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Harijs Witolinsch hat eine bemerkenswerte Biografie: Als Junior wurde er vom legendären russischen Trainer Wladimir Jursinow geprägt. Im harten Sowjet-System kannte er nur eines: Training, Training, Training. Seine einzige U20-WM spielte der Lette noch für die Sowjetunion.
Später war er erfolgreicher Trainer in Clubs und Nationalteam in Russland: Er gewann drei Landesmeisterschaften und wurde Olympiasieger und Weltmeister. Eine ganz andere Bedeutung hat für ihn dennoch die Sensation mit WM-Bronze 2023 als Lettlands Nationaltrainer.
Die Beziehung zu Russland hat sich seit 2022 und dem Beginn des Krieges in der Ukraine auch für Witolinsch von einem Tag auf den anderen verändert. Wie er seine regelmässigen Besuche in der alten Heimat erlebt. Wie er im Sowjet-System gross wurde. Wie er sich in die Schweiz verliebte. Was er vom Spiel Schweiz - Lettland am Samstagabend erwartet. All das erzählt der 58-Jährige aus Riga im Eisbrecher.
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Das Publikum im vollen Kraftwerk in Zürich kam in den Genuss von grosser Schweizer Eishockey-Prominenz: Die früheren Spieler Mathias Seger (ZSC) und Philippe Furrer (SCB, Lugano, Gottéron) vereinen knapp 2000 NLA-Partien und über 400 Länderspiele.
Beide waren 2013 dabei, als die Schweiz ihre erste von mittlerweile vier WM-Silbermedaillen der Neuzeit gewinnen konnte. Sie waren Leaderfiguren in ihren Teams, und sie haben mit und unter dem kürzlich entlassenen Nationaltrainer Patrick Fischer gespielt.
Mathias Seger und Philippe Furrer erzählten auch aus ihrem heutigen Leben fernab des Eishockeysports. Wobei das bei Furrer nicht ganz zutrifft: Der Berner ist Co-Kommentator bei SRF und wird damit auch während der WM im TV zu hören sein.
Hosts: Kristian Kapp & Simon Graf
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5x2 Tickets für den Live-Podcast am 13. Mai 2025 gewinnen: E-Mail mit Betreff «Eisbrecher» an [email protected] (alle Infos zum Live-Podcast findet ihr hier).
1x2 Tickets für WM-Vorrundenspiel Schweiz-Grossbritannien gewinnen: E-Mail an [email protected]
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Die Eishockey-WM in Zürich und Freiburg beginnt am 15. Mai. Wir bringen Ihnen die Weltmeisterschaft bereits jetzt ein bisschen näher. Im «Eisbrecher – WM-Edition» diskutieren wir alle drei Wochen mit Protagonisten des Schweizer Eishockeys.
Diesmal bleiben unsere Eishockey-Redaktoren für einmal unter sich. Host Kristian Kapp spricht mit ihnen über die Causa Patrick Fischer – der Schweizer Nationaltrainer sorgte mit seinem gefälschten Impfzertifikat nicht nur für seine Entlassung, sondern auch für das seit Tagen dominierende Thema in den Medien.
War die Entlassung gerechtfertigt? Wie haben wir berichtet? Welche Rolle spielte SRF? Und wie geht es nun weiter? Werden Interviews in Zukunft mühsamer, vertrauliche Gespräche in der Eishockey- und Sportwelt generell immer schwieriger?
Über all diese Fragen und mehr diskutieren Kristian Kapp, Simon Graf, Marco Oppliger und Angelo Rocchinotti in dieser Ausgabe des «Eisbrechers». Sie sind sich dabei nicht immer nur einig.
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Die Karriere von Patrick Fischer war aussergewöhnlich: Selbst einstiger Eishockey-Profispieler, führte er die Nationalmannschaft dreimal zu WM-Silber. Doch nun fliegt ihm kurz vor der Heim-WM in Zürich und Freiburg ein Strafbefehl aus der Covid-Zeit um die Ohren.
Um mit der Nationalmannschaft 2022 an die Olympischen Winterspiele in China reisen zu dürfen, hatte Fischer im Herbst 2021 ein gefälschtes Covid-Zertifikat über Telegram bestellt. Zwei Jahre später wurde er wegen Urkundenfälschung verurteilt.
Anfang Woche machte Fischer die Geschichte publik, nachdem ihn Journalisten von SRF damit konfrontiert hatten. Am Mittwochabend griff nun der Schweizerische Eishockeyverband durch und trennte sich von Fischer.
