam-zdf-logo-wirbt-mit-kleinem-kopftuch-maedchen-als-positive-form-der-diversitaet/
    Literaturblog von Regula Stämpfli
    https://www.aargauerzeitung.ch/limmattal/zuerich/zuerich-brandy-butler-organisatorin-der-drag-queen-lesungen-wird-ausgezeichnet-ld.2532742
    Regula Stämpfli, Politisches Denken in “Sex, Katzen und Diäten.” Die Kultkolumnen. Sehr empfehlenswert.
    1 hr
  • #DIEPODCASTIN mit Aufruf : Isabel Rohner & Regula Staempfli mit einem Aufruf & "Elisabeth Selbert-Aktion" zum sog. Selbstbestimmungsgesetz mit Bezug auf TikTok & sexistische Enteignung Theorie & Beispiel Britney Spears & Marilyn Monroe.

    #DIEPODCASTIN mit Aufruf : Isabel Rohner & Regula Staempfli mit einem Aufruf & “Elisabeth Selbert-Aktion” zum sog. Selbstbestimmungsgesetz mit Bezug auf TikTok & sexistische Enteignung Theorie & Beispiel Britney Spears & Marilyn Monroe. 

    “Alles, was ich schreibe, steht im Dienst der Frauen.” Hedwig Dohm (1831-1919) – und alles, was wir in “Die Podcastin” sagen, steht auch im Dienst der Frauen und ist konsequent aus feministischer Perspektive. Leider immer noch ein Alleinstellungsmerkmal in der deutschsprachigen Medienlandschaft.
     
    Die Rohnerin: Wusstet ihr, dass mehr Kinder als Frauen in Frauenhäusern leben? Und wusstet ihr, dass ein Viertel der Frauen, die meist mit ihren Kindern in ein Frauenhaus fliehen, die Kosten hierfür selber bezahlen müssen? Kosten, die bis zu 150 Euro pro Tag und Person betragen? Die Rohnerin ist nach der Lektüre des Jahresberichts der der Frauenhauskoordinierungsstelle entsetzt. Und sie fragt sich: In 93 % der Fälle fliehen die Frauen vor Männergewalt ins Frauenhaus. Warum kommen nicht die Männer für die Kosten auf? 

    laStaempfli thematisiert den “einseitigen Algorithmus”, die Rohnerin die Aufteilung von Twitter/X als Boomer-Plattform und TikTok als Woke. Dazu gibt es Folgendes zu sagen. TikTok ist DAS DESINFORMATIONSTOOL der chinesischen Kommunisten. Das irre Manifest von Bin Laden macht grad millionenfach die Runde auf TikTok und nur der Westen ist so dumm, um lädt sich demokratische Selbstzerstörung als App runter. Fun Fact: In der VR China ist TikTok eine Bildungsapp für Jugendliche und streng regelementiert. laStaempfli plädiert für sofortiges Abschalten von TikTok. Denn das chinesische Unternehmen puscht die Terror-Sichtweisen und Meinungen via TikTok-Algorithmen. Was wir schon längst in Printform verbieten würden, da es unsere Demokratien zerstört, bleibt milliardenfach online.

    AUFRUF KONKRET: 

    Aufruf zum Handeln nach dem Vorbild von Elisabeth Selbert (1896-1986)!
    Der Juristin Elisabeth Selbert verdanken wir den Satz in Artikel 3 des Grundgesetzes “Männer und Frauen sind gleichberechtigt.” Er wurde 1948 aufgenommen, weil Elisabeth Selbert die Öffentlichkeit zum Handeln aktiviert hat: WASCHKÖRBEWEISE sind damals Briefe von Frauen (und Männern) beim Parlamentarischen Rat eingegangen!
    Genau das brauchen wir jetzt wieder: Das sogenannte Selbstbestimmungsgesetz ist im parlamentarischen Verfahren. In den kommenden Wochen werden Änderungsanträge eingebracht und in den Fraktionen besprochen. Daher ist es wichtig, dass auch die Hörerinnen und Hörer von “Die Podcastin” jetzt aktiv werden und sich an ihre Abgeordneten im Wahlkreis, an die Abgeordneten im Familienausschuss und die Fraktionsspitzen wenden. Unten ein Mailvorschlag (in kurz oder etwas länger).
    – Die Mailadressen eurer Abgeordneten im Bundestag folgen der Logik:
    (bspw. [email protected] – sie ist die Vorsitzende des Familienausschusses, SPD)
    – Die Mitglieder des Frauen- und Familienausschusses des Bundestages findet ihr hier: https://www.bundestag.de/familie
    – Die Mails der Fraktionsvorsitzenden sind:
    1. MAILVORSCHLAG KURZ:
    Sehr geehrte/r
    Das geplante sogenannante “Selbstbestimmungsgesetz” gefährdet die Rechte von Frauen, Kindern, Jugendlichen, Homosexuellen und wird auch Transsexuellen nicht gerecht. Bitte stoppen Sie es! So wie es jetzt vorliegt, ist es antidemokratisch und postfaktisch. Bitte informieren Sie sich z.B. auf https://lasst-frauen-sprechen.de/kritische-stellungnahmen-zum-referentenentwurf-fuer-ein-selbstbestimmungsgesetz/ und handeln Sie!
    MfG
    2. MAILVORSCHLG LANG:

