Dini Mundart

Dini Mundart

By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Society & Culture
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Dini Mundart episodes

  • Mundart isch zersch gsi!
    Warum hat die Schweiz so viele Mundarten und Deutschland nicht? Markus findet diese Frage von Nadia falsch gestellt, denn Mundart gab es auch in Deutschland lange vor Hochdeutsch. Die Frage ist drum: Warum spricht man in Deutschland heute hauptsächlich Hochdeutsch und in der Schweiz Mundart? 
    Das hat viele Gründe. Eine grosse Rolle spielen dabei die Definition einer Deutschschweizer Identität und die Abgrenzung gegenüber Deutschland. Aber im 19. Jahrhundert sah es lange nicht gut aus für unsere Mundarten. Hochdeutsch setzte sich in immer mehr Alltagssituationen durch. Doch zum Glück kam es anders.
    30 min
  • Muesch en alte Aff nid leere gränne
    Diese Lebensweisheit hat Markus Mutter gern gebraucht. Bedeutung: «Das weiss ich doch alles schon!». Aber wenn man diesen übertragenen Sinn nicht kennt, versteht man nur Bahnhof. Denn die eigentliche Bedeutung der einzelnen Wörter hilft einem nicht. 
    Genau hier liegt der Reiz einer Redensart: Sie hat eine metaphorische, also übertragene Bedeutung.
    Nadia möchte wissen, was es auf dem Gebiet der Redensarten sonst noch zu entdecken gibt, weshalb wir sie so gern verwenden, woher sie kommen und ob auch neue entstehen. Markus zitiert als Antwort Obelix: «Die spinnen, die Römer». Kann in jedes Alltagsgespräch eingebaut werden. Denn Redensarten sind sprachliche Fertigbauteile – deshalb sind sie so besonders!
    30 min
  • Sings doch auf Mundart!
    Nadia und Markus analysieren Mundartübersetzungen von bekannten Songs. Zum Beispiel Tracy Chapmans «Fast car», das bei Ayo Hope zu «Schnälle Chare» wird. Aber wann ist eine Übersetzung gelungen? Und wie nah am Original oder wie frei soll man übersetzen? 
    Von Züri West, Franz Hohler und Sina bis Polo Hofer: Mit vielen Beispiele schauen sich Nadia und Markus an, wie übersetzt wird und ob der Transfer nicht bloss ins Schweizerdeutsche, sondern auch in die Schweizer Mentalität gelingt. Uneinig sind sich die beiden nur bei der Frage, ob die Übersetzung überhaupt besser sein kann als das Original.
    30 min
  • Lieber sauwohl als hundseländ!
    Unsere Alltagssprache ist voll von Tieren. Von Affenhitze über störrischer Esel bis hin zu tollen Hechten ist alles zu finden. Wie kommt das? Welche Tiere sind häufiger als andere? Warum sind so viele Sprachbilder mit Tieren negativ konnotiert?
    Um diesem ganzen Zoo Herr zu werden, haben sich Markus und Nadia Verstärkung geholt. Christian Schmid, der Autor des Buchs «Nur die allergrössten Kälber wählen ihren Metzger selber. Unsere Tiere in der Sprache», weiss auf alle Fragen eine Antwort und hat unzählige Anekdoten aus der Sprachgeschichte zu erzählen.
    34 min
  • Das verhebt nur auf Mundart!
    Nadia ist überzeugt: Es gibt viele Mundartwörter, die man nicht adäquat ins Hochdeutsche übersetzen kann, ohne dass sie die Seele verlieren. Markus relativiert und meint, alles sei übersetzbar, die Frage sei lediglich, wie viele Wörter man dafür brauche.
    Mit Beispielen aus der Hörerschaft diskutieren die beiden typische Mundartwörter und ihre Übersetzung ins Hochdeutsche. Was daran ist wirklich typisch fürs Schweizerdeutsche und weshalb gibt es bestimmte Wörter nur bei uns? Nadia bleibt dabei: Vieles verhebt doch nur auf Mundart so richtig.
    29 min
  • «Wenn die Grätsche olympisch wird»