Was ist genau passiert? Wie kam es dann zur Entlassung? Und was bedeutet Fischers Rausschmiss für die bevorstehende Heim-WM?
Simon Graf vom Ressort Sport schreibt schwerpunktmässig über Eishockey. Er ist zu Gast in der neuesten Folge von «Apropos» und berichtet, was der Fall auch über die Sportwelt hinaus bedeutet. Ihr hört diese Folge als Bonus im Feed von «Eisbrecher WM-Edition». Die nächste reguläre Folge hört ihr nächste Woche wieder.
Host: Alexandra Aregger
Produzentin: Valeria Mazzeo
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«Eisbrecher - WM-Edition» Live: Am 13. Mai 2026 zeichnen wir den Podcast im Kraftwerk in Zürich live vor Publikum auf. Zu Gast sind ZSC-Ikone Mathias Seger und der dreifache SCB-Meister und heutige SRF-Experte Philippe Furrer. Alle Infos dazu findet ihr hier.
Wir verlosen im Podcast 5x2 Tickets für den 13. Mai. Um an der Verlosung teilzunehmen eine Mail mit dem Betreff «Eisbrecher» an [email protected]. Teilnahmeschluss: 30. April.
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Die Eishockey-WM in Zürich und Freiburg startet am 15. Mai. Wir bringen Ihnen die Weltmeisterschaft bereits jetzt ein bisschen näher. Im «Eisbrecher – WM-Edition» diskutieren wir alle drei Wochen mit Protagonisten des Schweizer Eishockeys.
Unser zehnter Gast ist Bastian Baker. Der 34-Jährige aus Lausanne sorgt beim «Eisbrecher» für einen neuen Mix: Baker war bis zu seinem 19. Lebensjahr ein Eishockey-Talent, das beim damaligen NLB-Club Lausanne einen Profi-Vertrag hätte unterschreiben können. Doch weil die Liebe zur Musik noch grösser war, entschied sich Baker, voll auf diese Karte zu setzen - dass eine Parallel-Karriere nicht funktioniert, musste er sehr schnell einsehen.
Damals für diesen Entscheid noch belächelt, gehört Baker heute zu den bekanntesten Schweizer Musikern: Der Waadtländer hat bereits fünf Alben veröffentlicht und mehrere Preise gewonnen, darunter sieben an den Swiss Music Awards. Als Support Act von Shania Twain tourte Baker zudem auf der ganzen Welt und spielte einst in Berlin vor einem Millionenpublikum.
Im «Eisbrecher»-Podcast sprechen wir über beide Welten, sowie über «Time to Shine», Bakers offiziellen Song zur Eishockey-WM. Erstmals beinhaltet der Eisbrecher auch ein musikalisches Highlight - inklusive dem «kleinsten Konzert aller Zeiten» im etwa 2,5 Quadratmeter kleinen Podcast-Studio in Bern.
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Die Eishockey-WM in Zürich und Freiburg startet am 15. Mai. Wir bringen Ihnen die Weltmeisterschaft bereits jetzt ein bisschen näher. Im neuen «Eisbrecher – WM-Edition» diskutieren wir alle drei Wochen mit Protagonisten des Schweizer Eishockeys.
Hosts: Kristian Kapp & Marco Oppliger
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Die NHL-Spieler sind der Stolz des Schweizer Eishockeys. Auch bei Olympia in Mailand prägen Nico Hischier, Roman Josi und Co. die Mannschaft Patrick Fischers in grossem Ausmasse.
Doch es gibt viele Stimmen, die in ein paar Jahren das Ende der goldenen Jahre für die Schweiz befürchten. «In den letzten NHL-Drafts haben wir nicht brilliert», sagt auch Patrick Schöb.
Der 39-jährige Ostschweizer ist einer der ganz wenigen Trainer in der Schweiz, die von den Allerjüngsten bis zu den Profis auf fast allen Stufen gearbeitet haben. Der aktuelle U18-Nationaltrainer ist seit dieser Saison auch Assistent bei der 1. Mannschaft des SC Bern.
Warum Schöb trotzdem nicht in den Schwanengesang des Schweizer Eishockeys einstimmen will und warum er Jahrgänge generell nicht gerne kategorisiert, verrät er in der aktuellen Folge des «Eisbrecher»-Podcasts.
Dort geht es aber noch um vieles mehr. Zum Beispiel: Wie trainiert man am besten Kinder? Sollten mehr ehemalige Profispieler ganz unten anfangen mit dem Trainerjob? Warum zieren sich aber viele? Wechseln Nachwuchsspieler zu früh von kleinen zu grossen Clubs? Selektioniert man im Schweizer Eishockey zu früh? Wie wächst man polysportiv auf, wenn schon nur eine Sportart dem Kind viel abverlangt?