    Sehr geehrte/r

    Das geplante sogenannte „Selbstbestimmungsgesetz“ (am 15.11.2023 war es in erster Lesung im Bundestag) ist nicht durchdacht. Es gefährdet die Rechte von Frauen, Kindern und Homosexuellen – und wird auch Transsexuellen nicht gerecht.

    Bitte stoppen Sie es!

    Der Gesetzesentwurf, wie er aktuell vorliegt, ist antidemokratisch und postfaktisch. Ich will Ihnen das an 2 Aspekten verdeutlichen:

    1. Das Gesetz zielt nicht auf die Gruppe der Transsexuellen, sondern betrifft alle. Jeder Mensch ab 14 Jahren hat demnächst 1 Mal pro Jahr (!) das Recht, sein „Geschlecht“ per Sprechakt auf einem Amt im „Geschlechtseintrag“ ändern zu lassen. Ohne Voraussetzungen. Dies wäre ein juristischer Paradigmenwechsel: Statt der Realität (= biologisches Gesechlecht) zählt nun ein subjektives Gefühl. Dies steht im Widerspruch zu Art. 3 Grundgesetz, der von einem biologischen Geschlechtsbegriff ausgeht. Denn Frauen wurden in der Geschichte und werden noch heute diskriminiert, weil sie Frauen sind – nicht, weil sie sich als Frauen „fühlen“. Dieser Kernaspekt des Gesetzesentwurfs ist postfaktisch.
    2. Der Gesetzesentwurf enthält in §13 ein „Offenbarungsverbot“. Zukünftig soll mit bis zu 10.000 Euro bestraft werden, wer die bisherige „Geschlechtszugehörigkeit“ eines Menschen „offenbart“. Einen solchen Paragrafen darf es in Demokratien nicht geben – ganz unabhängig vom Fokus des Gesetzes. Denn „offenbaren“ kann man nur die Wahrheit. Mit diesem Paragrafen würde der Gesetzgeber den Bürgerinnen und Bürgern explizit verbieten, die Wahrheit zu sagen. Ein solches “Offenbarungsverbot” ist antidemokratisch.
    3. Weitere konkrete Einwände bspw. zum Kinder- und Jugendschutz und zum Verlust von Frauenräumen (u.a. Frauengefängnisse, Frauensport) und den Gefahren für Homosexuelle finden Sie unter https://lasst-frauen-sprechen.de/kritische-stellungnahmen-zum-referentenentwurf-fuer-ein-selbstbestimmungsgesetz/ und https://www.frauenheldinnen.de/wp-content/uploads/2023/09/SBGG-Der-falsche-Weg-25-Frauenorganisationen-benennen-drohende-Auswirkungen.pdf

      Ich bitte Sie: Sprechen Sie dies in Ihrer Fraktion an! Stoppen Sie diese frauenfeindliche, antidemokratische Vorhaben. Wenn Sie wirklich etwas für Transsexuelle tun wollen, novellieren Sie das bestehende Transsexuellengesetz, MfG. 

      3. Minimalistisch laStaempfli hat noch einen klitzekleinen Vorschlag, ganz minimal kurz:

      Sehr geehrte/r

      Das geplante Selbstbestimmungsgesetz ist postfaktisch, antidemokratisch und zutiefst frauenfeindlich. Es gefährdet durch die Sprechaktpolitik die Auflösung unserer existierenden Grundgesetze.

      MfG.

      PS: Die Podcastin, also Regula Stämpfli hat die Folgen neu nummeriert, noch nicht vollständig, aber Die Podcastin ist schon bei Folge 180.

