Eine Bankerin klagt wegen zu tiefem Lohn gegen ihren Arbeitgeber. Sie fordert gleichen Lohn für gleiche Arbeit, unabhängig vom Geschlecht. Nur leider wissen wir nicht, wie es ausgeht.
Für die Bank geht es um eine vernachlässigbare Summe: Insgesamt 30’000 Franken fordert eine ehemalige Angestellte ein. Das sei die Summe, die sie weniger verdient habe als ihre männlichen Kollegen.
Doch als der Prozess zwischen Arbeitgeberin und der ehemaligen Angestellten vor dem Zürcher Arbeitsgericht zum Abschluss kommt, erfährt die Öffentlichkeit nichts über den Ausgang der Verhandlung. Denn Gerichtsreporterin Brigitte Hürlimann wird vor die Tür gestellt.
Und so hört Hürlimann nicht, welche Einschätzung das Zürcher Arbeitsgericht abgibt und worauf die Klägerin und die Vertreter der Bank sich einigen. Ein Justizfall von gesellschaftlichem Interesse verschwindet aus der Öffentlichkeit. Welche Probleme solch Geheimverhandlungen mit sich bringen und wie sich Hürlimann gegen den Rauswurf wehrt, erzählt sie in dieser Podcast-Folge.
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Republik: Von Lohngleichheit und anderen MysterienRepublik: Das Bundesgericht entscheidet gegen die ÖffentlichkeitBundesgerichtsurteil zum Auschluss von Brigitte Hürlimann am Arbeitsgericht ZürichHosts: Brigitte Hürlimann & Boas Ruh