Hosts: Kristian Kapp & Marco Oppliger
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Die Eishockey-WM in Zürich und Freiburg startet am 15. Mai. Wir bringen Ihnen die Weltmeisterschaft bereits jetzt ein bisschen näher. Im neuen «Eisbrecher – WM-Edition» diskutieren wir alle drei Wochen mit Protagonisten des Schweizer Eishockeys.
Unser siebter Gast ist Martin «Tinu» Gerber. Der 51-Jährige arbeitet mittlerweile als Nachwuchstrainer in Langnau. Als Goalie schrieb der Emmentaler Geschichte, indem er es aus den Niederungen der 2. Liga zum Nationalspieler, Meister in Schweden und Nummer-1-Goalie in der NHL schaffte.
Gerbers Karrierestart war kompliziert. Bei seinem Stammclub Langnau sah man in ihm keinen Goalie für die 1. Mannschaft, und so erkämpfte er sich auf Umwegen und in tieferen Ligen seinen Platz im NLB- und später NLA-Team der Emmentaler. Danach ging es plötzlich schnell: Nummer-1-Goalie in der höchsten Liga, Wechsel nach Schweden, NHL-Draft, Nationalmannschaft inklusive Grosstaten bei Olympia, zwei Teilnahmen am Stanley-Cup-Final inklusive Triumph mit Carolina.
Im «Eisbrecher»-Podcast spricht Gerber über seine wilde Reise. Er blickt dabei auch auf seine erste NHL-Station in Anaheim zurück, wo er unter dem damals jungen und später stark umstrittenen Trainer Mike Babcock spielte. Und auf die Gehirnerschütterungen, die seine Karriere beendeten und deren Folgen er auch zehn Jahre danach noch spürt.
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Unser sechster Gast ist Nino Niederreiter. Der 33-jährige Stürmer hat im Dezember 2025 Sportgeschichte geschrieben: Als erster Schweizer erreichte er die Marke von 1000 Qualifikationsspielen in der NHL.
Der Weg des Churers in die beste Eishockey-Liga der Welt war indes kein einfacher. Es begann zwar mit viel Vorschusslorbeeren und dem zu jener Zeit höchsten NHL-Draft eines Schweizers: Niederreiter wurde 2010 nach zwei Jahren in der kanadischen Juniorenliga von den New York Islanders an fünfter Stelle ausgewählt.
Doch dann wurde die erste richtige NHL-Saison des Stürmers zur grossen mentalen Herausforderung: In 55 Spielen, zumeist in der 4. Linie mit nur wenig Eiszeit, erzielte er nur ein Tor. «Bin ich gut für diese Liga?», fragte sich der Bündner damals.Wie aus ihm doch der erfahrenste Schweizer NHL-Spieler wurde, sein 1000. Spiel, seine Karriere, die Bedeutung der Familie und sein Umgang mit Krisen – all dies sind Themen im Eisbrecher-Podcast mit Nino Niederreiter.
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Unser fünfter Gast im neu lancierten «Eisbrecher WM-Edition» ist Leonardo Genoni. Der 38-jährige Nationalgoalie ist einer der erfolgreichsten Schweizer Eishockeyspieler aller Zeiten: Siebenfacher Meister mit Davos (3), Bern (2), Zug (2), dreifacher WM-Silbermedaillen-Gewinner und wertvollster Spieler der WM 2025.
Passiert nichts Aussergewöhnliches, wird Genoni sowohl an den Olympischen Spielen im Februar 2026, als auch danach an der Heim-WM im Mai das Schweizer Tor hüten – es wären seine bereits 12. Weltmeisterschaften.
Im Eisbrecher-Podcast spricht Genoni aber über vieles mehr: Das spezielle Wesen des Goalies. Die Bedeutung seiner Ehefrau Anina für sein Leben und seine Karriere - die beiden waren bereits 14-jährig ein Paar. Sein Unfall als junger Spieler, der ihm eine bleibende starke Beeinträchtigung der Hörkraft bescherte und wie er damit umgeht.
Und Genoni beweist im Podcast auch Humor, als sich die Diskussion mehrmals um Tage Thompson dreht, jenem US-amerikanischen Stürmer, der ihm an der Eishockey-WM 2025 das wohl bitterste Gegentor der ganzen Karriere bescherte.
Hosts: Kristian Kapp und Simon Graf
Produzent: Noah Fend
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