      Das Bild ist von Kristín Blöndal siehe https://www.arkiv.is/artist/116 fotografiert von Regula Stämpfli während ihres Islandaufenthaltes. Kristín Blöndal ist eine der Lieblingskünstlerinnen von laStaempfli

      54 min
    4. #diepodcastin verteidigt Demokratie: Isabel Rohner und Regula Stämpfli über Chimamanda Ngozi Adichie, über Margrith Bigler-Eggenberg, für das nordisches Modell, Verhinderung öffentlicher Gelder für Porno- und Prostitutionspropaganda, Kampf gegen "Queer fo

      “Manche fragen: “Warum der Begriff Feminismus? Warum kann man nicht einfach sagen, dass man an die Menschenrechte glaubt?” Weil es unaufrichtig wäre. Natürlich sind Frauenrechte ein Teil der Menschenrechte im Allgemeinen, aber sich für den verschwommenen Ausdruck Menschenrechte zu entscheiden heißt, spezifische und spezielle Probleme zu leugnen. Man könnte dann so tun, als wären es nicht die Frauen gewesen, die jahrhundertelang ausgeschlossen waren.” Chimamanda Ngozi Adichie, aus “Mehr Feminismus! Ein Manifest und vier Stories”
       #diepodcastin verteidigt Demokratie: Isabel Rohner über Chimamanda Ngozi Adichie, Margrith Bigler-Eggenberg, für das nordisches Modell, für die Verhinderung öffentlicher Gelder für Porno- und Prostitutionspropaganda, Kampf gegen “Queer for Hamas” & gegen Judith Butler. 
      Die Rohnerin war bei der Gedenkveranstaltung für die erste Bundesrichterin der Schweiz, Margrith Bigler-Eggenberg (1933-2022), organisiert von der Stiftung FRI (Institut für feministische Rechtswissenschaften) in Bern. Eine wichtige Veranstaltung, die erneut zeigte: Wenn sich nicht engagierte Frauen um das Andenken anderer Frauen kümmern, würde gar nichts passieren! Daher an dieser Stelle großen Dank an den Stiftungsvorstand und namentlich an Zita Küng! Isabel Rohner hat übrigens aus dem Nachlass von Margrith Bigler-Eggenberger eine ihrer Brosche und ihre Menora bekommen. Sie wird beides in Ehren halten.

      laStaempfli bringt einen neuen frauenfeindlichen Höhepunkt beim Schauspielhaus Zürich: “Die Porny Days finden von Ende November bis 3. Dezember in Zürich statt und waren bis heuer eine Schmuddelveranstaltung. In der Zürcher Szene gut vernetzt, werben nun die “Porny Days” für eine Pornografisierung des Alltags für jedes Alter. “Sexarbeit” soll nach Eigenangaben mit “Postkolonialismus und Familienplanung” aus allen Blick- und Körperwinkeln im Schauspielhaus Zürich erforscht werden. Vor allem Letzteres lässt aufhorchen: Wie muss man sich  Porny Days, das Zürcher Schauspielhaus und “Familienplanung” genau vorstellen? Live-Reproduktionstipps für Babys in allen Formen?  Oder sollen Kleinkinder der pornografischen Früherziehung extra Vorstellungen der Porny Days mit Schauspielhaus Zürich kriegen? Und muss man sich “Postkolonialismus” so vorstellen, dass “Weisse” keine Sexarbeit mehr kaufen sollen?  Die Medienmitteilung lässt einiges offen, sicher ist nur: Das Schauspielhaus Zürich präsentiert die Porny Days mit grosser Werbung für Sexarbeit, inklusive “Live-Sex Einlagen“ zu den obgenannten Themen. Im elften Jahr sind die aus der Schmuddelecke stammenden “Porny Days”, die die “Versachlichung aller menschlicher Zusammenhänge in pornografischen Warenaustausch propagieren (laStaempfli)”  in der Hochkultur angekommen –  mitfinanziert u.a. vom Steuerzahler und Migros Kulturprozenten.  Vielleicht laden sie aus Aktualitätsgründen noch ein paar Hamas-Kuschler aus Palästina ein, schliesslich gehören Auflösung der Wirklichkeit mit zum Wahnsinn, der sich vor unseren Augen abspielt.

      Zur Prostitution schliess die Rohnerin an: Eine Nachricht mit Potenzial kommt aus der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag: Die Union hat das Positionspapier “Menschenunwürdige Zustände in der Prostitution beenden. Sexkauf bestrafen!” verabschiedet (https://www.cducsu.de/themen/prostitution-menschenunwuerdige-zustaende-beseitigen). Initiatorin war Dorothee Bär MdB, die nun erreicht hat, dass sich die ganze Fraktion für das Nordische Modell, also für die Bestrafung von Freiern und Ausstiegshilfen für die betroffenen Frauen einsetzt. Auch wenn die Union aktuell im Deutschen Bundestag in der Opposition ist: Diese Position könnte dennoch eine Wende in der frauenverachtenden Prostitutionspolitik in Deutschland bringen. Dann nämlich, wenn alle CDU-CSU-Fraktion (197!) gemeinsam eine Normenkontrollklage beim Bundesverfassungsgericht einreichen. Dazu braucht es einen Viertel aller Bundestagsabgeordneten – und diese Zahl erfüllt die Union. “Die Podcastin” wird die Ernsthaftigkeit der Unionsposition genau hieran messen.
      Thema: Berlin finanziert BERUFSBERATUNG PROSTITUTION
       