    Der Fussball und seine Sprache! - Markus ist voll im Fussballfieber. Nadia kann damit gar nichts anfangen. Dabei, findet er, ist Fussballsprache mindestens so amüsant wie die Sprache ihres geliebten Trash-TV: blumig, emotional und gespickt mit seltsamen Metaphern.
    Mit Beispielen aus den aktuellen EM-Spielen besprechen die beiden die Fussballfachsprache der Trainer und Spieler, die Berichterstattungssprache der Reporter und den Fussballjargon der Fans. Nadia wird dabei einiges klar aus diesem ihr fremden Universum und Markus merkt, dass Fussballsprache nicht ganz so universell verständlich ist, wie er dachte. Ob er es auch schafft, sein Feuer auf Nadia zu übertragen, das müsst ihr selbst hören.
    29 min
  • «Das säit me nümm!»
    Nadia ist verunsichert. Darf man «Blacklist» noch sagen? Hat alles, was mit dem Wort «schwarz» zu tun hat, einen rassistischen Hintergrund?Und wie ist es bei «Zigeuner» und «Indianer»?
    Jedes Wort hat seine eigene Geschichte, meint Markus. Bedeutungen verändern sich im Laufe der Zeit und können rassistisch oder diskriminierend werden. Darum lohnt sich die Diskussion über politisch korrekte Sprache, auch wenn einem nicht alles daran einleuchtet.
    30 min
  • Nervösigkeit und Augenfunkel im Trash-TV
    «Ich bi de Hübschte» und «sii isch es Bilderbuech vore Frau». Poesie oder Sprachghüder? Auf jeden Fall ist das die Sprache des sogenannten Trash-TV, «Bachelor», «Bauer ledig sucht» und wie sie alle heissen.
    Nadia liebt Trash-TV, während Markus auf diesem Gebiet der Lehrling ist. Unbestrittener Profi dagegen ist ihr Gast, der Comedian Stefan Büsser.
    Zu dritt erheitern sie sich über die witzigsten Beispiele und versuchen sich an einer Definition von Trash-TV-Sprache. Sie werweissen, warum diese Formate so populär sind und ob das jetzt für die Mundart ultimativ der Untergang ist. Kleiner Spoiler: Nein - aber ein «murmligs Gfühl» gibt's schon!
    35 min
  • De Ankelappi im Eländ!
    Was klingt wie ein Dorfschwank aus den 70ern, sind Flurnamen! Für Markus, der fast ein Vierteljahrhundert Flurnamen wissenschaftlich erforscht hat, ein Heimspiel.
    Nadia merkt schnell, dass hinter dem vermeintlich trockenen Thema viele lustige Namen und spannende Geschichten stecken. Jedoch locken Flurnamen wie «Kuss», «Sankt Jodel» und «Dofel» Nadia regelmässig auf falsche Fährten, denn erstens ist es anders und zweitens als man denkt. Trotzdem amüsiert sie sich königlich über das seltsame Ratespiel.
    30 min
  • Extra Schpezial mit Alles
    Eigentlich sind die beiden Mundart-Chifler in den Ferien. Aber sie haben etwas vorbereitet, um ihre Community nicht so lange auf eine neue Episode warten zu lassen: Nadia und Markus gewähren einen exklusiven Blick hinter die Kulissen.
    Zum Beispiel beantworten sie die zwei Gretchenfragen «Wiä vil isch gscripted?» und «Wiä vil wird gschnitte?». Ausserdem zitieren sie schöne, aber auch kritische Rückmeldungen von Hörerinnen und Hörern und Zusammenschnitte der lustigsten Versprecher. Und nach fast einem Jahr möchte Nadia von ihrem Lieblingswissenschaftler Markus wissen, ob er auch irgendetwas von ihr gelernt hat.
    29 min

About Dini Mundart

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Englische Ausdrücke, eigenartige Pluralformen oder Germanismen: Der schöne Schweizer Dialekt geht bachab. Wie schlimm steht es um unsere Sprache? Nadia Zollinger ist besorgt, doch SRF-Dialektforscher…

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