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Am 20. Januar 2025 hat Donald Trump seine zweite Amtszeit angetreten. Schon bei der Vereidigung war klar, dass diese zweite Periode anders werden dürfte als seine erste, nach der Wahl 2016. Damals schienen Trump und seine Leute nicht wirklich einen Plan zu haben, viele altgediente Republikaner versuchten, ihn einzuhegen. Im jetzigen Kabinett umgibt sich Trump nur noch mit Ministern und Beratern, die entweder seinen Plänen getreu folgen oder ideologisch klar auf Linie sind.
In diesem ersten Jahr seiner zweiten Amtszeit wurde sofort klar: Trump und seine Leute handeln nach einem klaren Konzept – dem Project 2025. Das Papier skizziert einen Plan, wie das politische System der USA umgekrempelt werden kann: Die Macht des Präsidenten soll ausgebaut, die Gewaltenteilung eingeschränkt, der Druck auf Universitäten erhöht und Menschen ausländischer Herkunft verhaftet und deportiert werden. Große Teile dieses Plans sind bereits nach einem Jahr umgesetzt.
Wie dieser Abbau der Demokratie weitergehen wird – und ob sich der entstandene Schaden überhaupt noch umkehren lassen kann, das analysiert in dieser folge die Politikwissenschaftlerin Cathryn Clüver Ashbrook.
Weitere Nachrichten: Von der Leyen geht auf Trump zu; Verfolgung von iranischen Demonstranten.
Zum Weiterlesen: Hier können Sie die aktuelle Folge „Das Thema“ zur US-Außenpolitik unter Trump hören. Und hier finden Sie den Text von Christian Weber über die gedankliche Flucht aus der Gegenwart.
Moderation, Redaktion: Leopold Zaak
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By Süddeutsche Zeitung4.7
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Am 20. Januar 2025 hat Donald Trump seine zweite Amtszeit angetreten. Schon bei der Vereidigung war klar, dass diese zweite Periode anders werden dürfte als seine erste, nach der Wahl 2016. Damals schienen Trump und seine Leute nicht wirklich einen Plan zu haben, viele altgediente Republikaner versuchten, ihn einzuhegen. Im jetzigen Kabinett umgibt sich Trump nur noch mit Ministern und Beratern, die entweder seinen Plänen getreu folgen oder ideologisch klar auf Linie sind.
In diesem ersten Jahr seiner zweiten Amtszeit wurde sofort klar: Trump und seine Leute handeln nach einem klaren Konzept – dem Project 2025. Das Papier skizziert einen Plan, wie das politische System der USA umgekrempelt werden kann: Die Macht des Präsidenten soll ausgebaut, die Gewaltenteilung eingeschränkt, der Druck auf Universitäten erhöht und Menschen ausländischer Herkunft verhaftet und deportiert werden. Große Teile dieses Plans sind bereits nach einem Jahr umgesetzt.
Wie dieser Abbau der Demokratie weitergehen wird – und ob sich der entstandene Schaden überhaupt noch umkehren lassen kann, das analysiert in dieser folge die Politikwissenschaftlerin Cathryn Clüver Ashbrook.
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