      Die Rohnerin und LaStämpfli fordern auch den Regierenden Bürgermeister von Berlin, Kai Wegner, von der CDU auf, sich an der Positionierung seiner Kolleginnen und Kollegen im Bundestag ein Vorbild zu nehmen: Der Berliner Senat steckt allein im Jahr 2023 750.000 Euro Steuermittel in die Förderung des Vereins Hydra, allein 400.000 Euro davon in deren Beratungstätigkeiten – wozu auch Einstiegsberatung (!) in Prostitution gehört. Zudem wird eine Kampagne zur Entstigmatisierung von Prostitution gefördert. Nun ist die CDU in Berlin erst seit April 2023 in Regierungsverantwortung. “Die Podcastin” fordert die Berliner CDU dazu auf, ab 2024 die Finanzierung des frauenverachtenden Prostitutionssystems einzustellen – und statt für den Einstieg in die Prostitution den Ausstieg von betroffenen Frauen massiv voranzutreiben. Es gibt keine Gleichberechtigung von Männern und Frauen, wenn Frauen wie Sklavinnen gekauft werden können! Wer Kai Wegner schreiben möchte, hier seine Mailadresse: [email protected], [email protected]

      Nun zu Judith Butler (Jg. 1956). Sie  wurde als Kind praktizierender Juden in Ohio geboren, lebt in einer lesbischen Beziehung und hat einen Sohn (1995).  Sie tritt für die „Ein Staat Lösung“ im Nahen Osten ein, was soviel wie die Auslöschung des Staates Israels bedeutet. Sie ist die führende Stimme des „Kauft nicht bei Juden“ – B.D.S. und gehört zu den Erstunterzeichnern des Briefes, der Israel für den Pogrom auf seinem Staatsgebiet verantwortlich macht. Sie ist die schillernde Ikone der Gendertheorie, die unter „Queertheorie“ alle westlichen Demokratien, die Wirklichkeit als solche und den Rechtsstaat verneint.  Rohnerin meint scherzhaft, also angesesichts Butlers Lebenslauf müsste diese eigentlich in die Therapie, laStaempfli plädiert für ein Kriegsgericht gegen Butler. Denn Judith Butlers Denken ist Ursprung, Kern und codierte Maschine solch totalitärer Phantasien: „Google und Gaza“ sind Autocomplete ebenso wie „Israel and Genocide“ – überall und flächendeckend auch auf TikTok, Twitter etc. Die waschechte Hegelianerin hält sich an ihren Meister: Sollten Theorie und Fakten jemals auseinanderklaffen, umso betrüblicher für die Fakten.

      Hier der Essay von Regula Stämpfli auf www.regulastaempfli.eu Die Rohnerin und laStaempfli sind entsetzt über die jahrzehntelange Infiltration von Täterkuscheln durch Verwaltungen, Universitäten und Kulturinstitutionen, siehe Schauspielhaus Zürich. “Judith Butlers totalitäre Ideologie der „Worte statt Taten“, der „Inszenierung statt Handeln“, der „Legitimieren statt Partizipieren“, Leitlinien unserer Universitäten, Verwaltungen und öffentlicher Medien, spült antidemokratische Horden in unsere Strassen.”

      Und last but not least: Die Schrumpelgurke der Woche geht an die UN, die “Vereinten Nationen”: Dort hat ausgerechnet der Iran, der Frauen verfolgt, foltert und umbringt, wenn sie für ihre Rechte kämpfen, den Vorsitz im Sozialforum des UN-Menschenrechtsrats übernommen. “Die Podcastin” findet: Damit zeigt die UN, dass sie nicht für Menschenrechte steht! Länder wie Deutschland, Frankreich, Schweiz, Österreich sollten aus der UN austreten. 

      Links:

      Prostitution: https://www.cducsu.de/themen/prostitution-menschenunwuerdige-zustaende-beseitigen

      Schauspielhaus Zürich siehe https://www.schauspielhaus.ch/de/27080/porny-days-film-kunst-festival

      Wie N.Y. Times, BBC, CNN und andere Reuters-Journalisten die Mörder begleiteten und vom Pogrom wussten. https://www.tagesschau.de/gazastreifen-reporter-hamas-100.html

      Bild von Isabel Rohner: Graffiti Berlin 2023.

      58 min

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